Oktoberrevolution

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Die Oktoberrevolution (russisch Октябрьская революция в России = Oktjabr'skaja Revoljucija v Rossii) war die gewaltsame Machtübernahme durch die russischen Kommunisten (Bolschewiki) im November 1917. Sie errichtete in Russland einen neuen Staat, der sich selbst als Diktatur des Proletariats verstand. Russland war durch den Ersten Weltkrieg seit 1917 in einer wirtschaftlich schwierigen Situation. Nach Ansicht vieler Historiker wurde diese Revolution vom Deutschen Reich gezielt gefördert, und zwar auch finanziell, um daraus einen militärischen Vorteil zu ziehen. Schätzungen zufolge sollen 20 bis 50 Millionen Mark als Unterstützung an die Revolutionäre geflossen sein.[1][2] Als eine der Schlüsselfiguren gilt dabei Alexander Parvus.

1 Andere Lexika





2 Quellennachweise

  1.  Robert Service: Lenin. Eine Biographie. München 2000, S. 387 f.
  2.  Dimitri Wolkogonow: Lenin. Utopie und Terror. Düsseldorf 1994, S. 118–125.