Oblast Kaliningrad

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Die Oblast Kaliningrad (russisch Калининградская область) ist die westlichste Provinz Russlands und war bis 1945 der nördliche Teil des deutschen Ostpreußen. Nach dem Einmarsch der Roten Armee der Sowjetunion wurde das Gebiet russisch besetzt. In der Folge kam es zu einer gewaltsamen Vertreibung der deutschen Bevölkerung und zur Aufteilung Ostpreußens in einen südlichen und einen nördlichen Teil. Der Süden fiel, ebenso wie ganz Ostdeutschland, an Polen, der nördliche Teil wurde russisch. Deutschland erkannte den Verlust seiner Ostgebiete, eines Drittels des einstigen Staatsgebietes vor 1939, erst 1990 im Rahmen der "2+4 Gespräche" im Vorfeld der deutschen Wiedervereinigung völkerrechtlich an.

Die Oblast hatte 2010 rund 942.000 Einwohner. Die Fläche beträgt 15.100 km² und ist somit etwas kleiner als das Land Schleswig-Holstein. Das Gebiet entspricht etwa dem nördlichen Drittel des ehemaligen Ostpreußen.

Siehe auch

Flucht aus Ostpreußen

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