Zbigniew Brzeziński

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Zbigniew Kazimierz Brzeziński (* 28. März 1928 in Warschau, † 26. Mai 2017 in Falls Church, Virginia) war ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler. Er beriet die US-Präsidenten Lyndon B. Johnson (1966 bis 1968) und Jimmy Carter (1977 bis 1981). Wie in den USA üblich, lehrte er neben seiner Beratertätigkeit als Professor für US-Außenpolitik an der School of Advanced International Studies (SAIS) der Johns Hopkins University in Washington, D.C.. Brzeziński galt als ein kompromissloser Verfechter des Unilateralismus - einer speziellen Form des Nationalismus. Dabei wird er mit den Politikwissenschaftlern Francis Fukuyama und Robert Kagan,[1] William Kristol, Richard Perle, Charles Krauthammer, Edward Luttwak, Samuel Phillips Huntington und Paul Wolfowitz verglichen.[2] Neben Henry Kissinger galt er als einer der einflussreichsten Präsidenberater der USA im 20. Jahrhundert.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Jonathan Freedland: Zbigniew Brzezinski and Robert Kagan on the State of America. In: The New York Times. 5. April 2012, ISSN 0362-4331 (http://www.nytimes.com/2012/04/08/books/review/zbigniew-brzezinski-and-robert-kagan-on-the-state-of-america.html).
  2. Sabine Feiner: Weltordnung durch US-Leadership? : die Konzeption Zbigniew K. Brzezinskis. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2000, S. 52 (PDF)