Mittelhochdeutsch

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Mittelhochdeutsch (abgekürzt Mhd.) bezeichnet im weiteren Sinn alle hochdeutschen Varietäten etwa zwischen 1050 und 1350 (das entspricht ungefähr dem Hochmittelalter).[1] Das Lexem „mittel-“ beschreibt also keine geografischen Sprachregionen – wie es im Wort mitteldeutsch der Fall ist – sondern die chronologisch mittlere, zwischen Althochdeutsch und Neuhochdeutsch einzuordnende hochdeutsche Sprachform.

1 Einzelnachweise

  1.  Hilkert Weddige: Mittelhochdeutsch. Eine Einführung. 3., neu überarb. Auflage. C. H. Beck, München 1999, ISBN 3-406-45744-4. S. 7.

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