Joseph Achten (Maler)

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Profil.png Profil: Achten, Joseph
Persönliche Daten
1822
Graz
10. November 1867
zu Meran


Joseph Achten (* 1822 in Graz; † 10. November 1867 bei Meran) war ein österreichischer Maler.

1 Vita[Bearbeiten]

Joseph Maria Johann Nepomuck Achten (1822-1867) wurde in Graz als Sohn des K. u. K. Militär-Ökonom-Adjunkt August Achten und seiner Ehefrau Antonie, geb. Lögel, geboren. [1] In der „Correspondenz“ der „Zeitschrift für Literatur, Kunst und öffentliches Lebens“ wird auf seine Schwester, die seinerzeit berühmte Sopranistin Caroline Fischer-Achten (1806-1896), [2] hingewiesen. [3] Sie übernahm ab 1836 offensichtlich die „Mutterrolle“ während seines Zeichenunterrichtes am Städelschen Institut in Frankfurt am Main [4] und Studiums am Carolinum der Haupt- und Residenzstadt Braunschweig im Fach Kunstmalerei. Bereits aus dieser Zeit stammen sein Selbstbildnis als auch Bleistift- bzw. Kohlezeichnungen von Carl Schiller, Gustav Adolf Barthel und Otto Lentz. Mit den beiden letztgenannten studierte er ab 1839 Malerei an der Münchner Kunstakademie.[5] Ab 1848 bis etwa 1853 fertigte er von mehreren Mitgliedern der Familien Nathusius [6] aus Althaldensleben (heute: Haldensleben II) [7] und Magdeburg Kreidezeichnungen an. Dazu gehören Philipp von Nathusius und seine Ehefrau Marie, geb. Scheele, und Kinder; Louise Nathusius, geb. Behmer; Wilhelm von Nathusius und August Hillebrand.[8] Um 1848 lernte er während des Aufenthalts in Althaldensleben eine Verwandte der Familie Nathusius kennen – die musisch begabte Johanne Oberbeck aus Magdeburg. Sie war eine Tochter des Landrentmeisters und Hofrates Karl Ludwig Oberbeck und seiner Ehefrau Helene Jeannette, geb. Engelhard. Sie heirateten am 19.07.1849 in Althaltensleben.[9] Im Folgejahr, am 03.07.1850, wurde ihr Sohn Felix Karl August Achten geboren. Er verstarb bereits 1882 in Althaldensleben an einer Krankheit, die er sich während einer Bildungsreise in Italien zugezogen hatte.[10] Die Ehe wurde 1853 geschieden. [11]

1.1 Ausbildung[Bearbeiten]

1.2 Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]

Ab 1853 führten ihn Auftragsarbeiten von bekannten Persönlichkeiten in verschiedene deutsche Städte. Er war inzwischen ein bekannter Grisaille- und Porträtmaler geworden. 1855 hielt er sich in Hamburg auf. In der dortigen Städtischen Galerie war ein lebensgroßes Bild von Ludwig Walesrode ausgestellt. Bis dahin hatte er Personen wie Frau Fanny Eißler, Frl. Seebach, den Sänger Schüttky, die Herren Glaßbrenner und Heller und den Direktor des Orthopädischen Institutes, Dr. Langgaard, porträtiert.[13] 1866 kaufte der „Oesterreichische Kunstverein“ sein Bild „Wer kommt da?“ aus seiner Dezemberausstellung für eine „Gewinnstverlosung“ an [14] und im Januar 1867 wurden die „Freundinnen“ und die „Verschämte“ ausgestellt. [15] Demnach lebte Joseph Achten 1866 und 1867 in Berlin.

  • Gemälde von ihm sind "Die Verlassene", "Die Verschämte", "Die Freundinnen" und die "Lauscherin". [16]
  • 1866 standen sie auf einer Kunstausstellung im Berliner Salon Karfunkel im Mittelpunkt des Interesses.[17]
  • Weitere Werke sind „Best friends“ und „Bildnis einer sitzenden Dame, 1850“, die wegen des Bezuges zur Ehezeit mit Johanne, geb. Oberbeck, in familiären Zusammenhang stehen könnten. [18] Diese beiden sowie ein drittes „Bildnis der Marianne Godefroy im schwarzen Kleid mit Spitzenkragen, 1862“ sind erst ab 1998 auf internationalen Kunstauktionen versteigert worden. [19]
  • Seine Bilder zeichnen sich durch große Naturähnlichkeit und scharfes Erfassen der charakteristischen Momente aus. [20]
  • Seine Farbstörung – er konnte die Farben Rot und Grün nicht unterscheiden - wirkte sich nicht sich auf seine malkünstlerische Begabung aus. Er malte nur in Grautönen. [21]

2 Auftritte[Bearbeiten]

3 Links und Quellen[Bearbeiten]

3.1 Siehe auch[Bearbeiten]

3.2 Weblinks[Bearbeiten]

3.2.1 Videos[Bearbeiten]

3.3 Quellen[Bearbeiten]

3.4 Naviblock[Bearbeiten]

3.5 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Familienbuch Althaldensleben 1690-1850. Leipzig 2008, S. 1
  2. Das musikalische Europa. Speyer, 1842, S. 96-97
  3. Deutsches Museum. Zeitschrift für Literatur, Kunst und öffentliches Leben. Leipzig,1855, Juli-Dezember, S. 184
  4. http://www.austria-lexikon.at
  5. http://matrikel.adbk.de/05ordner/mb_1809-1841/jahr_1839/matrikel-02845 . 02845 Unter Nr. 6669 registriert ; Lange, Justus: „Die Freundschaft ist das Element, in dem ich lebe, die Kunst meine Führerin. Carl Schiller (1807-1874): Forscher, Sammler, Museumsgründer. Braunschweig, 2007
  6. [1]
  7. [2]
  8. Hüchtebrock, Heidrun: Johanne Oberbeck-Achten – Reminiszenz an eine Althaldensleber Schriftstellerin. Teil 1 – Ab ovo. In: Jahresschrift der Museen des Landkreises Börde, Haldensleben, Bd. 54(21), 2014, S. 53-84
  9. Familienbuch Althaldensleben 1690-1850. Leipzig 2008, S. 1
  10. Familienbuch Althaldensleben 1690-1850. Leipzig 2008, S. 1
  11. Familienbuch Althaldensleben 1690-1850. Leipzig 2008, S. 1
  12. www.austria-lexikon.at
  13. Deutsches Museum. Zeitschrift für Literatur, Kunst und öffentliches Leben. Leipzig, 1855, Juli-Dezember, S. 184
  14. Wiener Zeitung vom 23. December 1866, S. 933
  15. Zellner’s Blätter vom 11. Jänner 1867, Wien
  16. Frankfurter Kunstverein (Hrsg.), bearbeitet von Albert Dessoff: Kunst und Künstler in Frankfurt am Main im neunzehnten Jahrhundert, Band II, Joseph Bauer & Co. - Carl Jügel`s Verlag, Frankfurt am Main, 1909, Seite 1
  17. Zeitschrift für bildende Kunst. Leipzig, 1, 1866, S. 51
  18. [3]
  19. [4]
  20. www.austria-lexikon.at
  21. Kuntzsch-Kullin, Gisela: Farbsinngestörte Künstler und Maler. Vortrag, gehalten auf der XXII. Tagung der Julius-Hirschberg-Gesellschaft in Salzburg, 2008.


4 Andere Lexika[Bearbeiten]

Wikipedia kennt dieses Lemma (Joseph Achten (Maler)) vermutlich nicht.