Gregorianischer Kalender

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Der heute weltweit angewendete Gregorianische Kalender (benannt nach Papst Gregor XIII.) entstand Ende des 16. Jahrhunderts durch eine Reform des Julianischen Kalenders und wurde 1582 mit der päpstlichen Bulle Inter gravissimas verordnet. Er löste im Laufe der Zeit sowohl den Julianischen als auch zahlreiche andere Kalender ab. Die Reform war notwendig geworden, weil die bisherigen Berechnungsgrundlagen für den Kalender zu ungenau waren. Die Berichtigung erfolgte durch Auslassen von zehn Kalendertagen: Auf den 4. Oktober 1582 folgte der 15. Oktober 1582. Außerdem hatte sich die Berechnung des Osterdatums als falsch erwiesen. Die letzte Umstellung auf den Gregorianischen Kalender erfolgte 1949 in China.