Jungfrau Maria

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Als Jungfrau Maria wird im Neuen Testament die Mutter von Jesus von Nazareth bezeichnet. Auffallend ist bei den biblischen Geburtsgeschichten, dass Maria zum Zeitpunkt der Geburt Jesu nur mit Josef verlobt und nicht verheiratet war. Insofern kann von einer nichtehelichen Geburt Jesu gesprochen werden.

Der Namenszusatz Jungfrau kann verschieden interpretiert werden. Die Römisch-katholische Kirche und andere christliche Glaubensrichtungen vertreten die Auffassung, dass Maria vom Heiligen Geist schwanger geworden sei, und Josef also nicht der leibliche Vater ist. Gleichwohl wird eine männliche Stammlinie vom jüdischen König David begründet. Jungfrau kann aber auch im Sinne von junger Frau gedeutet werden, die ihr erstes Kind geboren hat. In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, dass im Judentum nicht nur die männliche (vom Vater) sondern auch die weibliche Abstammung (von der Mutter) wichtig ist. Die immerwährende Jungfräulichkeit Marias ist ein Dogma der römisch-katholischen und der christlich-orthodoxen Kirchen; es bedeutet, dass Maria niemals Geschlechtsverkehr mit einem Mann hatte. Im Koran ist Maria die einzige Frau, die namentlich erwähnt wird.

Andere Lexika[Bearbeiten]