Albigenserkreuzzug

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Vertreibung der Katharer aus Carcassonne, mittelalterliche Buchillustration

Der Albigenserkreuzzug (1209 bis 1229) war ein von Papst Innozenz III. initiierter Kreuzzug. Der Kreuzzug gegen die Albigenser (auch Katharer genannt) war einer der wenigen mit dem offiziellen Status eines Kreuzzugs innerhalb von Europa. Den teilnehmenden Kreuzfahrern wurde die Vergebung der Sündenstrafen in Aussicht gestellt. Die eroberten Gebiete sollten vom Papst an adelige Kreuzzugsteilnehmer als Lehen neu vergeben werden. 1209 sammelten sich ca. 10.000 Kreuzritter in Lyon. Die militärische Leitung des Kreuzzuges oblag vorerst den päpstlichen Legaten. Die Anzahl der teilnehmenden Kreuzfahrer variierte während des gesamten Unternehmens stark. Die Kreuzfahrer kamen sowohl aus Frankreich als auch aus Deutschland und Österreich.

Die Quellen berichten nicht davon, dass die Templer am Albigenserkreuzzug teilnahmen. Das Graftum Toulouse wurde wirtschaftlich und militärisch so stark geschwächt, dass es dem folgenden Angriff des Königs Ludwig VIII. von Frankreich im Jahre 1226 nichts mehr entgegensetzen konnte.

Eine ideologische bzw. organisatorische Nähe des Templerordens zu den Katharern wird von einigen Esoterikern behauptet,[1] allerdings ist die religiöse Ausrichtung der beiden Gruppen sehr unterschiedlich.

1 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Katharer, Templer und der heilige Gral / Legenden über die Katharer / Die Drüggelter Kapelle[1] katharer.de, abgerufen am 14. Mai 2017

2 Andere Lexika[Bearbeiten]