Neger

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Darstellung eines „Negers“ auf einem Schokoberliner im Jahr 2014 in Deutschland
Viele deutsche „Neger“ sind - wie der SPD-Kandidat für Freiburg im Breisgau, Mamadou Bah - in die Gesellschaft gut integriert und beruflich erfolgreich

Neger ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Angehörige der „negriden Rasse“. Dazu nicht nur Schwarzafrikaner und andere Menschen mit schwarzer oder sehr dunkler Hautfarbe gerechnet, sondern auch die Aborigenes Australiens und Angehörige melanesischer Populationen. Dagegen wurde bereits in der Rassenlehre des 18. und 19. Jahrhunderts erkannt, dass die dunkelhäutigen Bewohner Afrikas nicht mit den Menschen ähnlicher Hautfarbe in anderen Kontinenten verwandt sind. Während der Begriff bis Anfang der 1980er Jahre noch als wertungsfreie Bezeichnung verwendet wurde,[1] wird der Begriff heute manchmal auch in abwertender und rassistischer Intention verwendet, bzw. dem Begriffs-Verwender wird eine rassistische Absicht unterstellt. Zu dem wird der Begriff von dem so bezeichneten Menschen oft als beleidigend empfunden. Der Begriff „Schwarzer“ ist eine politsch korrekte alternative Bezeichnung. Dies führte in z.B. Deutschland dazu, dass zusammengesetzte Wörter wie Negerkuss oder ähnliche Bezeichnungen für Süßspeisen nicht mehr verwendet werden sollen.

1 Anmerkungen

  1. So schrieb der SPIEGEL 1988: „Die Neger, die einst zur Arbeit auf den Plantagen und in den Bergwerken nach Brasilien gebracht wurden, werden 100 Jahre nach Abschaffung der Sklaverei wegen ihrer Hautfarbe bei der Jobsuche behindert.“

2 Siehe auch