Mondlandung

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Orte einiger Mondlandungen (1967-1971)

Der Begriff Mondlandung bezeichnet in der Raumfahrt eine kontrollierte Landung eines von Menschen hergestellten Flugkörpers (Lander) meist auf dem Erdtrabanten Mond. Der erste von Menschen konstruierte Raumflugkörper auf dem Mond war die sowjetische Sonde Lunik 2, die am 13. September 1959 gezielt auf dem Mond aufschlug. Die erste bemannte Mondlandung fand am 20. Juli 1969 durch Apollo 11 statt.

Insgesamt haben in den Jahren von 1969 bis 1972 sechs Mondlandungen stattgefunden und zwölf US-amerikanische Raumfahrer haben den Mond betreten.

Missions-
name
Mondlandung Astronauten
Ausstieg am Verweildauer1


auf dem Mond im Mondorbit
Apollo 11 21. Juli 1969
UTC2
0d 21h 36m Neil Armstrong (1930–2012)
Buzz Aldrin (* 1930)
Michael Collins (* 1930)
Apollo 12 19. Nov. 1969  1d 07h 31m Charles Conrad (1930–1999)
Alan Bean (1932–2018)
Richard Gordon (1929–2017)
Apollo 14 05. Feb. 1971  1d 09h 30m Alan Shepard (1923–1998)
Edgar Mitchell (1930–2016)
Stuart Roosa (1933–1994)
Apollo 15 30. Juli 1971  2d 17h 54m David Scott (* 1932)
James Irwin (1930–1991)
Alfred Worden (1932–2020)
Apollo 16 20. Apr. 1972  2d 23h 02m John Young (1930–2018)
Charles Duke (* 1935)
Ken Mattingly (* 1936)
Apollo 17 11. Dez. 1972  3d 02h 59m Eugene Cernan (1934–2017)
Harrison Schmitt (* 1935)
Ron Evans (1933–1990)
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1 Rezeption

Eine Landung auf dem Mond gehörte bereits vor der tatsächlichen Umsetzung zu den Themen in der Literatur - insbesondere im Science-Fiction-Bereich. Für manche Schriftsteller war das entsprechende Ereignis offenbar nicht mehr weltbewegend. Max Frisch zum Beispiel schrieb in seinem Tagebuch am 21. Juli 1969: „Landung auf dem Mond (Armstrong und Aldrin). Nachricht von einem Hund, der von Calabrien, wo er verloren gegangen ist, in neun Wochen nach Turin läuft, wo er seine Herrschaft glücklich wiederfindet ... “[1]

Eine Verschwörungstheorie geht davon aus, dass die Mondlandung 1969 gar nicht stattgefunden habe, sondern von der NASA und der US-amerikanischen Regierung vorgetäuscht worden sei. Dabei wird behauptet, die Mondlandungen seien nur in Filmszenen in einer mondähnlichen Erdenlandschaft dargestellt worden. Filmaufnahmen beim Aufstellen der US-Flagge im Juli 1969 zeigen, dass die Flagge sich zunächst bewegte. Da der Mond keine Atmosphäre aufweist, schließen Verschwörungstheoretiker, dies sei ohne Wind so auf dem Mond nicht möglich gewesen. Es handelt sich allerdings um eine Bewegung im luftleeren Raum unmittelbar nach der Montage der Flagge, die gerade deswegen so lange dauerte, weil die Abbremsung der Bewegung durch die Luft fehlt. Diese Verschwörungstheorie hat seit den 1970er-Jahren durch den Autor Bill Kaysing – sowie verstärkt wieder seit 2001 – Verbreitung gefunden. Teilweise wird diese Theorie damit begründet, dass die USA in der Raumfahrt damals gegenüber der Sowjetunion im Rückstand waren und seit der diesbezüglichen Rede von John F. Kennedy einen enormen Ehrgeiz entwickelten.

2 Weblinks

3 Vergleich zu Wikipedia




4 Einzelnachweise

  1. https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article4139934/Auf-dem-Mond-ist-gar-nichts-los.html

5 Anmerkungen

1 Zeitraum zwischen Landung und Rückkehr in den Mondorbit
2 Landung bereits am 20. Juli

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