Maxim Gorki

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Profil.png Profil: Gorki, Maxim
Namen Горький, Максим (russisch); Peschkow, Alexei Maximowitsch (wirklicher Name); Пешков, Алексей Максимович (wirklicher Name, russisch)
Beruf Russischer Schriftsteller
Persönliche Daten
28. März 1868
Nischni Nowgorod
18. Juni 1936
Gorki bei Moskau


Maxim Gorki (eigentlich Alexei Maximowitsch Peschkow; * 28. März 1868 in Nischni Nowgorod; † 18. Juni 1936 in Gorki bei Moskau) war ein bedeutender russisch-sowjetischer Schriftsteller.

Er war zunächst ein Gelegenheitsarbeiter auf der Wanderschaft und wurde dann mit naturalistischen, mit romantischen Zügen versehenen Schilderungen des Landstreicherlebens bekannt (1898 und 1899). In den folgenden Jahren wurde er zunehmend politischer (1905 hatte er Lenin kennen gelernt).

1906 unternahm er eine Amerikareise und hielt sich dann jahrelang in West-Europa auf (bis 1913; 1921-1928).

Den Bolschewismus hat er, wenn auch mit kritischer Distanz, bejaht und zählte zu den Mitbegründern des Sozialistischen Realismus. Er schilderte neben gescheiterten Existenzen bürgerliche sowie proletarisch-revolutionäre Figuren. Seinem Werk werden kompositorische Mängel attestiert, was die Bedeutung aber nur unwesentlich schmälert.

Zu seinen wichtigsten Schriften zählen vor allem das Schauspiel "Nachtasyl" (1902), die Erzählwerke "Verlorene Leute" (1897), "Foma Gordejew" (1899), "Die Mutter" (1907), die autobiografischen Werke "Meine Kindheit" (1913), "Unter fremden Menschen" (1914), "Meine Universitäten" (1923) und seine "Erinnerungen an Lew Nikolajewitsch Tolstoi" (1919).