Bergjuden

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Bergjuden in traditioneller Tracht um das Jahr 1898
Als Bergjuden bezeichnet man die autochtone jüdische Bevölkerung des Kaukasus. Bergjuden leben in Dagestan und im Norden Aserbaidschans, in geringerer Zahl auch in Kabardino-Balkarien, Tschetschenien, der Region Stawropol, Karatschai-Tscherkessien und der Region Krasnodar. Die meisten der um die 50.000 Bergjuden sind inzwischen nach Israel ausgewandert. Heute leben nur noch um die 3.000 Bergjuden im Kaukasus. Die Bergjuden sprechen eine Juhuri bzw. Judeo-Tat genannte iranische Sprache. Sie selbst bezeichnen sich als Juhuro, was übersetzt Juden bedeutet. Die Kultur der Bergjuden weißt Ähnlichkeiten mit der ihrer muslimischen "Nachbarn" auf, und unterscheidet sich in etlichen Punkten von der jüdischen Kultur ihrer aschkenasischen und sephardischen Glaubensbrüder.

1 Literatur

Mann der Ethnie der Bergjuden in typischer traditioneller Tracht

2 Weblinks

3 Videos

4 Siehe auch

5 Bilder

6 Andere Lexika





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