Louisa Saâdoun

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Profil.png Profil: Saâdoun, Louisa
Namen Louisa Tounisia
Persönliche Daten
1905
Tunis
1966


Die Sängerin Louisa Saâdoun (Louisa Tounisia)
Louisa Saâdoun (* 1905 in Tunis; gest. 1966) - Künstlername Louisa Tounisia - war eine in Tunesien, den Ländern des Maghreb und Frankreich populäre jüdische Sängerin.

1 Details[Bearbeiten]

  • Sie spielte in den 1930er-Jahren für Gramophone, Columbia, Polyphon und Baidaphon über 30 Lieder auf Französisch und Arabisch ein und war in Nordafrika aber auch Frankreich bei Juden wie Muslimen sehr populär. In Paris trat sie u.a. in den Cabarets La Casbah, El Djazair und Tam-Tam auf, tourte aber auch durch die angesagten Cafes und Cabarets in Tunesien, Algerien und Marokko. [1]
  • Louisa Tounisia arbeitete u.a. mit Künstlern wie Youcef Hadjadj und Messaoud Habib zusammen und nahm mit Cheikh El Afrit das Lied Achbik ghodbana auf. Eines ihrer bekannten Lieder war Ala bab darek. Ihre Karriere betrieb sie unter dem Künstlername Louisa Tounisia.
  • Einige ihrer Liedtexte sind seltene Beispiele für weibliches Selbstbewusstsein und Aufbegehren in der patriachalischen arabischen Welt. So weigert sich in ihrem Lied Nhabbshi N`aris` ein junges Mädchen zwangsverheiratet zu werden und möchte lieber unberührt weiter im Hause des Vaters leben, [2] und im Titel Ma fiche flous macht die attraktive Sängerin der Männerwelt mit folgenden Worten eine klare Ansage:
    Louisa Tounisia im Jahr 1947 im Pariser Cabaret La Casbah
"Wenn du kein Geld hast, brauchen wir nicht miteinander zu sprechen, Liebling. Verschwinde und pass auf, dass dich die Tür beim Hinausgehen nicht trifft! Aber wenn du über Mittel verfügst , werden dich alle lieben, mein Schatz. Wenn du viel Geld hast wirst du frei sein. Sogar deine Frau wird dir erlauben eine Geliebte zu haben." [3]

2 Literatur[Bearbeiten]

3 Weblinks[Bearbeiten]

4 Andere Wikis[Bearbeiten]

5 Video und Audio[Bearbeiten]

6 Andere Wikis[Bearbeiten]

7 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mario Scolas: Louisa Tounisia
  2. Ruth F. Davis: Jews, Woman and the Power to be Heard - Chanting the Early Tunisian Ughniyya to the Present Day; in Laudan Nooshin (Hrsg.): Music and the Play of Power in the Middle East, North Africa and Central Asia, Routledge Taylor & Francis Group, London/New York, 2009, S. 189
  3. Übersetzt nach Louisa Tounsia - Ma Fiche Flous (Polyphon, 1938) auf www.youtube.com

8 Hinweis zur Verwendung[Bearbeiten]

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