Kirschroter Speitäubling

Aus PlusPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kirschroter Speitäubling
Info blue-32.png

Russula emetica (Schaeff.) Pers.
Russulaemetica1.jpg
Reich  Pilze Fungi
Stamm  Basidienpilze Basidiomycota
Klasse  Ständerpilze Basidiomycetes
Ordnung  Sprödblättler Russulales
Familie  Täublingsartige Russulaceae
Gattung  Täublinge Russula
Art  Kirschroter Speitäubling Russula emetica
Autor(en)  (Schaeff.) Pers.
Jahr  1796

Der Kirschrote Speitäubling (Russula emetica) aus der Gattung Täublinge ist ein Pilz, in jungen Stadien ist er mit seinen strahlend weißen Lamellen und gleichfarbigem Stiel, dem Kirsch- bzw. scharlachroten, glänzenden Hut eine wahre Augenweide. Zudem ist der Pilz als Mykorrhizapartner von Nadelbäumen, namentlich Kiefern, ein wichtiger ökologischer Faktor.

Coin Übrigens: Die PlusPedia ist NICHT die Wikipedia.
Wir sind ein gemeinnütziger Verein, PlusPedia ist werbefrei. Wir freuen uns daher über eine kleine Spende!

1 Beschreibung

Der Kirschrote Speitäubling (Russula emetica) ist ein wichtiger Mykorrhizapartner von Nadelbäumen, vor allem Kiefern.

1.1 Hut

Der gewölbte bis leicht niedergedrückte Hut ist glänzend kirschrot gefärbt.

1.2 Fleisch

Der Pilz hat weißes Fleisch.

1.3 Lamellen

Die Lamellen sind und bleiben weiß.

1.4 Stiel

Kirschroter Speitäubling: Stiel und Lamellen

Der Stiel ist feinschuppig weiß und keulen- bis walzenförmig.

1.5 Geschmack

Brennend scharf.

1.6 Sporen

Die Sporen sind weiß.

2 Vorkommen

Mykorrhizapilz von Nadelbäumen. Weit verbreitet.

3 Unterarten

  • Russula emetica f. emetica
  • Russula emetica f. cordae
  • Russula emetica f. emeticella
  • Russula emetica f. knauthii
  • Russula emetica f. lilacea
  • Russula emetica f. longipes
  • Russula emetica f. raoultii
  • Russula emetica f. sivestris

4 Ähnliche Arten

5 Weitere Namen

  • syn.: Russula betularum
  • deutsch: Kiefern-Speitäubling, Speitäubling, Spei-Täubling
  • englisch: Sickener
  • französisch: Russule émétique

Eine Unterscheidung der Speitäublingsarten ist selbst mit mikroskopischen Methoden manchmal schwierig, für den gewöhnlichen Pilzsammler aber nicht so bedeutend, da alle genannten Arten ungenießbar sind.

6 Speisewert

Der Genuss des rohen Pilzes führt zu Magen-Darm-Beschwerden (Gastrointestinales Syndrom), die sich durch Magenschmerzen und Brechdurchfälle äußern; aber auch der zubereitete Pilz kann zu Unverträglichkeitsreaktionen führen.

In nord- und osteuropäischen Ländern werden auch scharf schmeckende Täublinge und Milchlinge für den menschlichen Verzehr zubereitet; die Methoden (Silieren und Einsalzen von Pilzen) sind jedoch aufwendig und lohnen sich bei dem Angebot an guten Speisepilzen nicht, wenn man nicht gerade auf diese Pilzarten als Nahrungsergänzung angewiesen ist.

7 Weblinks

Green Leaf.png Die Pluspedia verwendet für die Kategorisierung von Lebewesen-Artikeln die wissenschaftliche Taxonomie-Datenbank des Global Biodiversity Information Facility Netzwerks (GBIF). Der aktuelle Stand ist der englischen Version zu entnehmen. Dies kann von der klassischen Systematik (Biologie) abweichen.

Diesen Artikel melden!
Verletzt dieser Artikel deine Urheber- oder Persönlichkeitsrechte?
Hast du einen Löschwunsch oder ein anderes Anliegen? Dann nutze bitte unser Kontaktformular

PlusPedia Impressum
Diese Seite mit Freunden teilen:
Mr Wong Digg Delicious Yiggit wikio Twitter
Facebook




Bitte Beachte:
Sämtliche Aussagen auf dieser Seite sind ohne Gewähr.
Für die Richtigkeit der Aussagen übernimmt die Betreiberin keine Verantwortung.
Nach Kenntnissnahme von Fehlern und Rechtsverstößens ist die Betreiberin selbstverständlich bereit,
diese zu beheben.

Verantwortlich für jede einzelne Aussage ist der jeweilige Erstautor dieser Aussage.
Mit dem Ergänzen und Weiterschreiben eines Artikels durch einen anderen Autor
werden die vorhergehenden Aussagen und Inhalte nicht zu eigenen.
Die Weiternutzung und Glaubhaftigkeit der Inhalte ist selbst gegenzurecherchieren.


Typo3 Besucherzähler - Seitwert blog counter
java hosting vpn norway