Claus Schenk Graf von Stauffenberg

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Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Helmuth James Graf von Moltke auf einer Briefmarke der Deutschen Post

Claus Graf Schenk von Stauffenberg (* 15. November 1907 in Jettingen/Bayern; † 21. Juli 1944 in Berlin) war ein deutscher Oberst, der 1943 in Afrika für sein Vaterland aber nicht für Hitler kämpfte. Stauffenberg schloss sich wahrscheinlich bereits 1942 dem Kreisauer Kreis an, zu dessen Führungspersönlichkeiten Helmuth James Graf von Moltke gehörte.[1] Diese Widerstandsgruppe plante einen Putsch. Einige entwickelten den Plan, den Hitler zu töten, damit das Deutsche Reich danach einen Waffenstillstand mit den Alliierten schließen kann. Sie hofften dieses Ziel zu erreichen, weil sich die Kriegslage für Deutschland immer mehr verschlechtert hatte. Deshalb platzierte Stauffenberg am 20. Juli 1944 in seiner Aktentasche eine Bombe im Führerhauptquartier Wolfsschanze auf dem Besprechungstisch neben Hitler und verließ sofort danach unter einem Vorwand das Gebäude. Hitler lag die Aktentasche jedoch im Wege, und er stellte sie etwas abseits unter den massiven Holztisch. Die Bombe explodierte kurze Zeit später, wobei Hitler nicht getötet, sondern nur leicht verletzt wurde. Stauffenberg wurde sofort verdächtigt, festgenommen und schließlich wie einige Komplizen erschossen.

1 Die am Attentat Beteiligten[Bearbeiten]

2 Siehe auch[Bearbeiten]

3 Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Claus Schenk Graf von Stauffenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Kreisauer_Kreis