Palma

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Palma (spanisch Palma de Mallorca) ist die Hauptstadt Mallorcas und auch der Sitz der autonomen Regierung der Balearen. 2008 waren hier rund 396.570 Einwohner gemeldet. Die Fläche der Gemeinde beträgt 208,7 km².

Die Altstadt von Palma wird von großen Boulevards begrenzt, den sogenannten Avingudes, die dort verlaufen, wo bis 1902 die Stadtmauer stand. Die Altstadt stellt eine stilistische Mischung aus spanisch-katalanischen und arabischen Einflüssen dar. Bekannt ist sie für ihre zahlreichen engen Gassen, die teilweise nur über Treppen miteinander verbunden sind. Dadurch ist die Altstadt größtenteils autofrei, sieht man von einigen Durchgangsstraßen ab. Ihr Mittelpunkt ist der Plaça Major. Die Hafenstadt wird baulich dominiert von der Kathedrale Sa Seu, Basilika Sant Francesc und überragt vom Castell de Bellver, einer runden Festung.

Im Osten schließt ein etwa 9 km langer Strand (Platja de Palma) an die Stadt an, der bis S'Arenal reicht, im Westen folgen die Buchten Cala Mayor und Illetes. Der Flughafen (Aeroport) von Palma heißt Son Sant Joan.

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1 Geschichte

Vor etwa 2000 Jahren eroberte Quintus Caecilius Metellus mit seiner Flotte Mallorca. Als eine seiner ersten Amtshandlungen gründete der römische Konsul die Stadt Palma. Nach den Römern kamen Vandalen, Byzantiner, Araber, Pisaner, Bourbonen, Katalanen und mit ihnen ihre Baumeister, die auf den Balearen, vor allem in Palma, ihre Spuren hinterließen. Die architektonischen Glanzlichter der Stadt stammen meist aus der Zeit der Gotik und des Modernisme, der katalanischen Variante des Jugendstils.

Im Vorort Cala Major, wohnte seit 1956 der katalanische Maler Joan Miró. Im Haus seines Ateliers, wo auch einige ausgewählte Werke besichtigt werden können, ist heute der Sitz der Stiftung Fundació Pilar i Joan Miró a Mallorca untergebracht.

2 Stadtgliederung

Neben der Kernstadt Palma liegen innerhalb der Gemeinde noch etwa 30 andere Ortschaften unterschiedlicher Größe. Zur Stadt gehören folgende Orte und Ortsteile:

  • Can Pastilla (5133 / 5175 Einwohner)
  • Es Coll de’n Rabassa (10.208 / 10.273 Einwohner)
  • Es Pil·lari (859 / 1218 Einwohner)
  • Es Secar de la Real (2998 / 5011 Einwohner)
    • Can Moreno (keine Einwohner)
    • Son Serra Perera (742 Einwohner)
  • Establiments Vell (1266 / 2852 Einwohner)
    • Establiments Nou (158 Einwohner)
    • Son Espanyol (621 Einwohner)
  • Gènova (3412 / 3689 Einwohner)
  • Palma (298.776 / 299.078 Einwohner)
  • Platja de Palma ( – / 11.040 Einwohner)
    • Las Maravillas (4179 Einwohner)
    • S’Arenal (6257 Einwohner)
    • Ses Cadenes (342 Einwohner)
  • Sa Casa Blanca (130 / 1214 Einwohner)
    • El Pinaret (94 Einwohner)
  • Sa Creu Vermella ( – / 8383 Einwohner)
    • El Turo (255 Einwohner)
    • L’Hostalot (464 Einwohner)
    • Son Ferriol (6169 Einwohner)
    • Son Riera (371 Einwohner)
  • Sa Indioteria (3387 / 4946 Einwohner)
    • Poligon Industrial de Son Castel (66 Einwohner)
  • Sant Agustí (14.530 / 14.554 Einwohner)
  • Sant Jordi (2147 / 2466 Einwohner)
    • Son Gual (200 Einwohner)
  • S’Aranjassa (463 / 909 Einwohner)
  • Sa Vileta - Son Rapinya (17.341 / 22.902 Einwohner)
    • Poligon Industrial de Can Valero (33 Einwohner)
    • Son Roca - Son Ximelis (4532 Einwohner)
    • Son Vida (435 Einwohner)
  • Son Sant Joan (129 / 129 Einwohner)
  • Son Sardina (1591 / 2731 Einwohner)
    • La Garriga (383 Einwohner)
    • Son Besso (210 Einwohner)

Die Einwohnerzahlen in Klammern stammen vom 1. Januar 2008. Die erste Zahl gibt dabei die Einwohner der geschlossenen Ortschaften an, die zweite Zahl die Einwohner der Orte einschließlich der hinzu zu rechnenden „verstreut“ lebenden Bevölkerung außerhalb der eigentlichen Siedlungen. (Quelle: INE)

3 Sehenswertes

Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist die gotische Kathedrale La Seu im Süden der Altstadt unweit der Küste. Darüber hinaus befinden sich in der Altstadt 31 weitere, größtenteils gotische Kirchen wie beispielsweise die Basilika Sant Francesc. Neben der Kathedrale liegt der Palast, der dem König von Spanien als Residenz bei Besuchen auf den Balearen dient.

Südwestlich außerhalb der Altstadt über dem Hafen erhebt sich das Castell de Bellver, eine mittelalterliche Burganlage.

Llotja dels Mercaders, unweit vom Hafen und der Kathedrale, liegt ein weiteres Meisterwerke bürgerlicher, gotischer Architektur von Palma der ehemalige Sitz der Seehandelsbörse. Erbaut von dem Architekten Guillem Sagrera aus Felanitx der auch am Bau der gotische Kathedrale La Seu beteiligt war.

In Palma gibt es ein Museum für zeitgenössische Kunst, das Es Baluard.

4 Strände

Die Gemeinde Palma verfügt über insgesamt 13 kontrollierte und überwachte Badestrände Platges i cales (Strände und Badebuchten) die sich im Verwaltungsbezirk von Palma befinden: S'Arenal (Platja de Palma), C'an Pere Antoni, C'an Pastilla, Cala Estancia, Son Caios, Cala Gamba, Ciuda Jardin und Cala Major.

Besonders in Deutschland ist der Ballermann 6 (deutsch umgangssprachl. für Balneario 6 des Platja de Palma) bekannt, eine Strandbar, die östlich des Stadtkerns am Strand von Palma auf dem Gebiet der Ortschaft S'Arenal in der Nähe des Flughafens Aeroport de Son Sant Joan liegt. In der Nachbarschaft befinden sich viele Hotelanlagen, Restaurants, Bars und Diskotheken.

5 Weblinks

 Commons: Palma_de_Mallorca – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Karte
Palma auf OpenStreetMap


6 Sonstiges

Palma ist auch die Bezeichnung des Asteroiden Nummer 372.

7 Literatur

  • Palma de Mallorca in Informationsbroschüre über Mallorca, Hrsg.: Pedro Servera, Mallorca (2002)

8 Vergleich zu Wikipedia




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