Adolf Laub

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Profil.png Profil: Laub, Adolf
Beruf Elektrotechniker, Ausbildungsleiter bei der Modellfluggruppe (Gifhorn)
Persönliche Daten
18. Februar 1940
Tetschen im Sudetenland


Adolf Laub (* 18. Februar 1940 in Tetschen (heute Děčín, Tschechien)[1] im Sudetenland) ist zum Gifhorner des Jahres 2014 gewählt worden.

1 Vita[Bearbeiten]

Nach Kriegsende lebte die Flüchtlingsfamilie zunächst in Selbitz (Kemberg) in Sachsen-Anhalt und kam im Jahr 1952 in Gifhorn an. Adolf Laub absolvierte die Lehre zum Elektriker im Elektro-Betrieb Busse in Gifhorn. Anschließend war er mehrere Monate bei der Volkswagen AG in Wolfsburg tätig. Nach dem Abschluss der Technikerschule in Stadthagen wurde er in der Siemens AG – Medizintechnik angestellt und sorgte über vier Jahrzehnte hinweg für die Instandsetzung von Röntgengeräten in den Arztpraxen und Kliniken in der Region.

Im Jahr 1954 wurde er ein aktives Mitglied bei der örtlichen Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), dann von 1958 bis 1959 deren Stammesführer und von 1961 bis Oktober 1971 Siedlungsführer.[2]

Sein Interesse galt ebenfalls dem Luftsport und er wurde 1974 Mitglied beim Luftsport-Verein Gifhorn e. V. (LSV). Als er 1977 den Luftfahrerschein als Segelflugzeugführer erhielt, wurde er bei der Modellfluggruppe im Luftsportverein tätig und gibt seit dem Jahr 1988 seine Kenntnisse von der Aerodynamik und dem Flugzeugbau als Ausbildungsleiter über 26 Jahre weiter.

Für das ehrenamtliche Engagement erhielt Adolf Laub am 12. März 2011 von der Präsidentin des Niedersächsischen Aero Clubs Meike Müller die Silberne Ehrennadel des Deutschen Aero Clubs (DAeC).[3]

Im Oktober 2014 wurde Adolf Laub zum Gifhorner des Jahres gewählt. Bei dem Galaabend im Reitersaal des Gifhorner Schlosses wurde ihm am 9. Oktober feierlich die Skulptur Schulterschluss überreicht.[4]

Am 18. Mai 2015 hat Adolf Laub bei der Verliehung des Gemeinsam-Preises, den Sonderpreis der Jury verliehen bekommen.[5] Die Festveranstaltung fand vor 800 Gästen im Braunschweiger Dom statt. Die Festrede hielt der Vizekanzler Sigmar Gabriel.[6] Die Laudatio für Adolf Laub wurde von Frank Wittner, Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen Finacial Services AG, gehalten.

2 Familie[Bearbeiten]

Inge und Adolf Laub heirateten bereits am 14. Oktober 1966 in Nortorf (Schleswig-Holstein). Die Tochter Karin schloss die kaufmänische Ausbildung ab, war als Steuerfachangestellte in einer Steuerberaterkanzlei in Gifhorn tätig und reiste in der Familienphase mit der Tochter Nina nach Windsor (Ontario) in Kanada. Nach der Heimkehr war sie als Dozentin für Englisch beschäftigt und lehrt seit einigen Jahren Deutsch in England.

Der Sohn studierte bis 1996 an der Technischen Universität Braunschweig und University of Brighton in England zum Diplomingenieur (Dipl.-Ing.). Danach ist er in München beamtet worden und setzte 2010/11 das Doktoratsstudium an der Universität München fort. Im Juni 2012 ist er an der Universität Augsburg zum Doktor der Rechte (Dr. iur.) promoviert worden.[7]

Im Oktober 2016 haben die Eheleute Laub die Goldene Hochzeit gefeiert.[8]

3 Ehrungen[Bearbeiten]

  • 2011: Silberne Ehrennadel des DAeC
  • 2014: Gifhorner des Jahres
  • 2015: Sonderpreis der Jury – Gemeinsam-Preis

4 Literatur[Bearbeiten]

  • Adolf Laub – Gifhorner des Jahres 2014. Pixum Fotobuch April 2015.
  • Der Gemeinsam-Preis 2015 – Das sind Ihre Sieger. Pixum Fotobuch Juli 2015.

5 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Děčín (dt. Tetschen) bei Wikipedia
  2. Stammeschronik 1949–2012 DPSG Gifhorn
  3. Frank Martin: DAeC Ehrung für Adolf Laub. 12.3.2011
  4. Christian Franz: Adolf Laub ist Gifhorner des Jahres. In: Gifhorner Rundschau.
  5. Der Gifhorner erhält den Sonderpreis der Jury. Braunschweiger Zeitung
  6. Gabriel: Engagement gibt´s nicht zum Nulltarif. In: Braunschweiger Zeitung
  7. Christoph Laub
  8. Karin mit Nina und Christoph Laub: Inge Laub - Adolf Laub: Hochzeit. 2016. Abgerufen am 10. Januar 2017.