Max Brod

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Max Brod (* 27. Mai 1884 in Prag; † 20. Dezember 1968 in Tel Aviv) war ein deutscher Schriftsteller und Theaterkritiker. Er hat sich große Verdienste um den Erhalt der Werke von Franz Kafka erworben, die er herausgegeben und bearbeitet hat. [1][2] Weniger bekannt ist, dass Brod auch als Komponist und Musikschriftsteller bzw. Musikkritiker aktiv war.

Brod hatte jüdische Vorfahren. Er besuchte zunächst die Piaristen-Schule in Prag, danach ein Gymnasium und studierte Jura. 1902 lernte er Kafka kennen. Ab 1912 war er als Zionist aktiv und 1918 kurzzeitig Vizepräsident des Jüdischen Nationalrats in der neugegründeten Tschechoslowakei. Er arbeitete unter anderem für das Prager Tageblatt. 1939 floh er mit seiner Frau vor den Nationalsozialisten in das damalige Palästina. Sein Bruder Otto Brod (1888–1944), der ebenfalls Schriftsteller war, wurde 1942 deportiert und starb in Auschwitz.

1 Werke[Bearbeiten]

  • Ein Kampf um Wahrheit (Romantrilogie):
  • * Tycho Brahes Weg zu Gott (1915)
  • * Reubeni, Fürst der Juden (1925)
  • * Galilei in Gefangenschaft (1948)

2 Weblinks[Bearbeiten]

Gaëlle Vasogne 2009 Max Brod in Prag ISBN 978-3-484-65175-3

3 Siehe auch[Bearbeiten]

4 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.encyclopedia.com/religion/encyclopedias-almanacs-transcripts-and-maps/brod-max
  2. http://www.exilarchiv.de/DE/index.php?option=com_content&task=view&id=247&Itemid=1

5 Andere Lexika[Bearbeiten]