Systematik (Biologie)

Aus PlusPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Systematik in der Biologie (auch: Biosystematik) ist ein Fachgebiet, das sich hauptsächlich mit der Bestimmung und Benennung der Lebewesen (Taxonomie) befasst. Carl von Linné führte 1735 das System der Taxonomie zur Einteilung der Lebewesen ein. Dabei werden Hauptkategorien jeweils in Unterkategorien unterteilt. Auch in der Evolutionstheorie spielt die Systematik eine Rolle.

Historisch entstand zunächst folgende Einteilung, die sich an den Hauptfunktionen orientierte:

In neuerer Zeit erfolgte die Unterscheidung nach dem grundlegenden Aufbau der Zellen. Somit werden unterschieden

  • Eukaryoten (Eukaryota), deren Zellen (Eucyten) einen echten Kern und zahlreiche weitere Organe wie Mitochondrien und zelluläre Räume haben,
  • Archaeen sind einzellige Organismen, die hauptsächlich aus einem DNA-Molekül bestehen, aber im Gegensatz zu den Viren alleine vermehren können,
  • Bakterien, die sich sowohl von den Eukaryoten als auch von den Archaeen unterscheiden.

1 Andere Lexika[Bearbeiten]

http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/systematik/65147

2 Weblinks[Bearbeiten]