Michael Uhrig

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Profil.png Profil: Uhrig, Michael
Beruf deutscher Offizier und Oberst des Heeres der Bundeswehr
Persönliche Daten
29. Juni 1956
Bonn


Michael Uhrig (* 29. Juni 1956 in Bonn) ist ein Oberst des Heeres der Bundeswehr und dient seit März 2010 im Stab der 1. Panzerdivision in Hannover.

1 Militärische Laufbahn

1.1 Ausbildung und erste Verwendungen

Uhrig trat am 1. August 1975 bei der 3. Kompanie des Jägerbataillons 42 in Kassel in den Dienst der Bundeswehr. Er durchlief die Offizierausbildung und wurde am 1. November 1977 zum Leutnant befördert. Von 1978 bis 1982 diente er in Wentorf bei Hamburg im dortigen Jägerbataillon 162 als Zugführer in der 4. und 5. Kompanie. Hier erhielt er am 1. Februar 1981 auch seine Beförderung zum Oberleutnant.

Von 1983 bis 1984 war er ebenfalls in Wentorf eingesetzt, jedoch beim Panzergrenadierbataillon 163 und diente dort als Nachrichtenoffizier (S2). Am 6. April 1984 wurde Uhrig zum Hauptmann befördert und übernahm im selben Bataillon von 1984 bis 1987 den Posten des Kompaniechefs der 4. Kompanie. Im Anschluss daran wurde er nach Heidelberg versetzt, wo er bis 1989 ein Jahr lang als Adjutant des Chefs des Stabes im Hauptquartier der Central Army Group der NATO diente. 1990 diente er in Buxtehude als Personaloffizier (Innere Führung) im Stab der 3. Panzerdivision unter dem Kommando des Chefs des Stabes Oberst i. G. Holger Kammerhoff.

1.2 Dienst als Stabsoffizier

Am 1. April 1991 erhielt Uhrig die Beförderung zum Major und übernahm von 1991 bis 1992 den NATO-Posten des Adjutanten des stellvertretenden Kommandeurs im Hauptquartier Allied Command Baltic Approaches (BALTAP) im dänischen Karup. Uhrig blieb in Karup und war dort von 1993 bis 1995 als Abteilungsleiter der Kommandogruppe eingesetzt. In dieser Verwendung erhielt er am 20. April 1994 auch die Beförderung zum Oberstleutnant.

Zurück in Deutschland absolvierte Uhrig 1995 den internationalen Generalstabslehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Im Anschluss daran diente er ebenfalls in Hamburg von 1996 bis 1998 als Personalstabsoffizier (S1) im Stab der Panzergrenadierbrigade 7. Während dieser Verwendung absolvierte er von November 1997 bis März 1998 ein Auslandseinsatz im Rahmen der SFOR in Bosnien und Herzegowina.

Von 1998 bis 2001 kommandierte Uhrig das Jägerbataillon 371 in Marienberg, wobei er vom November 1999 bis zum Juni 2000 abermals im Ausland eingesetzt war, diesmal als Kommandeur der Task Force Süd der KFOR im Kosovo. Im Jahr 2001 wurde er nach Koblenz versetzt, wo er im Heeresführungskommando ein Jahr lang als Dezernatsleiter Einsatzführung unter dem Kommando von Generalleutnant Rüdiger Drews arbeitete. Anschließend wurde Uhrig in das Bonner Bundesministerium der Verteidigung versetzt und diente dort von 2002 bis 2003 als Referent im Führungsstab des Heeres (FüH III 1) unter dem Kommando des Chefs des Stabes Generalmajor Hans-Otto Budde. Von 2003 bis 2004 war er als Dezernent im Personalamt der Bundeswehr in Köln eingesetzt.

2004 erfolgte die Versetzung nach Boostedt, wo Uhrig bis 2006 als stellvertretender Brigadekommandeur das Kommando über die Brigadeeinheiten der Panzerbrigade 18 unter dem Kommando von Brigadegeneral Rainer Korff und Oberst Christof Munzlinger übernahm. In dieser Funktion wurde er am 14. Februar 2005 zum Oberst befördert. Vom Juni 2006 bis zum Juli 2009 war Uhrig abermals im Verteidigungsministerium eingesetzt, diesmal als Referatsleiter in der Abteilung Personal-, Sozial- und Zentralangelegenheiten (PSZ I 4), zuständig für die Personalführung der Generale und Obersten des Heeres.

Am 16. Juli 2009 übernahm Uhrig in Amberg schließlich von Brigadegeneral Lutz Erich Niemann das Kommando der Panzerbrigade 12. Im April 2010 übernahm schließlich Oberst Stephan Thomas als neuer Kommandeur die Brigade.

2 Privates

Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

3 Quellen




4 Init-Quelle

Entnommen aus der:

Erster Autor: GrummelJS angelegt am 18.08.2009 um 16:48,
Alle Autoren: GrummelJS, Rudolph Buch, Wolf32at, Calixus, Okmijnuhb, Calluna, XenonX3, KuK, FalkOberdorf, Nimro, Milgesch, Guffi, Rita2008


5 Andere Lexika

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