John Berberian

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Profil.png Profil: Berberian, John
Persönliche Daten
9. Oktober 1941
New York City


John Berberian (* 9. Oktober 1941 in New York City) ist ein US-amerikanischer Oud-Spieler mit armenischem Migrationshintergrund.

1 Vita[Bearbeiten]

Der US-amerikanische Oudspieler John Berberian.
  • Er wurde als Sohn armenischer Einwanderer, die vor dem Völkermord der Türken an den Armeniern geflohen waren in New York City geboren. Sein Vater Yervant Berberian war ein anerkannter Oud-Spieler und Oud-Bauer.
  • John Berberian erlernte ab dem zehnten Lebensjahr das Violinspiel und später auch das Spiel der Oud. Im Alter von 16 Jahren hatte er seinen ersten Job als Musiker in einer Band.
  • Er studierte an der Columbia University und der Harvard Business School Wirtschaftswissenschaften. An der Columbia University belegte er auch etliche Kurse in Musikwissenschaft. Er befasste sich u.a. mit den Volkmusiktraditionen verschiedener Ethnien und elektronischer Musik, wobei einer seiner Lehrer der Komponist Henry Cowell war. [1]
  • Während seiner Studienzeit trat er als Musiker in New Yorker Locations der armenischen Diaspora auf, und nahm in den 1950er-Jahren Musik für verschiedene Labels (u.s. MGM, RCA, Roulette und Verve) traditionelle nahöstliche Musik auf. Die Musik, die er damals spielte, verkaufte sich für nahöstliche Musik sehr gut und vereinte armenische, arabische und türkische Elemente. John Berberian selber meinte dazu u.a.:
"We played a variety of Armenian, Arabic and Turkish music and they did a beautiful job of recording it." [2]
  • Mitte der 1960er-Jahre und lange bevor World Music zur Mode wurde begann er als einer der ersten damit, die traditionelle Musik des Mittleren Ostens mit Jazz- und Rockelementen zu fusionieren. Zusammen mit dem Gitarristen Joe Beck, dem Klarinettisten Souren Baronian und anderen Musikern nahm er Fusionalben wie Expressions East (1964), Music of the Middle East (1966), und Middle Eastern Rock (1969) auf.
  • www.allmusic.com schreibt über sein Album Middle Eastern Rock u.a.:
"The Rock East Ensemble, Beberian’s backing band, consists of the artist’s standard group, which specializes in traditional Armenian music with a jazz edge, and American session musicians who bring more of a rock sound. The results, which blend elements of psychedelia, free jazz, surf music, and various klezmer, African, and Middle Eastern textures, are dazzling, and are sure to thrill anyone with a taste for rare "outside" albums." [3]
  • Er arbeitete über Jahrzehnte neben seiner Musik in New York als Einkäufer (purchasing agent) für das Versandhandelsunternehmen Montgomery Ward und das Modelabel Gucci.
  • Ab 1973 war er auch mit einem eigenen Tonstudio und Plattenlabel (Olympia Records) aktiv. Er nahm weiterhin Alben, wie z.B A Mid Eastern Odyssey (1973), Echoes of Armenia (1976) oder The Dance Album (1978) auf. [4] In seinem Tonstudio produzierte er auch andere Künstler.
  • Jahrzehntelang trat John Berberian bei vielen Festival und anderen Anlässen in den USA und Kanada auf. Dabei hat er auch in großen Konzerthallen, wie der Avery Fisher Hall des New Yorker Lincoln Center und der New York City Town Hall gespielt. Mit dem Sänger Onnik Dinkjian hat er eine Südamerikatournee unternommen. Das World Music Institute and Ethnic Folk Arts Center von New York hat Konzerte und Lesungen mit ihm veranstaltet.
  • Vom Pennsylvania Council on the Arts und dem Massachusetts Cultural Arts Council wurde er in den Jahren 1996 und 2004 als Master and Apprentice ausgezeichnet. [5]
  • Auch mit über 70 Jahren tritt er noch auf Konzerten und Festivals auf. [6]

2 Weblinks[Bearbeiten]

2.1 Videos[Bearbeiten]

3 Literatur[Bearbeiten]

4 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview mit John Berberian auf www.artsfuse.org
  2. Interview mit John Berberian auf www.artsfuse.org
  3. AllMusic Review by Anthony Tognazzini
  4. www.discogs.com
  5. The Relationship: Hachig Kazarian and John Berberian auf www.armenianweekly.com
  6. www.lowellfolkfestival.org

5 Andere Lexika[Bearbeiten]

Wikipedia kennt dieses Lemma (John Berberian) vermutlich nicht.