Ritter

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Ritter: Wappen der Manesse, einer Adels- und Patrizierfamilie in Zürich, um 1340

Ein Ritter (von mittelhochdeutsch: rîtære, rîter, riter, ritter) ist ursprünglich die Bezeichnung für wehrhafte, gerüstete und berittene Krieger des europäischen Mittelalters. Vom gesellschaftlichen Stand war es ein Adeliger, der vom Herrscher (Herzog) ein begrenztes Gebiet (Lehen) bekam, welches er dann weiterverpachten durfte. Die Bauern, die unter seinem Schutz standen, mussten Abgaben von Ernte und Steuern zahlen. Der Ritter selbst hat als Lehensherr die Macht über das ihm gegebene Gebiet. Der Ritterstand war Teil des Feudalsystems, das sich im Mittelalter herausbildete.

Zur Tradition der Ritter gehörte ein eigenes Wappen, das später meist als Familienwappen übernommen wurde.

Gemäß einer Sage war der erste Ritter Sir Lancelot, ein Ritter von König Arthurs Tafelrunde im 5. Jahrhundert. Der letzte Ritter soll Kaiser Maximilian I. von Österreich gewesen sein (um das Jahr 1500). Die Ritter organisierten sich teilweise in sogenannten „Ritterorden“, von denen einige noch bis heute bestehen und die Tradition pflegen.

1 Siehe auch[Bearbeiten]

Geschichte der Ritter

2 Andere Lexika[Bearbeiten]