Ignatius von Loyola

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Ignatius von Loyola (* 31. Mai 1491 auf Schloss Loyola bei Azpeitia; † 31. Juni 1556 in Rom) war Gründer des Jesuitenordens, treibende Kraft der Gegenreformation und einer katholischen Erneuerung.

1 Leben

  • Sein Vater war Don Beltrán Yáñez de Oñez y Loyola, und seine Mutter hieß María Sáenz de Lieona y Balda.
  • Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1507 starb, wurde er Page am Hof von Juan Velázquez de Cuéllar.
  • Im Jahr 1517 ging er zum Militär an und diente unter dem Herzog von Nájera und Vizekönig von Navarra.
  • Bei der Verteidigung Pamplonas gegen die Franzosen im Jahr 1521 wurde er schwer verwundet und fasste auf dem Krankenbett den Entschluss, künftig ein religiöses Leben zu führen.

1.1 Ehrungen

1.2 Ausbildung

  • Im Jahr 1527 studierte er an der Universität von Alcalá Philosophie und Theologie, und setzte diese Studien im darauffolgenden Jahr an der Universität von Salamanca fort.
  • Von 1528 bis 1535 studierte er in Paris.

1.3 Beruflicher Werdegang

  • Er zog sich in der Nähe von Barcelona in die Einsamkeit zurück, und entwarf Methoden der geistlichen Übung, d.h. Anweisungen zu Exerzitien und Meditationen.
  • Er geriet unter Häresieverdacht und wurde von der Heiligen Inquisition mehrmals verhaftet.
  • In Paris schloss er sich mit einigen Gleichgesinnten zu einer religiösen Gemeinschaft zusammen.
  • Im Jahr 1537 wurde er zum Priester geweiht.
  • Er zog dann nach Rom.
  • Im Jahr 1540 wurde seine Gesellschaft Jesu (Jesuitenorden), die neben den drei mönchischen Gelübden der Armut, Keuschheit und des Gehorsams noch den unbedingten Gehorsam gegenüber dem Papst hinzufügte, vom Papst offiziel anerkannt.
  • Der Jesuitenorden betrieb in der Folgezeit erfolgreich eine katholische Reform (siehe Gegenreformation) und wurde vor allem durch die Einrichtung und Führung von Schulen und Universitäten, sowie die Beratung von fürstlichen Machthabern bekannt. [1]

1.4 Weblinks

1.5 Literatur

  • Stefan Kiechle: Ignatius von Loyola, Verlag Herder, Freiburg i. Br., 2001

1.6 Einzelnachweise

  1. Udo Sauter: Die 101 wichtigsten Personen der Weltgeschichte, C. H. Beck, München, 4. Aufl., 2006, Seite 49