Kubakrise

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Die Kubakrise war ein relativ handfester Zusammenstoß der beiden Großmächte Sowjetunion und USA im Kalten Krieg. Der Streit drehte sich im Oktober 1962 um die militärische Aufrüstung der Insel Kuba, die nur rund 150 Kilometer von der Südostküste der USA entfernt liegt. Nach der kubanischen Revolution von 1959 hatte die Sowjetunion die neue dortige Regierung Fidel Castro unterstützt.

Als Reaktion auf die Stationierung US-amerikanischer Nuklearraketen auf einem NATO-Stützpunkt in der Türkei begannen die Sowjets 1962 ihrerseits mit dem Aufbau von nuklearen Raketenbasen auf Kuba. Nach Drohungen seitens der Administration John F. Kennedy wurden die Schiffe mit den Raketentransporten nach Kuba von den Sowjets zur Umkehr veranlasst und die Raketen wieder zurückgezogen. Laut Berichten von Beratern aus dem inneren Zirkel des damaligen US-Präsidenten stand die Welt niemals näher an einem vernichtenden Nuklearkrieg als zu jenem Zeitpunkt.

1 Quelle

Knaurs Lexikon - Das Wissen unserer Zeit

2 Siehe auch

Die Supermächte im Umfeld der Kubakrise