Zirkumzision

Aus PlusPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Zirkumzision bezeichnet man die teilweise oder vollständige Entfernung der Vorhaut des Penis.


Inhaltsverzeichnis

1 Verbreitung

1.1 Religionen

Die Beschneidung wird unter dem überwiegenden Teil der Juden und Muslime brauchtumsmäßig praktiziert. Ferner ist in manchen Orientalisch-Orthodoxen Kirchen, genauer der Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche, der Eritreisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche und der Koptischen Kirche die Beschneidung männlicher Kinder weit verbreitet.

1.2 Angelsächsische Länder

1.2.1 Allgemein

Englischsprechende Länder einschließlich Australien, Kanada[1] Neuseeland, und Großbritannien, [2] deren staatliches Gesundheitssystem vormals routinemäßige Beschneidungen bezahlte, haben die Beschneidung eingestellt oder sind dabei sie einzustellen. Eltern optieren mit geringere Wahrscheinlichkeit für die Beschneidung, wenn sie nicht von der Versicherung abgedeckt wird. [3][4][5]

1.2.2 USA

Die USA sind mit ihrer hohen Rate nicht-religiöser Säuglingsbeschneidungen einmalig in der Welt.[6] Zeitgleich mit einem Anstieg der Krankenhausgeburten, begann die Rate der nicht-therapeutischen Säuglingsbeschneidung in den USA vor dem 2. Weltkrieg rapide anzusteigen—von 34 Prozent 1932 auf 64 Prozent 1942. [7] Um 1960, wurden über 80 Prozent der neugeborenen Jungen kurz nach der Geburt beschnitten, wobei das Hoch von 85 % im Jahr 1979 erreicht wurde.[8]Anfang der 80er begann die Rate zu fallen, sodass 2005 57 % der männlichen Neugeborenen in US-Krankenhäusern beschnitten wurden, wobei die Beschneidungsrate zwischen 78 Prozent im Mittleren Westen und 31 % in den westlichen Staaten schwankt.[9]

Nicht-therapeutische Wahlbeschneidungen sind außerhalb der Englisch-sprechenden Ländern selten.[6] Innerhalb der Englisch-sprechenden Ländern sind die Raten in den letzten Jahrzehnten stark gefallen.

1.2.3 Kanada

In Kanada fiel die Rate von rund 70% in den 1970ern auf 9 Prozent 2005[10],

1.2.4 Australien

In Australien von 69 % in den 1960ern[11] auf 13 % 2006 [12]

1.2.5 Neuseeland

In Neuseeland fiel die von 95 % in den 1940ern auf weniger als 0,5 % im Jahr 1995.[13]

1.2.6 Großbritannien

Die Beschneidungsrate im Vereinten Königreich fiel nach dem 2. Weltkrieg abrupt auf 0.4% und wird weiterhin als gering angegeben.[14]

2 Die Vorhaut

Es wurde erwiesen, dass die Vorhaut weit komplexer, funktionaler und sexuelle bedeutsamer ist, als vormals angenommen wurde. Das männliche Präputium [Vorhaut] ein spezialisierte Gewebestruktur, die aus Muskeln, Nerven, Blutgefäßen, Dermis [Lederhaut], und Schleimhaut besteht.[15]

Die Vorhaut ist eine Erweiterung der Schafthaut bis zu einem distalen Punkt, an dem sich die Vorhaut nach innen einfaltet und weiter proximal bis zur Eichelfurche verläuft, wo sie befestigt ist.

Blutfluss und Nerven entspringen von beiden Verbindungsstellen. Das äußere Epithel ist keratinisiert, aber die innere Oberfläche ist mukös, wobei sich die mukokutane Grenze gerade innerhalb der Vorhautöffnung befindet.

Die Vorhaut ist auf der ventralen Seite mit dem Penis verbunden-mittels einem stark innerviertem Frenulum—einer der sexuell empfindsamsten Teile des Penis.[16]

Die Penishaut, einschließlich der Vorhaut ist nicht mit dem darunterliegenden Gewebe verbunden und kann damit reibungslos und axial gleiten.[17] Diese Gleitbewegung vereinfacht die das Eindringen in die Vagina, indem sie Reibung reduziert und einen Verlust der natürlichen vaginalen Schmiermittel verhindert.[17] Die Bewegung gleich eines Einwegventils, die der Form der beschnittenen Eichel inhärent ist, entfernt die natürliche Gleitmittel von den Vaginalwänden beim Wiederherausziehen. Die Vorhaut enthält eine Schicht Muskelgewebe, das eine Erweiterung des Dartosmuskels ist-ein glatter Muskel mit elastischen Fasern[15] — und manchmal als peripeniler Muskel bezeichnet wird.[18] Der peripenile Muskel hält die Vorhaut eng an der Eichelspitze indem er einen Wirbel an der Vorhautöffnung bildet.[19] Die Vorhaut enthält geschätzte 70 m an Nerven, einschließlich der Verästelungen des Dorsalnerven und des perinealen Nervs, eingekapselte Vater-Pazini-Körperchen, Merkel-Zellen, Nozizeptoren, zahlreiche spezialisierte Nervenenden verschiedener Typen und tausendende Meissner-Körperchen, die auf leichteste Berührungen reagieren—und eine der wichtigsten sensorischen Komponenten des Penis sind.[20] Im Gegensatz dazu ist die Eichel relativ unempfindlich.[21]

Die Vorhautlippen (distale Vorhaut) sind die empfindsamsten Stellen des Penis, während die Eichel die am geringsten sensitive Stelle ist.[16] Genau innerhalb der Vorhautspitze, nahe der mukokutanen Grenze, befindet sich das gefurchte Band,[22][15] Dieses stark vaskularisiete Gebiete von gefurchte Schleimhaut beinhaltet Meissner-Körperchen an den Scheiteln der Kämme.[22][15] Die empfindsamsten Teile des Penis—distale Vorhaut, gefurchte Band, innere Vorhaut und Frenulum—werden durch die Beschneidung routinemäßig entfernt, wodurch die Empfindlichkeit des Penis um 75% reduziert wird.[16]

Die Vorhaut erfüllt hygienische und immunologische Funktionen. So besitzt die Vorhautöffnung Schließmuskelfunktion, welche die Harnröhre vor Keimen und Schmutzstoffen schützt, sowie eine reichhaltige Blutversorgung, die für einen großen Reichtum an Leukozyten (weißen Blutkörperchen) sorgt und dadurch Infektionen vorbeugt.[23] Leukozyten, die auch Immunzellen genannt werden, sind Teil des Immunsystems und erfüllen spezielle Aufgaben in der Abwehr von Krankheitserregern und körperfremden Strukturen.

Die Vorhaut kann bei der Geburt wesentlich länger sein als der noch nicht ausgewachsene Penisschaft ("Vorhautrüssel"). Diese scheinbare "Überlange" der Vorhaut verschwindet bei den meisten Jungen während der Pubertät von alleine, da der Penisschaft schneller wächst als die Vorhaut.

Zusammengefasst, ist die Vorhaut den sexuell empfindsamsten Teil des Penis und sofern keine zwingende Indikation vorliegt, sollte die Vorhaut erhalten werden.

3 Operationstechnik

3.1 Freihand-Zirkumzision

Ein Junge wird beschnitten

Die in Europa am häufigsten ausgeführte Technik ist die sogenannte Freihand-Zirkumzision. Diese besteht in der freihändigen zirkulären Durchtrennung der Haut an zwei vorher markierten Stellen. Diese Markierung dient der Festlegung, wie viel Gewebe abgeschnitten wird. Danach wird das zwischen den beiden ringförmigen Schnitten liegende Gewebe abgetragen; die flankierenden Ränder werden zueinander geführt. Danach werden die Wundränder miteinander vernäht. Die Wunde, die nicht nur die zirkuläre Schnittstelle und Naht sondern auch die gesamte Eichel umfasst, benötigt in der Regel zwei Wochen zur Abheilung.

4 Angebliche Vorteile der Beschneidung

Die angeblichen Vorteile der Beschneidung sind generell prophylaktischer Natur, einschließlich der Prävention von Harntraktinfektionen, Gebärmutterhalskrebs bei der Sexualpartnerin, peniskrebs, und sexuell übertragbare Krankheiten im erwachsenen Leben. Jedoch belegen [[Studien nicht, dass die Vorteile der Beschneidung universell oder kosten-effektive sind.

4.1 Harntraktinfektionen (HTI)

In den 1980ern wurde die Hypothese aufgestellt, dass die männliche Beschneidung Harntraktinfektions (HTI) vorbeuge.[24] Harntraktinfektionen unter Jungen sind äußerst selten (5,6 per 1000 Personen-Jahre) und der Unterschied zwischen genital intakten und beschnittenen Jungen ist viel geringer als vormals angenommen wurde; 195 Beschneidungen wären notwendig um einen Krankenhauseinweisung wegen HTI vor dem 1 Lebensjahr zu verhindern.[25] Männliche Säuglinge sorgen für 75% der Harntraktinfektion unter Säuglingen unter dem 3. Lebensmonat aus, und machen rund 11 % der HTI bei Säuglingen zwischen dem 3. und 8. Lebensmonat aus. [26]

Eine Studie untersuchte die Unterlagen von US-Militärkrankenhäusern in einem Zeitraum von 5 Jahren und fand dass 0.14 Prozent von 80,274 beschnittene Säuglinge und 1,4 Prozent der 27,310 unbeschnittenen Säuglinge an einer HTI erkrankten.[27]

Laut dieser Studie des Beschneidungsbefürworters Thomas E. Wiswell hätte ein unbeschnittener Säugling ein 3 bis 20-fach erhöhtes Risiko als ein beschnittener Säugling an einer HTI zu erkranken, jedoch beträgt selbst nach dieser aufs Schärfste wegen einer Vielzahl methodologischer Fehler kritisierten Studie die absolute Erhöhung des Risikos nur 1 Prozent.[27] Die Hypothese, die Beschneidung könne das Risiko reduzieren an einer Harntraktinfektionen zu erkranken, gilt heute als widerlegt.[28] Eine Systematische Review von 2005 fand heraus, dass die Beschneidung von Jungen kein Effektives Mittel zur Prävention von Harnwegsinfekten ist.[28]

Bedenken, dass eine Harntraktinfektion vielleicht zu chronischen Nierenerkrankung führen könne sind unbegründet,[29] da unter 102 Kindern mit chronischem Nierenkrankheit nur ein einziger Fall gefunden wurde konnte, bei dem vielleicht ein HTI ein beitragender Faktor gewesen sein könnte.[29][30][31][32] Selbst wenn die Beschneidung effektive Maßnahme zur Prävention von Harntraktinfektionenwäre, würden eine halbe Million Beschneidungen notwendig sein um ein Fall von chronischer Nierenkrankheit zu verhindern.[33] Keine der untersuchten Studien berücksichtigen das gewaltsame Zurückziehen der Vorhaut, was Hautrisse verursacht,[34][35] und die natürliche Schutzfunktion der Vorhaut stört, nämlich den Meatus, die Harnröhre und die Eichel vor Krankheitserregern zu schützen.[19][36] Wird das nicht berücksichtigt, können die Forscher nicht wissen ob sie HTI untersuchen, die durch fehlende Beschneidung, oder durch anderen Ursachen verursacht wurden.

Obwohl die Beschneidungsraten in manchen Ländern signifikant gesunken sind, wurde kein Anstieg an Harntraktinfektionen dokumentiert. Richtige Hygiene[37] und natürliches Stillen sind die empfohlenen Maßnahmen zur Senkung des Harntraktinfektionensrisikos bei Säuglingen Säuglingen.[38][39]

4.2 Peniskrebs

Das lebenslange Risiko für Peniskrebs für Männer in den USA liegt gegenwärtig 1 aus 1735.[40] Während früher geglaubt wurde, dass die Beschneidung dem Peniskrebs vorbeugen könnte, haben spätere Studien gezeigt, dass die Präsens der normalen Vorhaut kein Risikofaktor für die Enstehung des Peniskrebs ist. Peniskrebs ist eine seltene Krankheit, die vorwiegend ältere Männer betrifft. 1932, erfand der US-Amerikanische Beschneidungsbefürworter Abraham Wolbarst den Mythos, dass Beschneidung dem Peniskrebs vorbeugen könne,[41] jedoch hat sich diese Schutzwirkung nicht bewahrheitet, da peniskrebs immer noch unter beschnittenen Männern auftritt.[42][43] Eine Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) scheint ein auslösender Faktor für den Peniskrebs bei ungefähr der Hälfte aller Fälle zu sein.[44]

Die am häufigsten in der medizinischen Literatur dokumentierten Risikofaktoren für Peniskrebs sind das Rauchen[45][46][47][48][49] und pathologische Phimose (nicht zurückziehbare Vorhaut)-allerdings nur bei sexuell aktiven erwachsenen Männern.[42]Die Beweise häufen sich, dass Balanitis xerotica obliterans, eine Hautkrankheit unbekannter Ätiologie,[50]die pathologische Phimose verursacht, mit der Enstehung des Peniskrebs in Zusammenhang steht. [51][52][53]

Zwei Studien belegen, dass in Abwesenheit einer pathologischen (krankhaften) Phimose, eine normale, intakte Vorhaut kein Risikofaktor für die Erkrankung mit Peniskrebs darstellt.[54][55]

Dänemark, Norwegen, Finnland, und Japan-allesamt Länder, in denen die Beschneidung sehr selten ist, haben alle niedrige Peniskrebs-Raten als die USA, wo noch die meisten Männer beschnitten sind.[42][56][57][58][59]

Um die Beschneidung zu einer kosten-effektiven Maßnahme zur Prävention von Peniskrebs zu machen, müssten jeder 10. Mann im Verlaufe seines Lebens an Peniskrebs erkranken. Tatsächlich aber ist das lebenslange Risiko für Peniskrebs in den USA gegenwärtig 1 aus 1735.[60] Säuglingsbeschneidung zur Peniskrebsprophylaxe ist wirkungslos.[40] In Deutschland ist dieses geringe Grundrisiko noch geringer.

4.3 Gebärmutterhalskrebs

1954 verwies eine Studie darauf, dass die männliche Beschneidung des Mannes Gebärmutterhalskrebs bei der Partnerin vorbeugen könne.[61] Aber der Autor der Studie, der bekannte Krenbsforscher Ernest Wynder gestand später selbst, dass die verwendete Methodologie seiner Studie schlecht konzipiert war,[62] und weitere Forschungsarbeiten bewiesen, dass fehlende Beschneidung das Risiko der Partnerin an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken keines falls erhöht.[63][64][65][66][67][68][69][70][71][72][73][74][75]

Nach heutigem Erkenntnisstand werden die meisten Cervixkarzionome durch Infektionen mit dem humanen Papillomavirus (HPV) ausgelöst,[76] und wird durch das Rauchen begünstigt,[77]

Die neue HPV-Schutzimpfung bietet eine effektive medizinische Möglichkeit zur Prävention des Gebärmutterhalskrebs.

4.4 Prostatakrebs

Einst wurde geglaubt, dass die Beschneidung mit Prostatakrebs in Zusammenhang stünde. Diese Vorstellung gilt heute als widerlegt.[78]

4.5 Smegma

Smegma, eine Substanz die auf natürliche Weise von der Vorhaut produziert wird, wurde einst weithin fälschlich als Ursache für den Peniskrebs, Gebärmutterhalskrebs und Prostatakrebs angesehen. Behauptungen, dass das Smegma karzinogen (krebserregend) sei, erwiesen sich als falsch, besonders angesichts dessen, dass der humane Papillomavirus als wichtigster ätiologischer (krankheitsauslösender) Faktor für die Enstehung des Gebärmutterhalskrens erkannt wurde.[79]

4.6 Sexuell überträgene Krankheiten (STDs) außer HIV

Obwohl aktuelle Studien von verschiedenen STD Kliniken widersprüchliche Daten zu diesem Thema liefern,[80][81] belegen Querschnittsstudien eindeutig, dass die Beschneidung keine prophylaktische Wirkung besitzt, und repräsentierten zugleich genauer die Gesamtbevölkerung.[7][82][83] Systematische Reviews der medizinischen Literatur bestätigen das.[84][85][86]

Die Zirkumzision verhindert auch weder die Ansteckung noch die Übertragung sexuell übertragbarer Krankheiten. Die USA hat sowohl den größten Prozentanteil an sexuell aktiven beschnitten Männern in der westlichen Welt wie auch die höchsten Raten sämtlicher sexuell übertragbaren Erkrankungen, einschließlich AIDS. Studien belegen, dass beschnittene Amerikanische Männer ein höheres Risiko haben an bakteriellen und viralen sexuell übertragbaren Krankheiten, insbesondere Tripper,[87] Harnröhrenentzündung,[88] dem humanen Papillomavirus(HPV),[89] Herpes-Simplex-Virus (HSV)[87] und Chlamydien-Infektionen.[7]

Neue Studien zeigen, dass der natürliche Penis einen gewissen Schutz gegen Infektionen von vielen Geschlechtskrankheiten bietet.[88][90][89][91][92][87]
So belegen Studien, dass beschnittene Amerikanische Männer ein höheres Risiko haben an bakteriellen und viralen sexuell übertragbaren Krankheiten, insbesondere Tripper,[87] Harnröhrenentzündung,[88] dem humanen Papillomavirus(HPV),[89] Herpes-Simplex-Virus (HSV)[87] und Chlamydien-Infektionen.[7]

4.7 Humaner Immunodefizienz-Virus (HIV)

Anmerkung: Mehrere aktuelle Studien aus Afrika haben der Beschneidung eine Schutzwirkung gegen HIV-Infektion zugeschrieben. Andere Studien zeigen aber, dass die Beschneidung kein Faktor ist, sondern HIV-Infektionen in Wirklichkeit sogar begünstigt.

4.7.1 In Afrika

Mehrere in Afrika durchgeführte Studien berichteten von einem Schutzeffekt durch die Beschneidung.[93][94][95] Eine systematische Review dieser Studien fand zahlreiche Störfaktoren, und kam zu dem Schluss, dass es nur unzureichende Beweise gebe um die männliche Beschneidung zur Kontrolle der HIV Übertragung von Mann zu Frau zu befürworten.[96]

Drei randomisierte Kontrollstudien (die erste Studie wurde als fehlerhaft, und ethisch bedenklich kritisiert, sodass sich mehrere medizinische Fachjournale weigerten die Studie zu veröffentlichen. [97][98][99][100][101] ausgeführt in afrikanischen Entwicklungsländern mit ethisch und menschenrechtlich fragwürdigenden Methoden (Es wurden zwei Studiengruppen gebildet, von der die eine beschnitten wurde und die andere nicht; dann wurde einfach zugewartet, bis sich einige Männer mit HIV infizierten) unter Leitung langjähriger Beschneidungsbeführter Robert C. Bailey , Ronald H. Gray, und Stephen Moses gaben an, dass männliche Beschneidung scheinbar die Geschwindigkeit der Übertragung von Frau zu Mann reduziere [102][103][104] ignorieren aber andere Arten der Übertragung[105] und bekannte Kofaktoren.[106]

Ein Faktor, der in keiner bekannten Studie bis heute berücksichtigt wurde, ist die in Teilen Afrikas verbreitete Praxis bei der weiblichen Partnerin Kräuter zur Trocknung der Vagina zu verwenden, was zu Mikrolazerationen und vaginalen Hautabschürfungen führt, welche die HIV-Übertragung sowohl auf Männer wie auf Frauen begünstigt.[106][107][108][109] Eine Afrikanische Studie von 2007 demonstriert dass weibliche und männliche Beschneidungen selbst wesentliche Übertragungsvektoren für HIV sind. Beschnittene Jungfrauen haben eine drei fach erhöhtes Risiko infiziert zu werden als intakte Jungfrauen.[110]

Unhygienische medizinische Infrastrukturen-einschließlich Beschneidung-steht im Zusammenhang mit der HIV-Übertragung.[106] Bislang ist noch nicht genug über die Häufigkeit der körperlichen Komplikationen der männlichen Beschneidung bekannt, weshalb Planungen für jedwede Beschneidungsprogramme in Afrika verfrüht sind.[111]

Die männliche Vorhaut ist besonders reich an Langerhans-Zellen, die Langerin -eine Substanz die vor HIV-Infektionen und anderen Infektionen schützt- produzieren.[112]

4.7.2 In Amerika

Eine Studie in Brasilien zeigte keinen Zusammenhang zwischen Beschneidungsstaus und HIV-Übertragung[113] Wie in Brasilien[114] werden die meisten HIV-Infektionen in Nordamerika und Eropa nicht durch heterosexuelle Sexuellkontakte übertagen. Eine Studie von 2004 bekräftigte diese Position, indem sie zu dem Schluss gelangte, dass Beschneidung kein Faktor für Verbreitung des HI-Virus unter US-Soldaten ist.[115]

Die einfache Beobachtung, dass obwohl drei Viertel der amerikanischen Männer beschnitten sind, die Gesamtinfektionsrate in den USA einer der höchsten unter den Industrienationen ist, verleiht den Studienbefunden zusätzliche Glaubwürdigkeit.[116] Da die HIV-Infektion mit dem Sexualverhalten in Verbindung steht, sind einige AIDS Forscher der Ansicht, dass Verhaltensinterventionen längerfristig die größte Hoffnung bieten.[117]

Eine Kosteneffektivität der Massenbeschneidung als öffentliche Gesundheitsmaßnahme wird in Anbetracht der unbekannten Komplikationsrate des Eingriffs kaum gegeben sein.[118] Die Entwicklung der HIV-Schutzimpfung, die permanente Verletzung des Penis durch die Beschneidung, und die potentiellen Menschenrechtsverletzungen müssen alle berücksichtigt werden bevor Beschneidungsprogramme initiiert werden. Prophylaktische Eingriffe an Kindern werden als rechtlich unethisch angesehen, wenn die fragliche Krankheit auf vernünftige Weise durch angemessene Verhaltensweisen als Erwachsener verhindert werden kann.[119]

4.8 Zusammenfassung

Zusammengefasst ist die Beschneidung zur Prävention von Peniskrebs, Gebärmutterhalskrebs oder Harntraktinfektion nicht gerechtfertigt; darüber hinaus effektivere und günstigere Methoden zur Prävention dieser Krankheiten sind verfügbar. Die Behauptung, die Beschneidung beuge sexuell übertragenen Krankheiten-einschließlich HIV-vor, ist nicht beweiskäftig.

Die Rolle der Beschneidung bei der Prävention von HIV in Afrika sollte mit Skepsis betrachtet weil Kondome effektiver und kostengünstiger sind. 1825 Kondome, ein 22 Jahre-Vorrat, für den durchschnittlicheren Mann, kann für die Kosten einer Beschneidung in Afrika gekauft werden. [120][121][122][123]

Selbst wenn eine Beschneidung durchgeführt wird, ist beständiger Kondom-Gebrauch zwingend erfoderlich, was den zusätzlichen Wert und die Zweckmäßigkeit der Beschneidung infrage stellt. Es werfen sich auf ernsthafte Fragen der Umsetzbarkeit auf bezüglich der Anwendung solch eines Programmes außerhalb des Forschungssettings, einschließlich höherer Komplikationsraten und ein erhöhtes Risiko für die HIV-Übertragung durch die Operation selbst.

Die Rolle der Beschneidung bei der Prävention von HIV hat sich in den USA bereits gezeigt:Sie versagte und verhinderte nicht, dass die USA heute eine der höchsten HIV-Raten unter den entwickelnden Industrienationen aufweist.

5 Indikation

Die Indikationen zur Zirkumzision beinhalten die Entfernung von gangränösem (brandigen), nekrotischem (abgestorbenem), erfrorenem, oder Trauma-geschädigtem Gewebe, sowie dem Abtragen von Tumoren.

6 Vorteile intakter Genitalien

6.1 Vorteile im Kindesalter

Vorteile die der Junge davon hat, einen intakten Penis zu besitzen beinhalten: Schutz des Patienten gesetzlichen Rechtesauf körperliche Unversehrtheit,[124] Erhalt der schützenden Vorhaut mit all ihren hygienischen und immulogischen Funktionen,[15][23] Vermeidung postoperativer Komplikationen,[125] Vermeidung von fortwährendem Schmerz und bleibendem Trauma,[126] Schutz des Harnleiters vor Fäkalien und E. coli-Bakterien,[23] verbesserter Schutz vor Staphylococcus aureus Infektionen auf der Neugeborenenstation (besonders des verstärkt auftretenden Methicillin-resistenten Typs),[127] einen erleichterten Einstieg des Stillens,[128] mit den vielfachen Gesundheits-und Entwicklungsvorteilen, die das Stillen mit sich bringt,[129][130][131] und die Versorgung der normalen Feuchtigkeit und Weichmacher für die Schleimhautoberflächen der Eichel und der inneren Vorhaut.[23] Intakte Jungen brauchen keine Pflege der Beschneidungswund, und haben keine erhöhten Schmerzreaktionen.[126] Ungefähr 4 aus 10000 intakten Jungen pro Jahr wird eine pathologische Phimose in der Adoleszenz bekommen,[132] während das Risiko für eine post Zirkumzisionsphimose 100 aus 10000 beträgt.[133]

6.2 Vorteile im Erwachsenenalter

Die Vorteile für den Erwachsenen beinhalten:

  • Erhalt der schützenden Vorhaut, ihrer immunologischen Funktionen[15]
  • Erhalt des Vorhautgewebes um der Ausdehnung des Penis bei der Erektion den notwendigen Platz zu bieten,
  • Erhalt der Gleitfunktion der Vorhaut mit der daraus resultierenden Retention der natürlichen vaginalen Gleitflüssigkeiten sowie einer verringerten vaginalen Hautabschürfung.[17][134]
  • Eine reduzierte Häufigkeit von gutartigen prostatischen Hyperplasien bei Erwachsenen.[135]
  • Der Erhalt der Vorhaut empfiehlt sich für den etwaigen zukünftigen Gebrauch als Hauttransplantate für die Reparatur der Hypospadie,[136]oder Harnröhrenrekonstruktionen[137][138]

Vielleicht der bedeutendste Vorteil der genitalen Unversehrtheit ist Fähigkeit sich der frei beweglichen Vorhaut zu erfreuen, die beinahe drei Viertel aller berührungsempfindlichen Neurorezeptoren (spezialisierte Nervenenden) des gesamten Penis besitzt.[16][15]

7 Komplikationen und Risiken der Beschneidung

7.1 Allgemein

Die Männliche Beschneidung hat unmittelbare, postoperative und Langzeit-Komplikationen, Risiken, und Nachteile. Die Berichte über beschneidungsbedingte Komplikationen variieren, von 0.06 Prozent[139] bis zu 55 Prozent[140] -was der großen Bandbreite der Kriterien und genutzten Methoden Rechnung trägt.

7.2 Operative Komplikationen und Risiken

Unmittelbare operative Komplikationen beinhalten Blutungen, Infektionen, chirurgische Unfälle und Tod.[125] Komplikationen beinhalten die Enthäutung des Penis, [141] Verletzungen der Eichel, einschließlich versehentlicher Amputation der Eichel, totale Entferung des Penis,[142] und Verletzungen an der Harnröhre die Fisteln verursachen.[143] Ein wesentlicher operativer (und postoperativer) Nachteil ist der Schmerz, der in einem separaten Abschnitt weiter unten beschrieben wird. Infektionen können nekrotisierende Fasziitis, [144]nekrotisierende Penumonie,[145] Staphylogenes Lyell-Syndrom,[146] Hirnhautentzündung,[147] Blutverfigtung,[148] und Staphylogene Lungenentzündung.[149]

7.3 Post-operative Risiken

Post-operative Risiken sind unter anderen Meatusgeschwüre,[150][151] Meatusstenose,[152][153] Verwachsungen, und iatrogene Phimose.[154][60] Ungefähr 5 bis 8 Prozent der im Säuglingsalter beschnittenen Jungen entwickeln eine Meatusstenose die einer Korrekturoperation bedarf. [153][155][156] Eine bis zwei Prozent der Jungen werden einer Rezirkumzision unterzogen, entweder aufgrund Postzirkumzisionsphimose oder weil ungenügend Haut entfernt wurde.[157][158][133] Virulenter ambulant-erworbener Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA) ist weiterer ein Risikofaktor von wachsender Bedeutung dar.[159] Im Krankenhaus erworbene MRSA wird vermehrt bei beschnitten männlichen Säuglingen beobachtet.[160][127]

7.4 Tod

Konservativen Schätzungen zufolge sterben 100 Jungen allein in den USA jedes Jahr an ihrer Beschneidung,[161] wie etwa Infektionen oder Blutungen die zur Ausblutung oder zu einen hypovolämischen Schock [162][147][163][164][125] die größte Hürde um eine akkurate Schätzung der beschneidungsbedingten Todesrate zu erlangen ist, dass nicht in allen Fällen die Beschneidung als Ursache oder Miturasache des Todes gemeldet wird. Unvollständige und inakkurate Todeszertifikate für Todesfälle in der Pädiatrie sind ein weit verbreitetes Phänomen.[165]

7.5 Langzeit-Komplikationen

Beschneidung entfernt große Mengen an Haut und Schleimhaut vom Penis[15] was zu schmerzhaften Erektionen führen kann.[166]

Beschneidung kann eine Schädigung der erektilen Funktion bei beschnitten Männern zur Folge haben.[167][168][169] und eine Ejakulationsverzögerung,[169][170][171] zur Folge haben.

Andere Studien deuten auf einen Zusammenhang zwischen Beschneidung und vorzeitigem Samenerguss.[134]

Höhere Schmerzreaktionen, die von Forschern zum Zeitpunkt der 4 Monats oder 6. Monats Schmutzimpfung nachgewiesen wurde, haben unter Medizinern zu der Vermutung geführt, dass Jungen infolge des Beschneidungsbedingten Traumas an einer kleindlindlichen Entsprechung der posttraumatischen Belastungsstörung leiden.[172][126]

8 Kosten-Effektivität und Medizinischer Nutzen

Die Kosten der Beschneidung sind um ein vielfaches höher als die 150-270 Millionen$,die vormals angegeben wurden.[173] Zusätzlich zu den direkten Ärzten- und Krankenhausgebühren entstehen durch die Beschneidung weitere Kosten. Beispielsweise dauert der Krankenhausaufenthalt für den beschnittenen Jungen durchschnittlich ungefähr 6 Stunden länger, was erhöhte Kosten verursacht.[174]

Eine Kosten-Nutzen Analyse, die die beschneidungsbedingten Kosten/Nutzen-Faktoren untersuchte, schätzte die lebenslangen Mehrkosten pro Mann mit komplikationsloser Beschneidung auf 828$.[175] Ungefähr 1,2 Millionen Beschneidungen werden jährlich in den USA an nicht einwilligungsfähigen Knaben im Säunglingsalter durchgeführt. Wenn man die medizinischen Inflationsraten auf die Schätzung der Studie anwendet, so übersteigen die resultierten unmittelbaren und zukünftigen Gesundheitsausgaben 1, 25 Milliarden $. Die Studie zeigte auch, dass beschnittene Männer einen durchschnittliche Verlust von 5.8 guter Tage in ihrer Lebenszeit verlieren. Die Kosten der Beschneidung müssen gegen jedwede möglichen positiven Auswirkungen abgewogen werden.[176][177] Die Komplikationen der Beschneidung erhöhen diese Kosten. Zusammengefasst verbraucht die nicht-therapeutische Beschneidung beträchtliche medizinische Ressourcen und kann die Gesundheit und das Wohlbefinden eines signifikanten Anteils derjenigen Männer beeinträchtigen, die beschnitten wurden.

9 Schmerzkontrolle

Neugeborene haben eine weit höhere neuronale Funktion, als vormals angenommen wurde. Alle neuroanatomischen Strukturen, die für die Schmerzwahrnehmung und Erinnerung notwendig sind, sind bereits beim Neugeborenen Säugling vorhanden.[178]

Die Erinnerung beginnt bereits vor der Geburt und ist nach der Geburt sehr aktiv.[179] [180] Die Schmerzversorgung bei der Neugeborenenbeschneidung kann nicht mehr als optimal angesehen werden. Die Medizinethik verlangt die Schmerzbehandlung bei Neugeborenen, und Kindern.[181][182] [183]

Neugeborene haben Stressreaktionen, die drei bis fünf Mal größer als die von Erwachsenen sind.[178] Säuglinge die ohne Schmerzversorgung beschnitten werden leiden an dramatisch erhöhten Kortisol-Konzentration im Blutserum,[184][185] erhöhtem Puls,[186] verringerter subkutaner Sauerstoffkonzentrationen,[187][186] und einer Störung des postoperativen Schlafs.[188] Säuglinge, die unter Anwendung topischer und lokaler Anästhetika beschnitten werden, erfahren auch eine erhöhte Kortisol-Konzentration im Serum, erhöhten puls und ein verringerte transkutane pO2; ihre Reaktion waren jedoch abgestumpft: es wird angenommen, dass Neugeborene schädliche Stimuli als schmerzhafter erleben, als ältere Kinder und Erwachsene weil die Stimuli neu sind und weil die absteigenden hemmenden Nervenbahnen im Rückenmark, die helfen Schmerzsignale zu verringern noch ausreichend entwickelt sind.[189][178] Lebensbedrohliche Komplikationn, die im Rhamen einer Beschneidung auftreten können, sind unter anderem Herzmuskelverletzung,[190] Pneumothorax,[191] und Magenruptur.[192]

Episoden von Brechreiz und Apnoe (Atemstillstand) wurden auch beobachtet.[193][194]

Der dorsale Penisblock verschafft lediglich teilweise Schmerzlinderung und das wiederum nur 70 prozent der Fälle. In den restlichen 30 Prozent der Beschneidungen zeigt der dorsale Penisblock überhaupt keine Wirkung.[195] [196] Ein Kaudalblock ist weniger sicher als ein Penisnerveblock und löst oft Brechreizaus, ach haben keine Studien seinen Gebrauch für Neugeborenenbeschneidung behandelt.[197] Acetaminophen alleine wird als ineffektiv für die Behandlung des postoperativen Schmerzes bei Erwachsenen gehalten und ist wahrscheinlich noch weniger effektiv bei Kindern. Eine Vollnarkose würde die beste Schmerzlinderung bieten, hat aber zusätzliche Risiken bei Säuglingen unter dem 6. Lebensmonat. Alles in allem macht die Plastizität der Neugeborenen neurologischen System unter schmerzvollen Stimuli diese Phase zu einer schlechten Zeit für die Durchführung schmerzhafter Eingriffe. Diese einzige Möglichkeit den Schmerz der Zirkumzision vollständig zu lindern bietet die Vollnarkose, diese kann jedoch sicher erst ab dem 6. Lebensmonat angewendet werden und lindert nicht die Schmerzen die nach der OP auftreten, während die Beschneidungswunde abheilt.

10 Vorhautpflege

10.1 Schlecht ausgebildete Ärzte

Von 1981[198] bis zum heutigen Tag,[199][200] enthüllten Studien, dass viele Ärzte nicht einmal die grundlegendsten Kenntnise über die sachgemäße Vorhautpflege hatten, einschließlich richtigen Hygiene-Praktiken, Unterscheidung zwischen pathologischer und physiologischer Phimose, die Zeitachse, wann die Vorhaut normal zurückziehbar wird, und dass die Vorhaut niemals gewaltsam zurückgezogen werden sollte.

Viele Ärzte haben Schwierigkeiten eine pathologische Phimose von einer physiologischen Phimose (normale, nicht zurückziehbare Vorhaut) zu unterscheiden, und unnötige Überweisungen für Operationen sind oft die Folge. [201][202]

10.2 Vorhaut-Entwicklung

Bei den meisten Jungen ist die Vorhaut bei der Geburt natürlich durch die balano-präputiale Lamina mit der darunterliegenden Eichel verklebt.[203]

Die Verklebung der Vorhaut mit der Eichel löst langsam auf, sodass die Vorhaut allmählich zurückziehbar wird, ein Prozess der bis zu 18 Jahre andauern kann[204] Wenn die Vorhaut nicht vor der Pubertät zurückziehbar ist, sorgt der Anstieg der Hormone in der Pubertät normalerweise für eine Vollendung des Ablösungsprozess. Zusätzlich zur Ablösung dieser Verklebung, weitet sich die Vorhautöffnung allmählich und ermöglicht so das Zurückziehen der Vorhaut über die Eichel.[204] Die meisten Vorhäute sind bei der Geburt nicht zurückziehbar; Lediglich 6.5 Prozent der Jungen haben im Alter von 3-4 Jahren schon eine zurückziehbare Vorhaut[205] und das Durchschnittsalter, ab, dem die Vorhaut zum ersten Mal natürlich zurückgezogen werden kann beträgt 10.4 Jahre. [206] Ungefähr 1 Prozent werden sich niemals vollkommen zurückziehen lassen, aber das ist nicht problematisch.[205][204]

10.3 Gefahr durch vorzeitigte Vorhautretraktion

Die Vorhaut sollte nicht zurückgezogen werden, weil dies für den Jungen schmerzhaft sein und dauerhafte Schäden und Vernarbungenverursachen kann.[207][208]

Das vorzeitiges Zurückziehen der Vorhaut kann die balano-präputiale Lamina zerreißen, die Vorhaut oder die Vorhautöffnung einreißen, erworbene Phimose oder Paraphimose verursachen. Das Zurückziehen der Vorhaut bei Routineuntersuchen ist niemals gerechtfertigt.[208] Die erste Person, die die Vorhaut zurückzieht, sollte der Junge selbst sein.[207]

10.4 Reinigung der Vorhaut

Eltern und Betreuer sollten nur die Außenseite der Vorhaut, ähnlich wie Fingerchen mit warmen, klaren Wasser waschen. Das Reinigen mit Seife kann brennen und manchmal eine Kontaktdermatitis verursachen.[209] Wenn die Vorhaut zurückziehbar wird, kann dem Jungen einfach beigebracht werden, sich regelmäßig zu waschen; dh. Vorhaut zurückziehen, mit warmen Wasser abspülen, und wieder nach vorne zu schieben. Nach dem Waschen muss die Vorhaut immer auf ihre schützende Position vor der Eichel zurückgebracht werden. Eine leichte Rötung während der Windelphase ist häufig zu beobachten und ist meistens ein Anzeichen dafür, dass die Vorhaut ihre Aufgabe erfüllt und die Eichel vor Ammoniak, der sich in den Windeln bilden kann, schützt. Chlor in Schwimmbädern, Sprudelbädern, und Waschmittelzusätzte können auch zur Entzündung oder Kontaktdermatitis der Vorhaut führen.

10.5 Ballonierung der Vorhaut

Jungen mit intakter Vorhaut können eine Phase durchmachen, in der sich die Vorhaut beim Wasserlassen "ballonartig" aufbläht. Diese Ballonierung der Vorhaut ist ein Hinweis darauf, dass die Ablösung der Vorhaut von der Eichel gerade stattfindet, und der Penis sich normal entwickelt. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass dieses Ballonieren in irgendeiner Weise schädlich oder krankhaft wäre.[210] Darüber hinaus berichten Jungen in der Altersgruppe von 3-4 Jahren manchmal von Unbehagen beim Wasserlassen, was oft die Folge des natürlichen Ablösung der Vorhaut von der Eichel ist. Dieser Zustand ist vorübergehend und löst sich von allein, wenn die Ablösung der Vorhaut abgeschlossen ist.

11 Beschneidung: keine wirksame Therapieoption bei wiederkehrenden Eichelentzündungen

Die häufigsten Beschwerden in Zusammenhang mit der Vorhaut sind Blanoposthitis, Phimose, und Nicht-Zurückziehbarkeit. Als Balanoposthitis bezeichnet man die Entzündung der Eichel und/oder der Vorhaut. Eine Balanoposthitis kann viele mögliche Ursachen haben, von denen nicht alle Infektionen sind.

Die Häufigkeit der Balanoposthitis ist gering, gewöhnlich weniger als zwei Prozent jährlich.[211][212][205] Der behandelnde Arzt muss die Ursache bestimmen, bevor eine geeignete Behandlung verschrieben werden kann. Die Krankengeschichte, körperliche Untersuchung, Kulturproben, und Biopsie können hilfreich bei der Diagnose der vorliegenden Art von Balanoposthitis sein.[213]

Die Britische "National Guideline on the Management of Balanitis" ("Landesweite Leitlinie zur Behandlung von Balanitis")kann hilfreich sein.[213] Obwohl in der Vergangenheit eine Beschneidung häufig zur Therapie von rezidivierende Balanoposthitiden erempfohlen wurde, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass bei einer genauen Diagnose und der sorgfältigen Auswahl der Behandlungsmethode die Balanitis wieder auftritt. Es liegen keinerlei Beweise aus der medizinischen Wissenschaft vor, die auf eine therapeutische Wirksamkeit der Beschneidung zur Behandlung rezividierender Eichel hindeuten. Tatsächlich leiden beschnittene Jungen signifikannt häufiger an Eichelentzündungen als unbeschnittene, sodass die Beschneidung nicht als sinnvolle oder wirksame Therapieoption bei rezividierenden Balanoposthiden betrachtet werden kann.[214][23]

12 Pathologische Phimose

Pastholgische Phimose, die besser als Präputialstenose bezeichnet werden sollte—betrifft weniger als 1 Prozent der Jungen und Männer.[215] Eine nicht zurückziehbare Vorhaut ist ein häufiger Anlass zur Sorge für Eltern. In der überwältigenden Mehrheit der Fälle ist nichts weiter notwendig, als die Eltern über die natürliche Entwicklung der Zurückziehbarkeit der Vorhaut aufzuklären und sie zu beruhigen. Wenn eine Behandlung für notwendig erachtet wird, haben sich Steroidsalben in 85-95 Prozent der Fälle als effektive Mittel erwiesen, um die Entwicklung der Zurückziehbarkeit zu beschleunigen, und diese Salbenbehandlung wird mehr und mehr zur Standardbehandlung.[216][217] Präputiumplastiken um die Öffnung zu weiten, die sich in Europa bewährt haben,[218][219]ist einer Zirkumzision immer vorzuziehen, weil sie geringeres Trauma und weniger Schmerzen, eine einfachere Genesung, und den Erhalt der Vorhaut bietet.[220]

Balanitis xerotica obliterans (BXO) ist eine Ursache der pathologischen Phimose.[221] BXO ist die gleiche Krankheit wie Lichen sclerosus et atrophicus (LSA), [222] aber BXO ist üblicherweise verwendete Bezeichnung, wenn LSA an den männlichen Genitalien auftritt. LSA tritt sowohl beim weiblichen wie beim männlichen Genitale auf. BXO kann Männer und Jungen jeglichen Altern betreffen, tritt jedoch nur selten vor dem fünften Lebensjahr auf, und kennzeichnet sich durch ein Ring von weißlicher, erhärteter Haut an der Vorhautspitze.[221]Sie betrifft 0.6 prozent der Jungen bis zu ihrem fünfzehnten Lebensjahr. Traditionell wurde BXO bzw Lichen sclerosus als eine absolute Indikation zur Zirkumzision angesehen.[223] Neuere Forschungserkenntnise zeigen jedoch, dass die Behandlung mit stark-wirksamen Corticoteroid-haltigen Salben effektiv sein kann.[224][225]

Zusammengefasst müssen Ärzte, um Jungen mit intakter Vorhaut die richtige medizinische Fürsorge zu bieten es unterlassen (und davor warnen) die Vorhaut gewaltsam zurückzuziehen, und sich ferner mit der natürlichen Entwicklungszeitachse der Vorhaut vertraut machen.

13 Medizinethik

13.1 Allgemein

Wenn ein Elternteil ein Kind für einen chirurgischen Eingriff vorstellt, ist das Kind, und nicht der Elternteil der Patient. Die Pflichten und Verantwortlichkeiten der Ärzte gelten dem allein dem Patienten,in dessen besten Interesse sie handeln müssen.[226][227][228][229]

Die Medizinethik der nicht-therapeutischen Kinderbeschneidung wurden von vielen Ärztegesellschaften infrage gestellt,[230][231] und Ärztegesellschaften in Kanada und Großbritannien haben Erklärungen bezüglich der Ethik nicht-therapeutischer Beschneidungen männlicher Kinder veröffentlicht. Der Britische Ärzteverband erklärt:

"Es ist unbedingt notwendig, dass Ärzte männliche Beschneidungen nur ausführen, wenn dies nachweisbar im besten Interesse des Kindes ist."[227]

Das Kollegium der Ärzte und Chirurgen von British Columbia (College of Physicians and Surgeons of British Columbia) erklärt:

"Sie sind nicht verpflichtet einer Bitte einen Säugling zu beschneiden Folge zu leisten"[228]

Der Ethikrat des Norwegischen Ärzteverbandes stellt klar, dass die nicht-therapeutische Beschneidung männlicher Kinder mit bedeutenden Prinzipien der Medizinethik unvereinbar ist.[232]

Internationale Menschenrechtsgesetzte gewähren Kindern zwei Arten von Menschenrechten—allgemeine Menschenrechte, derer sich alle erfreuen [233]und spezielle Menschenrechte aufgrund ihrer rechtlichen Geschäftsunfähigkeit und Schutzbedürftigkeit.[234] Allgemeine Menschenrechte die auf die nicht-therapeutische Beschneidung anwendbar sind, beinhalten das Recht auf Schutz vor unmenschlichem oder erniedrigender Behandlung, das Recht auf Sicherheit der Person,[233] und Schutz vor allen Formen körperliche oder seelischer Gewalt, Verletzung, Missbrauch Misshandlung oder Ausbeutung einschließlich sexuellem Missbrauch.[235] Das Recht auf Schutz vor traditionellem Praktiken die schädlich für die Gesundheit des Kindes sind.[236] gilt für die Beschneidung männlicher Kinder, die sie diskriminierend gegenüber ihnen ist, und sie ihrer Menschenrechte beraubt.[237]

Die Prinzipien der Medizinethik (2001) der Amerikanischen Ärztevereinigung wird in den USA weithin akzeptiert. Eine Grundsätze die für die Kinderbeschneidung relevant sind:

  • Ein Arzt soll, wenn seinen Patienten behandelt, seine Verantwortung gegenüber dem Patienten als vorrangig betrachten.[238]
  • Ein Arzt soll die Menschenwürde und Menschenrechte achten.
  • Ein Arzt soll bei der Bereitstellung angemessener Behandlung des Patienten, außer in Notfällen, frei entscheiden, wem er dienen will.

Die Bioethikkommitees vieler Ärzteverbände erklären, dass Ärzte die Bedürfnisse und Rechte des Patienten als vorrangig anzusehen haben.[238][239]

Sie haben eine Pflicht eine kompetente Behandlung zu leisten basierend darauf, was der Patient braucht, nicht was jemand anderes äußerst, ungeachtet ihrer guten Absichten. [239] Auch gleiche Weise, sind Eltern verpflichtet im besten Interesse des Kindes zu handeln, und in Einklang mur dem behandelnden Arzt.[239][227][228][229] Die Ethik der nicht-therapeutischen Beschneidung kann gemäß der fünf Hauptprinzipien der Medizinethik getestet werden: Hilfeleistung, Wohltätigkeit, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung des Patienten.

13.2 Wohltätigkeit

2006 wurden rund 55 % der neugeborenen Jungen in den USA (von ehemals 90% in den 1950ern) beschnitten. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass beschnittene Jungen sich einer besseren Gesundheit erfreuen als nicht-beschnittene Jungen, eine Kosten-Nutzenanalyse befand, dass die genitale Unversehrheit im Vergleich zur Zirkumzision ein höheres Maß an Gesundheit und Wohlbefinden gewährleist.[175]

13.3 Nicht-Schaden

Die Männliche Beschneidung entfernt permanent und irreversibel, schützendes, sexuell empfindsames Gewebe. Darüber hinaus ist die Beschneidung mit einer große Bandbreite von Komplikationen verbunden, anfangen von den trivialen Komplikationen über lebenslange Schäden bis hin zu lebensbedrohlichen Komplikationen.

13.4 Gerechtigkeit

Die Beschneidung entfernt beträchtliche Mengen an funktionalem Gewebe.[22] Das Argument, dass die Beschneidung einem Kind dabei helfen könne in eine Peer Gruppe hineinzufinden, ist fadenscheinig, da das gleiche Argument auch gegen die Beschneidung vorgebracht werden könnte. Nur 3 aus 1000 erwachsene Männer entscheiden sich dafür sich selbst beschneiden zu lassen, was jedes Argument von einer kulturellen Begehrlichkeit der Beschneidung erübrigt. [240]

Die Behauptung, dass prophylaktische Eingriffe die Bevölkerung schützten und aus diesem Grunde erlaubt wären, ist auch unbegründet, weil sichere und kosteneffektivere Maßnahmen für alle der angeblichen Vorteile der Beschneidung verfügbar sind. Das beweisen auch die hohen Raten von HIV, sexuell übertragbaren Krankheiten, Gebärmutter-und Peniskrebs, die immer noch in den USA dokumentiert werden, wo ungefähr drei Viertel der lebenden männlichen Bevölkerung beschnitten sind.

13.5 Selbstbestimmung

Die elterliche Stellvertreter-Zustimmung zur Operation ist notwendig im Falle der medizinischen Notwendigkeit, aber nicht-therapeutische Beschneidungen sind per Definition niemals medizinisch notwendig. In solchen Fällen ist eine angemessene Reaktion, die Operation solange aufzuschieben, bis das Kind selbst über den Eingriff entscheiden kann.[239]

13.6 Einhaltung internationaler Menschenrechtsgesetze

Die ethische Pflicht die Menschenrechte resultierte in zwei Konsenserklärungen zur Medizinethik durch internationale Körperschaften. Diese Erklärungen wurden von Bioethik experten herausgeben um sicherzustellen, dass die medizinische Praxispraxis mit dem internationalen Menschenrechtsgesetzten vereinbar ist. Artikel 20 des Europäischen Übereinkommen über Menschenrechte und Biomedizin (1997) des Eroparates schreibt vor:

"Einer Person, die nicht fähig ist, die Einwilligung nach Artikel 5 zu erteilen, dürfen weder Organe noch Gewebe entnommen werden."

Artikel 8 der Allgemeinen Erklärung über Bioethik und Menschenrechte (2005) der UNESCO erklärt:

"Einzelne und Gruppen, die besonders schutzbedürftig sind, sollen geschützt, und die persönliche Integrität solcher Einzelpersonen soll geachtet werden."

Die Nicht-therapeutische Beschneidung von Kindern ist gemäß jedem dieser internationalen Rechtsdokumenten zur Bioethik verboten.

13.7 Verweigerung aus Gewissensgründen

Außer in Norfällen ist ein Arzt berechtigt zu entscheiden, wem er mit seinen Fähigkeiten dienen will.[238] Die Verweigerung aus Gewissensgründen ist ein anerkanntes Recht des Arztes,[227][228] der sich weigerm kann eine nicht-therapeutische Beschneidung aus jedweden Grunde auszuführen, einschließlich medizinischer, rechtlicher menschenrechtlicher, ethischer, moralischer, und/oder religiöser Gründen. Da Beschneidung als “nicht essentiell für das Kindeswohl”[241]erachtet wurde keine ethische Pflicht besteht Beschneidungen durchzuführen sollten Facharztausbildungsprogramme nicht von Ärzten in Ausbildung verlangen Beschneidungen durchzuführen. Ebenso dürfen Ärzte in Ausbildung nicht diskriminiert werden wenn sich nicht an einer Beschneidung partizipieren möchten. Von Medizinstudenten und Ärzte in Facharztausbildung wird oft verlangt als Teil ihre Ausbildung Beschneidungen durchzuführen. Sie sollten die Option haben dies aus Gewissensgründen abzulehnen, und medizinische Fakultäten und Lehrkrankenhäuser sollten solche Ersuche achten, wie auch andere Verweigerungen aus Gewissensgründen aus persönlicher Ansichten oder religiöser Gründe wegen geachtet werden.

Insgesamt hat der Anbeginn der Menschenrechtsära die gegenwärtige Medizinethik stark beeinflusst. Keine Medizinische Fakultät und kein Facharztausbildungsprogramm sollte von Ärzte in Ausbildung verlangen Beschneidungen durchzuführen. Da eine nicht-therapeutische Beschneidung keine medizinische Behandlung ist, haben Ärzte keine Pflicht oder Obligation beschneidungswillige Eltern an einen Arzt zu verweisen.[242][243][227]

14 Zusammenfassung

Die Vorhaut ist eine multifunktionale Struktur, auf der sich rund 3/4 der gesamten Nervenenden, und beinahe alle der spezialisierten Nervenenden des Penis befinden, und deshalb die größte Anzahl und Vielfalt senorischer Nervenden des gesamten Penis besitzt.

Eine heftige kulturelle Kontroverse umgibt die Beschneidung nicht einwilligungsfähiger Kinder, die sich unter anderem auf medizinischen, rechtlichen und ethischen Erwägungen gründet. Die nicht-therapeutische Beschneidung männlicher Kinder hat sich als ineffektiv erwiesen die Gesundheit zu verbessern, und fällt damit außerhalb der zulässigen Behandlungsstandards. Dadurch werden Ärzte in eine prekäre Lage versetzt,wenn von ihnen erwartet wird, diese Operation durchzuführen.

Aber da sich viele Ärzte wie Kinderärzte und Chirurgen sich dieser Fakten noch nicht bewusst sind, sollten Ärzte Informationen bereitstellen und erklären, dass die angeblichen Vorteile nicht den Risiken überwiegen, und dass der Eingriff nicht empfohlen wird und bei Kindern nach Möglichkeit vermieden werden soll.

Als therapeutische Maßnahme sollte die Zirkumzision afgrund ihrer vielen gesundheitlichen Nachteile, der psychischen Folgeschäden, und der sexuellen Negativfolgen, nur als letztes Mittel erfolgen, nachdem alle verfügbaren konservativen, Vorhaut-erhaltenden Behandlungsmethoden versucht wurden aber erfolglos blieben.

Ärzte sollten Eltern und erwachsene Männern mit ausführlichen Informationen sowohl über die potentiellen Schäden als auch garantierten Nachteile der Beschneidung versorgen, einschließlich die Eltern bitten eine Beschneidung mitanzusehen, entweder live oder auf Video.

Schließlich sollten Ärzte alle Eltern mit Informationen sowohl in mündlicher als auch schriftlicher Form über die Pflege des intakten Penis versorgen.

15 Siehe auch

Frage zur Beschneidung im Judentum

16 Quellen

  1. PSHCP Trust Bulletin. What is changing in your provincial /territorial healthcare plan? 2005;17:2. verfügbar als PDF-Datei unter: www.pshcptrust.ca/english/bulletins/bulletin17.pdf. Aufgerufen 1. 5. 2008
  2. NHS Direct Online Health Encyclopaedia q.v.“Circumcision.”Abrufbar unter: http://www.nhsdirect.nhs.uk/articles/article.aspx?printPage=1&articleId=649.
  3. Mansfield CJ, Hueston WJ, Rudy M. Neonatal circumcision: associated factors and length of hospital stay. J Fam Pract. 1995;41(4):370-6.
  4. Elder JS. Circumcision: Are you with us or against us? J Urol. 2006;(176):1911.
  5. Craig A, Bollinger D. Of waste and want: A nationwide survey of Medicaid funding for medically unnecessary, non-therapeutic circumcision. In: Denniston GC, Gallo PG, Hodges FM, Milos MF, eds. Bodily Integrity and the Politics of Circumcision: Culture, Controversy, and Change. New York: Springer; 2006:233-46.
  6. 6,0 6,1 Wallerstein E. Circumcision: the uniquely American medical enigma. Urol Clin North Am. 1985;12(1):123-32.
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 Laumann EO, Masi CM, Zuckerman EW. Circumcision in the United States.JAMA. 1997;277:1052-7.
  8. Wallerstein E. Circumcision: An American health fallacy. New York: Springer Publishing Company; 1980:217.
  9. US National Hospital Discharge Survey for 2005. Abrufbar unter: http://www.cdc.gov/nchs/data/ad/ad385.pdf. Augefurfen am 30. Juli, 2011.
  10. Canadian Institute for Health Information. 2005
  11. Richters J, Smith AMA, de Visser RO, Grulich AE,Rissel CE. Circumcision in Australia: prevalence and effects on sexual health. Int J STD AIDS 2006;17:547-54.
  12. O'Donnell H.Circumcision incidence in Australia. February 2004.
  13. McGrath K, Young H. A review of circumcision in New Zealand. In: Denniston GC, Hodges FM, and Milos MF, eds. Understanding Circumcision: A Multi-Disciplinary Approach to a Multi-Dimensional Problem. New York: Kluwer Academic/Plenum Publishers. 2001:129-46.
  14. Waldeck SE. Using male circumcision to understand social norms as multipliers. UC Law Rev.2003;72(3):455-526.
  15. 15,0 15,1 15,2 15,3 15,4 15,5 15,6 15,7 Cold CJ, Taylor JR.The prepuce. BJU Int.1999;83Suppl.1:34-44.
  16. 16,0 16,1 16,2 16,3 Sorrells ML, Snyder ML, Reiss MD, Eden C, Milos MR,Wilcox N, Van Howe RS. Fine-touch pressure thresholds in the adult penis. BJU Int. 2007;99:864-9.
  17. 17,0 17,1 17,2 Warren J, Bigelow J. The case against circumcision. BrJ Sex Med. 1994;Sept/Oct:6-8. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „warren“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  18. Jefferson G. The peripenic muscle; some observations on the anatomy of phimosis. Surgery, Gynecology, and Obstetrics. 1916;23(2):177-81.
  19. 19,0 19,1 Lakshmanan S, Prakash S. Human prepuce: Some aspects of structure and function. Indian Journal of Surgery 1980 (44): 134-137.
  20. Winkelmann RK.The erogenous zones: their nerve supply and significance. Proceedings of the Staff Meetings of the Mayo Clinic. 1959;34(2):39-47.
  21. Halata Z, Munger BL. The neuroanatomical basis for the protopathic sensibility of the human glans penis. Brain Res. 1986;371:205-30.
  22. 22,0 22,1 22,2 Taylor JR, Lockwood AP, Taylor AJ. The prepuce: specialized mucosa of the penis and its loss to circumcision. Br J Urol 1996;77:291-295.
  23. 23,0 23,1 23,2 23,3 23,4 Fleiss P, Hodges F, Van Howe RS. Immunological functions of the human prepuce. Sex Trans Inf.1998;74(5):364-7.
  24. Wiswell TE, Roscelli JD. Corroborative evidence for the decreased incidence of urinary tract infection in circumcised male infants. Pediatrics. 1986;78:96-9.
  25. To T, Agha M, Dick PT, Feldman W. Cohort study on circumcision of newborn boys and subsequent risk of urinary-tract infection. Lancet.1998;352(9143):1813-6.
  26. Ginsburg CM, McCracken GH Jr. Urinary tract infections in young infants. Pediatrics. 1982;69:409-12.
  27. 27,0 27,1 Wiswell TE. Urinary tract infection and the uncircumcised state: an update. Clin Pediatrics.1993;32:130-4.
  28. 28,0 28,1 Singh-Grewal D, Macdessi J, Craig J. Circumcision for the prevention of urinary tract infection in boys: A systematic review of randomized trials and observational studies. Arch Dis Child. 2005;90(8):853-8. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „singh“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  29. 29,0 29,1 Sreenarasimhaiah S, Hellerstein S. Urinary tract infections per se do not cause end-stage kidney disease. Pediatr Nephrol. 1998;12(3):210-13.
  30. Esbjörner E, Aronson S, Berg U, Jodal U, Linne T. Children with chronic renal failure in Sweden 1978-85.Pediatr Nephrol. 1990;4:249-52.
  31. Esbjörner E, Berg U, Hansson S. Epidemiology of chronic renal failure in children: a report from Sweden 1986-1994. Swedish Pediatric Nephrology Association. Pediatr Nephrol. 1997;11:438 42.
  32. Helin I, Winberg J. Chronic renal failure in Swedish children. Acta Paediatr Scand. 1980;69:607-11.
  33. Lane W, Robson M, Van Howe RS. Circumcisions: Again. Pediatrics. 2001;108(2):522.
  34. Cunningham N. Circumcision and urinary tract infections. Pediatrics 1986;77(2):267.
  35. Peron JE. Care of the intact penis. Midwifery Today. 1991;17:24.
  36. Woolsey G. Applied Surgical Anatomy. New York: LeaBrothers; 1902:405-7.
  37. Watson SJ. Care of uncircumcised penis. Pediatrics. 1987;80(5):765.
  38. Section on Breastfeeding. Breastfeeding and the use of human milk. Pediatrics. 2005;115(2):496-506.
  39. Marild S, Hansson S, Jodal U, Oden A, Svedberg K. Protective effect of breastfeeding against urinary tract infection. Acta Paediatr. 2004;93(2):164-8.
  40. 40,0 40,1 Wingo PA, Landis S, Ries LAG. An adjustment to the 1997 estimate for new prostate cancer cases. CA Cancer J Clin. 1997;47:239-42.
  41. Wolbarst A. Circumcision and penile cancer. Lancet. 1932;1(5655);150-3.
  42. 42,0 42,1 42,2 Cold CR, Storms MR, Van Howe RS. Carcinoma in situ of the penis in a 76-year-old circumcised man. J Fam Pract. 1997;44:407-10
  43. Boczko S, Freed S. Penile carcinoma in circumcised males. N Y State J Med. 1979;79(12):1903-4.
  44. Cupp MR, Malek RS, Goellner JR, Smith TF, Espy MJ.The detection of human papillomavirus deoxyribonucleic acid in intraepithelial, in situ, verrucous and invasive carcinoma of the penis. J Urol. 1995;154(3):1024-9.
  45. Péc J Jr, Péc J Sr, Plank L, Plank J, Lazárová Z, Kliment J. Squamous cell carcinoma of the penis. Analysis of 24 cases. Int Urol Nephrol. 1992;24:193-200.
  46. Leis PF, Stevens KR, Baer SC, Kadmon D, Goldberg LH, Wang XJ. A c-rasHa mutation in the metastasis of a human papillomavirus (HPV)-18 positive penile squamous cell carcinoma suggests a cooperative effect between HPV-18 and c-rasHa activation in malignant progression. Cancer. 1998; 83:122-9.
  47. Tietjen DN, Malek RS. Laser therapy of squamous cell dysplasia and carcinoma of the penis. Urology. 1998;52:559-65.
  48. Malek RS, Goellner JR, Smith TF, Espy MJ, Cupp MR. Human papillomavirus infection and intraepithelial, in situ, and invasive carcinoma of penis. Urology. 1993;42:159-70.
  49. Daling JR, Madeleine MM, Johnson LG, Schwartz SM, Shera KA, Wurscher MA, et al. Penile cancer: Importance of circumcision, human papillomavirus and smoking in in-situ and invasive disease. Int J Cancer. 2005;116:606-16.
  50. Freeman C, Laymon CW.Balanitis xerotica obliterans..Arch Dermat Syph. (Chicago) 1941;44(4):547–59.
  51. Jamieson NV, Bullock KN, Barker TH. Adenosquamous carcinoma of the penis associated with balanitis xerotica obliterans. Br J Urol. 1986;58:730-1.
  52. Cubilla AL, Velazquez EF, Young RH. Pseudohyperplastic squamous cell carcinoma of the penis associated with lichen sclerosus. An extremely well-differentiated, nonverruciform neoplasm that preferentially affects the foreskin and is frequently misdiagnosed: a report of 10 cases of a distinctive clinicopathologic entity. Am J Surg Pathol. 2004;28:895-900.
  53. Kanwar AJ, Thami GP, Kaur S, Mohan H, Attri AK, Kaur C. Squamous cell carcinoma in long-standing untreated lichen sclerosus et atrophicus of the penis.Urol Int. 2002;68:291-4.
  54. Tseng HF, Morgenstern H, Mack T, Peters RK. Risk factors for penile cancer: results of a population-based case-control study in Los Angeles County (United States). Cancer Causes Control. 2001;12:267-77.
  55. Daling JR, Madeleine MM, Johnson LG, Schwartz SM, Shera KA, Wurscher MA, et al.Penile cancer: Importance of circumcision, human papillomavirus and smoking in in-situ and invasive disease. Int J Cancer.2005;116:606-16.
  56. Frisch M, Friis S, Kjaer SK, Melbye M. incidence of penis cancer in an uncircumcised population (Denmark 1943-90). Br Med J. 1995;311:1471.
  57. Iversen T, Tretli S, Johansen A, Holte T. Squamous cell carcinoma of the penis and of the cervix, vulva and vagina in spouses: is there any relationship? An epidemiological study from Norway, 1960-92. Br J Cancer. 1997;76:658-60.
  58. Maiche AG. Epidemiological aspects of cancer of the penis in Finland. Eur J Cancer Prev. 1992;1:153-8.
  59. Muir CS, Nectoux J. Epidemiology of cancer of thetestis and penis. Natl Cancer Inst Monogr.1979:157-64.
  60. 60,0 60,1 Van Howe RS. A cost-utility analysis of neonatal circumcision. Med Decis Making. 2004;24:584-601. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „vanhowe“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  61. Wynder EL, Cornfield J, Schroff, PD, Doraiswami KR. A study of environmental factors in carcinoma of the cervix. Am J Obstet Gynecol. 1954;68(4):1016-52.
  62. Wynder EL, Mantel N, Licklider SD. Statistical considerations on circumcision and cervical cancer. Am J Obstet Gynecol. 1960;79(5):1026.
  63. Stern P, Neely PM. Cancer of the cervix in reference to circumcision and marital history. J Am Med Women’s Assoc. 1962;17(9):738-40.
  64. Aitken-Swan J, Baird D.Circumcision and cancer of the cervix. Brit J Cancer. 1965;XIX(2):217-26.
  65. Connon AF. Cancer detection survey gynaecological and epidemiological data. Med J Aust. 1972;1:738-41.
  66. Abou-Daoud KT. Epidemiology of carcinoma of the cervix uteri in Lebanese Christians and Moslems.Cancer. 1967;20:1706-14.
  67. Wahi PN, Luthra UK, Mali S, Mitra AB. Religion and cervical carcinoma in Agra. Indian J Cancer. 1972;9:210-15.
  68. Zarkovic G. Alterations of cervical cytology and steroid contraceptive use. Int J Epidemiol. 1985;14:369-77.
  69. Boyd JT, Doll RA. A study of the aetiology of carcinoma of the cervix uteri. Br J Cancer. 1964;18:419-34.
  70. Kjaer SK, de Villiers EM, Dahl C, Engholm G, Bock JE, Vestergaard BF, et al. Case-control study of risk factors for cervical neoplasia in Denmark. I: Role of the "male factor" in women with one lifetime sexual partner. Int J Cancer. 1991;48:39 44.
  71. Brinton LA, Reeves WC, Brenes MM, Herrero R, Gaitan E, Tenorio F, et al. The male factor in the etiology of cervical cancer among sexually monogamous women. Int J Cancer. 1989;44:199-203.
  72. Terris M, Wilson F, Nelson JH Jr.Relation of circumcision to cancer of the cervix. Am J Obstet Gynecol. 1973; 117:1056-66.
  73. Rotkin ID. Adolescent coitus and cervical cancer: associations of related events with increased risk. Cancer Res. 1967; 27:603-17.
  74. Kmet J, Damjanovski L, Stucin M, Bonta S, Cakmakov A. Circumcision and carcinoma colli uteri in Macedonia, Yugoslavia. Results From a Field Study. Br J Cancer. 1963; 17:391-99.
  75. Jones EG, MacDonald I, Breslow L. A study of epidemiologic factors in carcinoma of the uterine cervix. Am J Obstet Gynecol. 1958; 76:1-10.
  76. Walboomers JM, Jacobs MV, Manos MM, Bosch FX, Kummer JA, Shah KV, et al. Human papillomavirus is a necessary cause of invasive cervical cancer worldwide. J Pathol. 1999;189(1):12-19.
  77. Gunnell AS, Tran TN, Torrang A, Dickman PW, Sparen P, Palmgren J, et al. Synergy between cigarette smoking and human papillomavirus type 16 in cervical cancer in situ development. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2006;15(11):2141-7.
  78. Oliver JC, Oliver RT, Ballard RC. Influence of circumcision and sexual behaviour on PSA levels in patients attending a sexually transmitted disease(STD)clinic. Prostate Cancer Prostatic Dis. 2001:4:228-31
  79. Van Howe RS, Hodges FM.The carcinogenicity of smegma: debunking a myth. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2006;20(9):1046-54.
  80. Van Howe RS, Hodges FM.The carcinogenicity of smegma: debunking a myth. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2006;20(9):1046-54.
  81. Cook LS, Koutsky LA, and Holmes KK. Circumcision and sexually transmitted diseases. Am J Public Health. 1994;84(2):197-201.
  82. Dave SS, Fenton KA, Mercer CH, Erens B, Wellings K, Johnson AM. Male circumcision in Britain: findings from a national probability sample survey. Sex Trans Infect. 2003;79:499-500.
  83. Richters J, Smith AMA, de Visser RO, Grulich AE, Rissel CE. Circumcision in Australia: prevalence and effects on sexual health. Int J STD AIDS. 2006;17:547-54.
  84. Weiss HA, Thomas SL, Munabi SK, Hayes RJ. Male circumcision and risk of syphilis, chancroid, and genital herpes: a systematic review and meta-analysis. Sex Transm Infect. 2006;82:101-10.
  85. Van Howe RS. Human papillomavirus and circumcision: a meta-analysis. J Infect. 2006;Epub ahead of print.
  86. Van Howe RS.Genital ulcer disease and sexually transmitted urethritis and circumcision: a metaanalysis. Int J STD AIDS.
  87. 87,0 87,1 87,2 87,3 87,4 Donovan B, Bassett I, Bodsworth NJ et al. Herpes simplex virus type 2 infection of heterosexual men attending a sexual health centre. Med J Aust 1994,160:69-70.
  88. 88,0 88,1 88,2 Smith GL, Greenup R, Takafuji ET. Circumcision as a risk factor for urethritis in racial groups. Am J Public Health 1987; 77: 452-4. S.452-4.
  89. 89,0 89,1 89,2 Cook LS. Koutsky LA. Holmes KK. Clinical presentation of genital warts among circumcised and uncircumcised heterosexual men attending an urban STD clinic. Genitourin Med 1993; 69: 262-4.
  90. Hooykaas C, van der Velde FW, van der Linden MM. et al. The importance of ethnicity as a risk factor for STDs and sexual behaviour among heterosexuals. Genitourin Med 1991; 67(5): 378-83.
  91. Cook LS, Koutsky LA, Holmes KK. Circumcision and sexually transmitted diseases. Am J Public Health 1994; 84: 197-201.
  92. Donovan B, Bassett I, Bodsworth NJ. Male circumcision and common sexually transmissible diseases in a developed nation setting. Genitourin Med 1994; 70: 317-20.
  93. Plummer FA. Heterosexual transmission of human immunodeficiency virus type 1 (HIV): interactions of conventional sexually transmitted diseases, hormonal contraception, and HIV-1. AIDS Res Hum Retrovirus.1998;14(Suppl 1):S5-10.
  94. Weiss HA, Quigley MA, Hayes RJ. Male circumcision and risk of HIV infection in sub-Saharan Africa: a systematic review and meta-analysis. AIDS. 2000;14:2361370.
  95. Kebaabetswe P, Lockman S, Mogwe S, Mandevu R, Thior I, Essex M, et al. Male circumcision: an acceptable strategy for HIV prevention in Botswana. Sex Transm Infect. 2003;79:214-9.
  96. Siegfried N, Muller M, Volmink J, Deeks J, Egger M, Low N, Weiss H, Walker S, Williamson P. Male circumcision for prevention of heterosexual acquisition of HIV in men (Cochrane Review). In: The Cochrane Library, Issue 3, 2003. Oxford:Update Software.
  97. Garenne M. Male circumcision and HIV control in Africa. PLoS Med. 2006;3(1):e78.
  98. Mills E, Siegfried N. Cautious optimism for new HIV/AIDS prevention strategies. Lancet. 2006;368:1236.
  99. Lie RK, Emanuel EJ, Grady C. Circumcision and HIV prevention research: an ethical analysis. Lancet. 2006;368:522-5.
  100. Montori VM, Devereaux PJ, Adhikari NK, Burns KE, Eggert CH, Briel M, et al. Randomized trials stopped early for benefit: A systematic review. JAMA. 2005;294:2203–9.
  101. Mills EJ, Singh S, Singh JA, Orbinski JJ, Warren M, Upshur RE. Designing research in vulnerable populations: lessons from HIV prevention trials that stopped early. BMJ. 2005;331:1403–6.
  102. Auvert B, Taljaard D, Lagarde E, Sobngwi-Tambekou J, Sitta R, Puren A. Randomized, controlled intervention trial of male circumcision for reduction of HIV infection risk: the ANRS 1265 trial. PLoS Med 2005;2(11):e2.
  103. Bailey RC, Moses S , Parker CB, Agot K, Maclean I, Krieger JN, et al. Male circumcision for HIV prevention in young men in Kisumu, Kenya: A randomised controlled trial. Lancet. 2007;369(9562):643-56.
  104. Gray RH, Kigozi G, Serwadda D, Makumbi F, Watya S, Nalugoda F, et al. Male circumcision for HIV prevention in men in Rakai, Uganda: A randomized trial. Lancet. 2007;369(9562):657-66.
  105. Brody S, Potterat JJ.Assessing the role of anal intercourse in the epidemiology of AIDS in Africa. Int J STD AIDS. 2003;14(7):431-6.
  106. 106,0 106,1 106,2 Gisselquist D, Potterat JJ, Brody S, Vachon F. Let it be sexual: how health care transmission of AIDS in Africa was ignored. Int J STD AIDS. 2003;14:148-61. Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „gisselquist“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  107. Brown JE, Ayowa OB, Brown RC. Dry and tight—sexual practices and potential AIDS risk in Zaire. Soc Sci Med. 1993;37:989-94.
  108. Runganga OA, Kasule J. The vaginal use of herbs/substances: an HIV transmission facilitatory factor? AIDS Care. 1995;7:639-45.
  109. Kun KE. Vaginal drying agents and HIV transmission. Fam Plan Pers. 1998;24:93-4.
  110. Deuchert E, Brody S. Lack of autodisable syringe use and health care indicators are associated with high HIV prevalence: an international ecologic analysis. Ann Epidemiol. 2007;17(3):199-207.
  111. Muula AS, Prozesky HW, Mataya RH, Ikechebelu JI. Prevalence of complications of male circumcision in Anglophone Africa: a systematic review. BMC Urology. 2007;7(4): (in press).
  112. de Witte L, Nabatov A, Pion M, Fluitsma D, de Jong MAWP, de Gruijl T, et al. Langerin is a natural barrier to HIV-1 transmission by Langerhans cells. Nature Medicine. (Advance Online Publication).
  113. Guimaraes MDG, Munoz A, Boshi-Pinto C, CastilhoEA. HIV infection among female partners of seropositive men in Brazil. Am J Epidemiol. 1995;142:538-46.
  114. Calleja JMC,Walker N, Cuchi P, Lazzari S, Ghys PT, and Zacarias F. Status of the HIV/AIDS epidemic and methods to monitor it in the Latin America and Caribbean region. AIDS. 2002;16(Suppl.3):S3–S12.
  115. Thomas AG, Bakhireva LN, Brodine SK, Shaffer RA.Prevalence of male circumcision and its association with HIV and sexually transmitted infections in a U.S. Navy population. Abstract no. TuPeC4861. Presented at the XV International AIDS Conference, Bangkok, Thailand, July 11-16, 2004.
  116. World Health Organization. Global programme on AIDS: The current global situation of the HIV/AIDS pandemic. Quarterly Report. July 3, 1995.
  117. Donovan B, Ross MW. Preventing HIV: determinants of sexual behaviour. Lancet. 2000;355:1897-901.
  118. Van Howe RS, Svoboda JS, Hodges FM. HIV infection and circumcision: cutting through the hyperbole. J RoySoc Health. 2005;125(6):259-65.
  119. Hodges FM,Svoboda JS, Van Howe RS.Prophylactic interventions on children: balancing human rights with public health. J Med Ethics. 2002;28(1):10-16.
  120. Ngwa G. Condoms Are a Key to Reducing HIV Transmission in Zimbabwe. United Nations Population Fund. August 15, 2006. Available at: http://www.unfpa.org/news/news.cfm?ID=837. Abgerufen 8. Oktober, 2010.
  121. Kahn JG, Marseille E, Auvert B. Cost-effectiveness of male circumcision for HIV prevention in a South African setting. PLOS. 2006;3(12):e517.
  122. Myer L, Mathews C, Little F. Condom use and sexual behaviours among individuals procuring free male condoms in South Africa. Sex Transm Dis. 2002;29(4):239-41.
  123. Aus den Daten der drei vorhergenden Einzelnachweise entnommen: $54.72 pro Zirkumzision, 3¢ per Kondom, 84 Kondome jährlich.
  124. Povenmire R. Do parents have the legal authority to consent to the surgical amputation of normal, healthy tissue from their infant children?: The practice of circumcision in the United States. Am Univ J Gend Soc Policy Law. 1998-1999;7(1):87-123.
  125. 125,0 125,1 125,2 Williams N, Kapila L. Complications of circumcision. Brit J Surg. 1993;80:1231-6.
  126. 126,0 126,1 126,2 Taddio A, Katz J, Ilersich AL, Koren G. Effect of neonatal circumcision on pain response during subsequent routine vaccination. Lancet. 1997;349(9052):599-603.
  127. 127,0 127,1 Van Howe RS, Robson WLM. Possible role of circumcision in newborn outbreaks of communityassociated methicillin-resistant Staphylococcal aureus. Clin Pediatr (Phila). 2007; 46 (10)
  128. Howard CR, Howard FM, and Weitzman ML. Acetaminophen analgesia in neonatal circumcision: the effect on pain. Pediatrics. 1994;93(4):641-6.
  129. Sinusas K, Gagliardi A. Initial Management of Breastfeeding. Am Fam Physician. 2001;64(6):981.
  130. AAFP Breastfeeding Position Paper. American Academy of Family Physicians. Kansas City, Mo.
  131. Section on Breastfeeding. Breastfeeding and the use of human milk. Pediatrics. 2005;115(2):496-506.
  132. Shankar KR, Rickwood AMK. The incidence of phimosis in boys. BJU Int. 1999;84:101-2.
  133. 133,0 133,1 MacCarthy D, Douglas JW, Mogford C. Circumcision in a national sample of 4-year old children. Br Med J. 1952;2:755-6.
  134. 134,0 134,1 O’Hara K, O’Hara J. The effect of male circumcision on the sexual enjoyment of the female partner. BJU Int.1999;83 (Suppl.1):79-84.
  135. McCredie M, Staples M, Johnson W, English DR, Giles GG. Prevalence of urinary symptoms in urban Australian men aged 40-69. J Epidemiol Biostat. 2001;6(2):211-18.
  136. Schwentner C, Gozzi C, Lunacek A, Rehder P, Bartsch G, Oswald J, et al. J Interim outcome of the single stage dorsal inlay skin graft for complex hypospadias reoperations. Urol. 2006 May;175(5):1872-1876; discussion 1876-7.
  137. Kropfl D. [Reconstruction of the urethral plate or ventral penile skin with foreskin or penile skin island flaps]. Aktuelle Urol. 2003;34(1):37-42.
  138. Pritchett TR, Shapiro RA, Hardy BE. Surgical management of traumatic posterior urethral strictures in children. Urology. 1993;42(1):59-62.
  139. Speert H. Circumcision of the newborn; an appraisal of the present status. Obstet Gynecol. 1953;2:164-72.
  140. Patel H. The problem of routine infant circumcision. Can Med Assoc J. 1966;95:576-581
  141. Sotolongo JR, Hoffman S, Gribetz ME. Penile denudation injuries after circumcision. J Urol.1985;133:102-3.
  142. Gearhart JP, Rock JA. Total ablation of the penis after circumcision with electrocautery: a method of management and long-term followup. J Urol. 1989;142(3):799-801.
  143. Limaye RD, Hancock RA. Penile urethral fistula as a complication of circumcision. J. Pediatr. 1968;72(1):105-6.
  144. Woodside JR. Necrotizing fasciitis after neonatal circumcision. Am J Dis Child. 1980;134(3):301-2.
  145. Sauer LW. Fatal staphylococcus bronchopneumonia following ritual circumcision. Am J Obstetr Gynecol. 1943;46:583.
  146. Annunziato D, Goldblum LM. scalded skin syndrome. A complication of circumcision. Am J Dis Child. 1978;132(12):1187-8.
  147. 147,0 147,1 Scurlock JM, Pemberton PJ. meningitis and circumcision. Med J Aust. 1977;1(10):332-4.
  148. Kirkpatrick BV, Eitzman DV. Neonatal septicemia after circumcision. Clinl Pediatr. 1971;13(9):767-8.
  149. Fortunov RM, Hulten KG, Hammerman WA, Mason EO Jr, Kaplan SL. Community-acquired Staphylococcus aureus infections in term and nearterm previously healthy neonates. Pediatrics. 2006;118(3):874-81.
  150. Freud P. The ulcerated urethral meatus in male children. J Pediatr. 1947;31(4):131-41.
  151. MacKenzie AR. Meatal ulceration following neonatal circumcision. Obstet Gynecol. 1966;28:221-3.
  152. Upadhyay V, Hammodat HM, Pease PW. Postcircumcision meatal stenosis: 12 years' experience. N Z Med J. 1998;111(1060):57-8.
  153. 153,0 153,1 Van Howe RS. Incidence of meatal stenosis following neonatal circumcision in a primary care setting. Clin Pediatr (Phila). 2006;45;49-54.
  154. Ponsky LE, Ross JH, Knipper N, Kay R. Penile adhesions after neonatal circumcision. J Urol. 2000;164(2):495-6.
  155. Griffiths DM, Atwell JD, Freeman NV. A prospective survey of the indications and morbidity of circumcision in children. Eur Urol. 1985;11:184-7.
  156. Persad R, Sharma S, McTavish J, Imber C, Mouriquand PD. Clinical presentation and pathophysiology of meatal stenosis following circumcision. Br J Urol. 1995;75:91-3.
  157. Fergusson DM, Lawton JM, Shannon FT.Neonatal circumcision and penile problems: an 8-year longitudinal study. Pediatrics. 1988;81:537-41.
  158. Metcalf TJ, Osborn LM, Mariani EM. Circumcision: a study of current practices. Clin Pediatr. 1983;22:575-9.
  159. Zetola N, Francis JS, Nuermberger EL, Bishai WR.Community-acquired methicillin-resistant Staphylococcus aureus: an emerging threat. Lancet Infect Dis. 2005;5(5):275-86.
  160. Bratu S, Eramo A, Kopec R, Coughlin E, Ghitan M, Yost R, et al. Community-associated methicillinresistant Staphylococcus aureus in hospital nursery and maternity units. Emerg Infect Dis. 2005,11(6)
  161. Bollinger D.Death and the new penis: Circumcision related death estimate for the United States. International Coalition for Genital Integrity, 2006.
  162. Wright JE. Non-therapeutic circumcision. Med J Aust.1967;1:1083-6.
  163. Newell TEC. Judgement of inquiry into the death of McWillis, Ryleigh, Roman, Bryan.Burnaby, BC:British Columbia Coroner's Service, Monday, 19 January 2004.
  164. Wetli CV. Autopsy of Demetrius Manker. Miami: Office of the Dade County [Florida] Medical Examiner, 1993.
  165. Cunniff C, Carmack JL, Kirby RS, Fiser DH.Contribution of heritable disorders to mortality in the pediatric intensive care unit. Pediatrics 1995;95:678-81.
  166. Pang MG, Kim DS. Extraordinarily high rates of male circumcision in South Korea: history and underlying causes. BJU Int 2002;89:48-54.
  167. Coursey JW, Morey AF, McAninch JW, Summerton DJ, Secrest C, White P, et al. Erectile function after anterior urethroplasty. J Urol. 2001;166(6):2273-6.
  168. Fink KS, Carson CC, DeVellis RF. Adult circumcision outcomes study: Effect on erectile function, penile sensitivity, sexual activity and satisfaction. J Urol. 2002;167(5):2113-6.
  169. 169,0 169,1 Shen Z, Chen S, Zhu C, Wan Q, Chen Z. Erectile function evaluation after adult circumcision Zhonghua Nan Ke Xue. 2004;10(1):18-19.
  170. Thorvaldsen MA, Meyhoff H.eller fysiologisk fimose? Ugeskr Læger. 2005;167(17):1858-62.
  171. Senkul T, Iseri C, Sen B, KarademIr K, Saracoglu F, Erden. Circumcision in adults: effect on sexual function. Urology. 2004;63(1):155-8.
  172. Taddio A, Goldbach M, Ipp M, Stevens B, Koren G.Effect of neonatal circumcision on pain responses during vaccination in boys. Lancet. 1995;345:291-2.
  173. American Academy of Pediatrics Task Force on Circumcision. Circumcision Policy Statement. Pediatrics. 1999;103(3):686-93.
  174. Mansfield CJ, Hueston WJ, Rudy M. Neonatal circumcision: associated factors and length of hospital stay. J Fam Pract. 1995;41(4):370-6.
  175. 175,0 175,1 Van Howe RS.A cost-utility analysis of neonatal circumcision.Med Decis Making. 2004;24:584-601.
  176. Consumer Price Index, Medical Care. Washington, Bureau of Labor Statistics, 2006.
  177. Lawler FH, Bisonni RS, Holtgrave DR. Circumcision: a decision analysis of its medical value. Fam Med. 1991;23(8):587-93.
  178. 178,0 178,1 178,2 Anand KJS, Hickey PR.Pain and its effects in the human neonate and fetus. New Engl J Med. 1987;317(21):1321-9.
  179. Hepper PG, Fetal memory: Does it exist? What does it do? Acta Pædiatr. (Stockholm) 1996;Suppl.416:16-20.
  180. Chamberlain DB, Babies remember pain. Pre- and Perinatal Psych. J. 1989;3:297-310.
  181. Fletcher AB. in the Neonate (Editorial). N Engl J Med. 1987;317(21):1347-8.
  182. Walco GA, Cassidy RC, Schechter NL. The ethics of pain control in infants and children. N Engl J Med. 1994;331(8):541-4.
  183. Committee on Psychosocial Aspects of Child and Family Health, American Academy of Pediatrics; Task Force on Pain in Infants, Children, and Adolescents, American Pain Society. The assessment and management of acute pain in infants, children, and dolescents. Pediatrics. 2001;108(3):793-7.
  184. Talbert LM, Kraybill EN, Potter HM. Adrenal cortical response to circumcision in the neonate. ObstetGynecol. 1976;46(2):208-10.
  185. Gunnar MR, Fisch RO, Korsvik S, Donhowe JM.The effects of circumcision on serum cortisol and behavior.Psychoneuroendocrinology. 1981;6(3):269-75.
  186. 186,0 186,1 Williamson PS, Williamson ML. Physiologic stress reduction by a local anesthetic during newborn circumcision. Pediatrics. 1983;71(1):36-40.
  187. Rawlings DJ, Miller PA, Engel RR. The effect of circumcision on transcutaneous pO2 in term infants. Am J Dis Child. 1980;134(7):676-8.
  188. Emde RN, Harmon RJ, Metcalf D, Koenig KL, Wagonfeld S. Stress and neonatal sleep. PsychosomMed. 1971;33(6):491-7.
  189. Fitzgerald M, Shaw A, MacIntosh N. The postnatal development of cutaneous flexor reflex; a comprehensive study in premature infants. Dev Med Child Neurol. 1988;30:520-7.
  190. Ruff ML, Clarke TA, Harris JP, Bartels EK, Rosenzweig M. Myocardial injury following immediate postnatal circumcision. Am J ObstetGynecol. 1978;144:850-1.
  191. Auerbach MR, Scanlon JW. Recurrence of pneumothorax as a possible complication of circumcision. Am J Obstet Gynecol. 1978;132:583.
  192. Connelly KC, Shropshire LC, Salzberg A. Gastric rupture associated with circumcision. Clin Pediatr. 1992;31(9):560-1.
  193. Fleiss PM, Douglass J. The case against neonatal circumcision. Brit Med J. 1979;2(6189):554.
  194. Lander J, Brady-Fryer B, Metcalfe JB, Nazarali S, Muttitt S.Comparison of ring block, dorsal penile nerve block, and topical anesthesia for neonatal circumcision. JAMA. 1997;278:2158-62.
  195. Taeusch HW, Martinez AM, Partridge JC, Sniderman S, Armstrong-Wells J, Fuentes-Afflick E. Pain during Mogen or PlastiBell circumcision. J Perinatol.2002;22(3):214-8.
  196. Lander J, Brady-Fryer B, Metcalfe JB, Nazarali S, Muttitt S. Comparison of ring block, dorsal penile nerve block, and topical anesthesia for neonatal circumcision. JAMA. 1997;278:2158-62.
  197. Irwin MG, Cheng W. Comparison of subcutaneous ring block of the penis with caudal epidural block for postcircumcision analgesia in children. Anaesth Intensive Care. 1996;24(3):365-7.
  198. Osborn LM, Metcalf TJ. Hygienic care in uncircumcised infants. Pediatrics. 1981;67(3):365-7.
  199. Griffiths D, Frank JD. Inappropriate circumcision referrals by GPs. J R Soc Med. 1992;85:324-5.
  200. Agarwal A, Mohta A, Anand RK. Preputial retraction in children. J Indian Assoc Pediatr Surg. 2005;10(2):89-91.
  201. McGregor TB, Pike JG, and Leonard MP. Phimosis—a diagnostic dilemma? Can J Urol. 2005;12(2):2598-602.
  202. Nagar HS, Chauhan A, Saxena VK. A time to rethink. Medical Journal Armed Forces India. 2004;60(4):348-50.
  203. Deibert GA.The separation of the prepuce in the human penis. Anat Rec. 1933;57:387-99.
  204. 204,0 204,1 204,2 Øster J. Further fate of the foreskin: incidence of preputial adhesions, phimosis, and smegma among Danish schoolboys. Arch Dis Child. 1968;43:200-3.
  205. 205,0 205,1 205,2 Kayaba H, Tamura H, Kitajima S, Fujiwara Y, Kato T, Kato T.Analysis of shape and retractability of the prepuce in 603 Japanese boys. J Urol. 1996;156(5):1813-5.
  206. Thorvaldsen MA, Meyhoff H. Patologisk eller fysiologisk fimose? Ugeskr Læger. 2005;167(17):1858-62.
  207. 207,0 207,1 Wright JE. Further to the “Further Fate of the Foreskin.” Med J Aust. 1994;160:134-5.
  208. 208,0 208,1 Care of the Uncircumcised Penis, Elk Grove Village,Ill.: American Academy of Pediatrics, 1999.
  209. Birley HDL, Luzzi GA, Bell R. Clinical features and management of recurrent balanitis: association with atopy and genital washing. Genitourin Med. 1993;69(5):400-3.
  210. Babu R, Harrison SK, Hutton KA. of theforeskin and physiological phimosis: is there any objective evidence of obstructed voiding? BJU Int. 2004;94(3):384-7.
  211. Escala JM, Rickwood AM. Balanitis. Br J Urol. 1989;63:196-7.
  212. Imamura E. Phimosis of infants and young children in Japan. Acta Paediatr Jpn. 1997;39:403-5.
  213. 213,0 213,1 Edwards S. (for the Clinical Effectiveness Group) National guideline on the management of balanitis. Association for Genitourinary Medicine (UK) and the Medical Society for the Study of Venereal Diseases (UK), 2001
  214. Van Howe RS. Variability in penile appearance and penile findings: a prospective study. Brit J Urol 1997;80:776-782.
  215. Rickwood AM, Walker J. phimosis overdiagnosed in boys and are too many circumcisions performed in consequence? Ann R Coll Surg Engl. 1989;71:275-7.
  216. Berdeu D, Sauze L, Ha-Vinh P, Blum-Boisgard C. Cost-effectiveness analysis of treatments for phimosis: a comparison of surgical and medicinal approaches and their economic effect. BJU Int. 2001;87:239-44.
  217. Van Howe R. Cost-effective treatment of phimosis.Pediatrics. 1998;102:e43.
  218. TM, South LM. Lateral preputioplasty for phimosis. J R Coll Surg Edinb. 1999;44(5):310-12.
  219. Saxena AK, Schaarschmidt K, Reich A, Willital GH. Non-retractile foreskin: a single center 13-year experience. Int Surg. 2000;85(2):180-3.
  220. Cuckow PM, Rix G, Mouriquand PD. plasty: a good alternative to circumcision. J Pediatr Surg. 1994;29:561-3.
  221. 221,0 221,1 Rickwood AMK, Hemalatha V, Batcup G, Spitz L.Phimosis in boys. Brit J Urol. 1980;52:147-50.
  222. Laymon CW, Freeman C. of balanitis xerotica obliterans to lichen sclerosus et atrophicus.Arch Dermat Syph. 1944;49:57-9.
  223. Shankar KR, Rickwood AM. The incidence of phimosis in boys. BJU Int. 1999;84(1):101-2.
  224. Kiss A, Csontai A, Pirot L, Nyirady P, Merksz M, Kiraly L. response of balanitis xerotica obliterans to local steroid application compared with placebo in children. J Urol. 2001;165(10):219-20
  225. Dewan PA.Treating phimosis. Med J Aust.2003;178(4):148-50.
  226. Committee on Bioethics, American Academy of Pediatrics. Informed consent, parental permission, and assent in pediatric practice. Pediatrics. 1995;95(2):314-7.
  227. 227,0 227,1 227,2 227,3 227,4 Committee on Medical Ethics. The Law & Ethics of Male Circumcision—Guidance for Doctors. London: British Medical Association, 2003, 2006.
  228. 228,0 228,1 228,2 228,3 College of Physicians and Surgeons of British Columbia.Infant Male Circumcision. In: Resource Manual for Physicians. Vancouver, BC: College of Physicians and Surgeons of British Columbia, 2004.
  229. 229,0 229,1 Bioethics Committee, Canadian Paediatric Society. Treatment decisions regarding infants, children and adolescents. Paediatrics & Child Health. 2004;9(2):99- 103.
  230. Hellsten SK. Rationalising circumcision: from tradition to fashion, from public health to individual freedom—critical notes on cultural persistence of the practice of genital mutilation. J Med Ethics. 2004;30:248-53.
  231. Fox M, Thomson M.changed? The law and ethics of male circumcision. International Journal of Children's Rights. 2005;13:161-81.
  232. Gulbrandsen P. Rituell omskjæring av gutter. Tidsskr Nor Lægeforen. 2001;121(25):2994.
  233. 233,0 233,1 Artikel Acht, Internationales Übereinkommen über Bügerliche und Politische Rechte. United Nations General Assembly Resolution 2200A [XX1]. 16 December, 1966.
  234. UN Convention on the Rights of the Child (1989). UN General Assembly Document A/RES/44/25.
  235. Artikel 19, UN Konvention über die Rechte des Kindes (1989). UN General Assembly Document A/RES/44/25.
  236. Artikel 24.3, UN Konvention über die Rechte des Kindes (1989).UN General Assembly Document A/RES/44/25.
  237. Price D. Male non-therapeutic circumcision. In: Denniston GC, Hodges FM, and Milos MF, eds. Male and Female Circumcision: Medical, Legal, and Ethical Considerations in Pediatric Practice. New York: Kluwer Academic/Plenum Publishers. 1998:425-54.
  238. 238,0 238,1 238,2 Council on Ethical and Judicial Affairs. Principles of Medical Ethics. Chicago: American Medical Association, 2001.
  239. 239,0 239,1 239,2 239,3 Committee on Bioethics, American Academy of Pediatrics. Informed consent, parental permission, and assent in pediatric practice. Pediatrics 1995;95(2):314-7.
  240. Wallerstein E. Circumcision An American Health Fallacy. New York: Springer Publishing Company; 1980;131.
  241. American Academy of Pediatrics Task Force on Circumcision. Circumcision policy statement. Pediatrics. 1999;103:686-93.
  242. Weijer C, Singer PA, Dickens BM, Workman S. Bioethics for clinicians: 16.Dealing with demands for inappropriate treatment. Can Med Assoc J. 1998;159:817-21.
  243. Opinion E-8:20, org/apps/pf_new/pf_online?f_n=browse&doc=policyfiles/HnE/E-8.20.HTM Code of Medical Ethics. Chicago: American Medical Association.

17 Weblinks

17.1 Web-Seiten

17.2 Web-Pages

18 Videos

18.1 Neugeborenenbeschneidung in Nordamerika

18.2 Rituelle Beschneidung

19 Rechtsdokumente zur Beschneidung Minderjähriger

Symbol Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!

20 Andere Lexika