Benutzer:Manfred Dott

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Freiheit in der DDR

Inhaltsverzeichnis

1 DDR 1989 / 1990 Lebenshöhepunkte des Manfred Dott

Gegen das Vergessen

AUS GOOGLE ENTNOMMEN: "30. 10. 1940" 75. Geburtstag am 30. Oktober 2015

GOOGLE KALENDERBLATT 30. OKTOBER 1940

Das Datum 30. Oktober 1940 Das Kalenderblatt zum Geburtsdatum 30. Oktober 1940: Der 30. des Monats Oktober im Jahr 1940 war ein Mittwoch in Kalenderwoche 44. Es war der 304. von 366 Tagen im Schaltjahr 1940. Dieses Jahr fällt das Datum auf den Wochentag Freitag. Das Jahr 2015 ist für die Geburtstagskinder aus dem Jahrgang 1940 ein Jubiläumsjahr. Personen mit dem Geburtsdatum 30.10.1940 werden in diesem Jahr 75 Jahre alt. Geboren am 30. Oktober 1940

Wer kam am 30.10.1940 zur Welt?

Die bekannten Persönlichkeiten des Tages: An diesem Mittwoch Ende Oktober 1940 wurden u. a. Ed Lauter, ein amerikanischer Schauspieler, Manfred Dott, ein deutscher Politiker, und Charles Fox, ein US-amerikanischer Filmkomponist und Songwriter, geboren. Sie sind fast genau so alt wie Pelé, der genau eine Woche früher am 23. Oktober 1940 zur Welt kam. – Quelle: Google Kalenderblatt. --Manfred Dott (Diskussion) 21:43, 18. Okt. 2015 (CEST)

2 1. freie Volkskammerwahl am 18. 03. 1990

vom 17.03. bis 19. 03. war ich in Berlin. Am 17.03. im Deutschen Historischen Museum um 18°°h bis 20,30 Uhr Am 18. von 10°° bis 16°° h im Zeughauskino. Danach im Bundestag ab 16,30 Uhr bis etwa nach 18°°Uhr, Redner u. Vorträge von : Volker Kauder, Sabine Bergmann Pohl, Jürgen Engert, Rainer Eppelmann Jens Reich Jacquelin Boysen, Alexander Grosser, Norbert Lammert Prof Werner Patzelt, Lothar Demaiziere, Murkus Meckel, Gerd Poppe, Ernst Elitz u. viele andere. Hoffentlich sind irgendwo auch unsere Juden mit dabei. Gruß Manfredvom 17.03. bis 19. 03. bin ich wieder in Berlin. Am 17.03. im Deutschen Historischen Museum um 18°°h bis 20,30 Uhr Am 18. von 10°° bis 16°° h im Zeughauskino. Danach im Bundestag ab 16,30 Uhr bis etwa nach 18°°Uhr, Redner u. Vorträge von : Volker Kauder, Sabine Bergmann Pohl, Jürgen Engert, Rainer Eppelmann Jens Reich Jacquelin Boysen, Alexander Grosser, Norbert Lammert Prof Werner Patzelt, Lothar Demaiziere, Murkus Meckel, Gerd Poppe, Ernst Elitz u. viele andere. Hoffentlich sind irgendwo auch Juden mit berücksichtigt.


Als geladener ehemaliger parlamentarischer Staatssekretär im Kabinett der Regierung Lothar Demaiziere, hatte ich mich in Berlin um Redezeit bemüht. Meine vorgesehenen Themen: Die Politik der 10. Volkskammer gegenüber den Juden und dem Staat Israel. Auch über einige Geschichtsirrtümer der Deutschen Geschichte in der Zeit um 1989 und 1990, wollte ich aus meiner Sicht sprechen.

Lothar Demaiziere und Sabine Bergmann Pohl lehnten meine Bitte um Redemöglichkeit ab. Ich musste feststellen, dass das Drehbuch , dieser Gedenkveranstaltungen zum 25. Jahrestag der ersten frei gerwählten Volkskammerwahlen, längst fertig war und genau so abgespult werden sollte. Da ich meine Themen bei den Bitten angesprochen hatte, Wurde einige wenige male der Beschluss der Volkskammer vom 12. April 1990 in dem die Juden in aller Welt und Israel um Verzeihung gebeten wurden für die Heuchelei und Feindseligkeit durch die DDR, kurz angesprochen. Dass die 10. Volkskammer zwei Schritte in dieser Frage vorgenommen hatte, wurde scheinbar vergessen. Wenige Wochen vor der Wiedervereinigung wurde von beiden Deutschen Staaten, also auch der DDR, in der Vereinbarung zur Durchführung und Auslegung des Einigungsvertrages, dem Artikel 2 , die materiellen Auswirkungen des Volkskammerbeschlusses vom 14. April 1990 festgelegt. Darin ging es um Entschädigungen, Eigentumsrückgaben, und einiges mehr. In diesen Formulierungen konnte man die Handschrift Schäubles erkennen. Da eine tiefere Diskussion zu diesem Thema bei den Veranstaltungen und Feierlichkeiten im Berliner Hist. Museum und im Reichstag nicht möglich war, hole ich das auf diesem Wege nach. Ich hoffe, vor einem größeren Publikum, als dem in den Räumen des Museums und des Bundestages. Nun zu dem, was ich in einem YouTube Video selbst ausführen möchte.

                Die Verbiegung der jüngeren deutschen Geschichte.

Wie war das damals, so wie es unbeteiligte, heute im Nachhinein sehen möchten, oder wie war es wirklich. Auf einige dieser Fragen gab es auch durch die hochrangigen Redner und Rhetoriker wie Prof. Dr. Alfred Grosser, Prof Dr. Norbert Lammert und Prof Dr. Werner Patzelt keine Antworten und von den Rednern Dr. Lothar Demaiziere, Dr. Sabine Bergmann Pohl und Rainer Eppelmann Minister a. D. zurechtgebogene Geschichtsaussagen.

Zu den Fragen: 1. Wieso haben die Zugpferden der friedlichen Revolution, hauptsächlich das Neue Forum, ohne das die friedliche Revolution in der DDR, der Fall der Mauer und die ersten freien Volkskammerwahlen nicht in so kurzer Frist hätten stattfinden können, bei den Wahlen zur 10. Volkskammer, entgegen vieler Prognosen, dann doch so schlecht abgeschnitten.

2. Wie war das mir der Lastenverteilung der bundesdeutschen Parteien bei den Hilfen zur Bildung neuer oder Umbildung bestehender DDR Parteien. Da in Berlin mitgeteilt wurde, dass alle Reden und Beiträge dieser Feierlichkeiten in Buchform, also in Druckerschwärze zementiert werden sollen, möchte ich meine Sicht eines Beobachters aus nächster Nähe, der dann in die DDR Regierung kam, nicht zurückhalten.

Zu diesen Fragen werde ich jetzt in einem Video Stellung nehmen. Im Nachklang zu den festgelegten Reden bei den Berliner Feierlichkeiten. --Manfred Dott (Diskussion) 00:05, 22. Mär. 2015 (CET) http://youtu.be/A75pjMXvu0o?a

3 Der Islam gehört zu Deutschland?

Meine Meinung zum Thema: Wer hat das Recht, eine Meinung, mit einer so enormen Wirkung für das Deutsche Volk zu äußern. Tausende Menschen auf der Straße oder ein oder 2 Spitzenpolitiker. Jedenfalls hat unsere Evangelisch Christliche Bundeskanzlerin die Worte Wulfs, die mit zu seinem Sturz führten wiederholt und sich zu eigen gemacht. “Der Islam gehört zu Deutschland” Gleichzeitig wurde eine Umfrage von einem Sender der RTL Gruppe gemacht, in der 8% diese Frage mit Ja und 92 % mit Nein beantwortet haben. Hören unsere Politiker überhaupt noch auf das Volk? Hören sie noch hinein, in die Massen? Ich, als katholischer Christ und Mitglied der Piratenpartei, dem die gemeinsamen Glaubenswurzeln des Judentums, des Islams und der Christen (Altes Testament) immer vor Augen sind. Wir haben den gleichen Gott! Aber wir haben uns im Lauf der Jahrhunderte extrem auseinander entwickelt. Die vielen Bürger muslimischen Glaubens in Deutschland gehören zu unserem Staat und zu unserer Wertegemeinschaft. Der Islam gehört aber in seiner Komplexheit nicht zu Deutschland. Noch nicht! Das kann sich im mittelfristigem Verlauf ändern, wenn wir mehr zusammengewachsen sind und die Ansätze einer Parallelgesellschaft verschwinden. Ich zitiere hier trotzdem die NTV Umfrage, wenn auch das Unwort des Jahres 2014 “Lügenpresse” für Interpretationen erheblichen Spielraum lässt. Ist die Bundeskanzlerin dumm oder ferngesteuert. Diese Äußerung, wird ihr noch oft auf die Füße fallen. Davor kann sie auch Ihre große Partei nicht bewahren. Einen Rat möchte ich ihr geben, obwohl sie das sicher nicht zur Kenntnis nimmt. Holen sie ihre Wähler dort ab, wo sie derzeit stehen und stoßen Sie diese nicht so unsanft vor den Kopf.--Manfred Dott (Diskussion) 19:17, 13. Jan. 2015 (CET)


4 En(d)merkelisierung

Wulf: “Der Islam gehört zu Deutschland” Sein Abstieg begann unmittelbar. Viele andere Gründe mussten herhalten, um ihn aus dem Amt zu entfernen.

Merkel: Das Christentum, das Judentum und der Islam gehören zu Deutschland. Ihr Abstieg beginnt jetzt.

Das der Islam zu Deutschland gehört, tragen 90 % ihrer eigenen Parteimitglieder nicht mit, ohne den Mut ihr das offen zu sagen. Sie warten ab. Dass das Judentum zu Deutschland gehört? Diese Aussage kann ihre persönliche Meinung sein. Das scheint aber nicht echt. Ich persönlich glaube Merkel das nicht, weil sie keine eindeutige Stellung bezieht in der existenzbedrohenden Auseinandersetzung Israels mit ihren Feinden. Die Aussage zum Islam, musste von den Aussagen zum Christentum und zum Judentum flankiert werden, um die knallharte Aussage zum Islam zu untermauern. In den drei Jahren bis zur Wahl, hat die CDU Zeit einen neuen Kandidaten zu küren, oder die Regierungszeit mit Merkel ist zu Ende. Das Kesseltreiben hat bereits begonnen. Viele andere Gründe werden es sein (wie bei Wulf), den etwas schwierigeren Akt der Entfernung Merkels aus ihrem Amt zu vollziehen. Unsere Presse wird sich dem Thema Ihrer Rolle in Europa besonders widmen. Die Gefahr einer Spaltung Europas, wird man ihr zur Last legen. Die Stärkung Rechts und Linkspopulärer Parteien und Bewegungen in Europa, sowie die Stärkung neuer Parteien in Deutschland, die das Vakuum auf der sozial-konservativen Seite ausfüllen wollen, verschuldet sie ebenfalls mit. Ihre eigenen Amtsträger in der CDU werden nicht offen, aber hinter ihrem Rücken, nach den Gesetzmäßigkeiten der Politik, die Messer wetzen. Ich kann mir vorstellen, dass die Unterstützung Merkels, aus den USA und Israels, zukünftig ihre Grenzen haben wird. Oder soll die Islamaussage von dort unwidersprochen bleiben? Es wird noch viele andere Gründe geben, ihren festen Stand, als Fels im westlichen Bündnis in Frage zu stellen. Man wird, unter anderem, ihre Akte aus der Zeit der DDR, ihre leitende Tätigkeit in der sozialistisch/kommunistischen Jugendorganisation und ihr Universitätsstudium in der Sowjetunion zur Hilfe nehmen.

Wir müssen wieder dahin zurückkommen, dass wir realistisch und ohne Furcht vor Repressalien einschätzen können, wer zu Deutschland gehört.--Manfred Dott (Diskussion) 16:02, 3. Feb. 2015 (CET)

5 Jetzt offiziell

Herzlich Willkommen H. Dott. Gruß, --Funker 15:00, 7. Apr. 2011 (CEST)

Freue mich sehr und möchte mich dem Vorredner anschließen und Dich herzlich willkommen heißen.--Gerhard kemme 21:43, 13. Apr. 2011 (CEST) Da ihr mich so freundlich begrüßt, möchte ich euch gleich auch mal fragen, weshalb die hier eingestellten Artikel im Web für fremde Leser nicht zu finden sind und weshalb bei mir der Verschiebe-Link fehlt. Wenn ich z. B. bei Word Press etwas schreibe ist das gleich für die Allgemeinheit da und bleibt. Oder auch bei anderen Internetdiensten z. B. mein Kommentar seinerzeit über Dr. zu Guttenberg bleibt für alle sichtbar dort, wo er eingestellt wurde. Lieber hätte ich es bei PP etwas leichter, obwohl ich für den Anfangsschub dankbar bin. Bin euch dankbar, dass ihr mir nicht helft. Durch eigenes Probieren merke ich mir das besser. Nun glaube ich das mit den Links auch verstanden zu haben. Es grüßt euch, Manfred Dott Manfred Dott 19:02, 6. Mai 2011 (CEST)

6 Aufarbeitung deutscher Geschichspezifika BRD/DDR

zur Übersiedlung von Manfred Dott aus der BRD in die damalige DDR

Der Lageraufenthalt im DDR Aufnahmeheim in Barby wurde vom ZDF info verfilmt. Ausstrahlungstermine waren die Tage 15. 06. 16.06. 17. 06. 18. 06. und 21. 06. 2013, Der Dokumentarfilm trägt den Programmtitel:"Willkommen im Sozialismus" Filmlänge 45 Minuten.Er ist in der ZDF info Mediathek abrufbar.

Seit damals, also vor 41 Jahren, hat Manfred Dott für die Verfilmung das Objekt erstmals wieder betreten und ist für die Kamera durch das Gebäude und über die Freiflächen gegangen. Der Stacheldrahtzaun ist immer noch da. Einige Räume sind seit damals unverändert, sodass es gut möglich war, für den Dokumentarfilm alles so nachzuvollziehen, wie seinerzeit. Lediglich einige Szenen wurden von jüngeren Schauspielern dargestellt, die nach Fotos von damals ausgesucht wurden.

Desweiteren folgt eine Verfilmung durch den TV Sender NTV (RTL Gruppe). Wenn es genaueres gibt, Wird dazu zuerst bei PlusPedia informiert. Die 5 X ausgestrahlte Verfilmung durch das ZDF. Stellt exakt die Hauptbegebenheiten dieser Zeit dar, aber der Abschnitt "Lagergefangenschaft" des PlusPedia-Artikels, durch den das TV aufmerksam geworden ist, geht natürlich noch mehr ins Einzelne, das darzustellen technisch nicht so einfach zu machen war. Deshalb soll dieser Abschnitt weiter das Grundgerüst für eine weitere Aufarbeitung dieser deutschen Geschichtsvorgänge bleiben.

Danke an PlusPedia und Danke an das ZDF.--Manfred Dott (Diskussion) 21:42, 9. Jul. 2013 (CEST)


7 Aufarbeitung Intensiv

Auf Nachfrage der Uni Halle u. Leipzig erklärte ich mich bereit, mich mit einem Beitrag zu beteiligen, wobei mein Anteil nicht so sehr in meiner Arbeit als parlamentarischem Staatssekretär in der 10. VK u. damit 1. Stellvertreter des Verkehrsministers Giptner bestand, sondern in meiner Arbeit in der Katholischen Kirche u. mit deren Rückenwind bei den Demos, nichtöffentlichen und öffentlichen Zusammenkünften von Gleichgesinnten in Kirchen u. im NF, damit es danach zur freien Volkskammerwahl kommen konnte. Es freut mich auch die Breite der Dokumentation. Unter anderem werden Personen einbezogen, die in den 2 + 4 Gesprächen an der Wende beteiligt waren, wie Gorbatschow u. Andere. Auch Personen, die das Tempo heraus nehmen wollten sind dabei. Gysi, Täve Schur, Luft u. Personen aus der 9. Volkskammer. Endlich eine nicht einseitige Geschichtsdoku. Auch ich habe, wie W. Schäuble, Theo Waigel und einige Andere, DDR Geldscheine signiert, damit mein Profil genau wie bei Gorbi in gleichem Muster für die Nachwelt erhalten bleibt. Oben rechts mein Foto, links das Staatswappen der DDR und darunter die Geldscheine mit meinem Signum. Es wird mächtig aufgearbeitet in Leipzig und Berlin! --Manfred Dott (Diskussion) 22:21, 23. Aug. 2016 (CEST)

Bild: Wende - Windows-Fotoanzeige. (Auf Facebook u. Twitter)--Manfred Dott (Diskussion) 22:27, 23. Aug. 2016 (CEST)

8 Wer nicht hören will muss fühlen

== Kurzbiografie des Benutzers Manfred Dott == Zur Ergänzung des Eintrages im Biografischen Handbuch der 10. Volkskammer der DDR 1990 (Böhlau) und zur Ergänzung des Eintrags zur "Regierung Demaiziere" -bei WP

Manfred Dott Februar 1941


Manfred Dott wurde am 30. 10. 1940 in Koblenz am Rhein geboren. Katholisch. Eltern: konservativ bürgerlich. Vater: Bauunternehmer. Der folgende Lebensweg von M. Dott wurde von seinen Eltern missbilligt.


10 Jahre Pfadfinder in der DPSG. Lehrberuf: Klempner und Installateur. Seit seines politischen Denkens immer auf der Suche nach einer besseren Gesellschaftsordnung.


Teilnahme an illegalen Sitzungen der verbotenen KPD in Koblenz, ohne deren Mitglied zu sein. In den sechziger Jahren Sympathisant der APO (“Außerparlamentarische Opposition“) Zwei Jahre Mitglied der DKP. Studienreise in die DDR. Gesellschaftswissenschaftliches Studium an der Karl Marx Universität Leipzig Außenstelle Franz Mehring Institut Berlin Biesdorf. Während des Studiums lernte M. Dott seine spätere Frau in Berlin kennen.

1970 wollte Dott seine Freundin in den Westen mitnehmen. Darauf folgte ein Parteiauftrag zur Trennung dieses Verhältnisses. Seine Freundin stellte einen Ausreiseantrag. Damit begann bei ihr das übliche Zenario für Ausreiseantragsteller. Repressionen im beruflichen und im privaten Umfeld.

Ehefrau von Manfred Dott


Bei Manfred Dott begann nun ein Heilungsprozess und das Nachdenken über die Richtigkeit seiner politischen Auffassungen. Da er bei einer Aussprache mit Funktionären der Hochschule in Berlin erneut eine Trennung ablehnte, fuhr er mit dem Abschlussdiplom als Gesellschaftswissenschaftler nach Koblenz zurück. Wo er auf Weisung der SED aus der Rheinlanpfälzischen DKP ausgeschlossen wurde.

Danach erhielt Dott von seiner Freundin, Edith Görke, aus Ostberlin die Nachricht, dass es ihm frei stünde in die DDR ohne Visum einzureisen und dort zu heiraten. Das wollte Dott dann auch. Erst kam er ein Jahr zur Beobachtung und Umerziehung in ein Aufnahmelager in Barby bei Magdeburg, hinter Stacheldraht, mit bewaffneter Bewachung. Dort hatte er noch ein Rückkehrrecht in die Bundesrepublik. In dem einen Jahr wurde nur einmal ein Besuch seiner Freundin erlaubt. In diesem Lagerjahr bei Magdeburg verhielt sich Dott sehr still und unauffällig, um nicht doch noch abgeschoben zu werden. Er arbeitete dort als Heizer und unter Bewachung im Traktorenwerk Schönebeck.

Nach diesem Lagerjahr konnte Dott endlich in die DDR einreisen. Er zog mit seiner Freundin in Halberstadt zusammen. Nach einer weiteren Übergangszeit, immer noch ohne DDR Personalausweis, mit einer Daueraufenthaltserlaubnis für die Stadt Halberstadt, ohne diese verlassen zu dürfen, arbeitete Dott als Installateur in einem halberstädter Kreisbaubetrieb und seine Freundin im Krankenhaus Halberstadt als Krankenschwester.

Nach dieser erneuten Bewährung erhielt Dott bei einer Feierstunde im Rat des Kreises die DDR Staatsbürgerschaft. Es wurde ihm eröffnet, dass er ab sofort alle Rechte eines DDR Staatsbürger hätte. Das bedeute konkret, dass in seinem Sonderfall eine Rückkehr und auch ein Besuch der Bundesrepublik für immer ausgeschlossen sei. Somit telefonierte er um so öfter mit seiner Familie in Koblenz.


Erst heirateten Dott und seine Freundin so schnell als möglich, um mit dem mittlerweile geborenen Kind als Familie nicht mehr getrennt werden zu können. Bis dahin hatte sich einiges aufgestaut und Familie Dott wollte nun endgültig in die Bundesrepublik. Familie Dott stellte 19 Ausreiseanträge, die fein säuberlich heute noch in der Stasiakte von Manfred und Edith Dott zu finden sind.

Dem nun einsetzenden Druck der DDR-Staatsorgane folgte eine öffentliche Demo des M. Dott mit Plakat aus dem Fenster der Wohnung zum ersten Mai, mit dem Text: “1. Mai Kampftag für Menschenrechte weltweit“. Daraufhin wurde Dott verhaftet und nach Verhör wieder freigelassen. Nun gehörte Manfred Dott und seine Ehefrau offen und in der Kirche, dort etwas geschützter,zu den vielen Zahnrädern im Widerstand in der DDR.

Nach dem 19. Ausreiseantrag wurde Frau und Herr Dott zum Rat des Kreises Innere Angelegenheiten in Halberstadt bestellt. Dort teilte man ihnen mit, dass sich der Staat nicht länger leisten will, dass eine solche Unruhe von einem ehemaligen Mitglied der so genannten “fortschrittlichen Kräfte in der BRD” ausgehe. Dott war sich in diesem Augenblick bewusst, dass sich seine Familie in erheblicher Gefahr befand. Ein Herr Steinbach vom Rat des Bezirkes Magdeburg, der zu diesem Gespräch nach Halberstadt gekommen war, teilte den Eheleuten Dott mit, wenn sie endlich Ruhe geben würden und ihre mittlerweile entstandenen Kontakte zu einer CDU-Bundestagsabgeordneten aus Koblenz einstellen würden und zukünftig keine Ausreiseanträge mehr stellen würden, dann könnten sie beruflich und Privat wieder ungestört und rehabilitiert leben. Weiterhin schlug Herr Steinbach Herrn Dott vor, dass er in einem fünfjährigen Studium an der Fachhochschule für Bauwesen Magdeburg, im Fach Hochbau, einen Ingenieurabschluss mit entsprechenden beruflichen Perspektiven machen könne.

Da Manfred und Edith Dott durch den dauernden Stress gesundheitlich angeschlagen waren, nahmen sie das Angebot an. Das sollte für Herrn Dott wohl so etwas wie eine Beschäftigungstherapie sein. Beim Studium der höheren Mathematik und des Faches Statik war eine Zeitlang kein weiterer Platz im Kopf des M. Dott. Es war also ruhig geworden um diese Familie.

Es ist ein Rätsel geblieben wie der durchorganisierte und durchgespitzelte Apparat fast von einem Tag zum anderen die beruflich und auch private Rehabilitierung durchgesetzt hatte.

Nach Abschluss des Studiums des Manfred Dott als frisch gebackener Hochbau-Ing. in dem neuen Betrieb des M. Dott, dem Wohnungsbaukombinat Magdeburg, trug ihm ein Arbeitskollege, ebenfalls Bauingenieur an, Mitglied der CDU, im Verband der Nationalen Front der DDR, zu werden. Was Dott diesem Kollegen sagte, war sicher nicht diplomatisch bzw. druckreif. Übrigens, dieser Kollege ist immer noch Mitglied der CDU in Halberstadt. Danach wurde Dott von niemandem mehr auf irgend eine DDR Mitgliedschaft angesprochen.

Die politische Tätigkeit des M. Dott beschränkte sich auf den kleinen Freiraum innerhalb der katholischen Kirche in Halberstadt. Unter dem Schutz und der umsichtigen Anleitung des Franziskaner Pater Konrad Kretschmer, der die Biographie des M. Dott und seiner Familie genau kannte, wurde Dott so gelenkt und manchmal auch zurückgepfiffen, dass er keiner Gefahr ausgesetzt war. Pater Konrad stellte auch erste Kontakte nach Magdeburg her. Schwerter zu Pflugscharen, das Neue Forum, Herr Tschiche, sind Marksteine dieser Entwicklung. Dott war früh Mitglied im neuen Forum und unter Gleichgesinnten, die anfangs noch naiv dachten, die DDR reformieren zu können.

Bei den Rednern 1989 in der Halberstädter Martinikirche war Dott einer der schärfsten Kritiker der örtlichen und kreislichen Staatssicherheit. Dott wurde in Halberstadt als Delegierter zum Republikfrorum gewählt.

Bei der großen Trennungsaktion bei der sich die Mitglieder des NF, die sich für eine Reformierung der DDR einsetzten, von denen, die zu diesem Zeitpunkt schon die Einheit Deutschlands wollten trennten, ist Dott mit den sächsichen Delegierten aus dem Forum ausgetreten, um im Heimatkreis neue Parteien zu bilden. Eine Verbindung mit Parteien der Nationalen Front kam für keinen dieser Enheitsforderer in Frage.

Der Franziskanerpater stellte für Dott, auch unter Mithilfe des bischöflichen Amtes eine Verbindung zur CSU her. Nach gemeinsamen Sitzungen in München gründete Dott mit einigen Leuten den Landesverband der DSU in Sachsen Anhalt und wurde dort deren Landesvorsitzender und Mitglied im Präsidium dieser Partei in der DDR. Der damalige Bundesentwicklungshilfeminister Spranger kam mehrmals in die DDR, um vor allem den Landesverband der DSU in Sachsen-Anhalt mit aufzubauen.

Nach dem Gründungsparteitag und in Vorbereitung der ersten freien DDR-Wahlen wurde Dott in Sachsen-Anhalt als Spitzenkandidat und danach in die DDR Volkskammer gewählt. Dort in Berlin wurde Dott von L. de Maiziere als parlamentarischer Staatssekretär ins Verkehrsministerium berufen.

Als dann die Volkskammer nach Beschluss des Einigungsvertrages aufgelöst wurde, wollte Dott in Halberstadt trotz starker Blockparteibedenken in die CDU aufgenommen werden. Sein damaliger Aufnahmeantrag wurde vom Kreisvorsitzenden in Halberstadt mit den Worten abgelehnt, “damals in der DDR wolltest du kein CDU Mitglied werden und jetzt Garantiere ich dir, wirst du es nie mehr. Das erzählte Dott seinem noch Chef Verkehrsminister Gibtner in Berlin, der das mit dem Wort Unsinn quittierte. Der Verkehrsminister bürgte für ihn und er wurde in Berlin in die CDU aufgenommen und als Parteimitglied in den Kreis Halberstadt / Wernigerode überstellt. Das ärgerte einige Funktionsträger weil sie merkten, dass ihr Einfluss und ihre Blockseilschaft doch Irgendwo begrenzt war. Ein eisiges Klima empfing Dott in der CDU im Kreisverband des kürzliche Wirkens im Neuen Forum und gegen die Staatssicherheit. Das war für Dott ein mulmiges Gefühl Parteimitglieder, mit wieder oder immer noch hohen Funktionen in der CDU wieder zu sehen. Irgendwann hielt Dott sein Unvermögen, daran etwas ändern zu können nicht mehr aus und ist wieder aus der CDU ausgetreten. Das war sicher nicht richtig, kann man an der Erneuerung der CDU im Bereich der damaligen DDR von außen noch weniger ändern als von innen.


Zeitzeugeneinladungen erfolgen seltener. Man glaubt es kaum wer sich heute alles mit der damalige Wende und der Einheit Deutschlands schmückt, aus einer damals sicheren Nische heraus, ohne ein Jota an eigenem Risiko. Dott arbeitete nach der Wende in Ministerien der Landesregierung Magdeburg unter anderem und zuletzt vor der Pensionierung im Verkehrsministerium bei Dr. Daehre. Dort war Dott einige Jahre Personalratsvorsitzender.


Ein erneuter Antrag auf CDU Mitgliedschaft wurde vom jetzigen Kreisvorstand abgelehnt. Dott meint: CDU Altmitglieder hätten Angst vor seiner erneuten Mitgliedschaft. In der DDR Antikommunist gewesen zu sein, Ausreiseanträge gestellt zu haben, die CDU-Mitgliedschaft in der DDR Block CDU abgelehnt zu haben,im Neuen Forum mit den Mahnwachen vor den Stasizentralen gestanden zu haben, während andere sich abwartend geduckt verhielten, in der Volkskammer für die CSU-nahe DSU gewesen zu sein, ist die denkbar schlechteste Empfehlung für eine CDU Mitgliedschaft im Sachsen-Anhaltischen Harzkreis. Dott meint, Als unbeschriebenes Blatt, jung, oder damals in einer Blockpartei, hätte er in der CDU im Harzkreis keine Aufnahmeprobleme.

Manfred Dott
Foto: Sept. 2012, aus Privatbesitz M. Dott

--Manfred Dott 17:27, 26. Sep. 2012 (CEST)

Weitere biografische Einzelheiten, der abenteuerlichen linken Jugend im Rheinland, DDR-Verhörinhalten, Gefahrensituationen konspirative und offene Arbeit zur Vorbereitung der Wende, Bespitzelung beim Studium durch seinen besten Freund, werden in einem Buch zusammen gefasst. file:///C:/Users/Manfred%20Dott/Desktop/dott_heute.gif Dott Manfred, Alte Straße 5, Thale Ortsteil Altenbrak --Manfred Dott 16:20, 3. Jun. 2012 (CEST)


9 Ein Tag mit"Margot"

Auszug aus der Biografie "Manfred Dott Enzyklopädie PlusPedia"

Die politischen Jugend -und Lehrjahre von Manfred Dott,führten über KPD, DKP und ADF unter anderem auch zu einem Studium der GeWi , als Westbürger in der DDR. Währen dieser Zeit gab es auch besondere Situationen auf Nebenschauplätzen. Hier ein markantes Beispiel:

Das Studium der Gesellschaftswissenschaften (GeWi) in Berlin Biesdorf, an der Außenstelle der Karl-Marx Universität Leipzig, war darauf ausgerichtet, uns unter Vermittlung von kommunistischem und sozialistischem Allgemein -und Spezialwissen, zu treuen Gefolgsgenossen für die Tätigkeit im Westen auszubilden. Das Einsatzgebiet sollte während des Studiums konkreter spezifiziert werden. Im Winter 1971 / 1972 bekamen wir, alle Weststudenten, vom Mitglied des Politbüros und Vorsitzendem der DDR-Partei-Kontrollkommission, Erich Mückenberger, eine Einladung zu einer Exkursion in den Bezirk Cottbus, bei der Mückenberger einen langen Vortrag zu der Auseinandersetzung der 2 diametralen Systeme hielt. Er, der auch Vorsitzender der DDR Organisation der "Deutsch Sowjetischen Freundschaft" war, baute seinen Vortrag so auf, dass sich zumindest bei mir ein schlechtes Gewissen meldete, weil ich aus dem Westen war, wo ja eigentlich alle Spione und Zersetzungskräfte her kamen. Zwischen den Zeilen deutete er auch an, dass er nicht sicher sei, hier, also bei uns, den einen oder anderen Zuhörer dabei zu haben, der da nicht hin gehört. Was ich währen des Vortrags nicht wusste, dass er eine Zuhörerin hatte, von der seine Worte auf Partei - und Linientreue mit einer Goldwaage geprüft wurden. Margot.

Die 44 Jahre alte Margot viel mir auf, weil sie hübsch bzw. Schick, auf Jugendlich getrimmt, in unseren Reihen saß. In der Pause sah ich, dass sie sehr selbstbewusst auftrat und DDR Funktionäre ihr mit Hochachtung, fast unterwürfig begegneten. Nicht nur mein Jagdtrieb erwachte. Auch die Neugier anderer Studenten zielte auf Margot und ihre Nähe. Es entstand ein Gerangel darum, wer sie am Abend nach Hause, das war ein hotelähnliches SED Bezirksgästehaus, begleiten durfte. Ich hatte Glück und ging mit Ihr, unter wüster Beschimpfung eines Lehrgangsteilnehmers (Name heute noch bekannt), der sie gerne selbst begleitet hätte davon. Aus der Nähe fielen mir bei ihr einige Besonderheiten auf. Haare bzw. Perücke u. Zähnen vom Feinsten. Im Zwiegespräch kompromisslose Ansichten, die ich eher stalinistisch als reformsozialistisch einordnen möchte. Hier möchte ich meinen Bericht beenden, den ich ursprünglich nicht einfügen wollte.--Manfred Dott (Diskussion) 15:53, 19. Jul. 2016 (CEST)

10 Kleinasien Reisebericht

Reise zu den christlichen Denkmälern Kleinasiens auf dem Staatsgebiet der Türkei v.05.03. Bis 14.03.2011

10.1 Lykien

Wenn man einen günstigen Reiseprospekt, beziehungsweise ein gutes Angebot in einer christlichen Zeitung eingelegt findet, verbindet sich damit auch eine bestimmte Mindestvorstellung von dem, was einen vor Ort erwartet. In evangelischen Kirchenblättern und in katholischen Zeitschriften war ein Reiseprospekt eingelegt, der für eine Reise zu den christlichen Denkmälern Kleinasiens warb. Wir fanden den Prospekt im ,,Tag des Herrn” und waren begeistert.Wir buchten eine Woche vor Reisebeginn und konnten noch mit. Per Flug mit einer Türkischen Fluggesellschaft (Corondor) nach Antalya hin und von dort auch zurück. Der Service im Flugzeug war hin und auch zurück erstklassig vor allem unter der Prämisse eines sehr günstigen Flugangebotes. Kostenloses Essen, Trinken und preiswerter Einkauf machten die 3 Flugstunden zu einem schönen Tripp über den Wolken, der einiges erlebtes Gott sei Dank wieder überdeckte. Wir kamen also am 05. März in Antalya an und wurden ohne Wartezeit mit einem Bus gleich ins Hotel gefahren. Dort ging dann ausgeruht die Busreise nach einem deftigen Frühstück am nächsten Tag los. Ich war zu unserer Reisegruppe, nach oberflächlicher Einschätzung überzeugt, dass die meisten von uns irgendwie mit dem Christentum zu tun hatten. Dass wir einen katholischen Priester und eine Evangelische Pfarrerin beide aus Berlin mit dabei hatten erfuhr ich erst später. Nachdem wir unserer Sonntagspflicht nicht nachkommen konnten und der katholische Priester eine erstaunliche Entwicklung durchmachte ,,anfangs ganz still und am Ende der Reise gut wahrzunehmen“. Er gefiel sich selbst ab Reisemitte in der Rolle des Gruppensprechers. Wir hatten einen Busfahrer und einen Reiseleiter. Der Busfahrer Ali und der deutschsprachige Reiseleiter Evzi. Über den Busfahrer erfuhren wir nichts, dafür, das liegt nahe, über den Reiseleiter um so mehr. Als Türke in Bulgarien geboren und nach Sprachenstudium wieder in die Türkei Gekommen, wohnt er in einer privilegierten Wohngegend von Antalya am Mittelmeerstrand. Aus der Sicht der Türkei und aus der Sicht eines Muslims machte er seine Sache (die Reiseerläuterungen) sehr gut. Er hat, wie er uns erzählte, nur eine Frau. Aber unter welchen Bedingungen andere Glaubensbrüder auch mehrere Frauen haben können und wie das mit dem Koran vereinbar ist, lies er uns auch wissen. Er gab auch einen umfassenden Einblick in die Familienhirarchie der Türken. Am Beispiel von Mächmed und Aiche, zwei jungen Türken die heiraten wollen, zeigte er welche Schwierigkeiten es gibt, diesen Heiratswunsch der jungen Menschen zu realisieren. Da müssen die Eltern und die zukünftigen Schwiegereltern überzeugt werden, dieser Heirat zuzustimmen. Was geschehen kann wenn es mal keine Einigung gibt, sagte er uns nicht. Es fragte auch niemand danach.

Der Reiseverlauf: Antalya, Kumluca, Finike Myra, Schifffahrt durch die Lagune von Dalyan, Ephesus, Laodicea Pamukkale, Hierapolis, Tavas, Perge, Antalya. Abschluss mit einem orientalischen Abend. Am nächsten Tag ausgeruht und nach einigen Schwimmrunden im Mittelmeer, das im März schon so warm ist, wie bei uns die Nordsee im Hochsommer, wurden wir wieder mit der türkischen Corondor nachhause geflogen. Der Flug mit Corondor ist sehr zu empfehlen. Dieses große Reiseprogramm (etwa 1500 km Busfahrt innerhalb der Türkei) setzte voraus, dass wir am Tag unterwegs waren. Fast jede Nacht in einem anderen Hotel. Die Hotels alle mit einem hohen Standard. An der Spitze das Pin Bay Hotel an der Ägäis. Der günstige Reisepreis steht in keinem Verhältnis zu der gebotenen Höchstleistung. Note: ,,Sehr Gut” Dafür mussten wir uns dann schon die wenig aufdringlichen Missionierungs- versuche unseres gläubigen Reiseleiters gefallen lassen. Nun zu dem, was mir als praktizierendem Christ sehr wichtig ist. Wie leben die türkischen Christen. Wo gehen sie zum Gottesdienst? Wie werden die christlichen Denkmäler gepflegt? Können die türkischen Christen auch mal eine Kirche erneuern oder bauen. Wie geht es zum Beispiel einem Atheisten der in diesem Umfeld lebt. Wie weit ist es her mit der laizistischen Türkei. Passt die Türkei in unsere Europäische Union? Was können wir im Fall der türkischen EU Mitgliedschaft erwarten. Für mich ist die Frage beantwortet, das in einem solchen Fall sich die Türkei nicht von uns beeinflussen lässt. Aber sie wird uns mit Sicherheit beeinflussen. Meine Frau und ich haben keinen türkischen Christen getroffen und keine christliche Kirche gesehen. Die christlichen Denkmäler waren nicht instand gehalten. Nach dem Reiseprospekt erwartete ich in Myra Die Besichtigung der Basilika des Wirkens des heiligen Nikolaus und die angekündigten schönen Fresken. Am Geländeeingang und der Entrichtung des Eintrittsgeldes durch den Reiseleiter, war das auch noch zu erwarten. Groß war die Enttäuschung als ich dieses Gotteshaus sah. zusammengefallene Mauern ohne Dach der Witterung und dem Zerfall ausgesetzt. Zum Erhalt der Kirche wurde nichts ersichtliches getan. Nicht mehr so enttäusch war ich dann, als ich die Marienkirche in Ephesus sah. Meine Erwartungen hatte ich weit herunter geschraubt. Ebenfalls zerfallen, ohne Dach und Fenster stand sie da. Man machte am besten die Augen zu und dachte an die Briefe, welche der Apostel Paulus hier geschrieben hatte. Unweit dieser Fragmente der christlichen Anfangszeit wurden wir dann in die Isabey Moschee geführt. Die Säulen dieser Mosche waren, wie wir erfuhren, aus den antiken Resten um die zerfallene Marienkirche entnommen. Die Moschee war gepflegt und wir konnten ansehen wie ein Imam dort betete. Mit Respekt und Achtung sah ich, wie dieser Imam zu dem gleichen Gott betete den auch wir haben. In diesem Moment fragte ich mich, weshalb wir so weit auseinander sein müssen und weshalb wir Christen für Muslime Ungläubige sind.. Wieder im Bus bei der Weiterfahrt, erhielten wir noch einige Erklärungen über Ephesus, gut gemischt mit Dingen die uns fremd aber für unseren Blick auf die Menschen und das türkische Land sehr wichtig sind. Unser Reiseleiter wies auf die gemeinsamen Glaubenswurzeln der Christen und der Mohammedaner hin. Bis hin zu Christus der für die Mohammedaner aber nur ein Prophet ist. Auch die Jungfrau Maria hat ja im Koran eine eigene Sure. Das hörte sich alles ja ganz schön an. Ich würde sagen unsere christlichen Missionare, gehen ebenfalls so vorsichtig mit ihrer Glaubensbotschaft um, wie unser Reiseleiter Evzi mit seiner mohammedanischen Grundeinstellung. Die fallen auch nicht mit der Tür ins Haus, wie man so sagt. Alles in allem ist die Reise sehr zu empfehlen. Christen und Nichtchristen können hier erfahren wie und ob die Kulturkreise der Europäer zu denen der Türken kompatibel sind. In dieser Hinsicht hätten wir von einem deutschen Reiseleiter nie so viel Hintergrundwissen erhalten, wie von diesem deutschsprachigen türkischen Reiseleiter Evzi. Wir würden gern in dieses schöne Land wieder kommen, wenn man uns nach diesem Bericht noch einreisen lässt. Wenn wir am Hotel Pin Bay am ägäischen Meer in der Sonne liegen, müssen wir uns über die Politik und den Glauben der Türken keine Gedanken machen. Ändern können wir das sowieso nicht. Was wir dazu wissen müssen, wissen wir jetzt. Es ist aber dringend zu empfehlen, dass in den Reiseprospekten, die christlichen Zeitschriften in Deutschland beigelegt sind, etwas besser auf die zu erwartende Situation in der Türkei und der Christen dort vorbereitet wird. In Deutschland Moscheen zu sehen ist nicht schwer: Christliche Kirchen in der Türkei. Gibt es die überhaupt noch?

Dieser Artikel ist in Deutsch und einer türkischen Übersetzung auch durch den Vatican Manfred Dott im Internet veröffentlicht. Ebenso in der Onlineausgabe der Hyrriyet - Türkei. --Manfred Dott 13:58, 7. Apr. 2011 (CEST)--Manfred Dott 17:08, 1. Jul. 2011 (CEST)

Diskussion:Konrad Kretschmer (OFM)

11 Pater Konrad Kretschmer

Franziskanerpater Konrad hat sein Leben, sein Tun, seinen Umgang und seine Wendeaktivitäten in Vorbereitung der Deutschen Einheit, immer seinem Glauben und der Verbreitung christlicher Werte und der christlichen Botschaft untergeordnet. Mit Hilfe des katholischen, Bischöflichen Amtes in Magdeburg, nahm er den ihm möglichen Einfluss, auf unbelastete christliche Präsens, in der letzten frei gewählten 10. Volkskammer der DDR. Er gab ein Beispiel für Glaubensvermittlung auch über politisches Handeln. Viele Hundert, bzw. Tausend nichtgläubige Menschen, lernten in der Vorwendezeit seine Klosterkirche in Halberstadt kennen. Die Gebete, der Gesang und Pater Konrad selbst, werden viele Nichtgläubige in ihrem Unterbewusstsein ein Leben lang begleiten und führen sicher auf ihrem letzten Weg, zu einer Begegnung mit Gott.

Die Möglichkeit und den entsprechenden Einfluss vorausgesetzt, sollte man beim Vatikan, eine Würdigung seiner Verdienste um den Glauben und damit eine Aufwertung seines Ordens beantragen. Pater Konrad hat tiefe Spuren hinterlassen, bei allen die ihm begegneten. Das können sicher auch die politischen Helfer aus der damaligen Bundesrepublik bestätigen, die er für den Aufbau des neuen politischen Systems, in der noch DDR, in seinem Frasnziskanerkloster untergebracht hatte. Für mich ist Pater Konrad Kretschmer selig-- Weil er an dem Wunder der Deutschen Einigung und an der Befreiung vieler Christen in der DDR mitgewirkt hat.Manfred Dott 23:25, 29. Aug. 2011 --Manfred Dott 20:08, 30. Aug. 2011 (CEST)


12 Bruder Valentin

Franziskaner-Bruder Valentin OFM Ist Mitglied des größten Katholischen Ordens in Deutschland. Bruder Valentin ist ein tiefgläubiger Christ und seit seines Eintritts in den Konvent im Franziskanerkloster in Halberstadt auch ein sehr offen politisch engagierter konservativer Ordensmann. Seine Verdienste liegen nicht nur in der Geschichtsforschung der Region, sondern vor allem in seinem politischen Wirken zu Zeiten der DDR. Mit Zustimmung des Pfarrers Pater Konrad, demonstrierte er mit, bei den Friedensdemos in Halberstadt 1988 und 1989. Valentin sorgte auch durch sein Mitgehen im Habit, der Ordenskleidung der Franziskaner, für etwas mehr Sicherheit auch für die anderen Demonstranten. Bruder Valentin kümmerte sich auch um die politischen Helfer aus Bayern, die mit Genehmigung des Konvents im Kloster in Halberstadt untergebracht waren und die in der Region Halberstadt und Magdeburg, im Auftrag der Landesregierung Bayern, die neue politische Infrastruktur mit aufgebaut haben.

Begriffserklärung: OFM: "Ordo Fratrum Minorum" Orden für mindere Brüder

Bruder bzw. Ordensbruder: ist ein katholisches, nichtpriesterliches Mitglied einer Ordensgemeinschaft.

Pater: ist ein katholischer Priester in einer Ordensgemeinschaft, der einem Abt unterstellt ist und nicht einem Bischof. --Manfred Dott 22:39, 8. Jul. 2012 (CEST)


13 Tebartz van Elst

Bischof von Limburg.

Sachverhalt: Van Elst ist ein hochintelligenter Theologe. Sein Aufstieg in der katholischen Kirche, eine Blitzkarriere. Seine Biografie, kann nachgelesen werden, ist hier nicht Gegenstand.

Mit der Wahl des Papstes Franziskus, hat der Prunk und der Personenkult im katholischen Klerus ein vorläufiges Ende gefunden. Schon lange scharren Kritiker, der manchmal übertriebenen Prunkpraxis in den Bischofssitzen der Deutschen Diözesen, mit den Füßen.

Jetzt, mit dem bescheidenen Papst Franziskus an der katholischen Spitze und seinem Vorbild, sind sie losgelassen, wie eine Meute bissiger Hunde. Sie fallen erst mal über das schwächste Glied, van Elst her. Er hat in besonderer Weise Schuld auf sich geladen, indem er seinen Bischofssitz in unverhältnismäßiger Weise luxuriös ausgebaut und dabei Riesensummen seines Kirchenvermögens verbrannt (verbaut) hat.

Wer fällt jetzt öffentlich über den Bischof her und verallgemeinert diese Schlampereien? Das sind, immer die gleichen Leute, mit guten Beziehungen zu Massenmedien, welche immer auf der Themensuche sind, der katholischen Kirche zu schaden. Die selben Leute machen das auch bei der evangelischen Kirche. (die Bischöfin Käsmann war ein prominentes Opfer) Also das sind Menschen, schwach im kirchlichen Glauben, Atheisten die einen angeborene Abneigung zum Christentum haben und Apologeten wie Drewermann, die sich Kirchenkritiker nennen aber Kirchenschädiger sind. Dann auch noch Politiker, die mangels eigener Leistung nicht in Erscheinung treten und denen dieses Thema zur öffentlichen Aufmerksamkeit verhilft. Diese Gruppen werden immer weiter gegen die Kirche und gegen das Christentum zu Felde ziehen, auch wenn es den Limburger Bischof van Elst lange nicht mehr gibt. Damit müssen die Christen leben und mit aktivem Praktizieren ihres Glaubens gegensteuern.

Aber die Gruppe die wirklich ernst zu nehmen ist, sind die Gläubigen im unmittelbaren Umfeld des van Elst. Sie müssen mit ansehen, wie der Bischof zu Spenden für die Hungernden in der Welt und für caritative Einrichtungen aufruft oder Hirtenworte dazu schreibt, welche die Ortspriester in ihren Gemeinden verlesen müssen Gleichzeitig steht die Frage im Raum woher kommen die Zig Millionen Euro für den pompösen Limburger Bischofssitz. Wir legen doch so großen Wert darauf genau zu wissen, ob unsere Spenden auch bei den Bedürftigen ankommen. Wer möchte jetzt in der Haut des entscheidenden Papstes Franziskus stecken der, wenn er den Limburger Bischof des Amtes enthebt oder ihn zum freiwilligen Rücktritt drängt, gleich in München oder Köln weiter machen könnte.

Bei allem Respekt wäre aber ein Zeichen notwendig, zukünftig in bescheidener Form mit eigenen Kirchenmitteln umzugehen und auch innerhalb “der” Bischofskreise, in der Katholischen Kirche, denen Bescheidenheit besonders schwer fällt, das Vorbild anzunehmen, das uns gegeben wird, durch unseren Papst Franziskus.--Manfred Dott (Diskussion) 20:33, 16. Okt. 2013 (CEST)

14 Familiengeschichte Manfred Dott

                                              Aufzeichnungsbeginn 1748

Nach Recherche in Kirchenbüchern und mündlicher Überlieferung, gehörte die Familie Dott über Generationen der Zunft der Halfer an. Arbeitsbereich Mosel von Koblenz bis Trier. Halfer waren Pferdeeigentümer die Lastschiffe mit ihren Pferdegespannen, auf Leinpfaden, die Flüsse aufwärts zogen. Die Blütezeit dieses Berufsstandes war das Mittelalter. Anton Dott, der 1748 die Ehe mit Anna Hürter einging, wohnte in Dieblich an der Mosel. In diesem Ort wohnte auch sein Sohn Peter Dott, geboren am 02. 10. 1749 und dessen Sohn Quirin Dott geboren am 29. 04. 1803. Sie alle waren Halfer, die ihr Geschäft und ihren Flussabschnitt weiter vererbten. Von Quirin Dott wissen wir durch Aufzeichnungen und Überlieferungen, dass er der letzte Halfer in der Familie Dott war. Das Halfergeschäft übernahm er von seinem Vater Peter Dott. Quirin Dott hatte immer über 30 Pferde, die für den schweren Lastschiffzug in der starken Moselströmung erforderlich waren. Die Existenz der Halfer hing also vom Pferdebesitz und dem Bedarf an Schiffstransporten ab. Einen schweren Schlag bekam der Transportberufszweig Halfer, als zu dieser Zeit die Eisen- bahnstrecke an der Mosel gebaut wurde. Das Preismonopol der Halfer für Schwertransporte in diesem Flussgebiet war damit gebrochen. Ein weiterer und letzter Schlag gegen den Berufszweig Halfer und somit der Existenzgrundlage des Quirin Dott war das Auftauchen von Dampfschiffen auf der Mosel. Die ersten motorisierten Schiffe, die im Pachtabschnitt des Quirin Dott auftauchten lösten Empörung bei den Halfern aus. Die sonst untereinander hart um ihr Gebiet kämpfenden Halfer rotteten sich zu Hecken- kriegern zusammen. Quirin Dott beteiligte sich an einigen Schießereien gegen Motorschiffe. An unübersichtlichen Flussbiegungen beschossen sie Motorschiffen mit zum Teil schweren Waffen. Das alles half aber nichts. Der Halferberuf war durch den Fortschritt überholt. Quirin Dott investierte seine letzten Mittel, sowie den Erlös durch den Verkauf seiner Pferde in das Geschäft seines Sohnes Peter Dott, geb. am 22. 06. 1840 . Peter Dott wurde Zimmermann. Nach dem Erwerb des Meistertitels entstand unter Peter Dott ein ordentlicher Zimmereibetrieb. Das Ansehen, das die Halfer Generationen der Familie Dott im unteren Moseltal besaßen, konnte durch Peter Dott aber nicht wieder erreicht werden. Peter Dott verließ Dieblich an der Mosel, dem Wohnsitz vieler Generationen der Familie Dott und zog nach Bisholder bei Koblenz. In Bisholder wurde Anton Dott im September 1865 geboren, der von dort nach Kapellen Stolzenfels zog. Anton Dott war Maurermeister und hatte einen Baubetrieb. Sein Sohn Franz Dott wurde am 26. 02. 1907 geboren. Franz Dott hatte noch 9 Geschwister. Diese Großfamilie zog von dort nach Koblenz Metternich. Auch hier bestand der Baubetrieb des Anton Dott fort. Franz Dott heiratete Katharina Blenz aus Trier, geb. am 09. 11. 1912 ,die nach Koblenz zog. Franz Dott war ebenfalls Maurermeister und hatte einen Baubetrieb. Franz Dott hatte 4 Kinder. Drei Mädchen und einen Jungen. Der Stammhalter, Manfred Dott, wurde am 30. 10. 1940 in Koblenz- Metternich geboren. Am 17. 03. 1963 heiratete er Elke geb. Oster aus Koblenz Niederberg. Aus dieser Ehe gingen zwei Mädchen hervor: Anja Elisabeth Dott, geb. am 20. 02. 1964 und Heike Katja Dott, geb am 21. 02. 1967. Diese Ehe wurde 1970 geschieden. Manfred Dott studierte Bauwesen und wurde Diplom - Hochbauingenieur und war in der letzten DDR Regierung Verkehrsstaatssekretär. Promotion 2010. Die Stammhalterrolle hatte durch die Beibehaltung des Namens Dott, Anja Dott, die älteste Tochter übernommen, die zwei Söhne hat. Anja hat einen Sohn, Jeremias, der den reinen Namen Dott weiter trägt und einen weiteren Sohn, Jona, der den Namen Dott- Carmon trägt. In zweiter Ehe heiratete Manfred Dott Edith Görke. Aus dieser Ehe ging eine Tochter, Katja Dott, hervor, die ebenfalls bisher den Namen Dott bei behielt. Katja hat bisher keine Kinder.. Damit ist unbestritten Jeremias Dott der erste Stammhalter der alten Handwerker Familie Dott . Von Jeremias Dott wird die Familiengeschichte fortgeschrieben. --Manfred Dott 17:45, 10. Apr. 2011 (CEST)


15 Katharina Dott Schaaf

Tante Ina, Kosename von Katharina Dott Schaaf,

ist eine der größten Mundartdichterinnen des Mittelrheingebietes.

Ihre über Tausend Mundartgedichte wurden in der Rhein Zeitung veröffentlicht. Mehrere Bände ihres Lebenswerkes lagern im Archiv dieser Zeitung. Mehrere Gedicht Bücher sind veröffentlicht.

Katharina Dott Schaaf, wurde am 19. November, in Koblenz Rohrerhof geboren. Sie war das 10. Kind der Familie Dott. Deshalb gratulierte seine Majestät, Kaiser Wilhelm II und dessen Ehefrau.

Von ihren Geschwistern erhielt sie daraufhin den mundartlichen Spitznamen: ,,Dä Kaiserwatz", das heißt "Das Kaiser Kind"

Sie dichtete häufig zu aktuellen Lokalthemen, das war dann für Presse und Öffentlichkeit interessant.

Ihr letztes Gedicht: "Adieu" wurde in Presse und Internet durch die Rhein Zeitung veröffentlicht.

Katharina Dott Schaaf, verstarb mit fast 96 Jahren, am 19. Oktober 2011. In Eitelborn bei Koblenz findet sie ihre letzte Ruhe. Für die große Koblenzer Karnevalsgesellschaft, die ihre Texte oft verwendete, ist ihr Tod ein großer Verlust.

--Manfred Dott 21:48, 26. Okt. 2011 (CEST)

16 Halfer

PP beschreibt ausgestorbene Berufe

Das Wort ,,Halfer" stammt vom Wortstamm ,,Helfer" oder ingl. Helpet

Über Jahrhunderte, bis etwa 1750 gab es den Beruf Halfer.

Im Mosel und Rheintal, wird das Wissen über diesen Beruf noch im Geschichtsunterricht einiger Schulen weiter gegeben. Die Halferhäuser und Halfergaststätten im Moseltal tragen die Erinnerung an die großen Halferbetriebe weiter und regen zu Fragen an, was denn Halfer überhaupt sind oder waren.

Halfer waren mittelalterliche, nach heutigem Verständnis, Speditionsbetriebe, in der Zeit, da es noch keine Motorfahrzeuge gab. An den Deutschen Flüssen waren die Uferstraßen noch nicht ausgebaut. Mehr Weg als Straße, endeten sie oft an Felsvorsprüngen, die in die Flüsse hinein ragten. Bildlich, zum Beispiel: ,,die Loreley". Man kam nur bei Niedrigwasser mit Fuhrwerken am Ufer dort vorbei. Aber die schweren Lasten mussten irgendwie daurhaft transportiert werden. Auf den Flüssen, die zur damaligen Zeit noch nicht kanalisiert bzw. gestaut waren, war nur Schifffahrt mit breiten Schiffen mit niedrigem Tiefgang möglich. Die Strömung war stark und es bedurfte großer Kraft, Lastschiffe die Flüsse aufwärts zu ziehen. Die Technik, in der Frühzeit und dem Mittelalter Schiffe mit Pferden auf Leinpfaden die Flüsse aufwärts zu ziehen, ist allgemein bekannt. Aber die Berufsbezeichnung Halfer, mit der die Arbeiter und Unternehmer, die diesen schweren Beruf ausübten bezeichnet wurden, gerät langsam in Vergessenheit.

Als Teil unserer deutschen Geschichte hier ein Beispiel eines Halferbetriebes, der einen bestimmten Flussabschnitt der Mosel bewirtschaftete. Zu transportieren waren Steine, Bimssand, Kies und seltene farbliche Lehmarten für die Kannenbecker im Westerwald. In einigen Orten sind an der Mosel und am Rhein noch große Höfe zu sehen, auf denen die schweren Kaltblütler-Pferderassen gehalten wurden die in großen Gespannen für den Lastschiffzug auf den Flüssen eingesetzt wurden. Da die Pferde auch ausgetauscht werden mussten, waren für einen Betrieb und Flussabschnitt mindestens um die dreißig Pferde erforderlich. Es war absehbar, dass bei einer leichteren Transportmöglichkeit, zum Beispiel mit Dampfschiffen oder der Bahn, also der Motorisierung und des Schienenausbaues, die Halfer nicht mehr benötigt würden. Aber der Stolz der Nachfahren der Halfer, die dann meist Weinbauern oder Baumeister wurden, hält die Erinnerung an diesen Beruf am Leben. --Manfred Dott 23:06, 16. Mai 2011 (CEST)


17 Betrachtungen zur Deutschen Wiedervereinigung

Betrachtung der gegensätzlichen Gesellschaftssysteme bei der Deutschen Wiedervereinigung und deren Wirkung auf die Menschen, mit globaler Sicht auf die beiden Systeme.

Gegenstand sind die von Gesellschaftsordnungen geprägten Menschen, unter Vernachlässigung einzelner Individuen und deren Bedürfnissen. Für die Durchschnittsindividuen mit ihren bekannten, nicht grundsätzlich änderbaren menschlichen Eigenschaften, stellt sich die Frage, wie wirkt die Deutsche Wiedervereinigung, bzw. die Zusammenführung zweier gegensätzlicher politischer Systeme, auf den abstrakten Menschen. Der Sozialismus der kommunistischen Prägung des ehemaligen Ostblocks, in den Jahren bis ca. 1985 bis 1989, so auch dieser der DDR hatte entscheidende Mängel: 1. Das wesentliche menschliche Bedürfnis nach Beteiligung am Wohlstand des eigenen Staates wurde negiert. 2. Eine offene Artikulation darüber wurde unterdrückt. Beides wäre in der Anfangsphase noch zu reparieren gewesen, wurde aber nicht als notwendig angesehen. Dadurch entstand ein allgemeiner Druck, mit dem die Individuen unterschiedlich umgingen. Die angepassten vernachlässigten das und versuchten durch besondere Systemnähe die Befriedigung ihrer Bedürfnisse zu verbessern. Andere fühlten sich eingeengt im wissentlichen Vergleich des Konsumangebotes des Ostens und des Westens. Dadurch ergab sich im Grunde bei allen Menschen auch bei den Nutznießern des sozialkommunistischen Systems der unterschwellige Wunsch nach einem Leben in dem Wohlstand, der im Westen möglich war und der allen immer wieder vorgeführt wurde. Die Mehrheit der Individuen im Sozialismus fanden sich mit dieser Situation ab, stellten dafür aber an ihrem Arbeitsplatz nicht mehr eine hohe berufliche Leistungsbereitschaft zur Verfügung. Das war die Anfangsphase der hegelschen Negation der Negation in seiner Wirkung auf das sozialistische Gesellschaftssystem. Diese Entwicklung führte in der DDR zu einem erheblichen Leistungsverlust der Wirtschaft. Gleiches zeichnete sich auch in den anderen Staaten des Ostblocks ab. Die Unterschiede zum westlichen Produktionsniveau und damit auch zum Marktangebot wurden immer größer. Diese sich abzeichnende Dynamik war nicht mehr aufzuhalten. Es ergab sich daraus ein politisches Vakuum mit einem ungeheuren Sog gen Westen. Eine immer größer werdenden Volksmasse wollte dort hin, wo der Wohlstand größer war, wohl wissend, dass dort dafür auch eine hohe Leistungsbereitschaft abgefordert wird. Die Gesellschaftswissenschaftler der DDR prangerten die westlichen Leistungssysteme an. Die Studenten an den Ost-Universitäten wussten besser über die Auswirkungen des REFA Systems im Westen bescheid als die Studenten im Westen. Insgeheim hätten die Gesellschaftswissenschaftler des Ostens aber gern die Produktionsergebnisse des Westens gehabt, die aus diesem Produktionssystem resultierten. Aber das hätte die Quadratur des Kreises bedeutet, was diesen “klugen Köpfen” auch nicht möglich war. Hohe Produktionsergebnisse und lasche Arbeitsanforderungen schließen sich nun mal gegenseitig aus. Es war abzusehen, dass das Volk dagegen aufbegehrt. Es gab zwei Möglichkeiten für den Ostblock mit dieser Situation fertig zu werden. - Entweder Zulassung von Freiheit und dem Privatbesitz von Produktionsmitteln und damit Wohlstand, was aber auf Dauer zur Demokratie hätte führen können und zum Machtverlust der SED. oder eine Zementierung des sozialkommunistischen Systems, Unterdrückung und weiterer Vollbeschäftigung mit einem sehr geringen Produktionsergebnis von etwa 20% des westlichen Produktionsniveaus. Zerfallende Straßen, Brücken und Bauten waren Stumme Zeugen dieser Entwicklung. Der Unterschied zu den westlichen Demokratien wurde immer größer. Das gefährliche Machtvakuum vergrößerte sich von Tag zu Tag. Über Kurz oder Lang zeichnete sich ein Ausgleich ab. Diese abzusehende Entwicklung wurde natürlich von der westlichen Politik erkannt und über die Medien Richtung Osten propagiert, was zu einer nicht mehr beherrschbaren Fluchtbewegung und weiterer ökonomischer Schwächung geführt hatte. Zwangsläufig musste das Ergebnis eine grundlegende Änderung dieser Wirtschaftsordnung im Osten und des dazugehörenden Unterdrückungsapparates sein. Die Art wie das dann zustande kam, hätte auch anders verlaufen oder hinausgezögert werden können, aber aufzuhalten war das nicht mehr. Während FDJ und Altgenossen sich noch an dem Lied von Ernst Busch berauschten: “Und weil der Mensch ein Mensch ist, so braucht er was zum Essen bitte sehr” merkten sie nicht, dass sie schon längst in dieser Gesetzmäßigkeit und damit in ihrer eigenen Falle gefangen waren. Es ist besser in der heutigen Zeit den welterfahrenen Gesellschaftswissenschaftler und Journalist Peter Scholl Latour zu zitieren, der vereinfachend sagt: “ zuerst kommt das Fressen und dann alles andere“.

Viele stellen sich jedoch die Frage, weshalb klappt das denn in China. Hätten wir es nicht ebenso machen können. Ganz zu Beginn etwa 1950 bis 1960 wäre eine entsprechende Weichenstellung vielleicht noch möglich gewesen. Später aber nicht mehr. Nur dem Namen nach ist China noch kommunistisch. Die große Mehrheit der Individuen können sich dort frei bewegen und kommen auch aus dem Ausland immer wieder zurück. Leistung wird dort entsprechend honoriert. Eigeninitiative wird gefördert. Die Menschen können Betriebe gründen und unternehmerisch Tätig werden. Die Produktionsmittel sind nicht mehr nur in der Hand des Staates. Also ein oberflächlich betrachteter Produktionskapitalismus, der sich aber wesentlich vom westlichen Kapitalismus unterscheidet. Vom maoistischen Kommunismus sind entscheidende Bestandteile in diesem neuen Chinakapitalismus unverzichtbar und bleiben es auch auf nicht absehbarer Zeit. Das ist erstens die Macht der kommunistischen Partei. Wenn sie nicht angetastet wird, hat der Einzelne wenig Einschränkung zu befürchten. Das ist zweitens die staatliche Kontrolle der Währung. Die Börsen dort sind Instrumente des Staates mit nur geringem Eigenspielraum und der nur, soweit eine unverzichtbare Vernetzung mit dem internationalen Börsensystem notwendig ist. Dadurch sichern die Chinesen ihren Wahrenabsatz auf den Weltmärkten. Der wachsenden ökonomischen Relevanz folgt die wachsende politische Weltmacht. Die Individuen dort finden sich in ihrer Masse mit der bedingten politischen Einengung in China ab, weil die ökonomische Grundlage annähernd stimmt. Sie stellen sich die Frage nach einer besseren Alternative in der Welt. Die klassische Demokratie, wie wir sie haben, hat aber entscheidende Vorteile, auf die wir nicht verzichten sollten. Erstens wirklich freie Wahlen und dadurch Wechsel verbrauchter Regierungen. Zweitens ein echtes Leistungsprinzip und der dadurch entstehende Wohlstand. Drittens die Freiheit alles zu tun, was in einem weit gesteckten gesetzlichen Rahmen möglich ist und was nicht der Zersetzung unseres freiheitlichen Systems dient. Aber unsere Demokratien haben auch einen großen Nachteil. Die Freiheit geht so weit, dass es durch Spekulation und Überhitzung im Bankensektor und vor allem der Bauwirtschaft, in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen zu ungesunden Aufblähungen kommt. So genannte Blasen, die sich entladen und die jedes mal mit einer Schwächung unseres Wirtschaftssystem einher gehen. Davon ist China durch seine zentralen Steuerungsmechanismen weniger abhängig. Jede Schwächung unseres freien Wirtschaftssystem führt zur Stärkung der chinesischen Wirtschaft. Das ist ein stufenmäßiger Prozess, der in den letzten Jahrzehnten zu beobachten ist. Die Möglichkeit der Gegensteuerung haben wir in unserem freiheitlichen System nicht annähern so wie dort. Das führt zu einer dauerhaften Schwächung unserer Währungen und kurz über lang zur Ablösung unserer bisherigen Leitwährung Dollar. Auf längere Sicht ist die Gefahr einer schleichenden politischen Auseinandersetzung, über diesen ökonomischen Hebel, nicht mehr auszuschließen.

Eindrucksvoll wird diese Sicht durch die heutigen Regierungskonsultationen zwischen Deutschland und China belegt. Auch die überwiegenden TV Berichte darüber sehen das so. So deutlich wird selten, wieviel Stufen China, auf der Treppe zur ökonomischen Weltspitze, wieder genommen hat. Und wie gedämpft und schwach unsere Menschenrechtsforderungen zu hören sind. Chinas Einfluss wächst auch bei uns. Wie wird das am Ende sein? ( Regierungskonsultationen Deutschland China )

Die Schlussfolgerungen des Liberalen Prof. Sinn (z. B. bei der Entwicklung der neuen Bundesländer) ist da wenig hilfreich. Er springt erheblich zu kurz. Wenn wir etwas weiter sehen wollen als unsere Nasenspitze reicht. Wenn wir unser höchste Gut, die freiheitlich demokratische Grundordnung nicht nur für uns, sondern vor allem für unsere Kinder erhalten und weiter geben wollen, sollten wir alle selbst zerstörende Elemente unseres Handelns vermeiden. Es ist sonst unabdingbar, dass unsere Nachfahren genau so einem Vakuum ausgesetzt werden, wie wir es in der Endphase des Sozialismus in den neuen Bundesländern kennen lernen mussten. Die Hegelchen Grundgesetze der Negation der Negation werden durch die Sinnchen Schlussfolgerungen nicht außer Kraft gesetzt. Schlussfolgerungen: Um unser freiheitliches demokratisches System auch für die nächsten Generationen zu erhalten, ist dringend ein Finanzsystem mit erheblich größerer Machtfülle erforderlich, welches durch das Grundgesetz auf einen gerechten Ausgleich der Klassen und Schichten ausgerichtet ist. Bei allem Zwist zwischen Regierung und Opposition muss in diese Fragen Einigkeit bestehen, denn es geht um den Fortbestand unseres freiheitlichen, demokratischen Geselklschaftssystems, also unsere Zukunft. Das muss in jedem Fall aus den politischen Streitereien heraus gehalten werden. Wenn wir hier nichts ändern unterliegen wir auf Dauer durch die Schwachpunkte unseres Systems, den Mächten, die das besser können. Dann müssen wir uns aber auch von Teilen unserer Freiheit verabsschieden.

Am ehesten kann man Israel zu trauen, als westliche Demokratie, mit diesem Problem fertig zu werden. Dort besteht Einigkeit aller politischen Kräfte, wenn es um den Fortbestand des Systems, des Staates und der Wirtschaftsordnung geht, also eine gesunde Mischung von Demokratie und zentraler Steuerung. Leider sind wir Deutschen, Franzosen, Briten und auch die US-Amerikaner so überzogen selbstbewusst. dass wir eher unter gehen, als von solchen Vorbildern zu lernen.--Manfred Dott 21:52, 28. Jun. 2011 (CEST)


18 Xi Jinping

習近平中國共產黨的領導

Der neue Mann an Chinas Spitze. Nach einer Zeit undurchsichtiger Ruhe, ist es jetzt heraus. Dr. d. Rechtswissenschaft Xi Jinping, leitet wahrscheinlich die Volksrepublik China auf lange Zeit. Neben allen Mutmaßungen westlicher Politiker, was das für die Zukunft Chinas und die erheblich davon abhängige Weltwirtschaft bedeutet, gibt es viele. Einige sind hier zu nennen: " Neue Ausrichtung Chinas in der Weltpolitik" und "Strukturwandel". Da ist oft unser Wunsch, Vater des Gedankens. In der letzten Zeit des Schweigens, um die zukünftige politische Führung Chinas, wurde viel gemutmaßt, was sich da im Hintergrund abspielen mag. Von Verwerfungen in der Kommunistischen Partei war die Rede. Vom Ersatzmann für Bo Xilai, der sich durch das Verbrechen seiner Frau an einem Britischen Geschäftsmann, selbst aus dem Rennen geworfen haben soll. In der Zeit des Schweigens um die neue Staatsführung, kam China der Inselstreit mit Japan wie gerufen. Das Chinesische Volk, wir konnten es in den Medien sehen, stand eindeutig hinter seinem Staat, denn die Inseln liegen territorial China viel näher als Japan, das sie beansprucht. Aus unserer und der Japaner Sicht kann man sich politisch nicht dummer anstellen, als Japan es gegenwärtig macht. Was ist das Fazit: die Chinesen beukottieren japanische Waren, mit erheblichem wirtschaftlichem Schaden für Japan. Mit dieser auch Stärkung des chinesischen Nationalismus, wurde die Zeit des Wartens auf die Ergebnisse des, wie wir es nennen "Chinesischen Machtkampfes in ihrer KP" leicht überbrückt. Wir sprechen immer von Machtkampf, wenn sich in einem kommunistischen Staat in der Führungsebene etwas ändert. Dieses aus chinesischer Sicht übliche Zenario des Auswahlverfahrens im Politbüro, ist natürlich für die Weltpresse wenig ergiebig. Somit können wir interessante Mutmaßungen sehen. Ändert sich denn wirklich etwas mit Xi Jinping. Ja. Erstens wird er seine perönliche Marke setzen. Zweitens müssen sich Gesprächspartner auf seine schon bekannte bestimmte und machtbewusste Art einstellen. Drittens ist zu erwarten, dass er die Strukturen der kommunistischen Partei strafft, bei gleichzeitiger Liberalisierung des chinesischen Wirtschaftssystems. Geht das? Wir werden es sehen. Bei der Entwicklung des chinesischen Wirtschaftssystems in den letzten Jahren ist zu erwarten, dass dieser Spagat erfolgreich sein kann. Es ist ebenfalls zu erwarten, dass China mit seiner starken Wirtschaft, auch weiterhin weitaus weniger empfindlich auf wirtschaftliche Weltkrisen reagiert. Wie auch bereits die USA, sollten auch wir eine lohnende partnerschaftliche Beziehung mit China pflegen. Auf lange Zeit zeichnet sich hier eine Konvergenz der politischen Systeme ab. --Manfred Dott 11:04, 24. Okt. 2012 (CEST)


19 Xi Jinping erste Bilanz

4 Monate nach Xi s Parteivorsitz in der KP Chinas und etwa 3 Monate nach dem Volkskongress, durch den Xi Jinping auch zum Präsidenten Chinas gewählt wurde und somit das höchste Machtorgan und verantwortlich für die innen und außenpolitischen Leitlinien ist. Das bedeutet in China kurz - mittel und langfristige Kursbestimmung. Die Bilanz fällt je nach Sichtweise durchwachsen aus. Als 59 jähriger Politiker führt er das bevölkerungsreichste Land mit den größten Streitkräften der Welt. Die zweitgrößte Weltwirtschaft wächst derzeit nicht so schnell wie vorgesehen, was in China schon als kleine Katastrophe gesehen wird. Auf die Umerziehungslager und Äußerungen über deren Abschaffung In China, möchte ich nicht eingehen, weil sich hier zwangsläufig Parallelen aufdrängen und weil ich selbst in einem ähnlichen Lager einmal untergebracht war. ( Dokufilm ZDF Mediathek; "Willkommen im Zozialismus") Medienberichte über mehr offene Kritik, die möglich sein soll, sind mit Vorsicht zu betrachten, da gleichzeitig das Machtmonopol der "Kommunistischen Partei" bekräftigt wurde. Xi Jinping soll Leninistische Disziplin gefordert haben. Verwunderlich, da solche Internas, meiner Erfahrung nach, in China nicht öffentlich gehandelt werden. Einiges ist wohl sehr aufgebauscht.

Entscheidend ist aber die wirtschaftliche Entwicklung Chinas.

Wenn wir nur die Investitionen unserer Autoindustrie, in diesem bevölkerungsreichen Land, als Maßstab nehmen, so Vertrauen diese und andere, unserer Industriebetriebe, einer langfristigen steilen Entwicklung des chinesischen Absatzmarktes. Unabhängig von Berichten unserer Medien, sind diese Zeichen nicht zu übersehen. Diese wirtschaftliche Stärke führte und führt auch zu politischer Stärke auf Augenhöhe mit den USA und mit ihren Verbündeten. Es ist wichtig, dass China und der Westen, vor allem die USA, sich trotz der unterschiedlichen Systeme aufeinander zu bewegen und mit Russland zusammen für Stabilität in der Welt sorgen. Deshalb sollten die Unstimmigkeiten wegen der Flucht bzw. der Asylproblematik des Informanten Snowden schnell bereinigt werden. Ein Kampf deswegen unter den Weltmächten, ist schädlicher als alles Andere. Es ist sowieso nicht mehr zu ändern. Es ist nun mal so, das in einem freien Land von Zeit zu Zeit, auch im Sicherheitsapparat mal jemand aus der Reihe tanzt. Das zeigt nur um so mehr, was in einem freien Land so möglich ist. Es wird weiter zu beobachten sein, wie Xi Jinping die schwierige Balance zwischen seinem System und seinen Handelspartnern handhaben wird. Davon hängt auch ab, ob sich seine Bürger in ihrer wirtschaftlichen Existenz annähernd zufrieden fühlen. Die wirklichen Gefahren für den Weltfrieden gehen von kleineren Staaten aus, die teilweise schon Atomwaffen haben. Es sollte mit allen Mitteln versucht werden diese, an eventuellen Kamikazeeinsätzen mit solchen Schreckenswaffen zu hindern. --Manfred Dott (Diskussion) 09:48, 24. Jun. 2013 (CEST)



20 Xi Jinping

2017 Volkskongress Rechenschaft Chinas Volkskongress billigt Wirtschaftskurs Chinesisches Wirtschaftswachstum soll 2017 auf etwa 6,5 Prozent" abgebremst werden. Wie aus dem Rechenschaftsbericht von Regierungschef Li Keqiang hervorgeht, den der Nationale Volkskongress zum Abschluss seiner elftägigen Jahrestagung in Peking absegnete. "Stabilität ist von großer Bedeutung", heißt es darin. Reformen, die die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt marktwirtschaftich stärken und planwirtschaftlich schwächen würden beschloss man nicht. China überlässt nichts dem Spiel marktwirtschaftlicher Kräfte und setzt auf die bisherigen erfolgreichen Steuermechanismen.

Demonstrative Geschlossenheit

Die fast 3000 Delegierten stimmten für den Haushalt 208 gegen und 71 enthielten sich. Damit zeigte sich nur halb so viel Widerstand wie im Vorjahr. Das chinesische Parlament hat in seiner Geschichte bisher noch jede Vorlage gebilligt. Der Volkskongress nahm somit in der Halle des Volkes den Gesamthaushalt an. Damit war die Zustimmung auch hier größer als im Vorjahr, was als weitere Demonstration der Geschlossenheit gewertet wurde. Die Verteidigungsausgaben sollen um sieben Prozent steigen - so langsam wie seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr. Damit reagiert China auf die Bedrohungen im Südchinesischen Meer und an der Grenze zu Südkorea.

Staatschef Xi Jinping erfährt große Zustimmung Die Pressekonferenz nach Abschluss des Volkskongresses nutzte Li die Differenzen mit den USA über den Handel, die Wechselkurspolitik und auch Sicherheitsfragen anzusprechen. Beide müssten sich zusammensetzen, um die Probleme zu lösen. Diesbezüglich sei er aber "optimistisch". Die Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten seien auch wichtig für die regionale und internationale Stabilität. Für ein Treffen des chinesischen und des USA Präsidenten laufe die Vorgespräche.

Durchwachsene, nicht auf Überhitzung ausgerichtete Signale zu Chinas Wirtschaftswachstum: und schnellere Modernisierung des Militärs zeigen die Stabilität der Chinesischen Wirtschaft an. Umgerechnet 142 Milliarden Euro gibt China in diesem Jahr für das Militär aus. Ein Teil soll in die Modernisierung der Armee fließen – und das möglichst schnell, wenn es nach Staatspräsident Xi Jinping geht. (13.03.2017) Chinas Zentralbank rechnet mit stabilem Yuan Die Regierungserklärung von Premier Li Keqiang zeichnet ein ehrliches und nachprüfbares Bild der Stärken und Schwächen Chinas Mit dem geplanten geringerem Wirtschaftswachstum und damit gegen eine wirtschaftliche Überhitzung siegt in China die Vernunft vor dem Ehrgeiz. 16. 03 2017--Manfred Dott (Diskussion) 09:44, 15. Mär. 2017 (CET)



21 Politvision?

Central Social Capitalism

Eine bessere Welt, eine bessere Gesellschaftsodnung, kann es die geben? Was ist mit uns Menschen dauerhaft möglich?

Eine bessere Gesellschaft ist nur mit den Menschen möglich die da sind.

Welche Menschen sind das:

1. Menschen die sozial denken, solange nicht ihre eigenen Interessen berührt werden. Sog. Opportunisten.

2.Menschen, die zur Gemeinschaft neigen innerhalb ihrer religiösen Überzeugung und die aber nach außen teilweise aggressiv auftreten.

3.Individualisten, die sich um jeden Preis über ihre Mitmenschen erheben wollen. Also Egoisten

4. Menschen, die es verdient haben von ihrer fleißigen Arbeit auch zu leben und ihren Lebensabend abzusichern. .Aktivisten

5. Menschen, die gelernt haben, ohne Arbeit oder mit der geringst nötigen Aktivität, ihr Leben zu gestalten.

6. Intellektuelle, die teilweise in einer abgehobenen abstrakten Welt leben, die oft ihr Wissen zum Mittelpunkt ihres Handelns machen und die den Kontakt zum Durchschnittsmenschen teilweise verloren haben.

7. Gutmenschen, die man in ihrer extremen Minderheit vernachlässigen kann, weil sie sich nie oder nur selten Durchsetzen.

Welche Gesellschaftsordnung ist mit diesen: egoistischen, fleißigen, faulen, jüdisch, christlich, islamischen, reichen und armen Menschen möglich? .

Der Kommunismus also der Marxismus wie ihn Marx und Engels begründen wollten, funktioniert mit uns Menschen nicht. Marx und auch Engels haben sich an ihrer eigenen Theorie berauscht und dabei vergessen, für welche unterschiedlichen Menschen, sie das politische Fundament des Kommunismus eigentlich bauen wollten. Klassische Intellektuelle also, die von der Praxis eine besseren belehrt wurden. Der Kommunismus war und ist eine Vision ohne realen Unterbau.

Die danach folgenden Versuche eines Radikalkommunismus nach Stalin, Pol Pot oder Kim Jong Il haben das weltweite Scheitern des Kommunismus noch beschleunigt.

Dieser Kommunismus ist mittlerweile in der Ablage der Weltgeschichte verschwunden.

Einige Staaten, welche sich heute noch kommunistisch nennen, sind es nur noch dem Namen nach. Derzeit läuft in China ein Langzeitversuch kommunistische Bestandteile mit effektiven kapitalistischen Elementen zu verbinden. Mit kontrollierter Liberalität und effektivem Finanzbusiness. Eine zentrale Lenkung ist unübersehbar. Es wird alles staatlich unterstützt was Jobs schafft. Ansonsten hält sich der Staat (ausgenommen die Sicherheit dieser Entwicklung) weitgehend heraus.

Der Kapitalismus, wie wir ihn aus der Praxis kennen, funktioniert am besten in unserer Demokratie.

Funktioniert Kapitalismus den wirklich dauerhaft? Oder ist das auch ein Gesellschaftsmodell auf Zeit?

Der auf Marktwirtschaft, Kapitalmaximierung, Privatbesitz abhängiger Lohnbeschäftigter und Gewinnstreben beruhende Kapitalismus mit der bekannten Profitmaximiereung und mit Produktionsmitteln in Privathand, wird ebenfalls angegriffen. Manchmal auch zu Unrecht. Außer der Demokratie westlicher Prägung, finden sich in dem chinesischen Langzeitversuch, fast alle Elemente unseres Kapitalismus. Außer der übergroßen Macht der verselbsständigten westlichen Finanzmärkte und ihrer Überempfindlichen Reaktionen, auf welt- und währungspolitische Gegebenheiten.

Wichtige Kritiker des Kapitalismus waren und sind Juden und Christen. Die evangelische Sozialethik nach Calvin (Armut und Reichtum Calvins Deuterenomium-Predigt) und die katholische Soziallehre z. B. des O. Nell Bräuning, setzen dem Kapitalismus Grenzen, die aber nicht eingehalten werden. Die päpstliche Sozialenzyklika, das sind kirchliche Lehrschreiben, sprechen zwar soziale Fragen an und kritisieren die Auswüchse des Kapitalismus, erzeugen zwar soziales Bewusstsein, aber ädern wie wir wissen nichts, an der bestehenden Form des Kapitalismus. Viele sind der Meinung, dass der Kapitalismus nicht reformierbar ist.

Wir müssen aber ansehen, wie eine neue Kapitalismusform so erfolgreich ist, dass wir es nicht mehr übersehen dürfen. Wird es vielleicht doch in der Zukunft eine Gesellschaft geben, die fast allen Menschen dient?

Mit Interesse verfolgen wir, wie sich China unter ihrer neuen Führung und unter Xi Jinping weiter entwickeln wird. --Manfred Dott 09:29, 11. Nov. 2012 (CET)


22 Kirgistan, ein Land sucht den besten Weg

https://www.facebook.com/groups/Kirgistan/?ref=bookmarks --Manfred Dott (Diskussion) 22:53, 6. Mai 2015 (CEST)

23 Polit - Kommentar

Germany unberechenbar?

Ich schätze immer noch,

dass ich meine Meinung im wiedervereinigten Deutschland frei äußern kann, ohne direkte Konsequenzen befürchten zu müssen.

Waffen in Kriegsgebiete? War da nicht mal so etwas wie eine Staatsräson? Keine Waffen in Kriegsgebiete? Jetzt liefern wir Waffen nicht mal an einen Staat, sondern an eine Volksgruppe in mehreren Staaten. Hier die Kurden, die man nicht von der kurdischen PKK trennen kann. Also Waffen an die PKK!

Es geht ja hier um die Zurückdrängung der IS Miliz. Was, wenn die IS den Kurden Schutz und Souveränität anbietet? Was, wenn die Kurden sich wieder ihrem Erzfeind Türkei besinnen, unserem Nato Verbündeten?

Aber Syrien, ein berechenbarer Staat, jedenfalls berechenbarer als alle umliegenden Krisenbeteiligten. Dieses Syrien bittet den Westen um Hilfe im Kampf gegen die IS Milizen. Um Gottes Willen, denen doch nicht! Will man denn überhaupt Frieden in der Region oder nicht, oder vielleicht etwas anderes?

Unser heiliger Außenminister F. W. Steinmeier, konservativ am rechten Rand, aber in hohem Amt in der SPD. In der Ukraine auf der Seite Kievs und des Maidan mit allem was dazu gehört, weil Kiev dem Deutschen und Europäischen Expansionsdrang nach Osten in die Karten Spielt. Kein Wort von Steinmeier zu den Russen in der Ukraine, die von ihren eigenen Landsleuten beschossen und ausgehungert werden.

Im Irak ist er mal auf der richtigen Seite. Aber nur halb! Den unberechenbaren Kurden Waffen liefern, aber Syrien in gleicher Angelegenheit alleine wursteln lassen. So hilft Steinmeier bei der Schaffung eines Rückzugsraumes der IS Milizen in Syrien. Ist Deutschland politisch flexibel? Nein!

In diesem einen Fall wäre eine schnelle Entscheidung der USA notwendig. Dafür gibt es zu 100% eine Zustimmung im Weltsicherheitsrat. Auf wen hören die Deutschen überhaupt. Es scheint, wir handeln erst, wenn das Kind aus dem Brunnen schreit. Meine Meinung in dieser Frage ist eindeutig.

Mit meiner DDR Erfahrung lehne ich alle Systeme ab, in denen Andersdenkende und Andersgläubige unterdrückt oder getötet werden und in denen Frauen Leibeigene der Männer sein müssen. Das ist unabhängig von Ost und West! --Manfred Dott ([[Benutzer Diskussion:Manfred Dott --Manfred Dott (Diskussion) 21:03, 25. Aug. 2014 (CEST)


24 Gaddafi, Saddam Hussein, Mubarak, Erdogan, Assad

Gaddafi, Saddam Hussein, Mubarak, Erdogan und Assad sind Softdiktatoren.-- Keine Softdiktaturen sind die Machthaber vieler Mittel u. Südafrikanischer Staaten, wie Simbabwe oder auch Nord Korea, usw. usw.

Was hatten und haben diese, in der Überschrift genannten, Soft Diktatoren gemeinsam?: Sie stammten und stammen aus dem Volk, das sie regierten u. regieren. Sie kannten und kennen die Mentalität ihres Volkes und hielten und halten Ihre Staaten relativ stabil und verlässlich. Sie wollten und wollen alle Demokraten sein. Sie wurden und werden überwiegend aus dem Westen gehasst, weil sie nicht das westliche System einer Demokratie in ihrem Land und bei ihren heißblütigen Völkern verwirklichten. Unter "einem Vorwand" marschierte der Westen in einige dieser schwachen Diktaturen ein, zerstörte sie und zerbombte die Bausubstanz und produziert damit Flüchtlinge ohne Ende, ohne zu wissen, was später in diesen Staaten einmal werden soll. Das nannten sie arabischer Frühling. Haupsache westhörige Politiker an die Staatsspitze, ohne Zukunftsplan. Mit Hilfe der dortigen Medien, die kuschen müssen, können sie sich halten, haben aber keine wirkliche Macht. Diese Staaten und ihre Regierungen sind schwach und zerfallen zusehends. In dieses Vakuum stößt mit Erfolg der Islamische Staat . Er regiert härter als die Softdiktatoren vor ihm. Sie kennen aber das Volk. Das versteht der Westen in seiner Arroganz und Überheblichkeit nicht. Es sieht so aus und ich wünsche mir dass Assad und auch Erdogan dieses westliche, ständige Trommelfeuer überstehen, damit sie, als verlässliche Stabilisatoren in dieser Region, langfristig für Ruhe und vielleicht für Frieden wirken können. Deshalb stehe ich auf der Seite Erdogans und wünsche ihm Kraft, diese schwierige Situation zu überstehen. Die derzeitigen Empörungsschreie aus unseren Ländern, weil Erdogan die faulen Eier entsorgt u. vielleicht auch mal dabei Unrecht tut. Die Zeit wird das heilen. Wir Deutschen, haben es gerade Nötig, uns zu empören. Was haben wir schon alles anderen Völkern angetan. Also ruhig bleiben!--Manfred Dott (Diskussion) 22:31, 18. Jul. 2016 (CEST)

25 Israel?

1947 Hunderttausende geflohene, vertriebene oder vom Holocoust übrigen Juden, zogen durch Europa.

Nicht Israel, sonder die vereinten Nationen beschlossen damals, einen Jüdischen und einen Arabischen Staat in Palästina zu gründen. Die Briten gaben Palästina an die Vereinten Nationen ab und diese gründeten am 14. 05. 1948 den Staat Israel. Ohne jemanden zu fragen obs Recht ist.

Nun hatten die Juden endlich eine Heimat. Aber Israel geriet immer wieder in Konflikte mit den muslimischen Einwohner und Nachbarn, die damals offen und heute noch verdeckt, die Juden ins Meer treiben wollten. Unter diesem Druck entwickelte Israel ein aggressives Schutzbedürfnis,

Stationen:

1948 Staatsgründungskrieg Palästinenser u. Christen wurden vertrieben.

1965 Suezkrise,

1967 Sechstagekrieg,

1973 Jom-Kippur-Krieg,

2006 Libanonkrieg,

2008 Gaza Krieg,

2012 Gazakrieg,

3013 / 2014 Krieg zwischen Palästinensern und Israel. Der immer siegreiche Staat Israel dehnte sich durch die Kriege auch aus. Juden besiedelten und besiedeln Palästinensergebiete wobei Palästinenser heimatlos wurden.

1988 erkannte Arafat weitsichtig, dass man mit dem Staat Israel leben muss und erkannte dessen Existenz an. Israel hat bis heute einen benachbarten Palästinenser Staat nicht anerkannt. Aber die Zahl der Israelis steigt rapide an, die endlich, kriegsmüde, einen Frieden mit den Arabern machen wollen. Diese Israelis setzen sich für die Rechte der Palästinenser ein. Sie hoffen auf ein friedliches Zusammenleben in dieser Region.

Über einen Ausspruch eines bedeutenden Zeitzeugen, sollte man immer wieder nachdenken:

WENN DIE ARABER NICHT MEHR SCHIEßEN WÄRE FRIEDEN. WENN DIE ISRAELIS NICHT MEHR SCHIEßEN GÄBE ES KEIN ISRAEL MEHR.

Wo bleibt die Staatsräson? Auch in einer Demokratie, wie der unseren, hat die Regierung das Recht und die Machtinstrumente, die einseitige Berichterstattung gegen Israel, wie wir sie täglich erleben, zu unterbinden.--Manfred Dott (Diskussion) 23:05, 31. Aug. 2014 (CEST)

26 Die Welt?


Enzyklopädie PlusPedia


Die Weltgemeinschaft?

Immer öfter hören wir  : “Die Welt” kann das nicht zulassen. “Die Weltgemeinschaft” fordert, was auch immer.

Wer legitimiert bestimmte Menschen im Namen der Welt zu sprechen und wer benutzt diese Termini.

In nachweisbarer Kontinuität hören wir aus den USA Die Welt muss, Die Welt kann.

Hier zwei der vielen Beispiele: 1. Der Beginn des Irak-Krieges. Außenminister Collin Powell präsentierte Bilder der Produktionsstätten von ABC Waffen im Irak. Gefälschte Fotos, wie heute bekannt. Ohne UN Mandat marschierte die USA in den Irak ein. Georg Bush sprach im Angesicht dieser Pseudobeweise. Die Welt kann das nicht zulassen. Wir Deutschen, mit die treuesten Verbündeten, zogen diese Beweise nicht in Zweifel, obwohl die UNO das anders sah. Powell schämte sich später für diese Lügen.

2. Kürzlich, um den 20. April 2014, kamen Serien von Fotos des Außenministeriums der USA in Umlauf, welche Russlands Ukraine - Verwicklung und Unterstützung der prorussischen Milizen in der Ost-Ukraine belegen sollen. Wir Deutschen, mit die treuesten Verbündeten, ziehen die Echtheit dieser Fotos nicht in Zweifel. Hier spricht nun ein neuer Präsident der USA davon, dass die Welt nicht zulassen kann, dass sich ein Land, ein Wenig, dem Einfluss des Westens entziehen will.

Es lassen sich noch viele Beispiel auflisten für die Arroganz mit der bestimmte Politiker vorgeben, für die Welt oder für die Weltgemeinschaft, zu sprechen.

Nach den USA hört man in bestimmter Reihenfolge, je nach Bündnistreue das Echo. Zum Beispiel und oft als erstem vom Prime Minister, David Cameron aus dem vereinigten Königreich. Danach dann auch aus Deutschland, wobei die Kanzlerin auf Grund der Erfahrungen vorsichtig mit diesem Terminus umgeht.

Von der bewohnbaren Fläche unserer Erde von 149 Mio qkm, ist im direkten Einflussbereich des westl. Bündnisses etwa die Hälfte der Fläche. Es sind aber überwiegend hoch entwickelte Volkswirtschaften. Bei der Weltbevölkerung ist das etwas anders. China, Russland und in deren Einflussbereich stehende Völker, haben weit über die Hälfte der Weltbevölkerung in ihrem Einflussbereich. Es sind aber überwiegend in rasanter Entwicklung befindliche Volkswirtschaften mit hohen Wachstumsraten. Für alle diese Territorien und Völker sprechen unsere Staatschefs, wenn sie im Namen der Welt oder der Weltgemeinschaft sprechen? Es wäre für die Akzeptanz unserer verantwortlichen Politiker von Vorteil, weniger Arroganz und mehr Bescheidenheit auszustrahlen. --Manfred Dott (Diskussion) 11:18, 21. Jul. 2014 (CEST)

27 Konvergenz

Bestätigt sich die politische und ökonomische These, der langsamen Annäherung der kapitalitischen und sozialistisch-(Kommunistischen) Gesellschafts -und Ökonomiesysteme?

Gibt es statt dessen vielleicht eine Divergenz?

Was geschieht gegenwärtig in der Welt? Wer wird stärker und wer demontiert sich selbs?


Als Konvergenztheorie bezeichnet man eine, angeblich bürgerliche, Theorie des Bestehens von Annäherungstendenzen zwischen den Systemen des Sozialismus und dem Kapitalismus, auch Annäherungstheorie der Gesellschaftsordnungen genannt. Wirtschaft, Bildung und Kultur nähern sich zu einer Industriegesellschaft der Zukunft an. Auch die Kybernetik in Teilen ihrer formalen Anwendung, dient der abstrakten Umsetzung dieser Theorie.

Genug!

Die folgende Abhandlung soll für die Durchschnittsbürger verständlich sein, weil sie die Hauptträger der Gesellschaften sind. Sogar Karl Marx und Friedrich Engels, hatten in der Verständlichkeit ihrer Werke vielen heutigen Wissenschaftlern etwas entscheidendes voraus, obwohl ihre Theorien, nicht von den realen Menschen unserer Zeit und ihren Charakteren aus gingen. Man konnte sie verstehen und damit die Mehrheit der Menschen erreichen. Das machte sie auch so gefährlich.

Konvergenz ist bildlich dargestellt, wie ein Bahngleis, dessen beide Schienen sich optisch mit zunehmender Entfernung bis zur Verschmelzung annähern.

Ebenfalls nähern sich die Kapitalistische und die sozialistische Gesellschaftsordnung mit zunehmender Bestehensdauer einander an.

Umstritten ist das Ergebnis. Wir wissen es noch nicht genau. Es steht fest und ist bewiesen, dass die Systeme nicht gleichmäßig aufeinander zu gehen. Der westliche Kapitalismus, obwohl krisengeschüttelt und verschuldet, bewegt sich nur wenig, weil das kapitalistische System, wie wir es kennen, bei jedem größeren Schritt, aus seiner festgefahrenen Bahn, sich selbst in Frage stellen müsste. Derzeit ist auch ein Wille dazu nicht erkennbar.

Aber die Systeme nähern sich doch an. Die Steinzeitkommunisten haben die selbstzerstörerischen Mängel ihres Systems erkannt und versuchen derzeit, einen erfolgreichen Mix von zentraler Steuerung und eigener kapitalistischer Entwicklung, ohne sich ganz in die Hände der westlichen Finanzmechanismen zu begeben.

Der Steinzeitkommunismus ist tot.

Stalin, Pol Pot, Mao zedong, Kim Jong Il und auch W. Ulbricht, sind Vertreter dieses nichtpraktikablen Urzeitkommunismus.

Wir müssen sie aber mitzählen. Und wenn wir das tun, hat sich dieses System bis heute erheblich bewegt. Was wir in China sehen und auch ansatzweise in Russland, ist ein bisher erfolgreicher Weg in ein anderes Industriezeitalter. Russland befindet sich dabei in weitgehender, stabiler Übereinstimmung mit ihrer christlichen Kirche. .Auch Deutschland und Frankreich kann man hier dazu zählen, obwohl sie sich in ständiger Auseinandersetzung mit den westlichen Finanz -und Rating-Systemen befinden. Es ist noch nicht genau abzusehen, wie das einmaL ausgeht. Im Rahmen der Konvergenz, haben die Systeme aber einen erheblichen Schritt aufeinander zu gemacht. Wenn das dazu führt, dass ausreichende Sicherheit und Wohlstand für breite Schichten der Menschen erreicht wird, ohne zuviel unserer Freiheiten aufzugeben, dann könnte man von einer Befriedung unserer Völker und Systeme reden.

Wenn da nicht wieder neue Theoretiker auf den Plan treten, die es besser wissen wollen, mit wieder fatalen Fehleinschätzungen der Menschen, für die es eigentlich gedacht sein soll, wie wir das bereits erlebt haben, mit Friedrich Engels und Karl Marx. --Manfred Dott 12:38, 21. Aug. 2011 (CEST)

28 Eine unerklärliche Geschichte

Der Häuptling und Medizinmann der Lakota Indianer: ,,[Archie Fire Lame Deer]" hat sein spirituelles Wissen und seine Sprache, an eine Deutsche weiter gegeben. Maria aus dem schwäbischen Wald, war seine Schülerin bis zu seinem Tod. Regelmäßig reiste der Häuptling aus Amerika nach Deutschland, um sein Wissen über die Zeremonie seines Stammes zur Reinigung und Heilung körperlicher unhd seelischer Erkrankungen an seine Schülerin weiter zu geben. Wenn sie, mit ihrer weichen Stimme indianische Lieder singt, entrücken die Mitglieder ihrer Erfahrungsgruppen aus ihrem irdischen Dasein und ihrem Berufsstress. Wie die Lakota verschmelzen sie mit der Mutter Erde. Die folgende Schilderung einer spirituellen Reinigung von Körper und Seele, steht unter dem Grundsatz der Lakota: ,,Sei wie du bist. Grenzenloses Bewusstsein." Was sich dort in Stiersbach bei Oberroth, im Naturpark ,,Schwäbischer Wald" in regelmäßigen Abständen ereignet, dient gestressten Gruppen und Einzelpersonen als Selbsterfahrung. Einmal da gewesen kommen sehr viele immer wieder. Bei der indianischen reinigungs-entspannungs und Heilungstzeremonie können die Teilnehmer den Pulsschlag der Erde hören, wenn sie dazu bereit sind. Die etwa 5 Stündige Indianische Handlung der Nordamerikanischen Lakota, die dort bis heute so durchgeführt wird, beginnt auch im Deutschen Schwäbischen Wald, mit dem Bau einer Hütte, die bei den Indianern so etwas wie eine Kirche ist. Alle Teilnehmer beteiligen sich am Bau des kuppelartigen Baus aus biegsamen Weidenruten, draußen im Freien. Während dem Bau wird ganz in der Nähe ein Feuer entzündet, in dem große Steine 2 Stunden erhitzt werden. Mittlerweile ist die Hütte fertig und wird mit isolierenden Decken belegt. In der Hütte wird in der Mitte ein Loch gegraben. Während die Teilnehmer sich in der Hütte versammeln. Sie sitzen rund um das Loch im Kreis auf der Erde. Ein Helfer bringt nun die heißen Steine in die Hütte und legt sie in das Loch. Wenn alle Steine in der Hütte sind, wird die Hütte ganz verschlossen. Obwohl es Tag ist, verharren die Teilnehmer in völliger Dunkelheit und Stille auf der Erde. In dieser Stille ertönen nun indianische Gesänge gesungen von der deutschen, von Lame Deer geschulten Maria, die auch mit ihrem zeitlosen Gesicht wie eine Indianerin aussieht. Es ist heiß. In der Dunkelheit und Wärme fühlt man sich wie im Mutterleib. Die Körper schwitzen der Puls schlägt stark, ist das der Pulsschlag der Mutter Erde? Es wird bewusst, dass die Körper mit der Erde verbunden sind. Diese Zeremonie gehört bei den Lakota Indianern zu den ,,Sieben Rieten der Heiligen Pfeife". Nach den 5 Stunden in der Schwitzhütte, sind die Teilnehmer völlig entspannt und benötigen jetzt Ruhe, die sie im Seminarhaus Stiersbach finden. Im Beruf, so berichten Teilnehmer, steigt die Belastbarkeit danach erheblich an. Wenn der Berufsstress größer wird kommen sie wieder. Buchbar: ,,www. indianische-schwitzhütte.de" --2.201.21.234 23:38, 15. Apr. 2011 (CEST)


29 Der Unterschied

Bundespräsident Wulff und Zu Guttenberg

Auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzung mit Zu Guttenberg in Medien, dem Bundestag und auf der Straße, veröffentlichte ich folgenden Artikel:

Am 3. März 2011 um 07:34 | Kommentar Manfred Dott bei Word Press

Der Phönix kam der Sonne zu nahe. (causa Guttenberg)

Vor und nach Christus hat sich viele tausendmal wiederholt. Hosianna und kreuziget ihn. Das gilt auch für Zu Guttenberg. Die Umfragewerte bei Teilen der Springerpresse und nahe stehender Fernsehanstalten, von fast feststehender Werte von (80% Pro zu 20% Contra Guttenberg, während Studenten Schuhe der Verachtung auf den Zaun seines Ministeriums steckten, und dort demonstrierten, Diesen Studenten gestattet man nicht den Guttenbergschen Promibonus des Mogelns bei ihrer Dissertation. Wir müssen feststellen,, dass die deutschen Wissenschaftler, die auch in vielen Presseorganen tief verankert sind, auf Dauer mächtiger sind, als ein einzelner (Springer) Verlag. Man muss kein Hellseher sein, wenn man für die Landtagswahlkämpfe 2011 voraussagt, dass die Politiker, welche bereits Stunden nach dem Guttenbergschen Rücktritt, sein Comeback fordern, obwohl die promovierende Universität, Guttenberg einen Betrüger nennt, mit der Unehrlichkeit Guttenbergs gleich gesetzt werden. Die Plagiatsaffäre Guttenbergs wird die ganzen nächsten Wahlkämpfe Überschatten und so der Union erheblich schaden weil sie keinen eindeutigen Schlussstrich zieht. Wenn noch etwas gerettet werden soll, dann lasst unsere Kanzlerin wieder an die Spitze der Beliebtheitsskala und hört auf mit Wählmaschinen bzw. Klickmaschinen die Umfragewerte zu schönen. Wenn das auch ein großes Geschäft ist. Das glaubt doch kaum noch jemand, was wir da zu sehen bekommen. Wer soll zukünftig noch den Prognosen der seriösen Umfrageinstitute glauben schenken. Schließlich hat bisher fast jeder die Diskrepanz zwischen den TV Umfragewerten und den Bürgermeinungen auf den Straßen bemerkt. Nehmt euch aus der Schusslinie und hört mit den Comebackforderungen in der ersten Stunde auf Lasst Guttenberg und seine Familie selbst entscheiden, ob und wann er in der Politik wieder tätig wird. Seine politischen Verdienste, seine Managementfähigkeiten sind unbestritten. Diese guttenbergschen Verdienste rechtfertigen, bei seiner Vorbildung auf jeden Fall die Verleihung des Titels Dr. honoris causa, der keine Angriffspunkte bietet kann. Aus dem Stehgreif könnten viele Wissenschaftler eine ausreichende guttenbergsche Laudatio schreiben. Dazu gehört aber auch eine Universität die den Mut dazu hat und das Selbstbewusstsein. Es würde für eine solche Uni sprechen, wenn sie sich nicht von den Öffentlichen Medien treiben lässt. Danach könnte dann Dr. zu Guttenberg wieder kommen nicht als angreifbarer Dr. s. l. sondern als Dr. h. c. zu Guttenberg., der dann etwas langsamer aber dauerhafter seinen erneuten Aufstieg starten könnte. Manfred Dott

In diesem Artikel zeichnete sich bereits die heute sichtbare Entwicklung zu Guttenbergs ab.

Zusammengefasst zeigte von Zu Guttenberg ein übersteigertes Geltungsbedürfnis, so, wie es bei sehr vielen Politikern anzutreffen ist. Von zu Guttenberg hatte aber dazu einen sicheren Instinkt, der ihn von Konfrontationen mit der Presse und den Medien abhielt. Von Zu Guttenberg hat nicht zu übertreffende, unbestrittene, Managerfähigkeiten und Organisationstalent wass einigen Ministern fehlt. Deshalb war es auch so schwer ihn ohne Medienunterstützung zum Rücktritt zu bewegen. Wer damals im Bundestag das Hauptwort führte, ist allen noch bekannt. Vergessen wir es nicht.

Unserem Bundespräsidenten fehlt dieser Instinkt , die Grenzen der freier Meinungsäußerung unserer Medien zu erkennen. Es entsteht der Eindruck als fühlte er sich der Presse überlegen. Es drängt sich auch der Gedanke auf, als hätte er eine eigene Definition für das Wort Pressefreiheit. Der Bundestag geht mit ihm, im Vergleich mit von Zu Guttenberg, handzahm um. Nach der Devise: „Das erledigt sich von selbst". Daher sei die Voraussage gestattet, nicht wie Zu Guttenberg, wird Wulff keine zweite Chance erhalten.

Die Menschen vergessen zwar schnell, nicht aber die Medien. --Manfred Dott 22:42, 8. Jan. 2012 (CET)

Heute war es soweit .

Unser Bundespräsident ist zurückgetreten. Nach Recht und Deutschem Gesetz, ohne Ehrenpension und mehrere Jahre ohne Pension für sein Ministerpräsidentenamt. Deutlich war in seiner Rücktrittserklärung zu verstehen, dass er sich selbst leid tut. Das er immer ehrlich war. Das er sich ungerecht behandelt fühlt. Was gibt es denn da überhaupt noch für die Staatsanwaltschaft zu tun. Wir werden sehen.

Noch eine Voraussage sei mir gestattet. Seine reichen Freunde verflüchtigen sich wahrscheinlich nach und nach. Die Freundschaft mit Wullf ist eventuell nicht mehr so profitabel wie zuvor. Ein eventueller Job in der Wirtschaft fällt sicher auch bescheidener aus, als er sich dieses vorstellt. Auch die Wirtschaft muss auf ihren Ruf achten. So ganz unabhängig von den Medien sind sie auch nicht. Wulff ist politisch tot, wie man so sagt.

Zu Guttenberg dagegen kommt zurück, auch wenn sein derzeitiger Job als Experte für die elektron. Medien, etwas unglücklich gewählt ist. Viele Menschen, die studiert haben, haben Zu Guttenberg längst seinen Fehler verziehen,: sein erlesenes Wissen und seine Erfahrungen nicht in seine eigene Sprache transformiert zu haben". Thale 17. Februar 2012 --90.187.20.51 19:28, 17. Feb. 2012 (CET)

30 Gauck weshalb?

                                         Schwere CDU-Geburt.


Der Kapitänssohn Joachim Gauck aus Rostock. Theologe. Damals “Neues Forum“. Später parteilos. Präsident eines DDR Kirchentages. Abgeordneter in der frei gewählten 10. DDR Volkskammer und Vorsitzender des Ausschusses zur Kontrolle der DDR Staatssicherheit. Nach der Deutschen Einheit im Bundestag.

Aus eigenem Erleben als Volkskammerabgeordneter und Regierungsmitglied in d. 10. Volkskammer erinnere ich mich noch gut. Es gab schwere Kämpfe hinter den Kulissen, um die Stasiüberprüfung aller Volkskammerabgeordneten. Die SED Abgeordneten waren damals wie heute strikt dagegen. Verständlich? Da war aber noch die Mehrheitspartei Ost CDU aus dem Block der Nationalen Front, deren Abgeordnete eine andere Geschichte und DDR-Aufgabe hatten, als die CDU-Abgeordneten aus dem Westen. Helmut Kohl hatte mehr als einmal seine Abneigung gegen einige dieser Abgeordneten deutlich gemacht. So waren also die SED-Abgeordneten und die linken, belasteten Ost CDU Abgeordneten aus Selbstschutz gegen eine Stasiüberprüfung. Die unbelastete Mehrheit setzte sich durch und es wurde überprüft, mit erschreckendem Ergebnis. Nach schlucken dieser Kröte ging die Ost-CDU in die Vereinigung mit ihrer CDU-Schwester im Westen. Die Spuren sind bis heute sichtbar. (z.B. die Ablehnung meines CDU Aufnahmegesuchs im Osten bis heute.)

Dieser große Teil der ehemaligen Ost-Block-CDU wird durch unsere Kanzlerin mit vertreten. Frau Merkel kam mit sauberer Geschichte aus dem DA in diese CDU. Mit Kohls Sympathie für das Mädchen Angela, startete ihre Karriere. Als nun Gauck erstmals als Kandidat für das Präsidentenamt vorgeschlagen wurde, traten wieder die linken CDU Abgeordneten aus dem Osten mit ihrem tiefen Misstrauen in Aktion. Ebenso die Partei "Die Linke": Alle Kandidaten tragen wir mit, nur Gauck nicht” Als Bundeskanzlerin diese widerstrebenden Flügel zu einen war keine leichte Aufgabe. Als Trostpflaster für ihre linken Abgeordneten aus dem Osten, könnte sie jetzt sagen: “Ich habe lange genug gegen Gauck gekämpft und jetzt geht es nicht mehr anders”. Es gibt viele Medienkonstruktionen zu diesem Zögern unserer Kanzlerin. Aber “so” ist es. Dr. M. Dott, PSTS 10. DDR-Volkskammer--Manfred Dott 10:50, 20. Feb. 2012 (CET)

Der Theologe Joachim Gauck stand mit an der Spitze derjenigen, welche die 10. DDR Volkskammer weitgehend von belasteten Abgeordneten frei halten wollten. Dieser Aufgabe blieb er auch später treu. Er war und ist kein politischer Wendehals.

Anmerkung: Stasibelastungen in der 10. Volkskammer: Zahlen und Namen unter dem Link: Manfred Dott zu 22 Volkskammer springen.--Manfred Dott 22:11, 26. Feb. 2012 (CET)

Sehr geehrter Herr Dott, ich habe Ihre Aufzeichnungen überflogen. Ich betreibe das NürnbergWiki und habe darin aufgebaut den Artikel Joachim Gauck. Paßt der so, oder haben Sie als Zeitzeuge Ergänzungs- oder Änderungswünsche? Ich möchte auf Ihren Beitrag hier verlinken.
Übrigens habe ich in der Wikipedia als Benutzer mit Klarname ähnliche böse Erfahrungen gemacht wie Sie. Zwecks Aufklärung über die deutsche Wikiszene empfehle ich meinen Schlüsselartikel Wikis in Franken‎, in dem ich auch die Wikipedia beleuchte. Ziel des Artikels ist ein Verbot der Anonymität im Internet. Mit freundlichem Gruß ---Manfred Riebe 20:01, 15. Jun. 2012 (CEST)


31 Gauck im Amt

Dass die Rede eines Staatspräsidenten, (hier Gauck in Polen) im Bedarfsfall auseinandergenommen wird, ist klar. Hohe Sensibilität ist daher erforderlich. Die fehlt Ihm!

Gauck war gewohnt seine Predigten, ohne Widerspruch in Kirchen halten zu können. Das ist jetzt anders. Das weis er aber auch.

Dazu kommen auch noch seine dusseligen, hoch bezahlten Berater, ohne Fingerspitzengefühl. Die lassen ihn zum wiederholten mal ins offene Messer laufen. Dazu kommt, dass der Ostteil der Linkspartei noch einige Rechnungen mit ihm offen hat.

Die Zeit um die Wende, als Gauck unerbittlicher Stasijäger war, haben viele nicht vergessen. Daher jetzt die Linke als kritische Speerspitze gegen ihn. Da Gauck sich aber kaum ändern wird, ist sein vorzeitiges Ende in Sicht.

Bis zum nächsten FAUXPAS, Herr Gauck --Manfred Dott (Diskussion) 11:35, 2. Sep. 2014 (CEST)

32 Frau Bundeskanzlerin, Ihren Vergleich kann man auch anders sehen

Frau Merkel,

mit Ihrer Kritik an der Sparpolitik der europäischen Südlaender, erhalten Sie sicher große Zustimmung in Deutschland.

Ihre Hauptkritikpunkte:

Die Menschen in Griechenland, Portugal und auch in Spanien sollen erheblich später in Rente gehen, weniger Urlaub erhalten und länger in der Woche arbeiten. So, wie wir in Deutschland. Es freut mich, nach meiner DDR-Zeit, Freiheit zu geniessen. Und so bin ich jetzt hier und sehe mir in Portugal und Spanien mal in der Praxis an, was wir Deutschen an Ihren Äußerungen so gut finden. Dieses Studium wäre manchem lautstarken Unterstützer Ihrer Thesen zu empfehlen. Es ist heiß hier, jetzt, schon Ende Mai und es kommt noch dicker. Mittags bis gegen Abend sind die Menschen von der Straße verschwunden. Arbeiten geht kaum in dieser Zeit. Wir sagen so genüsslich Siesta. Aber wie man das auch nennen mag. Es geht einfach nicht, leichte tätigkeiten (Pizzabäcker und Eisverkäufer) ausgenommen. Das ist mit unseren Maßstäben nicht vergleichbar. Die Menschen hier leben schneller, intensiver und altern frueher. Was soll denn da die Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Vielleicht über den Tod hinaus? Bei der Frage des Jahresurlaubs der europäischen Südlaender könnte man einen Kompromiss finden und einige Tage streichen. Aber im Grossen und Ganzen liegen Sie mit Ihrer Kritik daneben. Das kommt hier, wo ich jetzt bin, nicht gut an. So integrieren wir die Menschen in Europa nicht. So werden das keine Europäer, wie wir sie uns wünschen. Die ersten Tendenzen lassen auf ein politisches Auseinandertriften schließen. Noch ist Zeit, über den eigenen Tellerrand zu sehen und einen Blick aus den wohltemperierten Sitzungssälen in Berlin und Brüssel in die rauhe, hier heiße, Wirklichkeit zu werfen.

Am letzten Sonntag waren hier in Spanien Landtagswahlen, sowie Wahlen der Gemeinde-und Stadträte. Ich war auf zwei Wahlpartys vor der Wahl mit dabei. Alle haben sich um die Menschen sehr bemüht. Bei einer Wahlparty gab es Freibier bis zum Abwinken und vieles mehr. Es fiel gar nicht auf, dass da ein deutscher Ausländer dazwischen war. Was mich beim Eintritt an der Tür verraten hätte, habe ich gelassen. Ich war stumm und daktilierte etwas. Bei der Partido Popular erhielt ich, wie alle Parteimitglieder, ein blaues Dreieckshalstuch, das mir umgebunden wurde, um mich als Parteimitglied zu kennzeichnen. Bei dieser Partei: PP "Partido Popular" habe ich kaum etwas positives zur EU gehoert. Die sozialistische Partei, die sich auf allen Plakaten u. in ihren Aussagen, klar zur EU bekannte, hat nicht gewonnen. Gewonnen hat die "Partido Popular" Das sind ernst zu nehmende Zeichen. Man muss kein Hellseher sein, wenn man voraussagt, dass sich das nicht ändert.

Wie könnte man das lösen?

Wie löst das zum Beispiel die USA, die ebenfalls viele Staaten in den Südzonen hat, mit erheblichen Abweichungen in der Produktivität? Wir werden nicht an einem unpopulären Dauertransfer von Kapital vorbei kommen. Die in Griechenland, Portugal und Spanien aus dem Boden sprießenden Deutschen Superkaufhäuser zeigen, dass wir auf diesen Markt nicht mehr verzichten koennen.

Wir können wählen: zwischen hohen Einnahmen aus dem gemeinsamen Markt, mit einem Kapitalrücklauf auf Dauer, in die EU-Südländer (ein kleiner Teil des Gewinns) oder sich durch Abschottung schützenden EU-Südlaender und Schluss mit der Deutschen Marktexpansion. Denken Sie daran, Frau Kanzlerin, wir brauchen sie alle, die Länder in Europa. Unser Deutscher Markt würde erheblich geschädigt, wenn wir auch nur einen dieser Staaten verlieren. PSts. a. D. M. Dott |Manfred Dott 21:58, 22. Mai 2011 (CEST)


33 Erpressbare Bundeskanzlerin?

Es gibt unterschiedliche Biografien über Angela Merkel. Von CDU nahen Biografen und auch von neutralen parteilosen Biografen, die sich um unsere Demokratie Sorgen machen.

Dieser Kommentar in der Bundeswahlkampfzeit, hätte auch zu einer viel früheren Zeit geschrieben werden können, aber nur wenige hörten hin. Jetzt ist das anders. Für Steinbrück soll das aber keine Hilfe sein. Wenn Steinbrück in der DDR geboren worden wäre, kann ich mir vorstellen, bei dem was wir heute über ihn und seinen Charakter wissen, “hätte er nicht in höchste Ämter aufsteigen können “?

Zurück zu Merkel. Ihre Partei hat jetzt den Motor angeworfen, um die Kritiker des Werdegangs unserer Bundeskanzlerin von der fleißigen FDJ Funktionärin für Agitation und Propaganda für die DDR-Diktatur des Proletariats, bis zur höchsten politischen Funktion in der demokratischen Bundesrepublik auszubremsen. Zum Beispiel heute, ein TV Moderator: “Wer in der DDR etwas werden wollte musste irgendwo im System mitmachen.

Nein, das mussten viele nicht.

Der Vater von Angela Kasner, war Pfarrer in Quitzow Brandenburg. Kinder von Theologen in der DDR, wie Angela Kasner (später Merkel), hatten gegenüber anderen Kindern den Vorteil, dass sie sich qualifizieren konnten ohne Nachteile in ihrer Entwicklung in Schule und Wissenschaft befürchten zu müssen. Klar, ins Politbüro der DDR hätte sie das so nicht geschafft. Es stellt sich heute so dar, dass Angela Merkel aber mehr wollte als nur eine Durchschnittskarriere in der DDR. Mit ihrem Einser Abitur hätte sie alles studieren können. Zum Beispiel Theologie oder Medizin. Sie hätte auf keinen Fall, mit Ihrem Studium dem DDR System besonders dienen müssen. Aber sie wollte Physik und Promovierte mit einem Teilchen und Strahlen Thema, welches einen erheblichen Nutzen für die DDR bedeutete. Musste das sein? 1989 dann, als die Wende absehbar war, wurde Merkel von dem Mitarbeiter der Staatssicherheit Schnur in der neuen Partei: “Demokratischer Aufbruch” gefördert. Nach kurzer Zeit ging diese neue Partei mit ihrer scheinbaren Systemunschuld in der DDR-Block CDU auf. Hier begann ihre neue bzw. weitere Karriere, die wir alle kennen. Zur Zeit kommen Fakten ans Licht, die den Werdergang der Angela Kasner / Merkel in einem neuen Licht erscheinen lassen. Ist die eventuelle Erpressbarkeit unserer Bundeskanzlerin zum Schaden unserer freiheitlichen Demokratie nur eine Worthülse?

Neben den Fakten gibt es einige Indizien, die darauf hinweisen könnten, dass Merkel es sich mit einigen ehemaligen DDR-Funktionären nicht verderben kann. Zum Beispiel ihr erbitterter Kampf gegen die Kandidatur unseres Bundespräsidenten Gauck. Gauck, ein Pfarrer, dessen Karriere nicht durch seine Systemneutralität und seinen Einsatz für DDR-Systemkritiker schaden genommen hat. Neben Gauck gibt es auch andere Beispiele. Nehmen wir zum Beispiel mich. Katholisch und 19 DDR Ausreiseanträge und danach mit Hilfe der katholischen Kirche in die DDR Volkskammer gewählt, in der auch Angela Merkel war. Es ging also auch so.

Fakt ist, Angela Merkel war zu Zeiten der DDR keine Freiheitskämpferin, sondern ein Agitatorin für das DDR System. Dazu wurde sie von Niemandem gezwungen. Das war ihre eigene Entscheidung.

Frau Merkel lichten Sie ihre Stasiakte ab und geben Sie diese zur Verwertung an ein freiheitliches Presseorgan. Wenn alles so sauber ist, wie es teilweise dargestellt wird, dann können Sie das doch ruhigen Gewissens damit belegen. Am Vorabend des 17. Juni wird meine Stasiakte im ZDF Info zu sehen sein, wenn das nicht noch durch einflussreiche ehem. Funktionäre verhindert wird. --Manfred Dott (Diskussion) 11:06, 16. Mai 2013 (CEST)


34 NSA

Weshalb ist Deutschland besonders im Visier der Ausspähung der amerikanischen Geheimdienste und unseres europäischen Nachbarn England?

In der Endphase des DDR Regimes, war zu beobachten, dass es einen tiefen Spalt zwischen der UDSSR Gorbatschows und der DDR Honeckers gab.

Gorbatschows Buch Perestroika, im Besitz von DDR Bürgern, war ein Zeichen von Sympathie zum sog. Klassenfeind.

Nach der Vereinigung beider Deutscher Staaten sickerten viele Alt und Neukader der stalinistischen Prägung in ganz Deutschland ein und besetzten Schlüsselpositionen in Wirtschaft und Politik. Ihre Auffassungen haben diese Deutschen Top Kader bis heute nur wenig geändert. Auch einige große Internetdienste bleiben von diesem Versuch der Unterwanderung nicht verschont.

Wenn man das verstehen will, muss man zwischen den Zeilen lesen und Gesamtergebnisse der Beiträge analysieren. Hier liegt ein Grund des besonderen Misstrauen der NSA

In China und dem Russland Putins ist wenigstens der Versuch sichtbar, Die wenigen Vorteile des Sozialismus mit den Vorteilen einer freien Marktwirtschaft in Deckung zu bringen. Dabei wirken in Russland die Partnerschaft zur USA und die enge Bindung zu ihren christlichen Kirchen besonders positiv.

Dass Russland dem Whistleblower Edward Snowden vorläufiges Asyl gewährte, liegt nicht an fehlendem Vertrauen in die Verlässlichkeit der Absprachen Russlands mit der USA sondern an dem wahrscheinlich zu erwartenden überzogenen Strafmaß des amerikanischen Rechtssystems. Wenn das nicht so wäre, wär Snowden, so meine Meinung, längst zu Hause. Oder?--Manfred Dott (Diskussion) 10:27, 30. Aug. 2013 (CEST)


35 Interview

Bundesvorstandswahlen der Piratenpartei Deutschland 2013-2014 Kandidateninterviews



Der Kompass-Kandidatengrill:


KOMPASS:

Wie jedes Jahr entscheidet ein Bundesparteitag der Piratenpartei Deutschland über die Zusammensetzung des Bundesvorstandes.


Es treten neben Dir noch einige weitere Kandidaten an, die ebenfalls einen Platz in diesem Gremium erringen wollen.

Wir möchten Dich bitten, unseren Lesern ein paar persönliche Informationen über Dich zu geben, damit sie einen Eindruck davon gewinnen können, wen sie wählen, wenn sie Deinen Namen ankreuzen.


KANDIDAT: Dr. Ing. Manfred Jakob Dott




KOMPASS: Kommen wir nun zum Fragenkatalog:


1) Für welchen Posten im Bundesvorstand kandidierst Du?


KANDIDAT: Ich kandidiere für einen Platz im Bundesschiedsgericht.




2) Aus welchem Grund kandidierst Du?

KANDIDAT: Ich kandidiere, weil ich als Amtsrat im Ruhestand Zeit habe, meiner Piratenpartei in einem Amt zu dienen, das mir liegt


3) Was sind Deine politischen Ziele?

KANDIDAT: Meine politischen Ziele sind unter anderem: Gerechtigkeit in der Seniorenpolitik, flächendeckender Mindestlohn von über 9,00 Euro, Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, auch in den Partnerländern der EU. Solidarität mit den Ländern an den Rändern Europas, damit sie nicht die innere Bindung zur EU verlieren. Verbesserung des Datenschutzes und konstruktive Auseinandersetzung mit den Eröffnungen des E. Snowden.



4) Welche Eigenschaften machen Dich zum geeignetsten Kandidaten für den Vorstand?

KANDIDAT: Mich machen keine Eigenschaften geeigneter als die der anderen Bewerber. Da ich diese zu wenig kenne, beantworte ich diese Frage nicht.



5) Wie stehst Du zu Quotierungen bei Ämterbesetzungen?

KANDIDAT: Eine direkte Quotierung lehne ich so lange ab, wie wir selbst in der Lage sind, Parteiämter annähernd gleichgewichtig zu besetzen.


6) Wie stellst Du Dir diese quantitativ vor?

KANDIDAT: 50 zu 50 wenn ausreichend qualitative Kandidaten vorhanden sind.


7) Aus welchen Personen würde sich Dein Lieblingsvorstand zusammensetzen?

KANDIDAT: Bin mit dem bisherigen Vorstand zufrieden. Es sollte Kontinuität nach außen sichtbar sein und möglichst geringe Wechsel statt finden.

8) Wie groß sollte Deiner Meinung nach der Bundesvorstand sein?

KANDIDAT: Die notwendigsten Ämter sollten besetzt sein. Das möchte ich nicht mit Zahlen untersetzen.


9) Wie stehst Du zur Bezahlung von Vorständen oder Mitarbeitern?

KANDIDAT: Wenn die Piratenpartei dazu in der Lage ist, sollten fähige Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter für ihre Tätigkeit bezahlt werden. Aber es sollten auch bei gleicher Befähigung Mitglieder des BUVO ohne Bezahlung tätig sein dürfen, wenn ihre Lebenssituation das zulässt. Ich bin durch meine ehemalige Ministerialtätigkeit ausreichend versorgt und würde kostensparend arbeiten.


10) Hast Du bereits Erfahrung in Parteiämtern sammeln können?

KANDIDAT: Ja, ich war als parlamentarischer Staatssekretär Regierungsmitglied, Abgeordneter, Bürgermeister und Leiter einer Verwaltungsgemeinschaft. Alle Ämter für eine große Partei.


11) Wenn ja, welche hast Du bisher ausgeübt?

KANDIDAT: Ist beantwortet.


12) Bist Du vor Deiner Mitgliedschaft in der Piratenpartei bereits in einer anderen Partei gewesen?

13)

14)

15) KANDIDAT: Vor 41 Jahren 2 Jahre DKP, vor 24 Jahren 2 Jahre Deutsche Soziale Union, vor 21 Jahren 10 Jahre CDU



16) Wie verortest Du Dich politisch?

KANDIDAT: Sozial-Konservativ


17) Siehst Du den BuVo als ein administratives (verwaltender Vorstand), oder als ein politisches Amt?

KANDIDAT: Der BuVo muss verwaltend und vor allem politisch Tätig sein. Ohne Verwaltung keine große Partei und ohne klare politische Aussage kein Wahlerfolg.


18) Wie stellst Du Dir eine Kommunikation zwischen Basis und Vorstand vor?

KANDIDAT: Eine schwierige Frage. Basis und Vorstand können harmonieren wenn es genügend ausgleichende Pole im Vorstand gibt. Wir haben uns, mitunter unter Schmerzen ein Programm gegeben, das für uns eine Richtlinie sein muss, die nicht nach Lust und Laune verändert werden sollte.


19) Was sind SMV und Liquid Feedback für Dich?

KANDIDAT: Bin nach einigen Versuchen wieder ausgestiegen. Die Kommunikation über Mumble, Skype, Facebook, Twitter und die Mailing lists reicht mir aus die Infos u. Rückkopplungen abzuwickeln.


20) Wie stellst Du Dir in Deinem Vorstandsamt die Kommunikation mit Presse, Funk und Fernsehen vor?

KANDIDAT: So, wie ich es gewohnt bin, werde ich immer in Abstimmung mit der politischen Parteiführung unserer Piratenpartei mit der Presse umgehen, um ein gegeneinander Ausspielen möglichst zu vermeiden.


21) Hast Du in diesem Bereich bereits Erfahrung sammeln können?

KANDIDAT: Ja, ich habe bereits Presseerfahrung und kenne die Macht der Medien.


22) Bist Du für zentrale oder dezentrale Organisationseinheiten in der Öffentlichkeitsarbeit?

KANDIDAT: Ich bin für überwiegend zentrale Orga.-Einheiten. In Ausnahmefällen kann auch dezentral öffentlich gearbeitet werden.


23) Was sind Deiner Meinung nach die drei „Essentials“ der Piratenpartei?

KANDIDAT: Basisdemokratie, Datenschutz und Gerechtigkeit.


24) Welche sind Deine drei wichtigsten Punkte im Wahlprogramm?

KANDIDAT: Freiheit und Grundrechte, Innen und Rechtspoitik, Bildung und Forschung sowie Europa.


25) Die drei größten Strukturprobleme in der Piratenpartei sind für Dich….

KANDIDAT:


26) Was macht die Partei Deiner Ansicht nach „richtig“ oder „falsch“?

KANDIDAT: Unsere Partei beschäftigt sich oftmals mehr mit Personalinternas als mit dem politischen Gegner und Tagespolitischen Themen.


27) Wie stehst Du zum „Bedingungslosen Grundeinkommen“?

KANDIDAT: Unter Einbeziehung der großen Diskussion zum Für und Wider zum BGE gehöre ich zu den Befürwortern.


28) Wo siehst Du die Piratenpartei in einem Jahr?

KANDIDAT: Unter der Voraussetzung einer guten Medienarbeit und stabilen Personalstrukturen, sehe ich in einem Jahr unsere Partei bei 3,3 % .



Interview mit … zur Kandidatur BuVo 2013-2014--Manfred Dott (Diskussion) 12:42, 17. Nov. 2013 (CET)

36 Unverzichtbare Zahnräder der Deutschen Einheit

Henrik Ochsenkühn, Bayern Ein Parteierfahrener Wendezeitzeuge

Er wurde für die Zeit von 1989 bis 1990. (Link Henrik Ochsenkühn) durch den Bundesminister Spranger und die CSU, in die ,,noch DDR abgeordnet".

Seine Aufgaben, mit einem weiteren CSU Mitarbeiter, waren:

1. Hilfe beim Aufbau der Landesstruktur der Deutschen Sozialen Union in Sachsen-Anhalt.

2. Politische Beratung des Parlamentarischen Staatssekretärs M. Dott, bei seiner Arbeit in der Volkskammer der DDR, Berlin.

3. Herstellung des ständigen Kontakts zur Schwesterpartei CSU und Zusammenarbeit mit der weiteren Schwesterpartei CDU.

3. Schutz der in Halberstadt verbliebenen Familie Dott, während Dott in Berlin, in der 10. Volkskammer, für die Deutsche Einheit tätig war.

4. Kontakt zur Katholischen Kirche.

Henrik Ochsenkühn und sein Kollege, wohnten während der ganzen Zeit ihrer Abordnung im katholischen Franziskaner-Kloster in Halberstadt, bei Pater Konrad und Bruder Valentin. die ebenfalls als Wendezeitzeugen zu bezeichnen sind.--Manfred Dott 20:04, 10. Jul. 2011 (CEST)


37 Wendeerlebnis in der Schweiz

10 Tage vor dem Mauerfall Zu dieser Zeit war ich ein sehr aktives Mitglied des christlichen Widerstandes in meiner Stadt. Bei Friedensgebeten in der größten Widerstandskirche der evangelischen Martinikirche in Halberstadt, die von außen durch viele Plakate: “Schwerter zu Pflugscharen” gekennzeichnet war und durch die Friedensgebete und Gruppen in meiner katholischen Gemeinde, war ich in meiner Freizeit ausschließlich für die DDR-Opposition unterwegs. Erst nahm ich meinen ganzen Urlaub und dann stellte mich der Kombinatsdirektor aus Magdeburg, für die politische Arbeit ganz frei. Mit mir war wohl dienstlich nicht mehr viel anzufangen. Ich redete sooft ich dazu Gelegenheit bekam in der Martinikirche. Meine Hauptthemen, die Staatssicherheit in unserer Stadt und in der DDR. Nachdem ich auch an Mahnwachen vor der Kreisdienststelle der Staatssicherheit teilgenommen hatte, Erhielt ich die Delegierung in das Republikforum, dem Leitungsorgan des neuen Forums. -- 10 Tage vor dem Mauerfall, meinem Geburtstag, am 30. Oktober, erhielt ich einen sonderbaren Besuch. Ein mir unbekannter Herr, dessen Name mir entfallen ist, stellte sich mir vor, als Beauftragter des Direktors meines Dienstbetriebes, dem Wohnungsbaukombinat, BT Halberstadt. Er war freundlich, was mein Misstrauen sehr förderte. Was wollte er, was wollten die von mir, in der Hauptfase des Umbruchs in der DDR. Da ich schon so sehr auf die Stasi, die VP und den ganzen DDR-Staat öffentlich gewettert hatte, dachte ich an nichts Gutes. Unter Wahrung der größten Vorsicht bat ich ihn, mir sein kommen zu erklären. Er sagte Folgendes: “Es ist doch schon jahrelang, bald 20 Jahre, ihr größter Wunsch gewesen, in den Westen zu ihren Verwandten nach Koblenz zu reisen” Wollen sie das nicht jetzt tun? Sie können auch ihre Frau mitnehmen. Ich antwortete ihm: “Zum Tod meines Vaters, habt ihr mich nicht mal aus dringenden Familien Angelegenheiten allein nach Koblenz reisen lassen und jetzt soll ich mit meiner Frau dort hin fahren dürfen, ohne einen besonderen Grund? Das glaube ich ihnen nicht” Er sagte sinngemäß, sie können sich darauf verlassen. Probieren sie es aus. Gehen sie zum VPKA (Volkspolizei Kreisamt) Dort erhalten sie sofort die Ausreisepapiere und können gleich morgen nach drüben fahren. Das soll ich ihnen mitteilen. Weitere Fragen dazu wollte er mir nicht beantworten. Er grüßte freundlich und ging. Ich war so verdutzt, dass ich gleich zu meinem Vertrauten, dem Franziskanerpater und Pfarrer, Pater Konrad Kretschmer eilte, um ihm das zu erzählen. Das die Mauer bereits 10 Tage später fallen würde, hatten wir da noch nicht gewusst. Pater Konrad, der bereits für mich Fäden nach Magdeburg und München gezogen hatte, sagte: “eigentlich brauchen wir sie dringend hier” Aber ich weis ja, wie sehr sie sich, nach so langer Zeit nach ihrer Heimat im Rheinland sehnen. Da Pater Konrad sich ganz sicher war, dass ich Besuch von der Staatssicherheit hatte und das die durch dieses Angebot Druck aus dem Kessel in Halberstadt nehmen wollten, war er sicher, dass die uns auch sofort ausreisen lassen. Aber er war sich nicht sicher, dass sie uns wieder Einreisen lassen. Fahren sie und kommen sie gesund wieder. Danach erst informierte ich meine Frau, ohne sie mit dem genauen Hergang zu belasten. Am nächsten Tag gingen wir, meine Frau und ich, ins VPKA und sagten, wir möchten gerne nach Koblenz zu einem Verwandtenbesuch ausreisen. Es ging dann ganz schnell. Wir erhielten unsere Reisepässe mit Visum. Aber wir dürfen doch wieder zurückkommen? Aber natürlich ”sagte die Bearbeiterin. Wir hatten das Gefühl, das die richtig froh waren, als wir die Ausreise angenommen hatten. Wir fuhren per Bahn nach Koblenz. Wir bekamen schon in der DDR den Tipp, dort gleich in Koblenz uns zum Westbürger machen zu lassen. Das ging ebenfalls ganz schnell. Wir gaben unsere DDR-Reisepässe ab und erhielten Pässe, wie sie jeder Bundesbürger hat. Wenn ihr wirklich wieder zurück wollt, dann lassen wir hier eure alten Pässe liegen und ihr tauscht sie dann wieder um. Unsere Verwandten, gaben uns ihr Auto und wünschten uns einen schönen Urlaub. Meine Frau hatte ja noch nie das westliche Europa kennen gelernt. Wir fuhren nach Süden. Durch die Schweiz ins obere Italien. Wir machten immer Zwischenstationen. Auf dem Rückweg durch die Schweiz, hörten wir im Auto auf allen Sendern, am 09. November, dass die Mauer in Berlin überwunden ist und die ganze Grenze jetzt offen sei. Hurra, wir haben das wichtigste erst mal geschafft. Jetzt müssen wir schnell zurück. Wir haben es Pater Konrad versprochen, dass wir spätestens in14 Tagen wieder zur Stelle sind. Auf der Rückfahrt in die noch DDR, wurden wir bei der Einreise nicht mehr kontrolliert. Da wussten wir, dass das alles wahr ist, was wir in der Schweiz im Autoradio hörten. Wir meldeten uns in unserer Gemeinde im Kloster in der Franziskaner Straße zurück. Viele hatten gar nicht bemerkt, dass wir überhaupt weg waren, bei diesem bedeutenden Ereignis. Dann widmete ich mich dem Aufbau neuer Strukturen, bei dem ich von der Kirche und von bayerischen Helfern intensiv unterstütz wurde. Jetzt muss ich hoffentlich die Frage nicht mehr beantworten: “Wo warst du, als die Mauer fiel” --Manfred Dott (Diskussion) 13:00, 10. Nov. 2014 (CET)

38 Einigungsvertrag vor 21 Jahren

Festkolloquium in Schwerin am 31. August 2011

Veranstaltungsadresse: Goldener Saal des Neustädtischen Palais, Puschkinstraße 19-21, ehemals Haus der Deutsch Sowjetischen Freundschaft. Teilnehmer: Regierungsmitglieder der frei gewählten 10. DDR Volkskammer und einige Abgeordnete der CDU, DA und DSU Fraktionen. Zwei höhere Schulklassen, die zu Gesprächen mit Zeitzeugen anwesend waren.

Der Festvortrag von Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble, wurde zum Thema: 21 Jahre Einigungsvertrag - die Gegenwart und seine Zukunft, gehalten.

Dr. W. Schäuble Bundesrepublik und Prof. Dr. Krause DDR, waren zur damaligen Zeit Schwerstarbeiter der parlamentarischen Arbeit. Tags und in manchen Nächten bis gegen Morgen, bauten sie das Einigungsvertragswerk aus den Zuarbeiten der vielen Teilressorts zusammen.

Der Innenminister des Landes Mecklenburg Vorpommern und damaliger Volkskammerabgeordneter, war in seinem Grußwort der Meinung: Es ist zusammen gewachsen, was zusammen gehört.

Das passte so gar nicht zu dem Grußwort der Frau Schuch vom Landtag M.b.V.p., die bitter beklagte, dass es eine erschreckende Verklärung der DDR-Vergangenheit gebe.

Wer genau hin hörte musste fest stellen, dass Der Bundesfinanzminister auch nicht ganz der Meinung des Innenministers war. Die Ehrlichkeit und Emotionalität der Analyse des derzeitigen Standes des Zusammenwachsens des geeinten Deutschlands, für die Wolfgang Schäuble bekannt ist, war überzeugend. Schäuble sagte auch hier genau das, was viele denken, auch wenn es Einigen nicht passt.

Schäuble sagte: ,,Ich kann nur das versprechen, was ich hinterher auch halten kann". So ist Schäuble und so brauchen wir ihn auch. Wenige Sätze weiter bemerkte er: die Kohlchen ,,Blühenden Landschaften in der DDR" führen heute leider zu manchem Spott. Bei allen Verdiensten Kohls, sind wir aber noch nicht ganz so weit. Wir müssen aber auch die Menschen verstehen, die damals von einem Tag zum anderen so leben wollten, wie die Menschen in den Altbundesländern.

Schäuble würdigte die Verdienste der Montagsdemonstranten in der DDR. Sie, die Großmächte und die Deutschen Regierungen, haben alle ihren Anteil am Zustandekommen der Deutschen Einheit. Schäuble sprach von der Angst um die Menschen in der DDR als sich 1986 bis 1990 grundlegende Veränderungen in der DDR abzeichneten. Die hochgerüstete rote Armee, Die DDR Volksarmee und die vielen bewaffneten Kräfte auf DDR Territorium, hätten auch unter anderen Bedingungen anders handeln können.

Auf die Frage an Schäuble, wie es denn eigentlich zu dem Termin 3. Oktober (Tag der Einheit) gekommen ist, hat er das erklärt, dass dies in Abstimmung mit Genscher so fest gelegt wurde, weil die 2 + 4 Gespräche erst abgeschlossen sein mussten.


M. D. PSts und Abgeordneter der 10. VK, --Manfred Dott 21:56, 31. Aug. 2011 (CEST)

Begriffserklärung: 2+4 Gespräche waren die Gespräche der beiden Deutschen Regfierungen und der Regierungen der 4 Siegermächte, die das Deutsche Einigungsvertragswerk mittragen mussten.


39 Einigungsvertrag vor 22 Jahren

Kolloquium zum Jahrestag in Magdeburg am 07. September 2012.

Vorbemerkung: Die Wahl des Termins und der Ort dieser Gedenkveranstaltung, wurden vor geraumer Zeit so fest gelegt. Es wurden die noch lebenden Politiker der einzig freien DDR-Regierung und der sie tragenden Fraktionen eingeladen. Ebenso Politiker der Gegenwart. Genau am selben Tag und zur selben Zeit machte unser Bundespräsident Gauck in Magdeburg bei der Landesregierung von Sachsen-Anhalt seinen Antrittsbesuch. Die Erinnerung an das wichtige Dokument der Einigung beider Deutscher Staaten, fand daher so gut wie keine Resonanz. Das war ein übler Streich. Leicht hätten die Termine getrennt werden können. War das etwa so gewollt? Wer will diese Erinnerung nicht?

Die Veranstaltung wurde um 14,30 Uhr von Johannes Göttsching, ehemaliger Abgeordneter der DDR Volkskammer eröffnet. Seine sehr kurzen Bemerkungen gipfelten in der Aussage, das wir weiter an dem Ziel der inneren Deutschen Einheit arbeiten müssten. Während dieser Ausführungen hatte ich Zeit, die von zwei Schülerinnen des Ökumenischen Domgymnasiums Magdeburg vorher vorgetragene Musik für Klavier und Bratsche, von Claude Debussy, nachzuerleben.

Es begrüßte weiterhin der Schulleiter des Domgymnasiums Dr. Dietrich Lührs, der überwiegend seine Schule vorstellte, zum Tagesthema aber weniger zu sagen hatte.

Weiterhin sollte der Landtagspräsident und ehemaliger CDU Volkskammerabgeordneter Detlef Gürth, ein Grußwort sprechen. Er hatte sich entschieden, mit dem Bundespräsidenten durch Sachsen Anhalt zu fahren. Das war ihm scheinbar wichtiger und öffentlich wirksamer. Er lies durch eine Sekretärin einige Grußworte verlesen, auf deren Inhalt einzugehen sich für mich nicht lohnt.

Das einzig lohnende Grußwort sprach Andre Schröder, ein Fraktionsvorsitzender im Landtag von Sachsen-Anhalt. Er sprach im Rahmen des Einigungsvertrages vom Grundgesetz, den Stasiunterlagen und seiner Ausbildung bei der Nationalen Volksarmee der DDR, zum Unteroffizier. Sein Vortrag war sehr interessant und gab einen Einblick in die Voraussetzungen, die DDR-Bürger in die Deutsche Einheit mitbrachten.

Den Festvortrag hielt unser Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas Demaiziére, ein Verwandter des damaligen DDR Ministerpräsidenten Lothar Demaiziére.

Demaiziére wandte sich vor allem an die vielen anwesenden jungen Menschen, die zu wenig über diesen Teil der deutschen Geschichte wissen. Den über 70 jährigen müsse er da weniger erzählen. Die wissens aus eigenem Erleben. Der Bundesverteidigungsminister, das war deutlich vernehmbar, sah vieles durch die Brille seiner neuen Tätigkeit. Dr. Demaiziére erinnerte mit wichtigen Einzelheiten an die Vorbereitung der deutschen Einigung.

Die Einheit Deutschlands war nicht nur ein Ergebnis der überwältigenden Demonstrationen in der DDR, sondern und vor allem das Ergebnis der flankierenden Gespräche Kohls mit den Großmächten an der Spitze die UdSSR. Gorbatchow hatte nach seiner Zustimmung eine logistische Meisterleitung zu vollbringen. Die über 200 Tausend Sowjetsoldaten auf deutschem Boden mussten heimgeholt werden. Für sie mussten Wohnungen, Jobs und Eingliederungsmaßnahmen geschaffen werden. Demaiziére erinnerte unter allgemeinem Schmunzeln auch an den Vorschlag seines Vetters Lothar, seinerzeit Ministerpräsident der 10. DDR-Volkskammer, nach der Deutschen Einigung eine neue Nationalhymne zu schaffen. Es sollte dabei die Melodie des Deutschlandliedes mit dem Bechertext untelegt werden. (Auferstanden aus Ruinen). Ohne auf die vielen erwähnten Begebenheiten um die Deutsche Einigung einzugehen, sei noch ein wichtiger Aspekt nicht unerwähnt bleiben. Obwohl beide Deutschen Staaten auf Augenhöhe den Einigungsvertrag aushandelten und in 8 Wochen ausarbeiteten, so standen sich Psrtner mit großen ökonomischen Unterschieden gegenüber. Das führte mitunter im Westen zu einer kollonialen Arroganz. Ob sie bis heute spürbar ist lies er offen.

Die Rede Dr. Demaiziéres war eine breite Wissensdatenbank aus eigenem Erleben. Leider fand sie keine breitere Resonanz. Unser Bundespräsident, mit einem erheblichen eigenen Anteil an der Deutschen Einigung, hatte mit seinem Antrittsbesuch in Sachsen Anhalt, zum gleichen Termin und zu gleicher Zeit, eine breite Streuung dieser wichtigen Geschichtsaufarbeitung durch Dr. Th. Demaiziére verhindert. --Manfred Dott 20:05, 9. Sep. 2012 (CEST)


40 Einigungsvertrag, 25 Jahre Deutsche Einheit

01. 10. 2015 Halle/Saale

Festrede der Frau Dr. Angela Merkel, bei der Veranstaltung, am 01. 10. 2015 in Halle an der Saale. zu der ich als damaliges Regierungsmitglied eingeladen war. Die Position für das nachfolgend gedrehte Video war gut. gleich in der Mitte hinter unserer Bundeskanzlerin. Eingeladen hatte der Ministerpräsident aus Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff, ein Urgestein der Nationalen Front der DDR.

https://youtu.be/iH8GuFVHzDc Sehen Sie selbst, wie das verlaufen ist. --Manfred Dott (Diskussion) 09:28, 3. Okt. 2015 (CEST)


41 ------, 25 Jahre Deutsche Einheit

Zentrale Veranstaltung am 03. 10. 2015 vor -und im Reichstag in Berlin.

Einführungsrede und Schlusswort von Prof. Dr. Lammert. Er schätzte die Erfolge und noch bestehenden Arbeitsfelder realistisch ein. Lammert beweihräucherte nicht, sonder bedankte sich bei den damaligen Amerikanischen und Sowjetischen Präsidenten. den Staaten der 2 + 4 Gespräche, dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl und dem DDR Ministerpräsidenten Lothar Demaiziere, sowie dem damaligen Bundestag und der damaligen 10. Volkskammer, für ihr besonnenes Verhalten, bei der Herbeiführung und Gestaltung der Deutschen Einheit.

Nachfolgend, das von mir gedrehte Video von dem Festakt in Berlin: https://youtu.be/ZXp3Bp-t_ks --Manfred Dott (Diskussion) 17:10, 5. Okt. 2015 (CEST)

42 Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus

Aufarbeitung

Kommentar zur Buchpremiere der Bibliografie des Zeithistorikers und Direktors des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig. Durchgeführt von der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Die gut besuchte Veranstaltung in Leipzig war sicher auf die hervorragende Textgestaltung durch die Geschäftsführung der bundeseigenen Stiftung von Frau Dr. Anna Kaminsky zurückzuführen. Hier einige Stichworte aus der Einladung: Repression im SED Staat, Ausreise, politische Verfolgung, Widerstand. Entsprechen gut besucht war diese Veranstaltung. Der letzte Satz in der persönlichen Einladung von Frau Dr. A. Kaminsky Lautete wörtlich: Die Buchpremiere soll Anlass für ein Expertengespräch zum Thema: ,,DDR Aufarbeitung und kein Ende?” sein. Ich würde mich sehr über ihr Kommen freuen. Ich fuhr hin, am 7. Juli 2011 in das Haus, in unmittelbarer Nachbarschaft von ,,Auerbachs Keller und der Mädler Passage” im Zentrum Leipzigs.

In Erwartung mit dieser Veranstaltung einen spürbaren Schritt, auch in der eigenen Aufarbeitung des DDR Systems, weiter zu kommen, saß ich mit großer Spannung und Erwartung im Forum. Von 18°° bis 19,30 Uhr dauerte die Veranstaltung. Man hätte wissen können, dass mit einer, von so vielen Veranstaltungen zu diesem Thema, und in so kurzer Zeit, man in der DDR Aufarbeitung nicht viel weiter kommt. Aber bei dem erheblichen Aufwand meiner An-und Abreise, erwartete ich etwas mehr Feuer und Funken die überspringen. Wir alle, die durch Erleben, jeder in seinem speziellen Teil, Anteil an der Wende und der Wiedervereinigung haben, müssen selbst überzeugend sein, wenn wir in Schulen, Studieneinrichtungen und in unseren Familien unseren Nachkommen glaubhaft weiter geben wollen, wie es in der DDR wirklich war. Es gibt genügend Schönredner des DDR Systems.


43 Zum 25, JAHRESTAG DES MAUERFALLS

In der Bundestagsdebatte heute am 07. 11. 2014 , in dem sich fast alle einig waren, dass die DDR ein Unrechtsstaat war, möchte ich an die Worte von Lothar Demaiziere erinnern, die er am 20. Jahrestag des Mauerfalls, als ehemaliger DDR Ministerpräsident und damals sowie heute Mitglied der CDU in einer Deutschen Tageszeitung veröffentlichte. Bevor Lothar de Maizière (CDU) die Wiedervereinigung beurteilt, blickt er weiter zurück: Er lehne die Verwendung des Begriffs «Unrechtsstaat» für die DDR ab. «Ich halte diese Vokabel für unglücklich», sagte er der «Passauer Neuen Presse» vom Montag anlässlich des20. Jahrestags des Volkskammer-Beschlusses zum Beitritt der DDR zur Bundesrepublik. «Die DDR war kein vollkommener Rechtsstaat. Aber sie war auch kein Unrechtsstaat. Der Begriff unterstellt, dass alles, was dort im Namen des Rechts geschehen ist, Unrecht war.» Wenn die DDR ein Unrechtsstaat gewesen wäre, hätte im Einigungsvertrag nicht vereinbart werden können, dass Urteile aus DDR-Zeiten weiter vollstreckt werden können, sagte der CDU-Politiker. «Auch in der DDR war Mord Mord und Diebstahl Diebstahl», sagte de Maizière dem Blatt. «Das eigentliche Problem waren das politische Strafrecht und die fehlende Verwaltungsgerichtsbarkeit.» 20 Jahre nach der Einheit zieht der einzige frei gewählte DDR- Ministerpräsident eine positive Bilanz. Zwar seien sich manche Vertreter seiner Generation fremd geblieben, aber «für die jungen Menschen, die heute an den Universitäten studieren, spielt Ossi oder Wessi gar keine Rolle mehr», sagte de Maizière. «Das Land wächst zusammen.» Heute habe er Enkel, die sagen: «Grossvater, wir nehmen in der Schule die deutsche Einheit durch. Du musst mir mal erzählen, was du damals gemacht hast.» ausland/story/-Die-DDR-war-kein-Unrechtsstaat–20747346 Antwort: Dr. Manfred Dott GEFÄHRLICHE MEDIENWELLE zum Leben in der damaligen DDR. “Es war nicht alles schlecht in der DDR und Wie die DDR wirklich war.” Das bekommen wir derzeit täglich im TV zu sehen. Es wird verzerrt und glorifiziert, das Bild vom Unrechtsstaat DDR. Es gibt nicht wenige Menschen, vor allem in den neuen Deutschen Bundesländern, bei denen dieses Zerrbild politische Verdrossenheit Frustration und in Einzelfällen auch Hass auf unser freiheitliches Rechtssystem auslöst. Viele dieser Bürger waren in der DDR fest etabliert und haben später im goldenen Westen, ihre hochgestellten Ziele nicht erreicht. Nach meinen überschläglichen Befragungen von Mitgliedern in Vereinen und Organisationen und auch in Kirchen, sind etwa die Hälfte der Menschen dort der Meinung, vor 26 Jahren, montags für eine freiheitliche Utopie Demonstriert zu haben, in der ihnen ein schneller Aufstieg im Westen ermöglicht wird. Es werden in diesen neuen DDR Dokus zu viele Kompromisse gemacht. Es sprechen bekannte DDR-Sportler, Sänger, Schauspieler und Politiker. Sie vermitteln überwiegend den Eindruck, das in der DDR vieles gut war, wenn man sich ein “Wenig” anpasste. Das ist sehr gefährlich und wird von unseren Medienverantworlichen scheinbar nicht erkannt. Die derzeitige Ablehnung der Leipziger Bürger eines, von der Regierung dort geplanten Denkmals zu, 25 Jahre Deutsche Einheit, muss nicht kommentiert werden. Das soll ein Zeichen gegen die Ergebnisse ihrer damals auslösenden Demonstrationen sein. Das alles wird derzeit indirekt von unseren Medien gestützt. Sie lassen von DDR Promis erzählen, die überwiegend gute DDR Karrieren hinter sich hatten, wie gut sich in der DDR leben lies, trotz der kleinen Einschränkungen und dem “kleinen” Anpassungsdruck. Ich stelle mir mal vor, wie es politisch denkenden und handelnden Oppositionellen in der DDR ergangen wäre, die hier bei uns, ihre freiheitlichen Grenzen maximal ausreizen. Die DDR Gefängnisse wären voll von diesen Menschen. Es sei denn sie fügten sich dem Dauerdruck der Unfreiheit. Es sollte jetzt Schluss sein mit dieser Softkritik am DDR Unrechtssystem und gleichzeitig einer Verklärung des Lebens unter diesen Bedingungen. Es gibt so viele Menschen, die ein wirklich realistisches DDR-Bild vermitteln können. Dafür benötigen sie nicht Lothar Demaiziere, G. Gysi, Täve Schur, S. Krumbiegel oder J. Weissflog. Bei solchen Themen sollten nicht Einschaltquoten, sondern politische Notwendigkeiten den Ausschlag geben. Trotz dem bin ich Lothar Demaiziere dankbar, dass er mich damals als parlamentarischer Staatssekretär in die DDR-Regierung berufen hatte, obwohl er meine unversöhnliche Haltung zum Unrechtsstaat DDR kannte.

Diese DDR-Nostalgiker arbeiten unentwegt an der Verklärung dieses alten Systems. Wir alle haben die Pflicht, dem immer wieder entgegen zu wirken. Das gilt vor allem für die Personen, die Vorrangig in der Weiterbildung an Schulen, unseren Nachkommen, diese DDR mit ihren Repressionen, Politischen Verfolgungen, an Beispielen der vielen gescheiterten Republikfluchtversuchen und Ausreisebegehren nahe bringen sollen.

Dabei sollten Schicksale aufgegriffen werden, die bei Veranstaltungen wie diese in Leipzig, durch die Diskussion sichtbar werden. Wir kennen noch lange nicht alle Menschen, die wirklich unter dem DDR System gelitten haben. Das wach zu halten ist eine Daueraufgabe, der auch ich mich verschrieben habe. --Manfred Dott 18:44, 11. Jul. 2011 (CEST)


44 Volkskammer 10. WP im Berliner Schloss

25 Jahre Einigungs-Beschluss. vom 23. August 1990

Die damalige Volkskammerdebatte in der Nacht, die zum anschließenden Grundlagen-Beschluss für die Deutsche Einheit führte, gegen 3°° Uhr in der Nacht (früh), war eine Sternstunde des Deutschen Parlamentarismus. Als DDR-Regierungsmitglied war ich dabei. Ich bin stolz darauf, als einer der über zweihundert Ja-Stimmen mit dafür (die Deutsche Einigung) gestimmt zu haben. (62 dagegen) Zum Gedenken fand am 23. 08. 2015 , eine Feierstunde im neuen Berliner Schloss statt. Die Beauftragte, der Bundesregierung, Iris Gleicke, hat es erreicht, die maximal mögliche Anzahl der damaligen Volkskammerabgeordneten im neuen Berliner Schloss zusammen zu bringen. Einen Einblick, zu dem bedeutenden Geschichtsereignis, möchte ich durch das nachfolgend eingestellte Video geben. youtu.be/ogKv-AnLeN0 Sas Video ist auch auf Twitter, Facebook und Google abrufbar.



45 Deutsche Geschichtsaufarbeitung

Deutschland, Geschichtsschreibung 1989 bis 2015

Entwicklung Deutschlands bis 2040 (Hypothese)

1. Veränderungen

2. Geschichtsschreibung nach 50 Jahren Deutscher Einheit (Hypothese)

1. Veränderungen: Wie schon oft in der allgemeinen Geschichte, verändern sich mit zunehmendem, zeitlichen Abstand, auch die Sichtweisen zu den jeweiligen Prozessen, Auch in der jüngeren Deutschen Geschichte, von etwa 1988 bis 2015 kann man heute eine Veränderung der geschichtlichen Sicht feststellen. Dieser Paradigmenwechsel, zeigt sich hauptsächlich in der Euphorie, mit der die Herbeiführung, Durchführung und ersten Gehversuche des Wiedervereinigten Deutschlands begleitet war und der zunehmenden Ernüchterung, nach den immer wieder auftretenden Schwierigkeiten, bei der praktischen Umsetzung des Einigungsprozesses, der immer noch nicht in Gänze abgeschlossen ist.

A) die Bevölkerung der beiden Teile Deutschlands haben sich in der relativ langen Zeit der Trennung und der unterschiedlichen politischen Systeme erheblich auseinander entwickelt. In der Einheitseuphorie wurde das lediglich kurzzeitig überdeckt.

B) Die unterschiedliche tarifliche Behandlung der Beschäftigten in West und Ost, sowie die atheistischeren Bürger im Osten, die oft zu DDR Zeiten, zu den Kirchenaustritten gedrängt wurden, sind sichtbare Zeichen dieser immer noch bestehenden Unterschiede. Auch die Wahlergebnisse der politischen Parteien in Ost und West bei allgemeinen Wahlen bezeugen diese Entwicklung. So ist die Linkspartei im Osten sehr stark. Sie schöpft nicht zuletzt ihre Kraft aus den noch bestehenden Unterschieden bei der Entlohnungen gleicher Arbeitsprozesse im Osten, also geringeren Tarifentgelten. Diese Partei, der Apendix der ehemaligen SED, schürt im Osten eine diesbezügliche Unzufriedenheit und im Westen fährt sie mit geringerem Erfolg die soziale Schiene. Einige Bürger in Ostdeutschland, wenn auch nicht viele, würden gerne wieder ein Stück Freiheit aufgeben, um ihre herausgehobene Stellung in der DDR, sehr oft im Staatsdienst, wieder zu erlangen.

Diese Veränderung der Geschichtlichen Sicht, war in den ersten Nachwendejahren noch nicht so deutlich zu sehen. Da viele dachten, die blühenden Landschaften könnten auch im Osten, sehr schnell erreicht werden, was jedoch ein längerer Prozess zu sein scheint. Hier ist eine Ernüchterung unübersehbar, wenn diese auch derzeit bezw. kurzfristig von anderen wichtigeren politischen Themen überdeckt wird.

2. Geschichtsschreibung nach 50 Jahren Deutscher Einheit (Hypothese)

Wenn man den Paradigmenwechsel in den ersten 25 Jahren nach der Einigung Deutschlands zugrunde legt und eine Gesetzmäßigkeit dieser Entwicklung auch weiterhin sehen muss, wenn auch in noch nicht abzuschätzender Geschwindigkeit, dann kann man die Hypothese wagen, dass Deutschland innerhalb Europas seine derzeitige starke Stellung, in 50 Jahren nach der Wiedervereinigung, an Staaten wie: Großbritannien Polen oder Frankreich abgeben muss. Diese Staaten einigen sich heute schon in sehr wichtigen Politikgebieten untereinander ohne Deutschland um seine Zustimmung zu bitten. Deutschland, in seiner Abgehobenheit nach dem Motto: "Nicht ohne Deutsches Wesen, kann die Welt genesen", wird schmerzlich erfahren müssen, dass Europa nicht nur Anpassung anderer Staaten an Deutschland bedeutet, sonder auch, dass Deutschland die Probleme anderer Europäer sehen und beachten muss.

Die ARD hat sich unter dem Thema: "Vision und Integration" mit Deutschland im Jahr 1940 beschäftigt. Es kommen da Migrationsforscher, Zukunftsforscher, Migrations-Experten und andere Wissenschaftler zu Wort. Nicht alle sind sich einig. Außer in dem Hohen Lebensalter der Deutschen im Jahr 2040, den immer weniger werdenden Kindern und Jugendlichen, die teilweise mit meinen Worten gesagt in Bundeswehrauslandseinsätzen (verheizt) eingesetzt sind. Die nationalkonservativen Entwicklungen einiger Staaten in Europa, an der Spitze Polen, bilden einen dauerhaften Widerspruch zur deutschen Politik. Da heute schon sichtbar ist, wie sich Deutschland in seiner Zuwanderungspolitik, innenpolitisch zerstritten, von einigen Nachbarländern in Europa absetzt, kann man fast von einer sicheren Zukunftsvoraussage für 2040 ausgehen. Bereits heute gibt es Parallelgesellschaften und Ghettobildungen an einigen Stellen in Deutschland. Als Zeugen nehme ich den wichtigen Sprecher der jüdischen Gemeinde in Berlin, Nathan Gelbart. Er sagt, was viele von uns bereits wissen, dass die Polizei sich in bestimmte Gegenden nicht mehr hinein traut. Glaubt einer, dass sich das in naher Zukunft ändern wird?

Deutschland kann einem schlaflose Nächte bereiten. Geht es doch um die Zukunft unserer Kinder und Enkel. --Manfred Dott (Diskussion) 19:13, 23. Nov. 2015 (CET)

46 Archiv des Grauens

Die " Zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter ", geschaffen von den Landesjustitzverwaltungen der damaligen Bundesrepublik. Tätig von 1961 bis 1992. Zuständig für die Erfassung des SED Unrechts.

Mit einem Aktenumfang von 40.000 Ordnern, konnte bei der Strafverfolgung der Verbrechen des DDR Regimes geholfen und bei der Rehabilitierung der Opfer unterstützt werden.

Zum 50. Jahrestag der Gründung der Erfassungsstelle, hatte die Bundesstiftung Aufarbeitung zu einer Podiumsdiskussion in die "TU Carolo Wilhelmina" in Braunschweig geladen. Thema: ,,Das Archiv des Unrechts" Organisation und Vorbereitung: Frau Dr. Anna Kaminsky. Mit Unterstützung der Braunschweiger Zeitung.

Es diskutierten hauptsächlich: Die Geschäftsführerin der Stiftung, Dr. Kaminsky, der Ministerpräsident: David McAllister, Dr. H. J. Grasemann, Oberstaatsanwalt, Gerhard Glogowski, Prof. Dr. Johannes Weberling, Rechtsanwalt und Dr. M. Ploenus Historiker.

Der Stiftungsratsvorsitzende Markus Meckel und der Vorstandsvorsitzende Rainer Eppelmann waren nicht anwesend.

Durch die Diskutanten auf dem Podium, wurde eine besondere Qualität der Veranstaltung gewährleistet, die sich erheblich von der letzten Stiftungsdiskussion in Leipzig abhob. Die Teilnahme hat sich gelohnt, obwohl nicht viele DDR Zeitzeugen anwesend waren.

Nach einem Anriss der Diskussionsthemen, durch Frau Dr. Kaminsky, bei dem hauptsächlich die Frage nach einer Bilanz der Tätigkeit der Erfassungsstelle im Fordergrund stand , ging es Vorrangig um eine Antwort : Hat die Zentrale Erfassungsstelle mit ihrem umfangreichen Aktenmaterial die an sie gestellten Erwartungen erfüllt?

Es war wichtig, nach den vielseitigen Verwischungen der tatsächlichen Vorgänge, erneut mit Zahlen den grauenvollen Alltag an der damaligen innerdeutschen Grenze vor Augen zu führen.

250000 politische Gefangene gab es in der DDR. Bis 1990 wurden etwa 1000 Ermittlungsverfahren durchgeführt.. Es kam jedoch nur zu 10 Verurteilungen mit Haftstrafen.

Es klang bald wie eine Entschuldigung, dass es nicht mehr Verurteilungen gab. ,,Mit rechtsstaatlichen Mitteln, seien solche Straftaten eben nur schwer zu verfolgen “

Nach § 1 des DDR-Strafgesetzes sollten unter anderem alle Tötungs -und Verletzungsdelikte an der innerdeutschen Grenze nach DDR Recht Straffrei gestellt werden.

Ein Beispiel: Johannes Lange wollte in Berlin über die Mauer in die Freiheit. Er wurde mit 148 Schuss Niedergestreckt. Die Mauerschützen erhielten daraufhin eine Belobigung. Beweisführungen, auch in diesem Fall, verbesserte sich erheblich nach Öffnung der Stasiakten.

Viele Mauerschützen zogen sich auf ein Notwehrrecht zurück. Der Gegenbeweis ist schwer..

Ist unsere Demokratie zu schwach mit diesen Straftaten fertig zu werden?

Zu DDR Zeiten gab es einen Spruch: Von der Sowjetunion lernen, heißt Siegen lernen.

Von wem lernen wir heute unsere Demokratie wirksam zu schützen?

Wenn der Spruch auch nicht so einfach übertragbar ist, so sollten wir doch einmal nachdenken etwas mehr zum Schutz unserer Demokratie zu tun. Was macht zum Beispiel die USA, in ihrem oft verzweifelten Kampf zum Schutz ihrer Demokratie. Wenn wir hier bei uns etwas strengere Verhörmethoden in diesen grauenvollen Mordgeschichten anwenden könnten, wäre wohl so mancher Sachverhalt anders aufgeklärt worden. Vorbilder könnten sein die USA und Israel.

Durch die Erfassungsstelle Salzgitter wurde ebenfalls ein Schlaglicht auf die aktenkundigen 34.000 Freikäufe durch die Bundesrepublik gelegt. So manches Elend in DDR Gefängnissen ist dadurch beendet worden.

Von den Staatsanwälten der Bundesrepublik wurden, nach 1990, Anträge zur Verfolgung von DDR Straftaten an die Oststaatsanwälte abgegeben. Viele Juristen dort haben die Wende unbeschadet in ihren Jobs überstanden.

Hier und da, kam es mal zu einer Verurteilung. Vor allem wenn es medienwirksam war. Beispielsweise die Verurteilung von Egon Krenz als mittelbarem Täter. 6,5 Jahre.

Ist unsere Demokratie so schwach, dass sie mit diesen Straftaten nicht richtig fertig wird?

David McAllister, der Ministerpräsident von Niedersachsen, verwies auf das besorgniserregende Ergebnis einer Befragung von Studenten an der Freien Universität Berlin, wonach eine sehr große Zahl der Jugendlichen dort meinen, die DDR sei keine Diktatur gewesen. Kein Wunder, wenn der damalige DDR Ministerpräsident Lothar Demaiziere in der Bild-Zeitung meinte, die DDR sei kein Unrechtsstaat gewesen.

Da ist noch viel zu tun, bevor uns dieser Geschichtsteil unseres Vaterlandes, in einen nostalgischen Einheitsbrei abrutscht.

Das sollte Herrn Dr. Heumann aus Koblenz, dem Präsidenten des Bundesarchivs, wo sich die Salzgitterakten jetzt befinden, mit auf den Weg gegeben werden. Seit 6 Jahren gibt es kein Verfahren mehr. Lagert die Akten nicht nur ein, sondern arbeitet sie auf.

Manfred Dott Wendezeitzeuge und Teilnehmer der Veranstaltung im AUDI MAX der TU Braunschweig


--Manfred Dott 11:34, 14. Nov. 2011 (CET)


47 ---Mein Beitrag 1990, Interview

Verfilmtes Interview vom 10. November 2015 für die Web Site: WWW.deutsche-einheit-1990.de --Hier in Schriftform (wörtliche Abschrift)--

Interview mit Manfred Dott für www.deutsche-einheit-1990.de Ort des Interviews: Wohnhaus Interview von: Ben Arnold

Laufzeit: 01:35:22

Legende zum Interview: [unverständlich 00:00:00] = Wort nicht verstanden

Interviewer: Also, ja, wie muss man sich das aus heutiger Sicht vorstellen, diese Zeit 1990, als die 10. Volkskammer gewählt wurde, das erste, letzte, und einzig frei gewählte, die einzig frei gewählte Volkskammer in der DDR, mit diesem irrsinnigen Auftrag innerhalb von kürzester Zeit die Verwaltung, die Infrastruktur, also sämtliche Gegebenheiten so zu reformieren dass sie kompatibel sind mit diesem föderativen System der BRD. Was war das für ein Arbeitsalltag, auch ganz für Sie persönlich? #00:02:27#

Teilnehmer: Ja, der Arbeitsalltag als parlamentarischer Staatssekretär damals in der frei gewählten Volkskammer, der war sehr aufwändig würde ich mal sagen. Also wir hatten jeden Tag Sitzungen der Volkskammer, wir hatten Aufträge unserer Parteien, wir hatten Aufträge der Koalition, wir mussten uns in den Ministerien für die politischen Dinge einsetzen die wir in der Volkskammer beschlossen hatten, das heißt also in meinem Fall für die Verkehrsinfrastruktur, ausgehend von dem was wir vorgefunden hatten als wir die Regierungsverantwortung übernommen haben, die, das war also eine ganz schwierige Kiste. Und ich muss sagen, da ich gependelt bin zwischen Ministerium und Volkskammer, weil ich ja Abgeordneter der Volkskammer war und parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium, musste ich immer hin und her, mit Gesetzestexten, mit Ausarbeitungen, mit dem was die Volkskammer eigentlich von mir erwartet hat, und was wir im Hause leisten konnten. Der Minister Gibtner, also mein Chef, der hat überwiegend im Hause gearbeitet. Er hat am Anfang noch sehr oft auf der Regierungsbank gesessen, später dann nicht mehr, da hat er mich dann dahin gesetzt, und ich hatte eine ganze Menge guter Verbündeter in dem Hause, ich habe selbst gestaunt, und ich war auch sehr misstrauisch als parlamentarischer Staatssekretär mit der Vergangenheit der DSU dort zu arbeiten plötzlich als Chef vieler Leute. Der Minister war der Chef, aber ich musste natürlich eine ganze Menge operative Tätigkeit dort vollbringen, hatte Arbeitssitzungen, jede Woche eine, die selten ausgefallen sind, im Ministerium, und ich war angenehm überrascht wie leicht es sich mit den Mitarbeitern des Verkehrsministeriums, die ja nun alle eine bestimmte Geschichte hatten, wie leicht es sich mit denen arbeiten ließ. Also es gab keinen spürbaren Widerstand gegen das was ich, oder was wir, was die Volkskammer eigentlich von den Ministerien, und ich in meinem Ministerium erwarten musste. Wir hatten also nicht viel Zeit, das wussten wir aber am Anfang noch nicht, wie viel oder wie wenig Zeit wir hatten für diese Anpassung an bundesdeutsches Recht, oder dieses Zusammenbringen der beiden Rechtssysteme. Zumindest wussten wir von Anfang an dass wir uns im Recht, bei uns im Verkehrsrecht, doch sehr stark auf das einstellen wollten auch, mussten will ich nicht sagen, aber einstellen wollten auch, was in den Ministerien in der Bundesrepublik dort geschafft wird, in unserer, in meinem Ressort, dem Verkehrsministerium. Also wir hatten eine ganze Menge durchzusehen, und dabei hat mir mein persönlicher Mitarbeiterstab sehr geholfen, und eine ganze Menge, das hätte ich alleine gar nicht leisten können. Ich weiß natürlich nicht was die fast 2000 Mitarbeiter unseres Ministeriums, also meines Verkehrsministeriums alles so im Einzelnen gemacht haben, das ballte sich im Haus ja wie eine Pyramide zusammen, und landete dann in den Arbeitsberatungen an meinem Tisch, an dem auch der Leiter der Deutschen Reichsbahn, Keddi, teilgenommen hat, und überhaupt, Interflug, Reichsbahn, Seeschifffahrt, alles an meinem Tisch, und dort mussten wir erst mal versuchen durchzusetzen was wir an neuen Gesetzen oder an Anpassungen vornehmen wollten. Das war so der Alltag, und da hatte ich keine Schwierigkeiten. Ich hatte keine Schwierigkeiten also mit den Leuten zusammenzuarbeiten, ich habe natürlich auch, das muss ich dazu sagen, ich wusste auch dass ich, aus meinem Leben, dass ich funktionieren soll, ich will nicht sagen dass ich funktionieren muss, aber alleine schon dass was wir in der Volkskammer geschaffen hatten nach der freien Wahl, da hatten wir ja im Grunde ein Ziel, und meine Fraktion hatte ein bestimmtes, spezielles Ziel, wir wollten drücken, wir wollten schieben, dass alles schneller geht. Wir haben manchmal auch unsinnige Dinge getan, wir haben verlangt dass an einem einzigen Tag, heute müssen die beiden deutschen Staaten zusammenkommen, heute grien ich dadrüber, aber wir haben das halt, also einige von uns haben das so gemacht, und ich war mit in der Fraktion, ich war da natürlich nicht dagegen, konnte ich auch nicht sein, aber das ist ja so gar nicht machbar. Auf jeden Fall gab es da so einige Erlebnisse die mir im Nachhinein doch so ein bisschen die Spaßtränen kullern lassen. Wir haben einiges was wir damals wollten nicht geschafft, wir haben aber einiges auch geschafft, zum Beispiel das Logo mit Hammer und Zirkel von der Volkskammer runterzunehmen, da haben wir so lange gedrückt und so lange diskutiert bis wir sie alle soweit hatten dass sie gesagt haben, das muss da weg. Auf jeden Fall schweife ich jetzt ab, zum Alltag zurück, im Ministerium, es ging gut, es war eine saubere Arbeit, ich hätte sie gerne weiter gemacht, aber mit dem Tag der Einheit habe ich meine Stellung dort verloren, und musste mich in geringeren Gefilden in Magdeburg mit der Arbeit in Ministerien zufriedengeben. Das hat mir auch Spaß gemacht, aber ich hätte natürlich gerne im Verkehrsressort weitergemacht. Aber um das noch zu sagen, ich bin ja Hochbauingenieur, und als Hochbauingenieur wäre ich gerne Bauminister geworden. Und Bauminister wurde ich nicht weil es noch einen Interessenten mit gleicher Ausbildung gegeben hat, das war Viehweger, und der wurde dann Bauminister, und es hat mir Leid getan, davon hätte ich mehr Kenntnisse gehabt als im Verkehrsministerium. Also ich war kein Verkehrsingenieur, sondern Hochbauingenieur, und ich wäre gerne Bauminister geworden. Ich habe mich da auch beworben, aber irgendwelche Dinge die damals noch einen großen Einfluss hatten, die wir erst später, sagen wir mal zur Mitte unserer Diensttätigkeit in der Volkskammer erkannt haben, es gab Einflüsse die darauf gezielt haben möglichst viele Angepasste von damals in hohe Funktionen zu bringen. Und davon nehme ich, wenn es auch heute wie ein Angriff klingt, auch Parteien nicht aus mit denen ich gerne damals für die Ziele zusammengearbeitet habe. Aber es wurde halt Viehweger, und irgendwann dann bald kam dann raus, mit der großen Überprüfungsaktion, für mich waren das die Gründe warum er Bauminister geworden ist, warum man ihn mit vorgezogen hat. Er hatte eigentlich die Grundlage, nämlich des belastet seins, dadurch war er natürlich auch erpressbar, muss man so sagen. Und ich war es nicht. Er wurde es.


Interviewer: Es klingt ja nach einer gewissen Kontinuität.


Teilnehmer: Ja. Mir hat man dann gesagt, also, sei mal ruhig, deine Fähigkeit als Hochbauingenieur, die nutzen wir anders, du wirst parlamentarischer Staatssekretär. Das hat meine Partei, die DSU, auch so abgesegnet, dagegen war nicht Diestel, der Innenminister, dagegen war nicht Ebeling, der andere Minister, die wir anfangs in unserer Frakt ion noch hat ten, die dann aber wahrscheinl ich aus Opportunitätsgründen die Partei gewechselt haben und sind in die CDU gegangen. Ich habe mich mit meinem Minister, mit Gibtner, CDU, besprochen zu diesen Angelegenheiten, und der hat gesagt, du, bleibe ja in der DSU, du bist jetzt das höchste Verbindungsmitglied deiner Partei im Kabinett, du musst jetzt mit ins Kabinett, weil die DSU keine Minister mehr hat. Ihr seid Regierungspartei, habt mehr Mitglieder als der DA, und einer muss ja von euch mit im Kabinett sitzen. Ich gebe zu, ich saß mit im Kabinett, aber am Katzentisch, also so ein bisschen entfernt von den anderen die abgestimmt haben, aber wie gesagt ich war dabei, konnte meine Informationen dort aufnehmen, der Partei mitteilen, und natürlich auch meinen Freunden in München. #00:12:42#

Interviewer: Ok, da habe wir ja schon fünf Fragen beantwortet. Wie würden Sie denn überhaupt Ihre Zusammenarbeit beschreiben mit dem Minister Horst Gibtner? #00:13:29#

Teilnehmer: Also die Zusammenarbeit mit dem Minister war hervorragend, nicht weil ich jetzt im Nachhinein ihn, weil er vielleicht durch die CDU und vielleicht auch zu dem Kreis von Belasteten gehört hat, die war hervorragend. Also Minister Gibtner, so einen Chef hätte ich mir in meinem Leben öfter gewünscht. Die war sehr gut, er hat mir viel freie Hand gelassen, er hat versucht, wenn ich aus der Volkskammer kam, meine Argumente, das was ich mitgebracht habe zu verarbeiten, und hat dann ganz vorsichtig und mit Fingerspitzengefühl seine Auffassung mir dargelegt, und er hat das gut verstanden, er war ein hervorragender Menschenführer, Minister Gibtner. Er musste mir aber auch mal auf die Finger hauen, muss ich mal so sagen, denn das was ich heute noch tue, mit meiner Frau zusammen, 10 Kilometer Jogging mit 75, jeden dritten Tag hier im Wald, das habe ich damals schon gemacht, ich könnte heute damit nicht beginnen, aber ich war schon Jogger als ich in die Volkskammer kam. Und mein Fahrer, ich hatte übrigens das Dienstfahrzeug von Mittag, habe ich bekommen, und den Fahrer mit dazu, der war mir aber nicht treu ergeben, der hat dann immer Minister Gibtner mitgeteilt wo er mich hingefahren hat und so, und ich habe mich von ihm auch in angrenzende Waldgebiete fahren lassen um dort zu joggen, um Kraft zu tanken, sonst hätte ich das gar nicht überstanden alles. Dann habe ich gejoggt, und dann kam ich zurück, das ging ein paar Mal gut, und dann musste ich zum Minister kommen, da sagt Gibtner zu mir, also das kannst du nicht machen, das geht so nicht. Das ist ein Dienstfahrzeug, und denke dran, du bist hier im Auftrage des Ministeriums und der Volkskammer als parlamentarischer Staatssekretär tätig, und kannst das Dienstfahrzeug für deine Privatangelegenheiten nicht nutzen. Das hatte ich aber gemacht. Und ab da habe ich das nicht wieder gemacht, ich habe nicht gewusst dass das so wichtig war. Ich habe ihm zwar erklärt dass ich kaum die Kraft hätte ohne dieses Joggen, ohne diesen Sport all das zu verkraften was da den ganzen Tag auf mich eingeprasselt ist in der Volkskammer, im Ministerium und drum und dran. Ich hatte ja auch Kontakt mit Rohwedder, ein sehr schwieriger Mensch, und das hätte ich sonst nicht geschafft. Und da hat er gesagt, ist ja gut, mach es nicht mehr, wenn du joggen willst fahr mit deinem eigenen Auto raus, ich hatte damals einen Trabant noch, und dann machst du das so, alles andere machen wir wie gehabt, alles gut. Aber wie gesagt, das ist das einzigste Mal wo er mir mal auf die Finger geklopft hat, aber wie gesagt, weil ich privates mit dienstlichem verwechselt hatte, oder vermischt hatte. Für mich war es eben ein Kraft tanken für meine Arbeit, aber er hat gesagt, das geht so nicht.

Interviewer: Und die Kollegen Rohde und Rechel , wie war da die Aufgabenteilung?


Teilnehmer: Also, die beiden Staatssekretäre die es noch gab, die habe ich nie gesehen. In der ganzen Zeit der Volkskammer habe ich die nie gesehen. Ich habe von Ihnen zwar gehört, dass es sie gibt, und kannte Ihre Namen, aber gesehen habe ich sie nie. Sie gehörten auch nicht zu meinem Mitarbeiterstab mit dem ich die Dienstberatungen gemacht habe. ich habe gedacht, das sind zwar Staatssekretäre, wer weiß wie die dahin gekommen sind und wer sie berufen hat, und welche Dienste ihnen zugeschoben werden müssen, oder ich weiß es nicht, auf jeden Fall, ich kannte nur Ihre Namen, bis heute nicht, ich habe dazu keine Gesichter, bis heute nicht. Für mich waren es also höhere Beamte in dem Haus, die dort Dienst tun mussten, die waren nicht in der [unverständlich 00:17:30]Volkskammer , dort habe ich sie auch nicht gesehen, dort gehörten Sie eigentlich auch nicht hin. Die haben also im Hause gearbeitet. ich kannte zwar die Verantwortlichen für die Reichsbahn, den Keddi, für die Seeschifffahrt, für die Interflug, aber die beiden Staatssekretäre habe ich nicht gesehen. Wird sicher sein dass sie ganz fleißig waren, dazu will ich nichts sagen, und dass sie auch wichtige Funktionen zu beackern hatten, darüber hätte vielleicht Gibtner, der mehr im Hause war, etwas sagen können. Aber ich, der ständig hin und her gependelt ist zwischen Haus und Volkskammer, kannte die kaum, oder ich kannte sie nur dem Namen nach. Ich wusste dass sie da waren, und weiter nichts. Interviewer: Ok. [Unterbrechung]

Wie Sie die Zusammenarbeit mit den alten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern empfunden haben, haben Sie ja schon erzählt, aber vielleicht könnten Sie es trotzdem noch einmal ganz kurz in einem geschlossenen Statement sagen, ohne da so Umschweife zu machen.


Teilnehmer: Ja, die Mitarbeit mit den beschäftigten im Verkehrsministerium war auch sehr gut, aber direkten Kontakt, also dass ich jetzt Dienstaufträge an die Beschäftigten hätte weitergeben können, der war nicht. Das ging alles über den Stab der bei mir am Tisch saß, und das hat gut funktioniert. Ich habe zwar bei bestimmten Besuchen mal in das Nachbarzimmer geguckt oder bin mal eine Etage drüber gegangen und habe die Mitarbeiter besucht, die waren alle sehr freundlich, und ich habe gesehen, die waren auch alle sehr fleißig, kann dazu nichts negatives sagen. Also die Zusammenarbeit mit den Beschäftigten dort war gut, und ich empfand dass es eigentlich nicht besser sein kann. Denn der Dienstfluss, also der Informationsfluss, der lief halt eben so. Volkskammer, Dott oder Minister, je nachdem wer es war, in die Arbeitsberatungen hinein, und die haben dann die Aufträge an die Beschäftigten gegeben, und dann kam wieder der Rücklauf. Und so ging das dann immer weiter. Interviewer: Und wie kam es dann nun zu Ihrer Berufung? Das haben Sie ja schon so ein bisschen angerissen, Sie haben erzählt von dem Herrn Viehweger, der, dessen Posten Sie eigentlich hätten besser bekleiden können.


Teilnehmer: Ja, wie es zu meiner Berufung kam, wir haben erst mal in der Partei bestimmte Posten natürlich auch besetzen dürfen, weil wir ja eine relativ, in dieser Dreierkonstellation DA, DSU, CDU, eine relativ große Gruppe doch auch waren, wir hatten ja, ich glaube, 25 Abgeordnete da, und wir konnten also mehrere Funktionen besetzen. Das hieße, zwei Minister hatten wir besetzt, und ich glaube drei Staatssekretäre. Da wurde natürlich nach den Befähigungen geguckt, denn wir 4 hatten ja keine Legitimation weil wir das schon mal irgendwo gemacht hatten, wir waren ja alles Neulinge. Manche sagen ja heute spaßeshalber Laienkabinett und so, dem stimme ich nicht zu, wenn ich sehe wie heute Minister ausgewechselt werden, damals sind wir eingesetzt worden nach unseren Befähigungen, wir kannten also unsere Ressorts, oder das was wir eigentlich zu tun hatten. Natürlich nicht in dem übergeordneten Bereich, aber wir hatten Ahnung vom Fach. So, und da sind also die Leute überwiegend so eingesetzt worden, Gesundheitsministerin war eine Ärztin, S.B. Pohl, ich als parlamentarischer Staatssekretär war Hochbauingenieur, dann gab es andere die auch dienstmäßig nah dran waren an ihrem Ressort. Ich würde sagen, also so laienmäßig waren wir nicht, wir wussten schon was wir tun, und wir haben uns dadurch natürlich auch keine faulen Eier unterschieben lassen, das heißt also dass jemand von uns was verlangt hätte was dienstlich gar nicht möglich war, das hat unsere Befähigung verhindert, also so ist es dazu gekommen dass ich in der Fraktion natürlich auch den Finger gleich gehoben habe, schon mal erstens als Bausekretär, als Bauminister, und als das nicht wurde habe ich gesagt, also ich muss ja irgendwas tun, als Abgeordneter hier sitzen, das ist mir zu wenig. Und da haben die das dann so weitergeleitet, dann bewirb dich doch als parlamentarischer Staatssekretär, das stellen wir so durch. Unser Vorsitzender Walther, der ist ja auch schon tot, und dann bekam ich die Berufung von Lothar de Maizière, und dann ging das los. Dann habe ich mein erstes Gespräch gehabt mit dem Minister Gibtner, habe ihm gleich gesagt dass ich nicht gekommen bin um gegen ihn zu arbeiten sondern mit ihm zusammen zu ziehen an einem Strick den wir beide vorhaben, das heißt also, möglichst anpassen an bundesdeutsches Recht, denn die Bundesrepublik war unser großes Vorbild bis dahin, und wir wollten halt eben die DDR dort hinbringen. Dass wir jetzt, sagen wir mal, gleich die Einheit angestrebt hätten habe ich in dem Gespräch mit meinem Minister nicht gesagt. ich wusste ja auch nicht was so ganz im Hinterstübchen seines Kopfes vorgeht, musste auch ein bisschen vorsichtig sein. Aber wie gesagt, wir haben uns gut zusammengefunden, ich war bei ihm auch zuhause in der Wohnung, und es war ganz toll. Und er hat dann hinterher auch gesehen dass ich das so mache wie ich das gesagt habe, also ich habe wirklich mitgezogen und nie gegen ihn gearbeitet. Bis heute, also, Sie hören es ja, bis heute nicht.

Interviewer: Wie war es denn damals überhaupt bestellt um das Verkehrsnetz der DDR? Also es gab eine Menge, die Reichsbahn, die Schiffswege, die Straßen, also was waren da für Sie die dringensten Aufgaben? Also im Hinblick auf die bevorstehende Vereinigung.


Teilnehmer: Ja, die bevorstehende Vereinigung war uns ja terminmäßig am Anfang noch gar nicht so bewusst, das kannten wir ja noch nicht, am Anfang. Ich wusste wie die Straßen aussehen, ich wusste wie die Bausubstanz in der DDR aussieht, ich wusste wie die Schiffswege aussehen, die Interflug kannte ich, aber da fiel ja Gott sei Dank keiner runter in der Zeit, und auch kurze Zeit vorher nicht, also hatten wir gute Flugzeuge und eine gute Wartung. Wie gesagt, wir haben erst mal begonnen an der Stelle wo die alten aufgehört hatten, wir haben erst mal so weiter gemacht und wollten dann peu à peu das neue Recht einführen. Das heißt also, Straßenbau, Organisation der neuen Hierarchie über die Straßenbauämter und die Straßenmeistereien, so wie das die Bundesrepublik hatte, genau so hatten wir das ja nicht. Wir hatten, wir haben dann das so, also ich habe das so in den Arbeitsberatungen auch dargelegt, und alle haben gewusst, wir machen hier mit und wir setzen das so durch. Und wir haben also dann so langsam, nach und nach, nicht von heute auf morgen, sondern peu à peu, in dieser kurzen Zeit trotzdem, begonnen die Straßenbaudinge, die Verkehrsdinge, die Schiffsdinge, auch gewichtsmäßig, Portage und so, umzustellen auf die Normen, vor allen Dingen auf die DIN-Normen die wir aus dem Bundesministerium der Bundesrepublik bekommen haben und die wir dann so nach und nach eingeführt haben, als unsere TGL.

Interviewer: Von der TGL zur DIN-Norm, ja. Aber die DIN-Norm ist ja gar keine rechtliche Verpflichtung gewesen.

Teilnehmer: Nein, ist es nicht, aber wir wollten es ja so. Die frei gewählte Volkskammer hatte im Grunde ein Ziel, ausgenommen von ganz Wenigen, die aber keine Mehrheit hatten. Wir hatten das Ziel uns einzustellen und umzustellen, oder die DDR reif zu machen für eine Vereinigung, egal wie sie denn aussieht, das wussten wir ja in den ersten Tagen noch nicht.

Interviewer: Es gab die Wirtschaftsunion, Sozialunion.

Teilnehmer: Ja, man kann davon sprechen, weil wir eine sehr gute Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des westlichen Verkehrsministeriums hatten. Die hat man auch kaum gespürt, sollten wir auch nicht. Also die wollten es möglichst sachte machen, und wir waren bereit dazu, das heißt also, ein Gegeneinander hätte da gar nichts gebracht, hätte nur die Dinge verzögert. Also haben wir miteinander gearbeitet, und wir haben gut miteinander gearbeitet, und ich habe im Moment keine Erinnerung daran dass wir mal nicht einer Meinung gewesen wären wenn wir ein Gespräch beendet hatten. Das heißt also, wir hatten, es war ja auch ein Minister, ein Verkehrsminister der CSU, und die CSU war unsere Schwesterpartei, und daher war es relativ leicht schon für mich mi t den Leuten des Verkehrsminister iums in der Bundesrepubl ik zusammenzuarbeiten.

Interviewer: Wie funktionierte denn überhaupt die, also, Zusammenarbeit DSU CSU, wie kann man sich das vorstellen?


Teilnehmer: Also die Zusammenarbeit zwischen der CSU und der DSU, die hat überwiegend stattgefunden bevor wir in die Volkskammer kamen, hinterher war kaum noch Zeit. Wir hatten uns so aneinander gewöhnt, ich habe ja auch zu Dienstgesprächen in München mit teilgenommen, und da haben wir bestimmte Dinge in die Wege geleitet, die dann natürlich auch so, ich sage mal, umgesetzt worden sind. Ich nehme sogar an im Hintergrund, bei meiner Ernennung als parlamentarischer Staatssekretär hat auch eine Rolle gespielt dass die Leute der Schwesterpartei, der großen Schwesterpartei CSU mitgedrückt haben dass ich das doch machen soll. Ich kann das nicht beweisen, aber ich vermute das so, denn es war von dort niemand dagegen, die Zusammenarbeit hat also vorher stattgefunden, in der Organisation, im Aufbau. Ich musste ja erst mal, von Schwerter zu Pflugscharen, im neuen Forum erst mal umsteigen auf die DSU. Ich habe gemerkt dass im neuen Forum auch einige Leute drin waren denen ich so nicht von heute auf morgen vertraut hätte, alleine schon aus ihrer Biografie und aus ihrer Geschichte. Ich will nichts sagen gegen Jens Reich, ein kluger Kopf, Mitglied der wissenschaftlichen Akademie, aber seinen Weg den er in der DDR gemacht hatte war für mich Grund genug misstrauisch zu sein. Da gab es noch ein paar andere Leute, und als es dann nachher soweit war und ich mit meinem Pfarrer, also eigentlich mein Ratgeber in Halberstadt, gesprochen habe, und habe gesagt, ich will in keine Partei in der informelle Mitarbeiter der Staatssicherheit sind. Das können Sie nicht so unbedingt ausschließen, sag ich, ausschließen nicht, aber weitestgehend ausschließen möchte ich das schon, dass ich da zuhause bin wo ich nicht von solchen Leuten umgeben bin. Da hat er gesagt, da bleibt nur die DSU, das war also noch vor dem, da bleibt nur die DSU, denn das andere ist eine Blockpartei, und da kann ich wirklich nicht ausschließen. Und das war ja nachher auch der Beweis dass.


Interviewer: Wir müssen kurz unterbrechen. [Unterbrechung] Gut, ich glaube wir waren ungefähr stehengeblieben, Sie sagten.


Teilnehmer: Ja, dass ich in eine unbelastete Partei gehen wollte. Also mit meinem Pfarrer war ich mir einig, der hat gesagt, also wenn, dann da. Dann hat er mich in Magdeburg mit Leuten zusammengebracht die auch katholisch waren, und hat mich nach München geschickt. Das waren so eigentlich die Anfänge dessen was sich nachher kristallisiert hat in meiner Spitzenkandidatur als Vorsitzende der DSU in Sachsen-Anhalt, und Platz eins auf der Landesliste. Und so kam ich dann auch in die Volkskammer, und gestützt und auch getragen von den Wogen der Partei, der Kirche, des Glücks, und wie auch immer bin ich dann in diese Funktion gekommen. Ich will nicht sagen es hätte auch anders laufen können, hätte schon, aber es ist eben so gelaufen, und ich bin heute froh drum dass ich da mitarbeiten durfte. Und vor allen Dingen auch nachher am Einigungsvertrag bestimmte Dinge mit tun durfte.


Interviewer: Wie war denn Ihr Wirken am Einigungsvertrag?


Teilnehmer: Ja, da waren wir ja nur ressortbezogen. Also wir haben also über unser Haus eine ganze Menge zusammenzutragen gehabt, als der Einigungsvertrag in Arbeit war, da waren ja eigentlich unsere Gesetze schon kompatibel, es war nicht mehr schwer das jetzt zusammenzubringen. Dass sich jetzt Schäuble und Krause da zusammengesetzt haben und haben die Arbeit gemacht, den Einigungsvertrag aufzuschreiben und zusammenzufügen, war im Grunde, die hatten genauso wenig Ahnung von irgendwelchen fachlichen Dingen wie ich von der Medizin oder von sonst irgendwas, alle Ressorts haben zusammengearbeitet, und ich für mein Ressort habe mit dem Minister zusammen das so fertig gemacht dass es in den Einigungsvertrag eingepasst werden durfte, es wurde natürlich auch durchgesehen von den Mitarbeitern des Verkehrsministeriums der Bundesrepublik. Das musste ja, wir mussten es ja alle zusammen mittragen. Aber Sie sehen an dem Einigungsvertrag der dort auf dem Tisch liegt, an der Urschrift, was dort noch als erstes steht, Einigungsvertrag zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland. Es gibt auch Ausgaben die später kamen, da steht es umgekehrt, aber wie gesagt, wir haben das so hingekriegt, wir haben diesen dicken Einigungsvertrag zusammengebracht, ich für mein Ressort habe einen kleinen Teil dazu beigetragen und bin stolz darauf, und...

Interviewer: Was war das denn für ein Teil?


Teilnehmer: Naja, das Verkehrsressort. Den Straßenbau, die Reichsbahn, also das Schienennetz, und die Seeschifffahrt, und die Interflug. Also das war ja alles im Verkehrsministerium zusammengefasst, und das haben wir so übernommen und haben das bis zum Schluss auch so gehabt, es war ja alles zentral. Und das ist auch so geblieben bis ganz zum Schluss, deswegen auch die vielen Mitarbeiter, das war sehr breit. Diese, ich könnte jetzt sagen, ich habe das alles selbst gemacht, habe ich ja nicht. Mit dem Mitarbeiterstab, und ich hatte das schon ausgedrückt, der sehr arbeitswillig und fleißig mit daran gearbeitet hat, haben wir diese Sachen so zusammengebracht dass man sie nachher in dem Einigungsvertrag zusammenfügen und aufschreiben konnte. Vorher, das möchte ich nicht vergessen, haben wir natürlich einige bestimmte Gesetze, und das waren da doch auch ziemlich viele, man sieht es ja, in der Volkskammer erst mal entscheiden lassen müssen. Also ausgearbeitet, versucht es anzupassen, dann die Entscheidung in der Volkskammer, die Abstimmung, und dann hatten wir was, was dort eingefügt werden konnte. Das war so der Werdegang.

Interviewer: Ab e r h a b e n Si e v i e l l e i c h t k o n k r e t e Be i s p i e l e ? Wa s Prägnantes?


Teilnehmer: Was Prägnantes. Nein, also ich habe, was Prägnantes, könnte ich so nicht sagen. Also der Schienenverkehr war ein bisschen ruppig manchmal, aber..

Interviewer: Inwiefern?


Teilnehmer: Naja, es war ein Geflecht, Keddi als Vorsitzender der Deutschen Reichsbahn war der allmächtige Mann bei der Reichsbahn, und wir waren nun plötzlich da. Das hat ihm innerlich wahrscheinlich nicht gefallen, und er konnte es aber so deutlich nicht sagen, dafür war er zu intelligent. Man hat aber gemerkt wie widerwillig manche Dinge bei ihm umgesetzt werden konnten. Ich will da jetzt konkret nichts weiter dazu sagen, auch zum Namen Deutsche Reichsbahn und dass das nachher Bundesbahn sein sollte.


Interviewer: Na, ich versuche mir ja nur vorzustellen, was waren das denn für Paragraphen quasi die dann tatsächlich im Einigungsgesetz, im Einigungsvertrag gelandet sind, wo es konkret um die Verkehrsunion ging, also Privatisierung der Bahn wird es ja damals noch nicht gewesen sein.


Teilnehmer: Ja, wenn sich mich so konkret fragen, dann muss ich hinter Sie fassen, den Einigungsvertrag aufschlagen und die mehreren hundert Seiten mir durchsehen, das konnte ich im Vorfeld unseres Gesprächs hier ja nicht. Dann könnte ich Ihnen jetzt Beispiele, dann würde ich mich sicherlich an das Eine oder Andere auch erinnern, aber das war so breit, und das war so viel, dass ich mich heute zwar an die Arbeitsberatungen erinnern kann, und an die vielen Themen die quer über diese Gebiete gingen, Reichsbahn, Seeschifffahrt, Interflug und so weiter, dass ich da heute nicht mehr jetzt ein konkretes raus, und um konkrete Dinge haben wir uns dort auch weniger gekümmert, dort gingen Aufträge raus. Wir haben also Texte zusammengefügt die gekommen sind aus dem Westen, die wir selber hatten, und haben versucht die in Deckung zu bringen, und dann gingen Aufträge raus an die Mitarbeiter des Hauses. So war das.


Interviewer: Gut. Aber die Maxime von Horst Gibtner, also möglichst zügig die BRD Systeme auch in Sachen Verkehr zu übernehmen in der DDR, das steht schon so, das war dann so, oder?


Teilnehmer: Ja, also da waren wir uns, also der Minister und ich, wir waren uns einig, und sicherlich auch die mir nicht bekannten zwei anderen Staatssekretäre die dort noch im Haus gearbeitet haben. Wir waren uns sicher alle einig, aber ich kann jetzt nur für den Minister und für mich sprechen, wir haben uns ja öfter gesehen in der Volkskammer und auch zu Arbeitsberatungen. Wir waren uns einig dass wir möglichst schnell das bundesdeutsche Recht einführen, denn man hat ja gesehen, die Ergebnisse, bundesdeutsches Recht, bundesdeutsches Verkehrsressort, wie sehen die Straßen aus, wie sehen die Autobahnen aus bei uns, wie sehen die Autobahnen und die Straßen aus in der Bundesrepublik? Wir konnten sie uns doch ansehen. Und das war doch die Basis, und wir können nicht sagen dass wenn die Straßen in einwandfreiem Zustand waren in der Bundesrepublik, und die Autobahnen ebenfalls, und das Verkehrsressort, und im Grunde alles was eigentlich zu unserem Aufgabengebiet in der DDR auch gehörte, wenn das in Ordnung war, dann können wir nicht sagen, das was ihr uns rübergebt, das ist schlecht, oder wir wollen das so nicht. Das war wirklich supergut, und deshalb haben wir auch keine Probleme gehabt das schnell umzusetzen, das was Gibtner gesagt hat. Genau dasselbe habe ich damals auch gesagt, und das sage ich heute noch, es war richtig so dass wir das bundesdeutsche Recht möglichst nah an unser Recht herangebracht haben.


Interviewer: Sie sagten dass im Endeffekt der Einigungsvertrag ja auch zunächst in der Volkskammer vorbereitet wurde durch neue Gesetze die erlassen wurden in großer Vielzahl. Wie war es überhaupt möglich in der kurzen Zeit diese Gesetze dann auch auf regionalen Ebenen durchzusetzen, umzusetzen? Also die Infrastrukturen und die Verwaltungsstrukturen tatsächlich dann so schnell anzupassen, welche Schwierigkeiten gab es dabei?


Teilnehmer: Ja, da gab es Schwierigkeiten, die ich aber zu der Zeit noch nicht kannte. Heute kenne ich die Schwierigkeiten die es damals gab, denn ich habe die in Berlin in der Volkskammer und im Ministerium nicht gesehen, und man hat sie auch nicht an meine Ohren gebracht. Je weiter nach unten in der Hierarchie das ging, umso, heute weiß ich das, umso bockiger wurden manche Dienststellen in der damaligen DDR das umzusetzen. Mir hat man immer gesagt, das wird so durchgesetzt und so weiter, und die höheren Ebenen, da waren die Mitarbeiter sehr intelligent, die haben das auch nicht gezeigt, aber in den unteren Ebenen, da war man das so gewöhnt in der DDR. Die Befehlswege waren ja noch da, und die haben wir auch genutzt. Denn das wurde ja nicht gleich von einen Tag auf den anderen umgestellt, die Befehlswege waren da. Ich kann da ein Beispiel nennen, ich habe Eppelmann gefragt ob ich zum Wahlkampf nach der Volkskammer für die DSU nicht einen Militärwagen der Volksarmee bekommen könnte. Da hat er sich hingesetzt, Eppelmann, schreibt auf, ich soll den Wagen mit den Lautsprechern bekommen, damit bin ich in Halberstadt zum Militär gegangen, die haben erst mal vor mir stramm gestanden, mir sofort den Wagen ausgehändigt, das ist heute unmöglich so was, ja. Das waren die Befehlswege. So, und dann habe ich den Wagen genommen, die DDR-Sachen rausgeschmissen, die Lautsprechersachen drin gelassen, und dann hatten wir für die DSU einen Wagen für die Wahlpropaganda. Ich muss heute lachen wenn ich dran denke wie einfach das ging, ja. Mit einem kleinen Schrieb mit der Originalunterschrift vom Abrüstungsminister habe ich dieses Auto bekommen, aber das gehört eigentlich nicht hierher, aber ich wollte nur damit sagen, die Dienstwege waren noch so wie sie zu DDR-Zeiten waren. Also da oben steht jemand, der, ich will nicht sagen befiehlt, der sagt wie es gehen soll, und hier, ich muss das durchsetzen, oder ich muss es umsetzen, oder ich muss es machen. Und deswegen war es auch im Grunde relativ leicht, auch wenn in den unteren Ebenen, zum Beispiel direkt im Straßenbau, das nicht so einfach durchsetzbar war, weil, wenn da auch alle die da gearbeitet haben nicht, sagen wir mal, gleich der Meinung waren, man muss das jetzt so tun. Aber wie gesagt, davon habe ich in Berlin nichts erfahren, und für mich ist es eigentlich relativ leicht gewesen die Dinge umzusetzen, auch in die Befehlswege oder in die Verwaltungswege reinzubringen.

Interviewer: Sehr gut. So kommen wir doch voran. Für Sie alles in Ordnung so?

Teilnehmer: Ja.

Interviewer: Ok. Gut. Entflechtung, Privatisierung und Abwicklung der großen staatlichen Verkehrsbetriebe. Das betraf eben ja auch aber ganz viele Menschen die seit Jahr und Tag in diesen Verkehrsbetrieben arbeiten. Wie, gab es Ansätze, also Manfred Dott 10.11.2015--wie versuchten Sie auch die Leute, also Lösungsansätze zu entwickeln um eben die Betriebe und die Menschen in den Betrieben zu halten? Aber eben eine Privatisierung gewährleisten zu können.


Teilnehmer: Die Abwicklung der Menschen in den Ministerien war nicht meine Aufgabe. Das ist erst geschehen als wir die deutsche Einheit hatten. Danach, vorher nicht. Das haben zwar viele geahnt und viele gewusst dass es abgewickelt wird, dass es zusammengebracht werden wird und dass nicht alle übernommen werden können, haben wir alles gewusst, aber es war nicht so, bis zum letzten Tag, und dagegen habe ich mich auch gesträubt. Innerlich gesträubt, nach außen nicht gezeigt, dass ich an dieser Abwicklung mittun wollte. Irgendwie ging mir das gegen den Strich, und ich habe gedacht, wenn du es schaffst und kommst in den Bundestag, dann hast du mit dieser schwierigen Aufgabe noch früh genug zu tun, bin ich aber nicht, sodass mein Ministerium bis zum Schluss, bis zur Verabschiedung durch den Bundesminister für Verkehr nicht abgewickelt wurde. Es bestand also bis zu dem Tag, und meines Wissens wurde auch bis dahin niemand entlassen, und die Rationalisierungen die da ins Haus standen waren eigentlich nicht mehr meine Aufgabe. Denn meine Aufgabe endete mit dem Tag der Deutschen Einheit, und, mit der Feierstunde.


Interviewer: Ok. Aber was ja ein spannendes Beispiel ist, ist eigentlich Interflug. Also zumindest findet man das in den Quellen so, dass es Bemühungen gab Interflug von Lufthansa übernehmen zu lassen, das platzte dann aber aufgrund einer Intervention des Kartellamtes, und dann letztendlich wurde Interflug komplett zerschlagen. Ist das nicht aber gerade auch ein Beispiel dafür dass diese Bemühungen auch die Strukturen aus der DDR ja ein Stück weit zu retten, zu übernehmen, in die DDRrechtlichen Rahmenbedingungen hinüberzuführen, aber trotzdem sie weiter existent zu erhalten, dass sowas scheitern, doch dann letztendlich gescheitert ist auf großer Ebene in der DDR. Wie sehen Sie das?


Teilnehmer: Es wäre jetzt vermessen zu sagen ich trauere der DDR nach. Ich trauere ihr wirklich nicht nach, ich trauere auch nicht nach den Institutionen die es damals gab. ich habe gegen die Institutionen gearbeitet bis ich in die Volkskammer gewählt wurde, und ich weiß aber dass es sehr ungeschickt gemacht wurde, was dort schon in Vorbereitung war. Also ich habe Rohwedder kennengelernt, ein für mich so unsympathischer Mensch dem ich nie wieder begegnen wollte nachdem ich ihn einmal getroffen hatte und nachdem ich dabei war wie er mit Leuten, wo die her waren, also mit Leuten aus Ministerien in der Volkskammer in einem Nebenraum umgegangen ist. Der hat die angebrüllt, und ich denke, was ist das denn? Rohwedder, Rohwedder, so ein berühmter Mann. Treuhand, und der hat so viel Macht. Und ich, also, das ist eines meiner unangenehmsten Erlebnisse in der Endphase der 10. Volkskammer, also solche Menschen habe ich nur wenige kennengelernt. Die meisten Menschen die ich kennengelernt habe aus dem Ministerium aus den West-Institutionen waren in Ordnung, und die haben auch mit uns gut zusammengearbeitet, aber wie gesagt, mit der Brechstange, wird auch noch jemand anders gegeben haben, aber ich habe Rohwedder kennengelernt, und das war ein ganz schlimmer Mensch. Nur leider habe ich ihm den Tod nicht so gewünscht wie er denn anschließend gekommen ist, aber es haben sicher andere Leute sich auch an seiner Art gestoßen.


Interviewer: Ok. Wenn wir dann jetzt schon gerade beim Lästern sind, was ist da, was, was dieser Übernacht-Verkauf der ostdeutschen Autobahnraststätten, was ist da Ihre heutige Sicht auf die damaligen Geschehnisse?

Manfred Dott (Teilnehmer) 10.11.2015


Teilnehmer: Der Übernacht -Verkauf der deutschen Autobahn, Autobahnraststätten. Ich kann das hier, ich habe das schon bis zum heutigen Tag so oft sagen müssen, es steht auch in meiner Biografie wie das damals gelaufen ist, aus meiner Sicht. Es gibt ja sicherlich auch eine andere Sicht, aber aus meiner Sicht war das so, eigentlich wäre das eine Aufgabe gewesen die zwischen Gibtner und dem parlamentarischen Staatssekretär des Verkehrsministeriums hätte laufen müssen, oder hätte laufen können, und wie auch immer, aber ich war so beschäftigt mit dem Hin und Her, ich habe das schon mehrfach geschildert, Gesetze ausarbeiten, Gesetze zusammenbringen, versuchen die Texte übereinander zu legen und dann damit als Gesetzesvorlage in die Volkskammer zu gehen, damit war ich so beschäftigt, und heute sage ich sogar, es war vielleicht auch eine gewisse Absicht dahinter mich so zu beschäftigen dass ich von dem Verkauf der Raststätten überhaupt nichts mitgekriegt habe. Ich habe hinterher dann erfahren, aus der Zeitung und so, dass ein Staatssekretär der eigentlich mit dem Verkehrsministerium überhaupt nichts zu tun hatte sich da eingemischt hat, und hat die Raststätten verkauft. Wie der so viel Macht erlangen konnte kann ich mir zwar vorstellen, aber ich kann es hier nicht öffentlich sagen. Das heißt also, er muss in dem engen Kreis, de Maizière, Gibtner, das waren ja zwei Familien die sehr eng zusammen auch privat befreundet waren, muss ja Dinge gewusst haben, dass er im Verkehrsministerium die Macht bekommen hat dieses zu tun, und dieses, sagen wir mal, anzuschieben. Denn ganz abgewickelt wurde das ja bis zum Ende der Volkskammer nicht, aber er hat es eben schon in die Wege geleitet, diese Verkäufe. Und ich habe es nicht gewusst, ich habe es hinterher erst erfahren, und habe auch den Kopf geschüttelt, wie konnte dir das entgehen? In den Arbeitsberatungen, niemand hat mich darauf aufmerksam gemacht dass so was im Gange war, und ich bin der festen Überzeugung dass an meinem Beratungstisch, dass es da Leute gab die das gewusst haben was da läuft, aber die sich nicht getraut haben mir was zu sagen, die vielleicht gedacht haben, lass ihn mal weiter die Gesetze in der Volkskammer vortragen, und lass ihn mal weiter diese, seine Aufgaben erledigen, alles andere machen wir. Und ich habe ja nicht gewusst dass er so, das ist ja eine Sache die, ich würde sagen, die grenzt ja an Unverschämtheit, denn er hat ja da, wenn ich das was ich in der Bild Zeitung gelesen habe, und auch in der Volksstimme gelesen habe, sehr zu seinem eigenen Vorteil gearbeitet. Und das hat ihm nachher auch das Genick gebrochen, das war auch gut so. Und ich sehe, ich muss ihn ja heute immer wieder mal sehen, und kein Wort der Reue, kein Wort des Bedauerns, alles andere und alles mögliche, nur über die Raststätten spricht er nicht. Und es ist auch niemand da der ihn fragt, nicht, ich tu es auch nicht. Obwohl ich das eigentlich als parlamentarischer Staatssekretär könnte, könnte man sagen, was hast du damals in meinem Ministerium, oder in unserem Ministerium gemacht mit den Raststätten? Aber wie gesagt, das hat ja nicht ganz hingehauen, und seine politische Karriere hat er damit selbst beendet.

Interviewer: Ok. Sie sprachen das jetzt in diesem Kontext an, Sie waren, Sie hatten so viel zu tun, da war ein ständig auch hin und her zwischen Ministerium und Volkskammer. Wie ist Ihnen das überhaupt gelungen diese beiden Funktionen auszufüllen? Und welchen Stellenwert, wie waren Sie dann als Staatsminister für Verkehrspolitik letztendlich auch in der Volkskammer gefordert?


Teilnehmer: Ja, das war nicht einfach. Ich habe aber versucht an allen Volkskammersitzungen teilzunehmen die es mir irgendwie möglich gemacht haben. Ich musste zwar mal zur europäischen Verkehrskonferenz eine große Rede halten in Prag, die anschließend, also ich habe mich selbst gewundert, wie viel das war, ich 11 Manfred Dott 10.11.2015 habe das so gar nicht festgestellt, hinterher habe ich gedacht, ach, du warst so schnell fertig, hat man mir vorgearbeitet wie das heute ähnlich ist, ich hatte ja Leute, die konnten solche Reden gut schreiben, ich habe die durchgesehen, habe die dort gehalten, und anschließend war eine ganze Broschüre draus geworden aus dieser Rede. Da war ich mal nicht in der Volkskammer, und da war ich mal nicht im Verkehrsministerium. So was musste ich auch machen, aber im Großen und Ganzen war ich überall dabei und habe, wenn der Minister nicht konnte oder nicht wollte oder sich nicht gefühlt hat, habe ich auch seinen Platz auf der Regierungsbank eingenommen und habe dort das alles so hingekriegt. Ich kann nur sagen, ich habe meinen Sport damals, den ich zu DDR-Zeiten schon begonnen hatte, gebraucht. Ich bin damals auch jeden dritten Tag mehrere Kilometer Dauerlauf gelaufen, egal wo es denn war, und auch wenn mein Minister mit mir geschimpft hat, ich brauchte das, ich musste das haben. Und dann habe ich auch, wenn wir bis tief in die Nacht hinein gearbeitet haben in der Volkskammer, ich war dann auch überwiegend bis zum Schluss dabei, dann habe ich mich auch morgens mal, dann habe ich mich ins Bett gelegt und habe dann auch mal bis um zehn Uhr geschlafen. Und wenn ich mal um neun Uhr schon im Ministerium sein konnte, dann hat mein Mitarbeiter, war ein wissenschaftlicher Mitarbeiter, gesagt, Herr Dott, gehen Sie in Ihren Raum, ich postiere mich hier vor der Tür, es kommt niemand rein, das versichere ich Ihnen. Schlafen Sie mal eine halbe Stunde und dann geht es wieder besser. Das habe ich dann auch gemacht, da war eine Couch drin, habe ich mich hingelegt, im Ministerium, und habe da ein bisschen geruht. Irgendwie musste man das ja hinkriegen, sonst hätte man das gesundheitlich gar nicht geschafft.


Interviewer: Wie schätzen Sie denn das Verhältnis von Kabinett und Volkskammer rückblickend ein?

Teilnehmer: Rückblickend, das Verhältnis von Kabinett zur Volkskammer war durchwachsen. Also wir, die wir die große Mehrheit hatten in der Volkskammer, haben natürlich das Kabinett gestützt, das ist klar, deswegen hatte das Kabinett es auch nicht so schwer mit der Durchsetzung einiger Dinge. Aber, wie gesagt, der Wind war scharf in der Volkskammer, es kamen ja in der frei gewählten Volkskammer ja auch noch andere dazu, da war ja die PDS, also die Soft-SED, da war die Bauernpartei und noch einige kleine, und die haben alle, die waren ja früher schon dabei, und die haben natürlich alle dagegen gearbeitet, und auch über ihre Personen die sie in unserer Regierungskoalition hatten. Das waren zwar nicht viele, aber doch gab es die. Das waren also, ich erinnere mich an den Namen Kirchner in der CDU, der sich nachher kaum noch getraut hat die Volkskammer zu betreten weil man ihn bald gesteinigt hätte, von dem man dann wusste dass er ganz eng mit der Staatssicherheit zusammengearbeitet hat, und andere auch, ja, Aber es waren halt wenige, die meisten der CDU, wenn sie auch in der Blockpartei der CDU waren, waren zwar vorher der SED-Diktatur ausgeliefert, und haben da auch mitgezogen, muss man heute mal so sagen, aber die haben sehr schnell gemerkt dass sich der Wind gedreht hat, und die Christen darunter, die haben dann doch zugesehen dass sie sich mit der CDU in der Bundesrepublik zusammensetzen und da irgendwie eine Einheit draus zu bilden. Diese Schwierigkeiten hatten wir in der DSU nicht. Wir waren eine neue Partei, wir waren uns einig mit unserer Schwesterpartei der CSU, und das hat sehr gut geklappt.


Interviewer: In den Blockparteien gab es ja auch Einige die dann hinterher, denen vorgeworfen wurde mit der Stasi zusammengearbeitet zu haben. Warum, es gab wahrscheinlich immer schon Diskussionen auch in der 10. Volkskammer, warum hat es denn so lange gedauert, und wie haben Sie sich vielleicht auch persönlich dabei 12 gefühlt, der ja einer derjenigen war der auch unter der Stasi zu leiden hatte?


Teilnehmer: Ja, also warum es so lange gedauert hat bis wir Klarheit hatten wer in der 10. frei gewählten Volkskammer der DDR Stasi-Mitarbeiter war, also informeller Stasi-Mitarbeiter oder dem Verdacht der informellen Mitarbeit der Stasi ausgesetzt zu sein, bis wir da Klarheit hatten, das hat deshalb so lange gedauert weil es einige Leute gab, in ganz hohen Funktionen, die sich partout dagegen gewehrt haben diese Aufklärungsarbeit schnell zu betreiben. Wahrscheinlich, sage ich mal so, weil sie selbst informelle Mitarbeiter waren, oder weil sie gedacht haben, ihre Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit, die es vorher mit hundertprozentiger Sicherheit gegeben hat wird sich daher aufklären und ihnen schaden. Und ich habe so einige private Studien gemacht zu der damaligen Zeit, wenn Kohl kam, und Lothar de Maizière, dann gingen die nebeneinander her als kennen sie sich gar nicht. Die haben sich kaum mal freundlich in die Augen geguckt, ich war ja öfter mal dabei, da hat man gemerkt, da ist was. Kohl, entweder weiß der was, oder irgendwas muss da sein was ihn so reserviert erscheinen lässt. Waren beide reserviert, und wenn ich das Verhältnis von Lothar de Maizière zu Gysi sehe, die waren wie Kumpel. Die haben miteinander geschäkert und waren freundlich miteinander, auch das habe ich gemerkt. Das hätte ich ja auch sein können, aber Gysi hat mit mir noch nicht mal auf der Toilette gesprochen wenn wir nebeneinander gestanden haben. Also das habe ich versucht, mit ihm mal ins Gespräch zu kommen, privat, ging nicht. Und da macht man sich ja so seine eigenen Gedanken, was er sein kann. Heute weiß man, es gibt Verdacht, nie bestätigt, immer bestritten, und so von vielen Leuten, und ich sehe darin einen Grund warum es so lange gedauert hat. Auch Diestel, der Innenminister, der aus der DSU kam und dann in die CDU gegangen ist, hat da eine unrühmliche Rolle gespielt. Er war auch keiner derjenigen die das nach vorne gedrängt haben. Er hat es mir mal gesagt, so in der Hälfte der Zeit der Volkskammer, kam er mal zu mir und hat gesagt, du, hör mal, ich habe alle eure Stasi-Akten gesehen, und du, du hast die dickste Stasi-Akte von der ganzen DSU. Ja, sage ich, das kann ich mir denken. Bei dem was ich erlebt habe und so, so lange wie ich in [unverständlich 01:04:33] war, da waren die doch misstrauisch von Anfang bis zum Ende der DDR, was ich so tun könnte, und haben mich deshalb auch so genau durchleuchtet. Wenn sie mich auch in den letzten Jahren in Ruhe gelassen haben, und haben mich zum Studium geschickt. Ich weiß ja heute dass mein Nachbar während des Studiums informeller Mitarbeiter war, und was der über mich geschrieben hat, das habe ich erst hinterher gesehen als ich selbst nach der Wende im Innenministerium gearbeitet habe in Magdeburg, da konnte ich mir das angucken. Ich hatte ja auch einen relativ guten Kontakt zu Gauck, und der hat dafür gesorgt dass ich sehr früh meine Akte sehen konnte. Ich konnte es nicht fassen. Leute die mit uns befreundet waren, wir sind als Ehepaar, meine Frau und ich, mit den beiden zusammen zur Feier gegangen und so weiter, ein Mitstudent, ich wurde krank, ich habe Lungenentzündung bekommen, der kam an mein Bett und hat gesagt, ich habe für dich mitgeschrieben. Ich sage, einen besseren Freund gibt es gar nicht, aber was ich hinterher gelesen habe war genau das Gegenteil. Hat er über mich Berichte geschrieben, die waren unter aller Kanone. Und so gab es halt eben viele Storys die, auch in der Volkskammer, die dazu geführt haben dass bis heute die Aufklärung noch nicht ganz geschafft ist, wer informeller Mitarbeiter war und wer nicht. Es wird bestritten, es wurden Akten vernichtet, ich nehme an, ich will jetzt nicht sagen dass der Innenminister irgendwelche Akten hat verschwinden lassen, auf jeden Fall meine nicht, denn die war noch da. Die hat er durchgeguckt, und hat, naja gut, das kann ihm nur zum Vorteil gereichen bei dem was er so mit den Ausreiseanträgen alles so durch hat, lassen wir so wie es ist. Aber ich nehme an, wenn da jetzt einer, wenn er belastete Dinge gefunden hätte, über sich oder über Leute von denen er in der Volkskammer etwas hatte, ich weiß nicht was er damit gemacht hätte. ich will damit nicht sagen dass er da irgendwas mit, aber ich kann mir schon vorstellen dass Akten in dieser Zeit durchaus weggekommen sind, durch wen auch immer. #01:06:42#


Interviewer: Das was Sie gerade anmerkten, diese permanente Überwachung der Stasi, auch wenn Sie oft erst hinterher erfahren haben wer denn nun genau über Sie berichtet hat, war Ihnen ja wahrscheinlich die meiste Zeit klar dass über Sie berichtet wird. Wie hat denn nun diese Überwachungs-, Repressionserfahrung Ihr politisches Wirken beeinflusst? Hat es das? #01:07:12#


Teilnehmer: Nein, ich muss Ihnen erst mal widersprechen. Ich habe zur damaligen Zeit nicht gewusst dass wenn einer seine Freundschaft so heuchelt, und das wusste ich ja nicht dass es geheuchelt ist, wenn einer mir seine Freundschaft so zeigt, mir hilft, in Bereitschaft ist, im privaten Bereich mit mir zusammen ist, vieles mit mir teilt, dass er so über mich schreibt, das konnte ich mir nicht vorstellen dass Menschen dazu in der Lage sind dann genau das Gegenteil zu schreiben. Das habe ich nicht gewusst, dass Menschen zu so was fähig sind. Also ich habe zwar ein abenteuerliches Leben hinter mir, aber mit der Wahrheit habe ich es fast immer gehalten, und ich konnte mir das nicht vorstellen dass jemand so verlogen über mich schreiben kann. Das war nicht nur er, auch in meinem Berufsleben vorher, bevor ich zum Studium gegangen bin, während der Ausreiseanträge, hatte ich auch Freunde, ganz tolle Freunde, ja, das waren alles informelle Mitarbeiter die mich durchleuchten sollten und die hinterher berichten sollten. Die haben auch fleißig geschrieben, wie sie mich finden und wie ich mich so verhalte. Damals hätte ich es bei den Leuten im Beruf hätte ich es noch eher mir denken können, aber nachher bei dem Mitstudenten, der mein bester Freund war, da war ich so was von perplex wie ich das gelesen habe. Aber wie gesagt, dass es die Leute gab war mir schon klar. Und dass ich nicht, dass ich niemals in diese Situation reinkommen sollte dass man mich vielleicht zu sowas erpressen könnte, ich weiß dass es Leute gab wie zum Beispiel den Volkskammerabgeordneten Altmann aus der CDU aus Halberstadt, der wurde erpresst, und dem habe ich das auch längst verziehen dass er informeller Mitarbeiter war. Der hatte Kinder, die hätten nicht studieren können, und da gab es familiär einige Dinge. Das gab es, aber es war halt nicht in jedem Fall so. Manche haben sich auch selbst angedient und haben sich groß gefühlt für die Staatssicherheit arbeiten zu dürfen. Das war also ein schlimmer Überwachungsstaat, und dass ich überwacht wurde war mir schon klar, aber wie das im Einzelnen aussieht, das habe ich ja nicht gewusst. Das hat man ja hinterher erst zusammengetragen. #01:09:33#


Interviewer: Aber Sie sagten schon dass auch 1989, dass Sie ein ganz vehementes, starkes Bedürfnis hatten gegen die Stasi zu agieren. #01:09:43#


Teilnehmer: Ja, also, ich hatte ein starkes Bedürfnis gegen die Stasi zu agieren, weil ich gewusst habe, die sind dafür da uns zu überwachen, unter anderem. Die hatten ja in alle Bereiche rein, bis in die Volksarmee, bis in die Grenztruppen, bis in die Regierung hatten die ihre Leute. Nicht umsonst hat Mielke oben gestanden und war einer der mächtigsten Menschen in der DDR, und auch einer der gefährlichsten, weil er so dumm war wie er war. Die sind ja sehr gefährlich, und solche Leute gab es in der Staatssicherheit sehr viele, und deswegen musste man sehr vorsichtig sein. Aber als es nachher soweit ging und der Pfarrer zu mir gesagt hat, Herr Dott, ziehen Sie vom Leder was Sie können, jetzt gilt es, und jetzt nach den Westen gehen, das ist nicht. Und das war mir sowieso lange klar, als ich gemerkt habe wo die DDR hinsteuert wollte ich doch nicht mehr nach den Westen. Ich musste hier mithelfen. Ich 14 Manfred Dott hatte zwar die vielen Ausreiseanträge früher mal gestellt, aber in den Westen wollte ich dann nicht mehr. Ich denke, hier willst du dabei sein, so, und dann habe ich mich auch immer gemeldet wenn die Rednerliste ausgelost oder ausgekungelt worden ist in den Kirchen, das war bei uns die Martinikirche, und auch, ich war ja nachher kurze Zeit im Republikforum, im höchsten Gremium des neuen Forums, da war ich immer dabei und habe mich zu Reden gemeldet wo es nur ging. Und das Thema war ja unerschöpflich. Stasi, Stasi, Stasi, Überwachung, Überwachung, und die Polizei, und wie die Stasi wie eine Krake in alle Bereiche hineinragt, das habe ich damals schon, da habe ich vom Leder gezogen. Da hatte ich mir natürlich keine Freunde gemacht, und da habe ich auch mal wieder, wieder mal in meinem Leben sehr gefährlich gelebt. Aber es ging ja alles gut.


Interviewer: Was wollten Sie damals? Eine reformierte DDR? #01:11:32# EINIGE ZEILEN NICHT AUTORISIERT, weil es eine von außen beeinflusste Unterbrechung gab.

Teilnehmer: Nein, ich wollte keine reformierte DDR, eine reformierte DDR wollte ich nicht, von Anfang an nicht. Denn unsere Partei, und auch mein Ratgeber in der katholischen Kirche, wir haben von Anfang an gesagt, egal wie es ausgeht, wir tun alles um wieder ein Deutschland zu werden. Und da hatte ich natürlich keine Schwierigkeiten bei unserer Schwesterpartei, der CSU, mit dieser Auffassung, und das war auch gut so. Und die wussten das, und die haben gesagt, jetzt haben wir hier einen Mann der das vertritt. Und ich glaube, wenn ich hier so zurück gucke in der DSU, da gab es keinen der eine reformierte DDR wollte. Vielleicht Diestel, so im Hinterstübchen, aber der hat es auch nicht gesagt, der hat am Anfang auch so getan als wäre er mit die treibende Kraft bei der Deutschen Einheit, bis er dann zur CDU gegangen ist. Aber wie gesagt, ich wollte keine reformierte DDR, ich wollte die Bundesrepublik Deutschland, das wonach ich eigentlich gestrebt habe, was in vielen Ausreiseanträgen drin stand, ich konnte ja 15 --auch aus meiner Vita nicht raus, wollte ich auch gar nicht, ich wollte in der Zeit meiner Ausreiseanträge, habe ich sehr oft das als Grundlage genommen, dass ich die Freiheit haben möchte die es in der Bundesrepublik gibt, und deswegen will ich mit der Familie dahin. Weil ich die Freiheit hier in der DDR nicht habe. Und das habe ich aber vorher nicht gewusst, ich war so dusselig, so dumm, bevor ich in die DDR übergesiedelt bin, zu glauben dass es mehr Freiheit gibt als die, die wir im Westen hatten. Und deswegen war ich im Westen ja auch auf der Straße. #01:14:31#


Interviewer: Also sie waren in der DSU, die genau die Vereinigung wollte, und das auch so schnell wie möglich. Was gibt es da für eine kleine Anekdote über die Geschwindigkeit mit der man sich das vorgestellt hat? Beziehungsweise, können Sie das noch mal rückblickend erzählen wie da diese Idee überhaupt zustande kam, zu sagen, wir treten sofort bei?


Teilnehmer: Naja, wir treten sofort bei, klar wurde das von uns beantragt, aber da war ich nicht der Wortführer, können Sie sich denken. Aber das es so schnell ging, da wurden wir immer gepusht. Nicht nur ich bin nach München gefahren, sondern auch andere aus unserer Fraktion sind nach München gefahren, und Leute aus München sind nach Berlin gekommen und haben mit uns gesprochen, und da waren wir uns einig. So schnell wie möglich die Einheit Deutschlands. Das daraus jetzt sich ein paar zusammen getan haben die gesagt haben, wir wollen die Einheit noch heute, das war ja gar nicht machbar, und ich weiß gar nicht wie weit die Leute in unserer Fraktion da gedacht haben, da war der Wunsch der Vater des Gedankens. Aber es war mal wieder ein Aufbäumen und ein Mitteilen dass wir das nicht schleifen lassen können. Dass wir die Leute die, sagen wir mal, zur Mäßigung gedrängt haben, und wir haben ja noch Zeit, dazu gehören Einige, einige Zeit lang auch unser Ministerpräsident Lothar de Maizière, die gesagt haben, ruhig, mit Bedacht und so. Er mag ja für seine Auffassung Recht gehabt haben, aber wir hätten zum Schluss das Gleiche erlebt, oder auch etwas anderes. Wir von der DSU wollten den Kräften die es links gegeben hat keine Zeit geben sich zu erholen, denn die wollten ja die Zeit, die haben ja gedrängt, macht langsam, mal noch eine Wahl und so weiter, und dann werden wir schon sehen. Die wollten sich erholen, und diese Zeit haben wir in der DSU, und auch ich, denen nicht gegeben. Also das war mit der Grund warum wir auf das Tempo gedrängt haben. Wenn es dabei auch so eine Anekdoten gegeben hat, wir wollen die Einheit noch heute, oder wir wollen sie dann nächste Woche und so, das war Unsinn. Aber es hat mal wieder gezeigt dass wir beim Ziehen nach der schnellen Einheit mit ganz vorne am Seil gestanden haben. #01:17:00#


Interviewer: Ok. Und wie haben Sie denn letztendlich den letzten Tag der DDR und den 3. Oktober erlebt, 1990? #01:17:07#


Teilnehmer: Den letzten Tag der DDR, den letzten Tag der DDR habe ich mit meiner Frau im Reichstag erlebt, also bei der großen Feierlichkeit, bei dem großen Feuerwerk was es da gegeben hat. Es war also Feiern, Feiern, Feiern, hier Thomas Gottschalk, da Helmut Kohl, da alle anderen die es so gab, von Funk und Fernsehen, von Politik, es hat niemand gefehlt. Die Leute bekommt man so alle gar nicht mehr auf einmal zu Gesicht, und die haben sich alle gefreut, genau wie wir, dass die Einheit Deutschlands geschafft ist. Genau wie wir uns gefreut haben als die Mauer gefallen ist, zu der Zeit waren wir aber nicht in der DDR. Die Geschichte, ich weiß nicht ob Sie sie wissen wollen, wo wir da waren?


Interviewer: Im Norden, ne?


Teilnehmer: Bitte?

Interviewer: Im Norden. Teilnehmer: Nein, in der Schweiz. In der Schweiz waren wir. Man wollte uns weg haben hier zu der Zeit. Also wir haben uns gefreut am Tag der Einheit. Das ist einer der schönsten Tage meines Lebens, es war geschafft, es war erreicht, egal was jetzt kommt, wenn auch für einige das Anschließende was da kam sehr bitter war, die ihre Positionen verloren haben, die von oben nach unten gesackt sind, einige sind aufgestiegen, aber wenige. Wie gesagt, und die Leute sind heute teilweise verbittert. Ich komme ja mit Volkskammerabgeordneten immer wieder zusammen, ich hatte ja Glück, ich war parlamentarischer Staatssekretär und hatte zwei sehr gute Freunde in der, in Magdeburg, die mich in das Innenministerium gebracht haben, das war der damalige Ministerpräsident Gerd Gies, und der Minister Braun die ich gut kannte, die meine Entlassung, die meine schnelle Entlassung ohne berufliche Perspektive in Berlin nicht gutgeheißen haben, die gesagt haben, dann kommst du zu uns und kommst hier ins Ministerium. Und das war der Punkt wo mein politisches Leben weiter ging, wo es nicht geendet hat. Ansonsten wäre Schluss gewesen. Und viele die ich heute in Berlin treffe, wenn wir mal wieder Treffen der Volkskammer haben, die sagen mir dass sie am Existenzminimum kraxeln, sogar Leute aus der DSU, die sagen, für uns war Schluss anschließend. Finde ich nicht gut. Man hätte zumindest die paar Leute, wenn man sieht was heute für ein Geld verschwendet wird, man hätte wenigstens die paar Leute auffangen müssen. Die Minister haben zwar eine Ehrenrente gekriegt, die auch mickrig ist, aber ich als Mitglied im Kabinett de Maizière, nachdem unsere Minister draußen waren, ich habe bis heute nichts bekommen, keine Ehrenpension, kein gar nichts. Und ich habe aber Glück gehabt, ich bin ja zufrieden mit meinem Los, ich bin ja dann in den Ministerien gewesen anschließend, aber wie gesagt, einigen Leuten ist es nicht sehr gut gegangen, und die sind heute ein bisschen verbittert. ich weiß nicht ob sie denken, dann hätten wir es ja auch so lassen können wie es war, das weiß ich nicht. Aber für mich war der Tag der Einheit der glücklichste Tag, und das Glück und meine beruflichen Kenntnisse haben mich ja auch dann ein bisschen weiter gebracht anschließend.


Interviewer: Ok. Sie sagten verbittert, also zumindest was ich so sehe, viele sind dann ja sehr enttäuscht tatsächlich auch aus der Politik ausgeschieden und haben gedacht, das haben wir uns irgendwie anders vorgestellt. Keine Ahnung was die sich gedacht haben, aber bei Ihnen ist es so, Sie haben ja bis heute, Sie machen weiter, Sie sind nach wie vor politisch aktiv. Was ist Ihr Antrieb gewesen, auch nach dem 3. Oktober? #01:21:14#


Teilnehmer: Ja, ich bin bis heute politisch aktiv, weil ich eben ein politischer Mensch bin der sich an den tagesaktuellen Fragen auch reibt, und wenn sie gut sind, sie gut findet. Und ich habe auch meine eigenen Dinge die ich einbringen möchte, das heißt also, nach dem Tag der Einheit, ins Ministerium, und als erstes habe ich mich beworben für den Landtag, aber die DSU ging ja dann wirklich rettungslos baden, ich habe das nicht geschafft, aber wie gesagt, ich habe weiter politisch gearbeitet, habe Vorträge gehalten, habe versucht Leute mit ins Boot zu ziehen, habe aber auf der anderen Seite wieder gesehen dass die Leute vom anderen Spektrum unsere Wahlplakate abgerissen haben, das hat mich wieder aufgebracht, und habe gedacht, du musst jetzt weiter machen, auch wenn der Kampf so scharf ist. Dann hat es aber nicht lange gedauert, dann habe ich gesehen, die DSU ist am Ende, die gibt es zwar heute noch, aber die DSU war damals als politische Kraft die auch in den Ministerien etwas bewirken kann am Ende, bin ich in die CDU gegangen weil die uns am nächsten stand, und weil ich hier, sagen wir mal, gute Erfahrungen gemacht hatte mit CDU-Leuten aus der Bundesrepublik damals. Was ich dann erlebt habe, die zehn Jahre in der CDU, war nicht so glücklich. Es gab viele in meiner neuen Grundeinheit, die Stadt will ich nicht nennen, ist hier ganz in der Nähe, die sehr in Nostalgie geschwelgt haben, wie das doch früher war. Ich konnte das nicht hören, ich konnte es ihnen aber nicht sagen ohne rausgeschmissen zu werden aus der CDU. dass sie das alles so gut fanden und haben von früher erzählt, die haben regelrecht in der Vergangenheit, waren ja auch viele ältere CDU-Mitglieder, die haben zwar, wir sind jetzt eine CDU, aber die Geschichte die sie hatten, die wurden sie ja nicht los. Sind sie bis heute nicht losgeworden. Nationale Front, und so weiter. Und ich habe versucht Einfluss zu nehmen. Nicht indem ich diese Diskussion abgewürgt habe, hätte ich nicht gekonnt als einzelne Person, sondern ich habe versucht politisch Einfluss zu nehmen mit dem was ich zu tagespolitischen Fragen zu sagen habe. Aber ich habe gemerkt, ich habe nie eine Mehrheit erreichen können. Und deshalb bin ich nach zehn Jahren aus dieser Partei ausgeschieden, auf eigenen Wunsch, aber innerhalb dieser zehn Jahre war ich natürlich als CDU-Mitglied in einer besseren Position kommunale Ämter auszuüben. Ich war sieben Jahre Bürgermeister, hier, wo wir jetzt sind, ich war drei Jahre lang Vorsitzender einer Verwaltung, der großen Verwaltungsgemeinschaft Hochharz, in Hasselfelde, das waren alles Stationen die auch sehr gut sind. Da habe ich jetzt kommunale Erfahrungen sammeln können die ich vorher in Berlin nicht hatte. Aber wie gesagt, da bin ich dann raus, war dann eine Zeit lang, einige Jahre dann überhaupt nicht, politisch schon, aber nicht in der Partei politisch tätig. Und dann habe ich mir gesagt, ersten mal, ich bin auch manchmal Opportunist, da war ich das erste Mal, das gebe ich zu, so opportun, ich hatte mir einen Computer gekauft und kam damit nicht so richtig zurecht. Und dann, wo sind die Leute die damit, die davon Bescheid wissen, das musst du doch auch noch lernen, auch wenn du jetzt schon älter bist. Die sind im Chaos Computer Club, und die sind bei den Piraten, so. Ich nix wie hin. Stammtische öffentlich, hingegangen. Ach, wer bist du denn? Da wird sich immer vorgestellt, reihum, jeder sagt wer er ist, und als ich gesagt habe wer ich bin und was ich mal war und so weiter, dann wurden die alle so ein bisschen, naja, kam mir so vor, aber wir sind ja alle gleichberechtigt. Auf jeden Fall habe ich da die Hilfe bekommen und war ganz schnell, innerhalb von einem halben, Dreivierteljahr habe ich alles gekonnt was an der IT Technik so für mich in meinem Alter noch zu lernen war. Deshalb, dafür bin ich natürlich dieser Internetpartei sehr dankbar. Egal wie es da politisch manchmal her geht, es geht da wirklich hoch her. Und wenn ich sage, bei Parteitagen habe ich sogar mich ans Mikrofon gestellt und habe versucht unser Programm, was wir noch nicht hatten als ich eingetreten bin bei den Piraten, das mit zu beeinflussen indem ich bestimmte Dinge dort vorgetragen habe, und am Beifall habe ich gesehen ob man die mitträgt oder nicht. Das war für mich auch eine Zeit der rhetorischen Übung und des nicht Verkümmerns in der Politik, denn in meinem Alter nehmen sich viele auch zurück und machen nichts mehr, da möchte ich nicht hinkommen. Ich trinke lieber eine ganze Kanne Kaffee, oder trinke von diesen komischen Getränk was die Piraten da immer haben, das geht zwar auf die Leber, aber es macht fit und es macht hell. Diese komische... #01:26:39#


Interviewer: Club-Mate bestimmt.


Teilnehmer: Ja, genau. Club-Mate. Ich wollte keine Reklame schieben, auf jeden Fall habe ich dort sehr gute Erfahrungen gemacht, bis heute, was mir nicht gefällt ist dieser übertriebene Datenschutz den man da... #01:26:56# Interviewer: Ich glaube wir gehen dann einfach noch mal ein Stück weiter, ich habe noch drei kleine Fragen, habe ich noch auf dem Zettel. #01:27:01# 18

Teilnehmer: Die APO kam noch nicht, nee.


Interviewer: Ja, wenn Sie..

Teilnehmer: Na, vielleicht lassen wir die auch weg. Interviewer: Ja, rückblickend, worauf sind Sie stolz, oder sehen Sie auch Versäumnisse wenn Sie auf Ihre Arbeit gucken die Sie hatten, 1990 im Ministerium? Wie ist so Ihre persönliche Bilanz?


Teilnehmer: Auf die Frage, worauf bin ich stolz, ich bin auf mein ganzes Leben stolz, auf die Erfahrungen die ich gemacht habe, nicht nur auf das was ich im Ministerium erlebt habe in der 10. frei gewählten Volkskammer, sondern auf mein ganzes Leben, was im Grunde dazu geführt hat dass ich anschließend in der 10. frei gewählten Volkskammer tätig sein durfte. Ich bin auf mein ganzes Leben stolz, auch auf die Zeit, da bin ich zwar nicht ganz so stolz, wo ich zwei Jahre lang in meinen jungen Jahren zu weit nach links getappst bin, weil ich gedacht habe, du findest die Freiheit, die größere Freiheit als die, die man in der Bundesrepublik hatte, die gibt es. Die gab es aber nicht, die gab es nur auf dem Papier, und ich habe es ja dann hinterher in der DDR feststellen müssen dass es nicht die Freiheit die ich mir vorgestellt hatte gibt, sondern eher ein Zwangsregime was sich zwar frei nennt, aber nicht frei ist. Ich bin im Grunde auf diese ganzen Erfahrungen stolz, auf die zwei Jahre sehr linker Tätigkeit, deswegen kann ich auch viele in meiner Partei verstehen, obwohl ich jetzt zum konservativ-sozialen Flügel in meiner neuen Partei gehöre, aber ich kann auch die verstehen die vorübergehend sich der Antifa nähern. Weil ich selbst so eine Erfahrung mal gemacht habe in den jungen Jahren, deswegen kann ich die verstehen. Das ist ihr Streben nach Freiheit, die fühlen sich im Moment unwohl, oder sie fühlen sich von der Politik gegängelt oder wie auch immer, und möchten aussagen, ich will jetzt das und das, und ich habe einen politischen Willen und eine politische Vision, und die gehen dafür auf die Straße. Das kenne ich alles, und darauf bin ich stolz, auf diese Erfahrung. Und ohne diese Erfahrung hätte ich meine Frau nicht kennengelernt, mit der ich schon so lange zusammen bin, die DDR-Bürgerin war, und ich sage, was tut mir Leid, das tut mir alles nicht Leid. Auch diese Erfahrung. Ich kann natürlich niemandem empfehlen dass er diese Erfahrung so macht wie ich, sondern dann müsste er jetzt wie ich ganz links anfangen in jungen Jahren und dann selbst sehen, aber es gibt ja dieses Regime nicht mehr wo er die Erfahrung sammeln kann die ich gemacht habe anschließend in der DDR. Also kann ich das niemandem empfehlen, aber meine Erfahrung war so, mein Lebensweg war so. Und ich bin zwar nicht stolz darauf, aber ich finde diese Erfahrung die ich gemacht habe gut, und das was dann anschließend kam, dieses Verhalten in der DDR, darauf bin ich stolz, dass ich das geschafft habe lebend zu überstehen, bis zur Volkskammer. Denn es war nicht immer der Fall dass es so glimpflich abgehen konnte.

Interviewer: Ok. Und, na, wenn Sie heute, wenn heute vielleicht so eine Simson mit 60 Km/H an Ihnen vorbeifährt, oder wenn Sie den Grünpfeil, der Grünpfeil Sie einfach vorbeilässt an der roten Ampel, denken Sie da vielleicht auch manchmal noch zurück an die Zeit im Staatsministerium, oder ist das für Sie, im Ministerium für Verkehr, oder ist das nicht mehr so präsent in Ihrer... #01:31:11#


Teilnehmer: Meinen Sie jetzt das Simson Moped? #01:31:12# Interviewer: Ja. #01:31:13# Teilnehmer: Ja, da kann ich Ihnen auch die Schwalbe nennen oder das Jawa Motorrad. Also, ich kenne das ja alles. Es gibt sehr schön zurechtgemachte Simsons, und es gibt sehr schön zurechtgemachte Schwalben, und ich finde immer gut wenn man die mal sieht wieder, oder ein schön zurechtgemachter Trabant. Als Erinnerung, das heißt nicht dass wir damals auf dem neuesten Stand waren, aber Simson, das bedeutet für mich immer das erste, nee, das zweite Jahr nachdem ich aus [unverständlich 01:31:51] draußen war, meine Tochter, die war mit eingesperrt, die konnte wieder zur Schule gehen, ging dann, wurde dann die beste Schülerin, ging dann zur erweiterten Oberschule, also zur EOS, und sagte dann, Papa, die haben alle ein Simson vor der Türe stehen, ich müsste das auch haben. Und ich sag, ja, da musst du aber bei helfen, so viel verdiene ich nicht. Ich war ja damals noch im Kreisbaubetrieb in einer Klempnerei beschäftigt, und da ist sie aufs Feld gegangen hier in der DDR, hat Rüben gehackt, hat dazu beigetragen, ich habe ihr die Hälfte gegeben, sie hat die Hälfte dazu getan, sie hat sich das Simson gekauft. Und wenn ich heute ein Simson Moped sehe, werde ich immer wieder daran erinnert, und sie war so stolz, so, jetzt gehöre ich auch dazu. #01:32:38# Interviewer: Das ist Ihre persönliche Geschichte, gut. Letzte Frage, dann sind die Akkus auch schon wieder leer und die Bänder voll. Inwieweit nahmen das Bundesministerium Einfluss auf Ihre Arbeit im Ministerium für Verkehr? Oder überhaupt auf die Arbeit im Allgemeinen im Verkehrsministerium? Gab es, hat das Bundesministerium Einfluss ausgeübt, und wenn ja, wie? #01:33:02# Teilnehmer: Ich habe das schon sehr oft gesagt, das Bundesministerium für Verkehr hat auf meine Arbeit einen sehr vorsichtigen Einfluss genommen, den ich kaum gemerkt habe. Also das was bei mir ankam, vielleicht hat das Bundesministerium für Verkehr beim Minister Gibtner größeren Einfluss genommen, aber bei mir nicht. Ich war, das Bundesministerium für Verkehr wurde von einem CSU-Mitglied geleitet, ich war in der DSU, ich bin oft nach München gefahren, wir hatten keine Probleme, und das was ich da in der 10. Volkskammer für mein DDR-Ministerium getan habe als Staatssekretär, das entstammt der Feder meiner Mitarbeiter, die natürlich auch sich die Dinge rangeholt haben oder bekommen haben vom Bundesministerium für Verkehr, die sich dann in die Richtung bewegt haben dass wir ein einheitliches Verkehrsrecht, ein einheitliches Luftrecht, Seerecht und Bahnrecht bekommen. Aber gemerkt oder unangenehm war mir das nicht. #01:34:14# Interviewer: Aber das war schon die Priorität, ein einheitliches Recht? #01:34:17# Teilnehmer: Ja, das war Priorität, dass wir ein einheitliches Recht bekommen, von Anfang an.


Interviewer: Gut. Herr Dott, ganz herzlichen Dank. #01:34:28#


Teilnehmer: Bitte. Gerne geschehen. Mal sehen was draus wird. Kriege ich den Film? Nee. Interviewer: Ja, sicherlich kriegen Sie da, ich befreie Sie mal jetzt erst mal hier von. Teilnehmer: Dann lade ich den anschließend bei YouTube hoch. Interviewer: Das darf ich nicht, die, ja, das ist natürlich die Frage, da werde ich mich mal erkundigen.

Teilnehmer: Ja, ja.

Interviewer: Ich mache das mal hier raus. #01:34:48#

Interviewer: Also das Internet ist ja was, eine wundervolle Errungenschaft, eine wundervollen Errungenschaft der Freiheit.

Teilnehmer: Ja, das ist r ichtig. Warum haben Sie das eben nicht gesagt? Interviewer: Naja, ist ja nicht so unser Thema. --Manfred Dott (Diskussion) 11:04, 2. Dez. 2015 (CET) --Manfred Dott (Diskussion) 12:59, 2. Dez. 2015 (CET)

48 Eine Verhinderungsbehörde

Die Deutsche Bundesbehörde für die Verwaltung der Stasiunterlagen der ehemaligen DDR


Als DDR-Ausreiseantragsteller und anschließender Wahl in die einzige frei gewählte 10. Volkskammer der DDR, hatte ich nach der Deutschen Einheit ein großes Interesse daran, die über mich existierenden Stasiunterlagen, oder im DDR- Amtsdeutsch , meine ,,Unterlagen der operativen Personenkontrolle” zu sehen.

Die Behörde, die kurz nach 1990 noch wesentlich von Leuten aus der freien Volkskammer wie unserem heutigen Bundespräsidenten Gauck beeinflusst wurde, war im Vergleich zu heute klein. Aber der frische Wind der Wiedervereinigung und der Druck der damals vielen Antragsteller führte dazu, dass nach relativ kurzer Antragszeit, die Interessenten ihre Akten einsehen konnten. Bei mir waren das 4 Monate Wartezeit. Mit hohem Blutdruck saß ich im Haus der ehemaligen Staatssicherheit, das ich vor geraumer Zeit mit gestürmt hatte und las was faule und übereifrige Mitarbeiter der Stasi über mich geschrieben hatten. Die Akteneinsicht gewährten mir ehemalige Beschäftigte des Ministeriums für Staatssicherheit, die übernommen wurden. Da es schnell ging, schluckte ich diese Kröte. Die Beschäftigten, damals der Stasi und nun der Bundesrepublik, kämpften schließlich um ihr berufliches Überleben.

Die fast 400 Seiten meiner Akte zeugen davon, dass die Stasi sich intensiv mit mir beschäftigt hatte. Wie der damalige Innenminister Diestel, aus der DDR-Regierung Demaiziere mir sagte, hatte ich die umfangreichste Akte meiner Fraktion.

Mittlerweile müssen die Beschäftigten der Stasiunterlagen nicht mehr um ihre Arbeitsplätze bangen. Sie sind nur noch wenig abhängig von ihrer früheren Tätigkeit. Es sind auch sehr viele neue Mitarbeiter dabei. Oft Leute, die den ersten Beschäftigten um nichts nachstehen. Vor fast einem Jahr habe ich einen erneuten Antrag auf Einsichtnahme gestellt. So schnell wie nach der Wende, wo wir noch zur Abgabe unseres Antrages bei der Stasiunterlagenbehörde Schlange stehen mussten, geht das heute nicht mehr. Damals hätte ich noch warten können. Jetzt, mit 72 Jahren, bleibt mir nicht mehr allzu viel Zeit. Das wissen auch die Leute von der Bundesunterlagenbehörde für die personenbezogenen Stasiunterlagen.

Vor vielen Wochen teilte mir die Stasiunterlagebehörde aus Magdeburg schriftlich mit, dass man neue Stasiakten über mich gefunden -und die ich noch nicht gesehen hätte. Nun ist wieder Stille eingekehrt. Liebe Mitarbeiter dieser Bundes/Landesbehörde in Magdeburg. Warum zeigt ihr mir diese Akten nicht? Wartet ihr vielleicht darauf, dass der Antragsteller Manfred Dott verstirbt. Ich lebe noch und fordere euch auf: ,, macht das alsbald, wofür ihr von uns Steuerzahlern entlohnt werdet.” Die Entwicklung neuer Antragsformulare und das Schreiben von Zwischenbescheiden ist doch sekundär. Manfred Dott

Diesen Artikel stelle ich zuerst bei meiner Hausenzyklopädie ein, der PlusPedia. Da diese Verfahrensweise sicher nicht nur mich betrifft, stelle ich den Artikel auch bei Wordpress und anderen ein. Es wäre schön, mal etwas in der Presse wieder zu finden. --Manfred Dott 22:35, 28. Sep. 2012 (CEST)

49 Tod im Schwielochsee

Gestern erhielt ich die Nachricht vom plötzlichen Tod des letzten DDR Wirtschaftsministers Dr. Gerhard Pohl, der Tot im Schwielochsee am 28. 05. 2012 gefunden worden sein soll.

Ebenfalls erhielt ich eine Einladung zum Requiem in die katholische Kirche in Forst (Lausitz) für den 11. 06. 2012. Wir waren ja vor dem Ende der DDR, in der selben Regierung Demaiziere tätig.

Gerhard Pohl trat 1958 in die DDR Block CDU ein. Nach 1970 war er zeitweilig im DDR-CDU-Kreisvorstand Forst. Gerhard Pohl war bereits 1981 und dann bis 1990 Mitglied der DDR-Volkskammer. Er hatte sich also ein hohes Vertrauen beim DDR-Staat, bei der Nationalen Front (der politischen Parteienvereinigung bzw. der Gleichschaltungsorganisation der DDR) und bei der DDR CDU erarbeitet. Ich könnte mir vorstellen, das Lothar Demaiziere bei der Auswahl des Wirtschaftsministers Dr. Gerhard Pohl weniger Probleme hatte, als bei meiner Bewerbung, einer Bewerbung eines ehemaligen Ausreiseantragstellers zum DDR-Bauminister, der dann anschließend Viehweger hies. Wie Viehweger, trat auch Wirtschaftsminister Dr. Gerhard Pohl noch vor Ende der DDR, aus unterschiedlich interpretierten Gründen, von seinem Amt zurück. In der letzten Zeit leitete er den Verein von Mitgliedern der ehemaligen CDU/DA Fraktion der Volkskammer, dem auch ich einige Zeit angehörte.

Bin dort ausgetreten weil die CDU meine Mitgliedschaft abgelehnt hat und weil ich die Gespräche bei den Vereinstreffen nicht mehr ertragen konnte, die sich oft mit DDR-CDU Erinnerungen beschäftigten, zum Teil aus der Zeit, als ich in Barby eingesperrt war. Freue mich aber, dass ich immer noch informiert werde. Es genügt, wenn ich die Mitglieder des Vereins, wie Prof, Dr. Güther Krause und andere ehemalige Politiker zu Jahrestagsfeiern der Einheit, des Einigungsvertrag oder zu sonstigen Gelegenheiten sehen darf. Trotzdem trauere ich mit, um den ehemaligen DDR Minister Dr, Gerhard Pohl und wenn ich es terminlich einordnen kann fahre ich auch zur Beerdigung nach Forst. Als Christ hatte er sicher oft mit seinem Gewissen Kämpfe zu bestehen, wenn er sich klar wurde, dass er in seinen hohen DDR-Ämtern, auch unter Honecker, einen Atheistischen DDR-Staat unterstützte, dessen Grundmaxime es auch war, die Menschen von einem wie auch immer gearteten Gottesglauben abzubringen. Nach der Devise: “Religion ist Opium für das Volk“. Möge Dr. Gerhard Pohl seinen Frieden finden und einen Platz bei Gott. --Manfred Dott (Diskussion) 23:45, 5. Jul. 2014 (CEST)


50 Volkskammer Haudegen sterben aus.

Vor einigen Wochen erhielt ich eine Einladung der Landesregierung von Sachsen - Anhalt zum Gedenkakt aus Anlass des Todes des ehemaligen Stellvertretenden Volkskammer Präsidenten und späterem Ministerpräsidenten von Sachsen - Anhalt Dr. rer nat h. c. Reinhard Höppner,(zum 3. Juli 2014) der im sogenannten "Magdeburger Modell" in einer Minderheitsregierung sich, von der PDS, annähernd. 10 Jahre, als Ministerpräsident, tolerieren lies. Ich war dort und traf einige noch lebende Mitglieder der 10. Volkskammer der DDR. Die Gedenkreden hielten. Der Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff MdL und Bundestagspräsident a. D. Dr. h. c. Wolfgang Thierse.

Bei der vergleichbar kurzen Rede des derz. Ministerpräsidenten Haseloff, konnte man den persönlichen Abstand zu Höppner deutlich spüren. Es war eine Pflichtrede. Wolfgang Thierse, auch in der 10. Volkskammer, hat das Leben von R. Höppner realistisch beschrieben. Auf eine entsprechende Frage von Thierse an Höppner, sagte Höppner: Ich war in der DDR kein Opfer und kein Täter. Damit erklärt sich auch die Unbefangenheit, sich 10 Jahre, von der PDS als Ministerpräsident bestätigen zu lassen. Der dadurch entstandene Schaden in der SPD war ihm gleichgültig. In der 10. Volkskammer konnte ich oft miterleben, wie Höppner, als Stellvertreter der Präsidentin, Bergmann Pohl, bsonders heiße Kastanien aus dem Feuer holte. Die Präsidentin B. Pohl war dazu zu weich. Dafür gebührt Reinhard Höppner Dank. Leider verstarb er mit 65 Jahren sehr früh. Aber sein Andenken in der Deutschen Geschichte, wird bleiben.

Die zwischenzeitlich zur Überleitung gespielten 3 Orgelwerke, verstehe ich als unpassende Selbstbefriedigung des Domorganisten Barry Jordan. Erstens: Jean Langlais aus Trois Paraphrases Gregoriennes, Opus 5 Nr. 1 Zweitens Gabriel Pierne Cantilene Op. 29 Nr2. Drittens Te Deum, aus Trois Paraphrases Gregoriennes, Op. 5 Nr. 3 Alle drei Werke schwierig zu spielen aber gewollt schräg und hyper modern. Der Altersdurchschnitt der Gäste lag bei etwa 50 bis 85 Jahren. Es waren keine Jugendlichen anwesend. Bei der Gästeliste, hätte man die Musik entsprechen anpassen können. Man merkte, der Organist wollte z. B. kein Largo, sondern ein Zeichen seines Könnens. Schrecklich, aber Anerkennung. --Manfred Dott (Diskussion) 00:36, 6. Jul. 2014 (CEST)



--Manfred Dott (Diskussion) 23:48, 5. Jul. 2014 (CEST)

51 Kinderzeitzeugin

Anja Elisabeth Dott

20._Februar 1964 Koblenz, ist eine Deutsche Unternehmerin.

Leben :1971 zog die Tochter von Elke Dott und Manfred Dott mit ihrem Vater in die DDR. Achtjährig, war sie mit ihm ein Jahr lang hinter Stacheldraht mit bewaffneter Bewachung, ohne Ausgang, gefangen. Sie büßte mit dem Vater, für das politische linke Abstellgleis auf das er sich in seinen jungen Jahren begeben hatte

Anja Dott hat durch die Gefangenschaft, ein Jahr Grundschule versäuumt. Sie hat als Kind, die Diskriminierungen in der Schule und im Bekanntenkreis mit aushalten müssen, denen ihre Eltern durch die 19 Ausreiseanträge aus_der_DDR, ausgesetzt waren. Sie musste anschließend mehr und schneller lernen als andere Schulkinder, um das verlorene Schuljahr aufzuholen.

Anja Dott hat trotzdem ein Einser Abitur gemacht und an der Martin_Luther_Universit Halle_an_der_Saale Chemie studiert. Als Diplom-Chemikerin arbeitete sie noch einige Zeit an der Universität. Nach der Deutschen Einheit hat sie ihr Promotionsziel aufgegeben und wurde Unternehmerin, was sie bis heute erfolgreich ist. Anja führt ein eigenes Seminarhaus in [[Stiersbach bei Oberroth und sie betreibt eine Lebensschule in Portugal auf eigenem Grundstück.

Anja Dott ist eine Kinderzeitzeugin der DDR und der Wiedervereinigung Deutschlands. Sie hat nicht nur als Kind in dieser Zeit in der DDR gelebt, sondern sie hat als Kind erfahren, was Gefangenschaft in einer totalitären Diktatur und was DDR Ausreiseanträge der Eltern, auch für sie als Kind bedeuten. Sie hat auch erlebt wie der Vater anschließend durch Mithilfe der Katholischen-DDR Kirche, in der Regierung der DDR, in Berlin, im politischen Zentrum, bei der Deutschen Wiedervereinigung mithelfen durfte.--Manfred Dott 20:51, 14. Aug. 2011 (CEST)



52 Erster Stasibericht

über Manfred Dott nach seiner Übersiedlung aus der Deutschen Bundesrepublik in die DDR

Das sog. Aufnahmeheim in Barby in dem Zuzugswillige aus der Bundesrepublik in die DDR rd. ein Jahr auf ihre Einbürgerung warten mussten, war bescheiden gefüllt. Es waren vorwiegend Menschen mit niedrigem Niveau die oft in der BRD überschuldet -und vor den Vollzugs-und Inkassobeamten auf der Flucht waren. Sie erfassten nicht welchen Schritt sie mit ihrer Übersiedlung vollzogen. Mein Übersiedlungsanliegen war grundlegend anders. Deshalb lebte ich so gut ich konnte, mit meiner 9 jährigen Tochter ruhig und friedlich, mit den Insassen und dem Aufsichtspersonal des Lagers zusammen.

Wie in meiner Biografie,aus meiner Sicht als Betroffener M. Dott festgehalten, habe ich mich in dem Jahr der Gefangenschaft, in diesem so genannten Aufnahmeheim in Barby bei Magdeburg, also ruhig verhalten, um die Übersiedlung zu meiner Verlobten Edith Goerke in Athenstedt bei Halberstadt, nicht zu gefährden.

Wie das die Stasi sah, zeigt folgender Originalbericht.

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR

Aufnahmeheim Barby 24.01.1973

Zuzug Dott, Manfred 30. 10. 40 Koblenz. Dort. FS v. 19.01. 73

Befragung der Auskunftsperson xxxxx ergab:

D. ist BRD Bürger, war in Absprache ZK der SED und Vorstand der DKP von 71 -72 in Berlin Karl-Marx Institut zum Studium der Gesellschaftswissenschaften. Im Januar 72 habe er in Berlin im Oktoberklub die Tochter des Görke, Edith, geb. 05. 02. 1954 Halberstadt wh. Mit HW Athenstedt 57, mit NW Berlin - Biesdorf Oberfeld Str. Studentenwohnheim kennen gelernt.

Der Vater des D. ist BRD Bürger, jetzt Rentner, vorher selbstständiger Handwerksmeister, Baugewerbe. Günstige Vermögensverhältnisse, Höhe nicht bekannt. Mutter des D. Hausfrau. D. ist von Beruf Installateur, hatte vor DKP Beitritt ein eigenes Hotel, zuletzt war es Versicherungsagent bei einer Autofirma mit ca 1000,- DM Monatseinkommen. Infolge seines DKP Beitritts brachen seine Eltern zeitweilig die Verbindungen zu ihm ab, das ist zur Zeit wieder bereinigt. Die Görke stellte beim MDI Antrag auf Übersiedlung in die BRD, zog diesen Antrag angeblich wegen zu langer Bearbeitungszeit zurück. Nun will D. in die DDR übersiedeln. In der BRD sei D Mitglied der Landesleitung der DKP in Rheinland Pfalz und DGB Funktionär gewesen. Ferner sei er im Besitz eines Autos und 6 Grundstücken an der Mosel, Die nicht als Baugrund sondern als Campingplätze geeignet seien. Abbruch des Originalauszuges. Diese Kleinigkeiten, wie auch die Familienbeurteilung des zuk. Schwiegervaters möchte ich hier ausblenden. Schlusssatz: Nach Beratung in Kommission IX / 20 wird Aufnahme des o. G. zugestimmt.

i. V. Seiffert Hptm.

Nach den ersten DDR- Jahren im Beruf und den ersten Ausreiseanträgen der Familie Dott, wurde ein Tonbandbericht des Vorgesetzten meiner Frau, vom IMS Schneider , einem promovierten Arzt, der Stasiakte beigefügt.

Originalabschrift aus der Stasiakte:

Bericht zum Problem Edith Dott u. Ehemann.

Das Problem des Ehepaares Dott ist mir gut bekannt. Schwester Edith Dott arbeitet in unserer Einrichtung. Ich kenne sie seit etwas mehr als einem Jahr. Was mir eigentlich immer auffiel, war ihre positive Weltanschauung im Sinne unseres Staates. Sie hat also eigentlich die Gelegenheiten, wenn es notwendig war, wahrgenommen, um ihre Meinung entsprechend ihrer Weltanschauung zu sagen.. In ihrer Handlungsweise, ist sie zwar in ihrem Beruf noch sehr wenig erfahren, sie hat erst wenige Dienstjahre, ist ein bisschen zerfahren, vom Charakter her etwas laut und unausgeglichen, aber sonst recht gut beiflussbar und eigentlich ganz willig.

Ich habe einiges über die Problematik ihres Ehemannes erfahren, der angeblich Mitarbeiter der DKP in der Bundesrepublik gewesen sei, dann auf Grund der Heirat mit Edith Dott hier in die DDR übergesiedelt ist und angeblich seine Schwierigkeiten hat hier Fuß zu fassen.

Mir ist bekannt, dass Herr Dott sich in der Abendschule qualifiziert hat, indem er die 10. Klasse nachgemacht hat, um dann möglichst den Beruf eines Pädagogen zu erlernen bzw. ein Studium dazu durchzuführen. Eigentlich, solange ich Frau Dott kenne bestand dieses Problem. Nach Aussage der Schwester Edith Dott ist aber ständig eine Qualifizierung in dieser Art abgelehnt worden. Das Letzte was da noch in Frage kam war ein Ingenieur - Studium. Dazu brauchte er die Zustimmung des Betriebes, der dies ablehnte.

Ich weis, dass Herr Dott sehr ehrgeizig ist. Mir ist er bekannt. Ich habe ihn als Patient. Er ist eigentlich sehr zielstrebig, auch intelligent und durchaus in der Lage, eine Funktion auszuüben, die über seiner jetzigen Tätigkeit liegt. Da Herr Dott wesentlich älter als seine Frau ist, liegt es nahe, dass er in der Familie praktisch das Wort hat, dass er auf Grund seiner Lebenserfahrung und seiner Intelligenz auch in der Lage ist, seine Frau zu beeinflussen. Mir ist seit einigen Tagen bekannt, dass das Ehepaar Dott eine Beschwerde an den Staatsrat gerichtet hat.


Weil das Fortkommen des Ehemannes hier angeblich behindert wird und das angeblich gleichzeitig der Ausreisewille in die Bundesrepublik kund getan wurde.

Weiterhin ist bekannt, dass es Perteiaussprachen gegeben hat mit der Schwester Edith Dott bei der Abt. Gesaundheitswesen des Rates des Kreises. Ursprünglich war die Kolln. Dott darüber sehr deprimiert, sie fühlte sich unrechtmäßigt behandelt und fühlte sich im Recht. Sie hat sich mittlerweile wieder gefangen und ist wieder ausgeglichen in ihrem Verhalten.

Ich hielte es für ungünstig, die Schwester Edith Dott in die Bundesrepublik ausreisen zu lassen, da sie normalerweise vom Charakter und auch von der Weltanschauung her ein Mensch ist, der in die DDR gehört und sicherlich, aufgrund ihrer Weltanschauung, in der Bundesre3publik in Konflikte geraten könnte.

Für die treibende Kraft in Bezug auf diesen Ausreiseantrag halte ich ihren Ehemann, der sicherlich enttäuscht hier ist und sich in seinem Fortkommen eben behindert sieht.

Gezeichnet, Schneider (Deckname des Arztes u. Vorges. von Schwester E. Dott) Ende des Stasi-Originalauszuges Der Stab über meine Frau war somit gebrochen, von einem Stasi-Arzt, der die Bundesrepublik nie gesehen hatte u. der seine Auffassung lediglich aus der DDR Propaganda bezog.

--Manfred Dott 11:35, 12. Dez. 2011 (CET)

53 Ausreisebegehren aus der DDR

Allgemeines

Ausreisebegehren war der Begriff für Ausreisewillige, welche die DDR, in der sie ihre Staatsbürgerschaft hatten, verlassen wollten. Ein großes Problem war das für die DDR Machthaber bis 1989. Wer die DDR Ausreise begehrte, hatte bestimmte Vorstellungen, wie das in die Praxis umzusetzen ist. Erstens: das kleinere Risiko für Leib und Leben:

Der Ausreiseantrag

Dieser wurde in der Regel beim jeweiligen Rat des Kreises gestellt. Wenn das keinen Erfolg hatte, stellten viele, in ihrer Ausweglosigkeit, auch Anträge an den Ministerrat der DDR oder an Erich Honecker persönlich. Auch in den Volkspolizeikreisämtern wurden Ausreiseanträge abgegeben. Durch diese breite Streuung konnte das nicht mehr unter der Decke gehalten werden. Wer einen Ausreiseantrag in ein westliches Land stellte, musste erhebliche Schikanen, berufliche Zurückstufung, und Diskriminierung, bis in die Familie hinnehmen. Nicht selten gab es Putzfrauen mit Ingenieurausbidung und Pförtner, die vorher Leitungskader waren. Wer diese Ochsentour, die oft auch in DDR Zuchthäusern endete, vermeiden wollte, der wählte einen Weg mit hohem Risiko.

Die Flucht

Die DDR Bürger, welche ihr Ausreisebegehren durch Flucht realisieren wollten, blieben oft lange unentdeckt. Sie konnten sich beruflich entwickeln. Ihre Kinder wurden in der Schule nicht, wie bei Ausreiseantragstellern diskriminiert. Oft waren das sogar Mitglieder der SED oder Sportler. Ihre Fluchtwege waren: einmal, der nach DDR Recht illegale Grenzübertritt, bei dem viele durch die installierten Selbstschussanlagen oder eifrige DDR Grenzer, ihr Leben verloren. Manchen gelang diese riskante Flucht. Diejenigen, die dabei fest genommen wurden, wanderten für viele Jahre ins Zuchthaus und ihre Familien draußen, wurden ihres Lebens nicht mehr froh. Weitere Fluchtwege waren Schmuggel in Hohlräumen von Transitfahrzeugen und Flucht mit selbstgebauten Luftfahrzeugen, meist Propangas betriebenen Heißluftballons, mit Plattformen für die ganze Familie.

Eine weitere Gruppe versuchte ihr Ausreisebegehren durch genehmigte Besuchsreisen in den Westen zu realisieren.

Die Nichtrückkehrer

Zu den Gruppen, die durch Antrag oder Flucht, ihre Ausreise erreichen wollten, gab es noch die Gruppe der Geduldigen. Sie warteten, bis Verwandte im Westen, ersten oder zweiten Grades, einen runden Geburtstag hatten, schwer erkrankten oder starben. Viele, die dann zu Besuch in den Westen fahren durften, kamen nicht mehr zurück. Diese von den DDR Behörden nicht gern gesehenen, aber durch Vereinbarungen zwischen DDR und BRD, sowie die Schlussakte von Helsinki gedeckten Reisen, stellten manches Ehepaar auf eine harte Probe. Einige Ehepartner in der DDR, mussten auf diesem Wege erfahren, wie sehr ihrem Partner an ihrem Eheverhältnis gelegen war. Einige führten so aber auch ihre Familien mit Hilfe der Deutschen Bundesregierung wieder zusammen.--Manfred Dott 15:55, 29. Jul. 2011 (CEST)

Die Familie Dott wählte den ersten Weg und eröffnete dem DDR Staat, allen Arbeitskollegen und der eigenen Verwandtschaft, dass sie die DDR verlassen wollten und dass sie dort für sich keine Zukunft mehr sehen.


hier eine Momentaufnahme aus dem Jahr 1977

Über die Ausreiseanträge der Familie Dott , die beim VPKA (Volkspolizei) abgegeben wurden, gibt es keine Unterlagen in der Akte.

Im Folgenden ein Originalauszug aus der DDR-Stasiakte des Manfred Dott. Den Vertraulichkeitsschutz für diesen Auszug meiner eigenen Akrte, hebe ich hiermit auf.


54 Lustmädchen

Meinem abenteuerlichen Leben als Rebell im DDR Sozialismus: geb. in Koblenz Superlinks in der BRD, Kontakt in die DDR, Studium als Westler in Ostberlin, Umzug 1972 mit Tochter in die DDR, knapp ein Jahr mit Tochter eingesperrt, Misstrauen, Bewährung, 19 Ausreiseanträge zurück in d. BRD, kein Erfolg, Ergebnis Antikommunist. Job, erneutes Studium Hochbauwesen, als Lohn für die Aussetzung des Ausreisewunsches, Leitungsfunktion im Wohnungsbaukombinat. Auferlegt. Schweigen über DDR Vergangenheit, Ruhefase ohne weitere Stasirepressalien. In dieser Zeit 1985 bis 1987 Ereignete sich folg. stasigesteuerte Begebenheit:

(Die folgende Aussage mache ich erst jetzt, weil meine Ehe, obwohl die Begebenheiten vor 25 Jahren waren, nicht in Gefahr kommen soll.')

Meine gehobene Leitungsfunktion, also meine tägliche Arbeit, im größten Baubetrieb des DDR Beziks Magdeburg , dem Wohnungsbaukombinat (WBK) wurde, wie meine Stasiakte belegt, genau beobachtet. Mein guter Studienabschluss und meine Arbeitsergebnisse im Betrieb, sowie meine Teilnahme an den Betriebsleitungssitzungen und mein kumpelhaftes Verhältnis zum Betriebsdirektor Krabiell in Halberstadt, machten die Stasi blind für das, was ich nach Feierabend in Kirchenkreisen mit organisierte und mit vorbereitete.

Damit ich scheinbar so sorglos weiter arbeiten sollte und weil die Stasi mich an dieser langen Leine halten wollte, erlebte ich nochmals eine bzw. mehrere Begebenheiten mit einem "Lustmädchen". Eventuell wollte die Stasi mich vielleicht auch von meiner geliebten Ehefrau Edith abbringen. Über die Grunde bin ich mir bis heute nicht im Klaren.

Jedenfalls wurde mir als Leiter des BFN (Büro für Neuererwesen) eine junge Absolventin zugeordnet, die genau meinem Schönheitsideal entsprach. jung, schlank, sportlich und sehr kontaktfreudig. Wir fuhren also zusammen die Baustellen ab. Ich zeigte ihr alles aus meinem Aufgabenbereich und sie schrieb eifrig alles mit.

Das erste mal in Oschersleben nach einem Besuch der Großbaustelle, meinte sie, wir können doch noch im Park spazieren gehen und dann gleich nach Hause fahren, dann ist der Tag rum. Ich kam mit. Wir waren außerhalb der Stadt und ausreichend von der Baustelle entfernt. Es ist so warm wir könnten uns doch ein wenig ausruhen meinte sie. Wir setzten uns ins Gras und dann ging alles sehr schnell und dauerte doch so lange. Abends mit schlechtem Gewissen und Grasflecken an der Hose nach Hause. Reue, als Katholik Beichte und Buße. Aber der Geist ist willig und das Fleisch ist schwach. Es ging dann doch noch eine Weile so weiter und ich wunderte mich schon, weshalb die Absolventin nicht klammerte und dann einmal sagte: “ das geht doch wunderschön so. Das machen wir so weiter, bis ich eine gute Funktion im WBK habe und dann sehen wir weiter.” Nach einiger Zeit erzählte sie mir von ihrer Familie. von ihrem Vater, einem NVA Offizier und von ihrer Freundschaft zur sowjetischen Garnison in der Kaserne Klusberge in Halberstadt. Die sowjetischen Offiziere, die uns oft zu Hause besuchen sind sehr nett. Aber wir müssen dann immer so viel Alkohol trinken. Meine DDR Geschichte kannte die Absolventin nicht.

Jetzt waren wir an einem Punkt, an dem meine politische Überzeugung absolute Priorität hatte. Ohne erpressbar zu werden, musste ich schnellstens und schonend die Geschichte beenden . Mit meinem Betriebsdirektor besprach ich, dass die Absolventin xxxxxx nun noch andere Bereiche durchlaufen sollte, ehe sie endgültig fest eingesetzt wird. Es fehlten ihr noch die Bereiche Materialökonomie, Technologie und Transportwesen. Ob der Direktor merkte, dass ich sie los werden wollte, kann ich auch heute nicht genau einschätzen. Jedenfalls hatte das ja eine gewisse Logik. Wenige Tage danach kam sie und teilte mir mit, dass sie versetzt worden sei. Wie soll das jetzt weiter gehen? "Ganz einfach", meinte ich. Deine Berufskarriere darfst du dir nicht versauen, indem du jetzt einen Fehler machst. Wir müssen unsere berufliche Zusammenarbeit und alles andere auch beenden und darüber schweigen.. Mittlerweile war ich mir sicher, dass sie von der Stasi angesetzt war, dass dieser Auftrag ihr dennoch erhebliche Freude bereitete, hatte ich oft genug gespürt.

Außerhalb des Betriebes und in der Kirche brach ob meiner Schwachheit bei mir eine Welt zusammen. Wenige Tage danach umgarnte ich meine Frau Edith und erfüllte ihr jeden in der DDR erfüllbaren Wunsch. Was ist dann mit dir los, du bist so anders, so aufmerksam. “Mir ist halt so” meinte ich und damit gab sie sich zufrieden. Meine Tochter Anja, die mit mir aus dem Westen gekommen war, hat durch einen Zufall die Angelegenheit mitbekommen. Sie sagte mir: “Papa, ich verrate dich nicht”. Somit hatte ich Glück und meine bis heute geliebte Ehefrau merkte kaum etwas. Und ich war froh, diese Stasifalle los geworden zu sein.

Meine Tochter Anja, die mit mir die harte Zeit, auch die Gefangenschaft, durchgemacht hat, hatte zu dieser Zeit, nach einem Abitur mit Auszeichnung, an der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale), ihr Studium als Diplom-Chemikerin beendet und arbeitete noch eine Zeit dort an der Universität. Mit den ganzen Unruhen und Umbrüchen 1989 in der DDR, beendete sie ihre Tätigkeit an der Uni, promovierte nicht und stürzte sich in das Unternehmertum, was sie bis heute erfolgreich betreibt.' --Manfred Dott (Diskussion) 09:14, 9. Aug. 2013 (CEST)

55 Verfassungsschutz

der Bundesrepublik Deutschland

Eine konstruktive Aufgabe.

Bei allen scheinbaren Versäumnissen und scheinbaren Fehlbeurteilungen im Zusammenhang mit der NSU und anderen Exstremauswüchsen in unserem Land, hier ein Vorschlag:

Neben der erneuten Überprüfung der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst unseres Landes auf Belastung durch die Tätigkeit für den ehemaligen Staatssicherheitsdienst der DDR sollte der Tatbestand der Verdeckung besonders untersucht werden. Wie bei der Verbrechensbekämpfung sollte die besondere Schwere der Schuld untersucht und festgestellt werden.

Eine Möglichkeit der Verdeckung ist, wie in der Biografie Manfred Dott dargestellt und durch Stasiakten belegt, die Namensänderung. Beim Studium des Hochbauwesens in Magdeburg, hatte ein Mitstudent den Stasiauftrag den Studenten Manfred Dott zu bespitzeln und regelmäßig schriftlich darüber zu berichten. Nach Beendigung des Studiums und in Erwartung der politischen Wende bei der Einigung Deutschlands, wollte dieser Student seine Karriere nicht beenden. Er ließ sich scheiden, um die Zuordnung seines Klarnamens zu seinem Stasidecknamen zu verdecken. Er nahm den Namen seiner neuen Frau an, trennte sich wieder und behielt den neuen Namen. Nun konnte er Kreisbaudirektor im öffentlichen Dienst eines Großkreises in Sachsen Anhalt werden. Da Manfred Dott 1990 / 1992 im Innenministerium des Landes beschäftigt war und er seine Stasiakte kannte, konnte das zurückverfolgt werden, was zum Ausscheiden des betroffenen aus dem öffentlichen Dienst führte. Das ist kein Einzelfall. Schwerer wiegt deren Schuld, die das so geschafft haben, unsere zuständigen Landesdienste und unser Heimatland auszutricksen. Die Kapazität solche Fälle zu überprüfen hat unser Verfassungsschutz. Das wäre ertragreicher als die Sandkastenspiele mit teuren V-Leuten in extremen Szenen., so notwendig das auch sein mag. --Manfred Dott 10:07, 19. Apr. 2012 (CEST)

56 Der Bundesbeauftragte

für die Stasiunterlagen der DDR

Akte eingesehen und beglaubigte Kopie gefertigt am 26. November 1992 Gez. I. A. Fuchs Berlin Ruschestr. 59 Haus 7


Halberstadt, den 03. 05. 1977 BStU 000229

Familie Edith und Manfred Dott Rudolf Breitscheid Str. 12

An den Rat des Kreises Halberstadt Abteilung Inneres


14. Antrag,

auf Ausreise aus der DDR in die BRD für unsere Familie.

Wir beantragen dieses im Rahmen der auch von unseren Verwandten in der BRD betriebenen Familienzusammenführung.

Die Bemerkung des Leiters der Abteilung Innere Angelegenheiten beim Rat des Kreises, dass die Besprechung vom 28. 04. 16,00 Uhr, die letzte gewesen sei, entspricht auch unserem Willen.

Wir möchten nur noch vorgeladen werden, wenn unseren Anträgen endlich entsprochen wird.

Hochachtungsvoll

Edith Dott Manfred Dott


Im Folgenden der Originalaktenvermerk der Kreisdienststelle der Staatssicherheit Halberstadt: Aktenvermerk Über die am 09. 05. 1977 durchgeführte Aussprache mit dem Ehepaar Dott, Halberstadt Rudolf Breitscheid Str. 12

Entsprechend dem Beschluss des Sekretariats der Bezirksleitung wurde am heutigen Tag mit dem Ehepaar Dott durch den xxxxxxxxxxxxxxxx XxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxNamen geschwärzt Dem Gespräch ging eine Konsultation mit dem ersten Sekretär der Kreisleitung voraus.

Allgemeiner Eindruck

Bei dem Ehepaar Dott handelt es sich um Personen mit abwegigen politischen Auffassungen und Gedankengut, das besonders geprägt ist von Tendenzen des ,,demokratischen Sozialismus” bis hinreichend zu ,,anarchistischen Auffassungen". Daher rührt auch ihre Position zur politischen Entwicklung der Deutschen Demokratischen Republik.

Frau Dott steht offensichtlich stark unter den politischen Ansichten ihres Mannes. Zum Eingang des Gespräches verharrten beide auf ihrem verfestigten Standpunkt, unter allen Umständen die Übersiedlung in die BRD zu erreichen u. s. w. noch zwei Seiten auf deren Offenlegung hier verzichtet wird, weil solche Aussprachen ähnlich schon mehrmals stattgefunden hatten.

Für die Richtigkeit des Originaltextauszuges.

Manfred Dott --Manfred Dott 23:25, 26. Jul. 2011 (CEST)


57 Der Mordanschlag

Wie in meiner Biografie unter: ,,Der erste Anschlag" dargestellt, als ich durch einen LKW bei Kroppenstedt (Bezirk Magdeburg), in meinem Trabant überrollt werden sollte, hat die DDR-Staatssicherheit zu genau dieser Zeit, folgenden Aktenvermerk verfasst:

Originalbeleg der DDR-Staatssicherheit vom 16. 05. 1977

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagewn der DDR Staatssicherheit. Aktenseite 213 der, operativen Personenkontrolle.

BStU 000254 Meldung Name: Dott, Rufname: Manfred, Wohnanschrift Rudolf Breitscheid Straße 12 Geboren am 30.10.1940

Auf dem Antrag für die PM 12 war hinter der Rubrik “Staatsbürgerschaft” “keine” eingetragen. Das gleiche auch bei seiner Ehefrau. Nach der Unterzeichnung wurde das verändert und DDR berichtigt. Dott gab zu verstehen, dass er die Berichtigung nicht anerkenne. Er und seine Frau haben die Anträge bereits unterschrieben, Die Berichtigung wurde nach der Unterschrift vorgenommen. Er protestierte entschieden dagegen.

Fortsetzung Seite 214 BStU 000 256

KD Halberstadt Begründung zur Einleitung der Maßnahme -A- in Zusammenarbeit mit der Abteilung 26

Bei den Personen:

Dott, Manfred geb. am 30.10.1940 in Koblenz, wh. 36 Halberstadt, Rudolf Breitscheid Str. 12 besch. VEB Kreisbaubetrieb als Klempner Telefon: 23901

Dott, Edith geb. am 5. 2. 1954 wh. wie Ehemann besch. Rat des Kreises Gesundheitswesen -Krankenschwester,

handelt es sich um hartnäckige Antragsteller auf Übersiedlung in die BRD ( 14 Anträge)

Begründung zur Übersiedlung durch D.

Wird von staatl. Seiten an seiner politischen und fachlichen Entwicklung gehindert, D. war Mitglied der DKP

Zielstellung der Maßnahme -A- :

-Feststellung des Inhalts seiner Absprachen mit seinen Schwestern und Eltern.

-Feststellung der weiteren Pläne und Absichten des D. hinsichtlich seiner Übersiedlung.

-Feststellung von Hinweisen, welche auf ein ungesetzliches Verlassen der DDR schließen lassen.

Gezielte Verbindungen werden zu folgenden Personen unterhalten: Geschwister: Namen geschwärzt Eltern: Namen geschwärzt

Kipper, Hauptmann

Endes des Originalauszuges. Für die Richtigkeit M. D.

Bemerkungen: Bei der Vielzahl der Blätter der Stasiakte und der zur Verfügung stehenden Zeit, hat man die Namen meiner Geschwister und Eltern geschwärzt und den Berichtsverfasser, Stasi-Hauptmann Kipper, offen gelassen. Auf den Mordanschlag gibt es in der Statiakte keinen direkten Hinweis. Vermutlich gab es für solche sensiblen Vorhaben noch eine besondere Akte, um im Ernstfall die Stasi-Verbrechen zu vertuschen und die Akteure vor Verfolgung zu schützen. Vielleicht taucht noch etwas darüber auf, was aber kaum zu erwarten ist, solange die Stasiakten durch ehemalige Stasiangestellte und IMs verwaltet werden. Das Problem hätte nach 20 Jahren Deutsche Einheit längst erledigt sein müssen. Würde kostenlos in dieser Behörde arbeiten, wenn dafür ein oder zwei von der Deutschen Bundesregierung gut bezahlten Stasileute, aus dieser Behörde entfernt würden.--2.201.174.90 19:07, 12. Sep. 2011 (CEST)


58 Verfilmung für Deutsche Fernsehanstalten

Aus der umfangreichen Biogafie PlusPedia Manfred Dott wird es mehrere Verfilmungen geben. Begonnen wird mit dem Teil: Lagerhaft in Barby Der Film trägt den Titel:" Willkommen im Sozialismus " der Dokufilm wurde derzeit im Auftrag des ZDF verfilmt. Ausstrahlungstermine sind der 16. juni 2013, dem Vortag zum Tag des Volksaufstandes in der DDR, am 17. Juni. Filmlänge 45 Minuten. Danach wird der Film vorerst noch 4 mal ausgestrahlt. Abrufbar in der ZDF Mediathek unter dem o. a. Titel. Seit damals, also vor 41 Jahren, habe ich für die Verfilmung das Objekt erstmals wieder betreten und bin für die Kamera durch das Gebäude und über die Freiflächen gegangen. Der Zaun ist immer noch da. Einige Räume sind seit damals unberührt, sodass es gut möglich war, für den Dokumentarfilm alles so nachzuvollziehen, wie es sich damals abgespielt hat. Auch die Räume, in denen die harten Verhöre immer wieder statt fanden, konnte ich noch zeigen. Lediglich einige Szenen wurden von jüngeren Schauspielern dargestellt, die nach unseren Fotos von damals ausgesucht wurden. Desweiteren folgt eine Verfilmung durch einen großen, deutschen Privatfernsehsender.(NTV) Wenn es genaueres gibt, werden die Infos auch hier veröffentlicht.--Manfred Dott (Diskussion) 21:27, 6. Mai 2013 (CEST)


42. Ausstrahlung

" Willkommen im Sozialismus" Die beliebte Doku, wird am Freitag um 18,45 Uhr zum 42. mal auf ZDF Info gesendet, nachdem sie auch am 13. und 14. 08. gelaufen ist. --Manfred Dott (Diskussion) 19:54, 9. Aug. 2014 (CEST)


Die erste Folge des neuen Films wurde ausgestrahlt Von Spreewaldgurken bis FKK Die DDR privat.

Erste Kritik, an der NTV Doppelfolge vom 04. 11. 2013: hier meine Anmerkungen zur ersten Folge.:

Der Film, unter anderem mit Frank Schöbel, Lothar Demaiziere, Täve Schur, Chris Dörk, Michael Diestel, Lippert und anderen DDR Promis, also überwiegend die DDR Oberschicht mit Reisefreiheit, vermittelt das Bild:

"Es war doch nicht so schlimm, wenn wir auch nicht alle gewünschten Lebensmittel erhielten, trotz Schlange stehen., so wurden wir doch alle satt".

Es war doch aber toll mit dem “Kessel Buntes” “ Paul und Paula” FKK und vielem anderen Schönen. Die DDR wird in einem oberflächlichen, teils verklärten Bild gezeichnet, annähernd wie es damals von der DDR selbst gezeichnet, von der Stasi abgesegnet und vom ZK erwünscht war.

Die DDR- Wirklichkeit des Drucks, der Bespitzelung, der Strafen für Regierungskritik, die Einschränkung der Reisefreiheit, die berufliche Förderung von Spitzeln (IM) , die Unterdrückung von Andersdenkenden und die sog. “freien Wahlen” findet sich in der 1. Folge kaum, obwohl sie bei "DDR privat" also im Privatleben der damaligen DDR Bürger, unbedingt dazu gehören. Es wird sichtbar, dass die verantwortlichen Filmemacher von NTV die DDR Wirklichkeit nicht aus eigenem Erleben kennen, beziehungsweise nicht die vielen Einschränkungen persönlich erfahren haben. Die unterschwellige Kritik am DDR Versorgungssystem täuscht darüber nicht hinweg. “Die Linke wird’s freuen“. Eine Dokumentation der DDR Tatsachen ist diese DDR Erinnerungsveranstaltung nicht. - Erstaunlich, wenn man die politische Ausrichtung der RTL Gruppe betrachtet. Dieser NTV-Film sollte aus dem Programm genommen werden, damit kein größerer Schaden entsteht.

Ein Ergebnis, wie es bei der ZDF Geschichtsdoku. : “Willkommen im Sozialismus” erreicht wurde, wird es hier nicht geben. Bei diesem ZDF Film spürt man deutlich, die persönlichen Erfahrungen der Filmemacher mit der DDR.--Manfred Dott (Diskussion) 20:57, 8. Nov. 2013 (CET))


59 Filmdokumente

der Bundesstiftung Aufarbeitung.

http://www.deutsche-einheit-1990.de/ministerien/mfv/


http://www.deutsche-einheit-1990.de/ministerien/mfv/staatssekretaere/


http://www.deutsche-einheit-1990.de/resuemee/

Das sind Ausschnitte des Interviews, das laut Vertrag nur von der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED Diktatur und PlusPedia verwendet werden darf. --Manfred Dott (Diskussion) 21:09, 11. Mär. 2016 (CET)

60 TV Kritik

Die NTV Verfilmung "Von Spreewaldgurken zum FKK, Die DDR privat" trägt nicht zur Aufklärung des damaligen DDR - Alltags bei. In allen Folgen ist sichtbar, das die Filmemacher, die DDR Wirklichkeit nicht selbst erlebt haben und das Ganze aus westlicher -und ihrer persönlichen Sicht darstellten. Die RTL Gruppe kam auch nicht beizeiten ihrer Aufsichtspflicht nach. Ich hatte selbst mitgewirkt, aber durch entspr. Schnitte wurde das in harmlose Feigenblätter gewandelt. Die Produzenten glaubten an ihren großen Wurf, weil sie viele DDR Promis oft ihre wenig negative Sicht erzählen ließen. Das war nicht die DDR Wirklichkeit. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Das ZDF zeigt das man auch DDR Promis Filmen kann ohne die DDR Wirklichkeit zu verzerren. Das beste Beispiel ist: die ZDF Verfilmung: "Kati und der schöne Schein". Hier wird gezeigt was Katis Verdienste sind und wie sie eingebettet war in das Unterdrückungssystem DDR. Sie war so frei (reisefrei), dass sie jederzeit hätte gehen können. aber sie arbeitete kräftig am Überleben des Staates DDR mit. Auch alle anderen Verfilmungen des ZDF zeigen viel Insider Wissen. Und durch Zwischenkommentare wird eine klare Linie nie verlassen. So war die DDR wirklich! Z. B. Mauerhase u. anderes. Entweder haben überwiegend Filmemacher aus dem Osten produziert oder ehemalige DDR Oppositionelle haben mit darüber geschaut um ein Gleichgewicht zu wahren.--Manfred Dott (Diskussion) 21:50, 12. Jan. 2014 (CET)

Sicherung eines WP Gesprächs, das dort sofort gelöscht wurde. Guten Tag mal wieder scif


61 Brief an Fernsehkombinat Leipzig

Dr. Manfred Dott Alte Straße 5 06502 Thale

Frau Steffi Lischke u. Team TV Film Leipzig

Thale 17. 91. 2014

Liebe Frau Lischke,------ gestern habe ich durch ein Telefonat von Ihrem neuen 30 Min. Projekt Kenntnis erhalten. Hatte mich zur Hilfe bereit erklärt, sofern Sie Ihre Linie beibehalten, die DDR nicht zu verklären. Z. B. habe ich bereut beim Projekt Von Spreewaldgurken zum FKK von NTV mitgewirkt zu haben. Aber es ist wie es ist. Auf eine Zusammenarbeit mit Ihnen würde ich mich freuen. Eine bessere Doku wie: "Willkommen im Sozialismus". wird es zu diesem Thema kaum geben. Aber Ihnen traue ich noch eine Steigerung zu. Zur Frage nach Namen der Mitinsassen bin ich nicht weiter, auch nach Rückfrage mit meiner Tochter Anja Maria. Es war so, dass aus Angst vor Abweisung, alle Mitinsassen des A.H. Barby, übervorsichtig und verschlossen waren. In unserer langen Zeit des Aufenthaltes in Barby haben wir viele Insassen kommen und gehen sehen. Eine Auskunft ob sie in die DDR entlassen - oder in die westl. BRD abgeschoben wurden erfuhren wir in keinem Fall. Oft sagten wir uns noch zum Mittag guten Tag und kurz danach waren die gegrüßten nicht mehr da. Wir hätten ja Zimmernachbarn fragen können, aber das Risiko war zu hoch. Also taten wir so, als hätten wir nichts mitbekommen. u.s.w. -... Ich wünsche Ihnen bei dem neuen Dreh viel Erfolg.

Mit freundlichem Gruß, Ihr Manfred Dott

Noch nicht verwendetes Material aus dem ersten Dreh können Sie ja mit verwenden. Oder wir machens noch mal und besser. --Manfred Dott (Diskussion) 12:27, 16. Jan. 2014 (CET)

Scif WP Hab mir eben mal Ihr NVA Forum angeschaut. Sie haben ja nicht viel zur Außenstelle der Karl Marx Universität in Biesdorf heraus bekommen. Wenn ich nicht durch meine spätere Ehefrau und durch Barby (Willkommen im Sozialismus) von meinem Irrweg abgebracht worden wär, könnte ich stolz sein auf die Verschwiegenheit des Lehrkörpers und der damaligen Kommilitonen. Da steht in meiner Vita ja erheblich mehr über die Schule und das Internat dort. Aber dein Suchen hat ja ein bestimmtes Ziel. Das haben ja auch Einige, die du in dein Forum hinein gelassen hast, gut erkannt. Alle Professoren und einige Angestellte sind mir noch mit Namen bekannt. Auch ich mach es Ihnen nicht leichter bei Ihrer gezielten Suche nach Belegen für Ihre Vermutungen. Außer dem Leiter der Studieneinrichtung in Biesdorf, nenne ich keine Namen. Der Leiter und Professor, der mein Abschlussdiplom unterschrieben hat, was ich mehrfach bei Behörden und für meine Rente vorlegen musste bleibe ich ich stumm. Jedenfalls stimmt das schon mal nicht mit Ihrem Namen des Objektleiters überein. Text gesichert bei PlusPedia Mit grüßen Manfred Dott--Manfred Dott (Diskussion) 21:48, 15. Jan. 2014 (CET)


62 Gefährliche Medienwelle

Zum Leben in der damaligen DDR “Es war nicht alles schlecht in der DDR und Wie die DDR wirklich war.” Das bekommen wir derzeit täglich im TV zu sehen. Es wird verzerrt und glorifiziert, das Bild vom Unrechtsstaat DDR. Es gibt nicht wenige Menschen, vor allem in den neuen Deutschen Bundesländern, bei denen dieses Zerrbild politische Verdrossenheit Frustration und in Einzelfällen auch Hass auf unser freiheitliches Rechtssystem auslöst. Viele dieser Bürger waren in der DDR fest etabliert und haben später im goldenen Westen, ihre hochgestellten Ziele nicht erreicht. Nach meinen überschläglichen Befragungen von Mitgliedern in Vereinen und Organisationen und auch in Kirchen, sind etwa die Hälfte der Menschen dort der Meinung, vor 26 Jahren, montags für eine freiheitliche Utopie Demonstriert zu haben, in der ihnen ein schneller Aufstieg im Westen ermöglicht wird. Es werden in diesen neuen DDR Dokus zu viele Kompromisse gemacht. Es sprechen bekannte DDR-Sportler, Sänger, Schauspieler und Politiker. Sie vermitteln überwiegend den Eindruck, das in der DDR vieles gut war, wenn man sich ein Wenig anpasste. Das ist sehr gefährlich und wird von unseren Medienverantworlichen scheinbar nicht erkannt. Die derzeitige Ablehnung der Leipziger Bürger eines, von der Regierung dort geplanten Denkmals zu, 25 Jahre Deutsche Einheit, muss nicht kommentiert werden. Das soll ein Zeichen gegen die Ergebnisse ihrer damals auslösenden Demonstrationen sein. Das alles wird derzeit indirekt von unseren Medien gestützt. Sie lassen von DDR Promis erzählen, die überwiegend gute DDR Karrieren hinter sich hatten, wie gut sich in der DDR leben lies, trotz der kleinen Einschränkungen und dem “kleinen” Anpassungsdruck. Ich stelle mir mal vor, wie es politisch denkenden und handelnden Oppositionellen in der DDR ergangen wäre, die hier bei uns, ihre freiheitlichen Grenzen maximal ausreizen. Die DDR Gefängnisse wären voll von diesen Menschen. Es sei denn sie fügten sich dem Dauerdruck der Unfreiheit. Es sollte jetzt Schluss sein mit dieser Softkritik am DDR Unrechtssystem und gleichzeitig einer Verklärung des Lebens unter diesen Bedingungen. Es gibt so viele Menschen, die ein wirklich realistisches DDR-Bild vermitteln können. Dafür benötigen sie nicht Lothar Demaiziere, G. Gysi, Täve Schur, S. Krumbiegel oder J. Weissflog. Bei solchen Themen sollten nicht Einschaltquoten, sondern politische Notwendigkeiten den Ausschlag geben.--Manfred Dott (Diskussion) 19:37, 5. Okt. 2014 (CEST)

63 Neujahrswunsch

DDR Stasiunterlagen gut verwalten

Wie machen das die vielen hoch bezahlten und teilweise stasierfahrenen Mitarbeiter der Bundes und Landesunterlagenbehörden, wenn ein Bürger seine Stasiunterlagen sehen will. Gleich zu Beginn der Öffnung dieser Unterlagen auch durch mein Ausscheiden aus der DDR Volkskammer und meine Bekanntschaft zum Abgeordneten Gauck konnte ich kurzfristig und schnell meine damals vorliegenden Unterlagen einsehen und als beglaubigte Unterlage mitnehmen. Dadurch konnte sicher gestellt werden, dass Personen in mittlerweile wieder hohen Funktionen aus ihren Ämtern entfernt werden konnten. Sicher auch als Zeuge der Zeitgeschichte war die Einsicht in meine Akte so schnell möglich. Im Lauf der Zeit wurden durch die Unterlagenbehörden Hürden aufgebaut, die ich politisch bewerten möchte. In den vergangenen Tagen bat mich ein Bekannter aus Halberstadt darum, ihn zu begleiten, wenn er in Magdeburg seine Akte einsieht. Dazu war ich gerne bereit. Auch ein zweites Mal begleitete ich diesen Bekannten dort hin. Er hat eine Sonderbehandlung verdient nach vielen Jahren DDR Haft.

Beim zweiten Besuch der Behörde in Magdeburg nahm ich meine Stasiakte von zu Hause mit, um sie dort, mit dem über mich vorliegenden Material, zu vergleichen. Ich wollte wissen ob, meine Stasiakte dünner geworden ist, weil die Verwaltung der Unterlagen von Anfang an überwiegend von den damaligen Beschäftigten der DDR Staatssicherheit vorgenommen wurde.

Diesen Leuten ist viel zuzutrauen. Die schützen doch logisch ihre eigenen Leute, statt den Totengräbern des DDR Regimes zu dienen.

So leicht wie damals ist die Einsichtnahme nicht mehr. Keine Behandlung mehr als zeitgeschichtlicher Zeuge. Gibt es vielleicht neues Material in meiner Akte, was Beschäftigte im Staatsdienst belasten könnte? Jedenfalls soll ich jetzt zwei Jahre warten, bis ich meine Akte erneut einsehen darf. Dann bin ich 73 Jahre alt und die Gefahr, dass durch mich irgend ein untergetauchter Stasimitarbeiter auffliegen könnte, ist erheblich minimiert. Was nützen da die Einladungen, die ich regelmäßig zu Veranstaltungen der Bundesstiftung ,,Aufarbeitung des SED - Unrechts” bekomme. Man könnte meinen, dass diese Veranstaltungen ohne übergroße Öffentlichkeit dazu bestimmt sind, dass Opfer und Betroffene einmal Dampf ablassen sollen. Was ist nur aus der Leidenschaft der neunziger Jahre geworden, die uns beflügelte das DDR Regime davon zu jagen. Damals erkannten wir die Wölfe im Schafspelz noch, die zum Schluss den DDR Sozialismus noch retten wollten. Zu nennen Krenz und Modrow. Und wie handzahm trat unser Markus nach der Wende auf. Wenn wir die Kraft zu einer wirklichen Aufarbeitung heute immer noch nicht oder nur halbherzig haben, dann säubert doch wenigstens die Stasiunterlagenbehörden von den Sachwaltern von damals.

Für das kommende Jahr 2012 wünsche ich mir dieses.


64 Axel Springer

Herzlichen Glueckwunsch zum bevorstehenden 100. Geburtstag.

Gut, dass es dich und deinen Geist noch lange gibt. Persoenlich moechte ich danken, denn die Drohung, in einem DDR-Verhoer 1976 , mit einer Veroeffentlichung unserer familiaeren Ausreiseangelegenheit in der Bild, hat erheblich zur Abmilderung der Folgen unseres Kampfes gegen das DDR-Regime gefuehrt.

Es ist kurz nach neun Uhr in Los Cristianos, Teneriffa, ueber 5000 km von Deutschland entfernt und ich habe die Bild-Ausgabe von heute in der Hand und lese Seite 9 .

Heute koennen wir, unter anderem, die Reisefreiheit geniessen, welche unserer Familie 15 Jahre in der DDR vorenthalten wurde.

Danke fuer deinen Anteil daran.

Entsprechend der volksnahen Form der Bild, habe ich das "Du" gewaehlt. Mit einem "Sie" koennte ich meine Verbundenheit nicht ausreichend ausdruecken.--Manfred Dott 15:32, 28. Jan. 2012 (CET)

== Axel Springer == --Manfred Dott 15:02, 24. Jan. 2012 (CET)

== Axel Springer

==


65 Das Zölibat

Pädophilie in der katholischen Kirche scheint das Lieblingsthema einiger Atheisten zu sein.

Inhaltsverzeichnis: 1 Historische Betrachtung zum Zölibat (Ehelosigkeit) 2 These: Zölibat als Pädophilieverstärker? 3 Mögliche Schlußfolgerung 4 Einzelnachweise 5 Weiterführende Weblinks [Bearbeiten]

1. Historische Betrachtung zum Zölibat (Ehelosigkeit)

Einige Forscher der Kirchengeschichte meinen, dass es die Ehelosigkeit ihrer Priester schon seit der Zeit der Apostel gegeben habe. Besser nachweisbar ist das nach dem 3. Jahrhundert nach Christus, über mehrere Synoden: Das Konzil von Nicäa im Jahr 325 n. u. Z., das Konzil von Toledo im Jahr 400 n. u. Z. befassten sich mit der Ehelosigkeit der Priester, wobei man damals bis heute von einer nicht öffentlich ausgetragenen Spaltung des Klerus in dieser Frage ausgehen kann. Unter Papst Leo wurde dann die Ehelosigkeit angestrebt, jedoch noch nicht angeordnet. Er ging von der scheinbar schwierigen Durchsetzbarkeit in dieser Angelegenheit aus. Nachdem es in dieser Frage (Trullanische Synode 692 n. C.) eine Spaltung der Ostkirchen von den Westkirchen gab, ordnete Papst Benedikt VIII. endgültig die Ehelosigkeit der Priester an (Synode zu Pavia). Zu dieser Zeit verlangte auch das Volk einen vorbildlichen Lebenswandel der Priester. Papst Benedikt VIII. befand sich also in Übereinstimmung mit der überwiegenden öffentlichen Meinung dieser Zeit. Das 2. Vaticanische Konzil 1962 bis 1965 bekräftigte erneut die Ehelosigkeit der Priester, anerkannte aber unter bestimmten Bedingungen verheiratete Priester in den Ostkirchen, wo die orthodoxen Priester überwiegend verheiratet sind.

2 These: Zölibat als Pädophilieverstärker?

Da bestimmte menschliche Eigenschaften wie der Sexualtrieb auch vor unverheirateten katholischen Priestern nicht Halt machen, kam es dort in der Vergangenheit zu pädophilen Übergriffen, die insgesamt zahlenmässig aber nur wenig über dem Durchschnitt der allgemeinen Übergriffe dieser Art liegen. Jeder, der nicht voreingenommen ist, kann sich vorstellen, in welchen Gewissensnöten manche Priester sind, die dieses Problem mehr oder weniger schwer bewältigen können. Im oft rauhen Ton des Internets finden sich Entgleisungen, wie: Die katholische Kirche ist ein Hort der Pädophilen. Für Priester, die mit dem Zölibat nicht zurecht kommen, müsse es ein Berufsverbot geben statt angemessener Theraphie. Es geht sogar so weit, dass einmal ein Verbot der katholischen Kirche gefordert wurde. Im Presseecho kann man schon sehen, wes Geistes Kinder in den Redaktionsstuben sitzen. Im Spiegel Online konnte man lesen "Bischof Ackermann schont Pädophile"[1]. Panorama sieht das anders. Obwohl die Kirche, trotz der bewiesenen Vorkommnisse, kein Hort für Pädophile ist, wirkt die Ehelosigkeit ihrer Priester dem nicht entgegen. Es finden sich in Redaktionen, Wählergemeinschaften und auch in bestimmten Parteien Kreise, die diese Diskussion benutzen, um gegen die Kirche, besonders die ehelosen katholischen Priester, Front zu machen. Dabei wird keine Verallgemeinerung gescheut. Diese Kreise saugen solche Vorkommnisse gierig auf und verbreiten sie weiter. Die vielen Pädophilen und Inzesttäter, die es unter der allgemeinen Bevölkerung gibt, sehr oft auch unter verheirateten Männern, denen ihre ehelichen Möglichkeiten nicht mehr ausreichen, die sich also nicht mit fehlender Gelegenheit zum Sex herausreden können, werden unter den Teppich gefegt.

3. Mögliche Schlussfolgerung

Wer in den Rundfunk- und Fernsehräten steuert diese Diskussion und wer dort verschweigt die allgemeine Dekadenz in der Gesellschaft? Der besondere Eifer in dieser Frage grenzt schon an Eifersucht. Da werden die Kirchenaustritte gezählt und verbreitet, die ihre Austritte mit dieser Frage begründen. So wie es derzeit die Kirche angeht, ruhig und gründlich ohne ständige Pressemitteilungen, sollte es weiter gehen. Pädophile, die nicht therapierbar sind, sollten in der Kirche keinen Platz haben, aber auch nirgends sonst.--Manfred Dott (Diskussion) 23:28, 18. Jan. 2013 (CET)

[Bearbeiten]4 Einzelnachweise

↑ "Spiegel-Online: * Missbrauchsbeauftragter Trierer Bischof Ackermann schont Pädophile - Katholische Kirche: Bistum Trier will pädophile Pfarrer weiter beschäftigen." [Bearbeiten]5 Weiterführende Weblinks

Kategorien: MeinungsartikelRömisch-katholische KircheKirchenrecht (Orthodoxe Kirchen)Sexualpräferenz Katholizismus und Sex --Manfred Dott (Diskussion) 16:09, 22. Jan. 2013 (CET)

66 Klassentreffen

Koblenz, im Stadtteil Metternich-Rohrerhof, war am 15. Mai 2011 Klassentreffen des Kriegsvolksschuljahrgangs 1940/41. Erneut hat sich unsere Mitschülerin Karin Leber, mit vielen Briefen und mit erheblichem Zeitaufwand um diese Zusammenkunft gekümmert.

Nicht alle Mitschüler wohnen noch in Koblenz. Wie ich. haben auch einige Klassenkameraden, durch Beruf oder Heirat, mittlerweile weit von Koblenz entfernt ihren Wohnsitz. Die erfolgreiche Suche, vor allem nach diesen Klassenmitgliedern, ist das Verdienst unserer Organisatorin [Karin Leber].

Meine Frau und ich sind, um am Tag des Klassentreffens ausgeruht zu sein, bereits am 14. 05. angereist. Wir logierten in Winningen, weil durch die Bundesgartenschau in Koblenz, sehr viele Hotels ausgebucht waren.

Das Klassentreffen begann am 15. Mai, um 11,00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Koblenzer St. Konrad Kirche. Wir trafen uns 15 Minuten vor Beginn des religiösen Teils. Da überall, wo meine Geschichte oder ein Teil davon bekannt ist, eine Zusammenkunft auch einen politischen Aspekt hat, ist die Begrüßung meiner Klassenkameraden unterschiedlich verlaufen. Es gab sehr herzliche Begrüßungen und einen Klassenkameraden, der mir seine Hand nicht geben wollte. Der kennt vielleicht nur den Teil meiner Geschichte, auf den ich nicht so stolz bin. Das akzeptiere ich.

Aber es soll hier erinnert werden, dass meine Biografie ein wichtiger geschichtlicher Beweis dafür ist, dass die Katholische Kirche und ihre klösterlichen Orden in der DDR, die mich schützten, auch mit einem nicht zu unterschätzenden Anteil zur Deutschen Einheit beigetragen haben.

Jedenfalls haben wir, nach dem Gottesdienst, gemeinsam die BUGA besucht. Die Seilbahnfahrt über den Rhein und die geschaffenen Anlagen auf der Festung Ehrenbreitstein waren ein unvergessliches Erlebnis. Das ist meine Heimat! In der Gaststätte Klosterbrauerei im alten Brauereigebäude in Koblenz Metternich, tauschten wir unsere Erinnerungen aus.

Durch Einige Klassenkameraden wurden Dinge aus der Kinder-und Jugendzeit aufgefrischt, die schon teilweise aus dem Gedächtnis waren.

,,Weist du noch", sagte ein pensionierter Bundeswehroffizier, wie wir Sprengstoff zusammengemixt und Sprengkörper hergestellt haben. Einmal, weist du noch, sind wir, weil wir keine Zündschnüre hatten und eine etwas langsamer abbrennende Zündspur legen mussten, beim weglaufen bald mit in die Luft geflogen. Da waren wir Kinder von 12 Jahren. das war in der Nachkriegszeit, etwa 1953.

So ganz ist diese (Un)tugend nie aus meinem Tun verschwunden. Heute habe ich legal alle Ausbildungen zum Waffenerwerb hinter mir, sogar die Erwerbserlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz für bestimmte Sprengmittel habe ich erlangt, um abgeklärt im Schützenverein sportlich damit umzugehen.

So erfuhr ich auch einige Dinge die sich im Verlauf der Biografien meiner Schulkameraden zugetragen haben. Jedenfalls war das eine gelungene Veranstaltung, wenn wir auch um den Verlust schon einiger Schulfreunde trauern mussten.

Nachdem wir am nächsten Tag noch den Ort Dieblich an der Mosel besuchten, wo unsere Familienvorfahren den Halferberuf ausübten, fuhren wir wieder zurück in den Harz, wo wir jetzt wohnen.

Es wäre schön, wenn unsere Koblenzerin, Karin Leber, noch einige Male ein solches Treffen organisieren könnte, bevor wir zu sehr ausgedünnt sind. Manfred-Dott --Manfred Dott 00:21, 5. Jun. 2011 (CEST)


67 EHEC

Enterohämorrhagische Escherichia coli

Weshalb bekomme ich diese Erkrankung nicht?

Derzeit esse ich genüsslich viel Salat und Obst, obwohl davon aus gutem Grund abgeraten wird.

Wahrscheinlich werde ich nicht krank weil ich ein Hausmittel habe.

Wenn ich keinen Salat zur Mahlzeit esse mache ich nichts und esse wie immer.

Esse ich aber Salat Gurke, Tomate, oder Sprossen, (derzeit sehr Kostengünstig) dann mache ich Folgendes:

Meine Getränke, Wasser, Saft, Bier, oder Wein trinke ich etwas vor dem Essen. Dann esse ich, so wie immer Der Organismus braucht auch Vitamine, sonst widersteht er nur schwer anderen Belastungen.. Also Salat auf den ich gerade Appetit habe. Gleich nach dem Essen trinke ich einen hochprozentigen Schnaps. Whisky, Rum oder Wodka. (kein Likör oder alk. Mixturen) Danach warte ich mit dem Beginn des erneuten Trinkens etwa eine Stunde. Die EHEC-Erreger mögen gute Nahrungsgrundlagen zur Vermehrung durch Teilung (sogen. Brüten). Was diese Erreger gar nicht mögen, ist Alkohol. Sie sterben im Magen ab oder verlassen ihn stark abgeschwächt. Vorsicht! Das ist kein Rezept für die bereits ausgebrochene Krankheit. Das ist auch nur ,,mein” Rezept zur EHEC-Prophylaxe.

Mein Beweis für die Wirksamkeit:

Vor geraumer Zeit hatten wir mit unserem Kirchenchor einen Ausflug gemacht. Wir aßen in einer Gaststätte im schönen Harz. Das Essen war vorbestellt: Alle aßen das Gleiche. Schnitzel Pommes und Salat. Nach dem Essen rief einer und wer will jetzt noch einen Schnaps zur Verdauung. Etwa die Hälfte der Chormitglieder meldeten sich. Auch ich war dabei. Bereits am übernächsten Tag waren einige von uns krank. Einige hatten Bauchschmerzen andere Erbrachen und unser Chorleiter kam ins Krankenhaus. Als wir uns später wieder trafen stellten wir fest, dass nur die erkrankt waren, welche keinen Verdauungsschnaps getrunken hatten.

Liebe Wissenschaftler fallt nicht gleich über mich her.

Es ist ja auch nur "mein" Hausmittel zu ,,meiner” Vorbeugung. Aber einen Laborversuch wäre es doch wert, ehe man meine Aussage zu widerlegen versucht. Ich denke, jeder kleine Schritt, zur Vorbeugung, Verhinderung oder Eindämmung des Ausbruchs der Darminfektion, kann hilfreich sein. Genauso, wie die wichtige erhöhte Hygiene. [Manfred Dott] --Manfred Dott 11:44, 8. Jun. 2011 (CEST)


68 Edith Dott

PlusPedia-Edith Dott, aufs engste mit der Geschichte des Wendezeitzeugen M. Dott verbunden.

Gemeinsame Geschichte des Ehepaares M. Dott und dessen Ehefrau, der Zeitzeugin Edith Dott

Vor der Bekanntschaft von Edith Dott und Manfred Dott:

Edith Dott, geborene Görke, geb.am 5. Februar 1954 in Halberstadt, DDR-Bezirk Magdeburg ist eine deutsche Krankenpflegerin. Sie war evangelisch, Konversion 1986, heute katholisch.

Bild (aus: WWW.Manfred-Dott.de)

Nach der Schulzeit an der pädagogischen Oberschule Dardesheim, bei Halberstadt, Fachschulstudium der Krankenpflege in Berlin, an der Charité, Freie Deutsche Jugend, SED-Mitglied.

Zur gleichen Zeit studierte ihr späterer Mann, Manfred Dott in Ost-Berlin an einem Institut der Karl-Marx Universität Leipzig,im Fach Gesellschaftswissenschaft. Während dieser Zeit lernten sich Edith Görke und Manfred Dott, seine spätere Ehefrau, in Ost-Berlin kennen.

1970 wollte Dott seine Freundin in den Westen mitnehmen. Darauf folgte ein Parteiauftrag zur Trennung dieses Verhältnisses. Edith Görke stellte nun einen Ausreiseantrag. Dabei lernte sie in der Praxis, das übliche Zenario für Ausreiseantragsteller in der DDR kennen. Repressionen im beruflichen und im privaten Umfeld.

Bei Manfred Dott und Edith Görke begann nun ein Heilungsprozess und das Nachdenken über die Richtigkeit ihrer politischen Auffassungen. Da Manfred Dott, bei einer Aussprache mit Funktionären der Hochschule in Berlin, erneut eine Trennung von Edith Görke ablehnte, fuhr er mit dem Abschlussdiplom als Gesellschaftswissenschaftler nach Koblenz zurück. Wo er auf Weisung der SED, aus der Rheinlanpfälzischen DKP ausgeschlossen wurde. Etwa zeitgleich wurde Edith Görke in Halberstadt, aus der SED ausgeschlossen.

Danach erhielt Dott von seiner Freundin, Edith Görke, aus Ostberlin die Nachricht, dass es ihm frei stünde in die DDR ohne Visum einzureisen und dort zu heiraten. Das versuchte Dott dann auch. Erst kam er ein Jahr zur Beobachtung und Umerziehung in ein Aufnahmelager in Barby bei Magdeburg hinter Stacheldraht mit bewaffneter Bewachung. Dort hatte er noch ein Rückkehrrecht in die Bundesrepublik. In dem einen Jahr wurde nur einmal ein Besuch seiner Freundin unter Aufsicht erlaubt. In diesem Lagerjahr bei Magdeburg verhielt sich Dott sehr still und unauffällig, ebenso Edith Görke ,seine Freundin in Halberstadt, damit M. Dott nicht doch noch abgeschoben wird. Er arbeitete dort als Heizer und unter Bewachung im Traktorenwerk Schönebeck. Edith Görke arbeitete zu dieser Zeit im Salvator Krankenhaus in Halberstadt.

Nach diesem Lagerjahr konnte Dott endlich in die DDR einreisen. Er zog mit seiner Freundin E. Görke in Halberstadt zusammen. Nach einer weiteren Übergangszeit immer noch ohne DDR Personalausweis, mit einer Daueraufenthaltserlaubnis für die Stadt Halberstadt, ohne diese verlassen zu dürfen, arbeitete Dott als Installateur in einem halberstädter Kreisbaubetrieb und seine Freundin als Krankenschwester.

Nach dieser erneuten Bewährung erhielt Dott, bei einer Feierstunde im Rat des Kreises, die DDR Staatsbürgerschaft. Es wurde ihm eröffnet, dass er ab sofort alle Rechte eines DDR Staatsbürger hätte. Das bedeute konkret, dass in seinem Sonderfall eine Rückkehr und auch ein Besuch in der Bundesrepublik, für immer ausgeschlossen sei. Somit telefonierte er um so öfter mit seiner Familie in Koblenz.

Erst heirateten Dott und seine Freundin so schnell als möglich, um mit dem mittlerweile geborenen Kind, als Familie nicht mehr getrennt werden zu können. Bis dahin hatte sich einiges aufgestaut und Familie Dott wollte nun endgültig in die Bundesrepublik. Familie Dott stellte 19 Ausreiseanträge, die fein säuberlich heute noch in der Stasiakte von Manfred und Edith Dott zu finden sind.

Dem nun einsetzenden Druck der DDR-Staatsorgane folgte eine öffentliche Demo des M. Dott mit Plakat aus dem Fenster der Wohnung zum ersten Mai, mit dem Text: “1. Mai Kampftag für Menschenrechte weltweit“. Daraufhin wurde Dott verhaftet und nach Verhör wieder freigelassen.

Nach dem 19. Ausreiseantrag wurde Frau Edith Dott und ihr Mann, zum Rat des Kreises Innere Angelegenheiten in Halberstadt bestellt. Dort teilte man ihnen mit, dass sich der Staat nicht länger leisten will, dass eine solche Unruhe von einem ehemaligen Mitglied der so genannten “fortschrittlichen Kräfte in der BRD” ausgehe. Dott war sich in diesem Augenblick bewusst, dass sich seine Familie in erheblicher Gefahr befand. Ein Herr Steinbach vom Rat des Bezirkes Magdeburg, der zu diesem Gespräch nach Halberstadt gekommen war, teilte den Eheleuten Dott mit, wenn sie endlich Ruhe geben würden und ihre mittlerweile entstandenen Kontakte zu einer CDU-Bundestagsabgeordneten aus Koblenz einstellen würden und zukünftig keine Ausreiseanträge mehr stellen würden, dann könnten sie beruflich und Privat wieder ungestört und rehabilitiert leben. Weiterhin schlug Herr Steinbach Herrn Dott vor, dass er in einem fünfjährigen Studium an der Fachhochschule für Bauwesen Magdeburg, im Fach Hochbau, einen Ingenieurabschluss mit entsprechenden beruflichen Perspektiven machen könne.

Da Manfred und Edith Dott durch den dauernden Stress gesundheitlich angeschlagen waren, nahmen sie das Angebot an. Das sollte für Herrn Dott wohl so etwas wie eine Beschäftigungstherapie sein. Beim Studium der höheren Mathematik und des Faches Statik war eine Zeitlang kein weiterer Platz im Kopf des M. Dott. Es war also ruhig geworden um diese Familie.

Es ist ein Rätsel geblieben wie der durchorganisierte und durchgespitzelte Apparat fast von einem Tag zum anderen die beruflich und auch private Rehabilitierung durchgesetzt hatte.

Nach Abschluss des Studiums des Manfred Dott als frisch gebackener Hochbau-Ing. in dem neuen Betrieb des M. Dott, dem Wohnungsbaukombinat Magdeburg, trug ihm ein Arbeitskollege, ebenfalls Bauingenieur, an, Mitglied der CDU, im Verband der Nationalen Front der DDR, zu werden. Was Dott diesem Kollegen sagte war sicher nicht diplomatisch bzw. druckreif. Übrigens dieser Kollege ist immer noch Mitglied der CDU in Halberstadt. Danach wurde Dott von niemandem mehr auf irgend eine Mitgliedschaft angesprochen.

Die politische Tätigkeit des M. Dott beschränkte sich auf den kleinen Freiraum innerhalb der katholischen Kirche in Halberstadt. Unter dem Schutz und der umsichtigen Anleitung des Franziskanerpaters Konrad Kretschmer, der die Biographie des M. Dott und der Familie genau kannte, wurde Dott so gelenkt und manchmal auch zurückgepfiffen, das er keiner Gefahr ausgesetzt war. Pater Konrad stellte auch erste Kontakte nach Magdeburg her. Schwerter zu Pflugscharen, das Neue Forum, Herr Tschiche sind Marksteine dieser Entwicklung. Dott war früh Mitglied im neuen Forum und unter Gleichgesinnten, die anfangs noch naiv dachten die DDR reformieren zu können.

Bei den Rednern 1989 in der Halberstädter Martinikirche war Dott einer der schärfsten Kritiker der örtlichen und kreislichen Staatssicherheit. Dott wurde in Halberstadt als Delegierter zum Republikfrorum gewählt.

Bei der großen Trennungsaktion bei der sich die Mitglieder des NF, die sich für eine Reformierung der DDR einsetzten, von denen trennten, die zu diesem Zeitpunkt schon die Einheit Deutschlands wollten, ist Dott mit den sächsichen Delegierten (den Einheitsforderern) aus dem Forum ausgetreten, um im Heimatkreis neue Parteien zu bilden. Eine Verbindung mit Parteien der Nationalen Front kam für keinen dieser Enheitsforderer in Frage.

Der Franziskanerpater stellte für Dott, auch unter Mithilfe des bischöflichen Amtes eine Verbindung zur CSU her. Nach gemeinsamen Sitzungen in München gründete Dott mit einigen Leuten den Landesverband der DSU in Sachsen Anhalt und wurde dort deren Landesvorsitzender und Mitglied im Präsidium dieser Partei in der DDR. Der damalige Bundesentwicklungshilfeminister Spranger kam mehrmals in die DDR, um vor allem den Landesverband der DSU in Sachsen-Anhalt mit aufzubauen.

Nach dem Gründungsparteitag und in Vorbereitung der ersten freien DDR-Wahlen wurde Dott in Sachsen-Anhalt als Spitzenkandidat und danach in die DDR Volkskammer gewählt. Dort in Berlin wurde Dott von L. de Maiziere als parlamentarischer Staatssekretär ins Verkehrsministerium berufen.

Als dann die Volkskammer nach Beschluss des Einigungsvertrages aufgelöst wurde, wollte Dott in Halberstadt trotz starker Blockparteibedenken in die CDU aufgenommen werden. Sein damaliger Aufnahmeantrag wurde vom Kreisvorsitzenden in Halberstadt mit den Worten abgelehnt, “damals in der DDR wolltest du kein CDU Mitglied werden und jetzt Garantiere ich dir, wirst du es nie mehr. Das erzählte Dott seinem noch Chef Verkehrsminister Gibtner in Berlin, der das mit dem Wort ,,Unsinn" quittierte. Der Verkehrsminister bürgte für ihn und er wurde in Berlin in die CDU aufgenommen und als Parteimitglied in den Kreis Halberstadt / Wernigerode überstellt. Das ärgerte einige Funktionsträger, weil sie merkten, dass ihr Einfluss und ihre Blockseilschaft doch Irgendwo begrenzt war. Ein eisiges Klima empfing Dott in der CDU im Kreisverband des kürzliche Wirkens im Neuen Forum und gegen die Staatssicherheit. Das war für Dott ein mulmiges Gefühl Parteimitglieder, mit wieder oder immer noch hohen Funktionen in der CDU wieder zu sehen. Irgendwann hielt Dott sein Unvermögen, daran etwas ändern zu können, nicht mehr aus und ist wieder aus der CDU ausgetreten. Das war sicher nicht richtig, kann man an der Erneuerung der CDU im Bereich der damaligen DDR von außen noch weniger ändern als von innen.

Edith Dott hat nach ihrer DSU-Mitgliedschaft 1990 Schluss gemacht mit ihrem politischen Engagement und gehört seit dem keiner Partei mehr an.

Man glaubt es kaum wer heute nach und nach die Geschichte umschreiben möchte, So haben heute manche Lautsprecher, die sich damals, in der Wendezeit still duckten, die damalige Wende maßgeblich herbeigeführt. Aus einer sicheren DDR Nische heraus, ohne ein Jota an eigenem Risiko.

Manfred Dott arbeitete nach der Wende in Ministerien der Landesregierung Magdeburg unter anderem und zuletzt vor der Pensionierung, im Verkehrsministerium bei Dr. Daehre. Dort war Dott einige Jahre Personalratsvorsitzender. Edith Dott Arbeitet bis heute in ihrem Fach Krankenpflege, mit der Fachausbildung ,,Stroke Unit" im Klinikum Wernigerode - Blankenburg.

Nach all dem, kann sich Edith Dott seit 1991 für Parteipolitik nicht mehr begeistern.

Ein erneuter Antrag auf CDU Mitgliedschaft von Manfred Dott wurde vom jetzigen CDU-Kreisvorstand abgelehnt (mehr dazu unter Manfred Dott). für eine CDU Mitgliedschaft im Sachsen-Anhaltischen Harzkreis scheinen bestimmte Dinge sehr wichtig zu sein. Dazu gehören auch Blockgeschichte bei älteren Bewerbern und Toleranz von Ostbelasteten Parteifreunden. u. V. m.

Weitere biografische Einzelheiten, werden in einem Buch zusammen gefasst. --Manfred Dott 22:20, 21. Jun. 2011 (CEST)

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69 Kyrgyzstan

Manfred Dott, PlusPedia, pflegt besondere, gute Beziehungen zum Staat Kyrgyzstan (Kyrgystan)


Kyrgystan, in unserem Sprachgebrauch auch Kirgistan, Kirgisistan oder Kirgisien genannt, liegt auf dem Kontinent Asien.

Die Nachbarländer sind China, Kasachstan, Tadschikistan und Usbekistan. Als ehemaliger Teil der Sowjetunion, hat Kyrgystan nur wenig später als die DDR, ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion im Jahr 1991 erreicht. Zu Russland hat Kyrgystan keine direkten Grenzen.

Trotzdem ist eine logische Einflussnahme der Nachbarstaaten nicht zu übersehen.

Kygystan ist eine seit August 1991 von der Sowjetrepublik unabhängige Republik, mit einem durch besonderen Machtbefugnisse ausgestatteten, starken Staatspräsidenten. Es gibt den Staatspräsidenten und einen Premierminister. Durch die besondere Machtausstattung ist der Präsident das Staatsoberhaupt. Der Premier ist der Regierungschef.

Die Verfassung der Republik Kyrgystans basiert auf der Gewaltenteilung und zahlreichen, festgelegten, bürgerlichen Grundrechten.

Die Justiz ist unabhängig, aber vom Staatspräsidenten durch bestimmte Festlegungen beeinflussbar.

Die Verwaltung Kyrgystans untergliedert sich in 8 Verwaltungsbereiche.

Die bereits erwähnte gewissen Einflüsse der Nachbarländer und der Weltmächte, sowie seine wichtige geografische Lage, haben dazu geführt, dass die USA und Russland dort wichtige Militärstützpunkte in enger Nachbarschaft haben und das China durch ein Kooperationsabkommen: ,,Shanghai Kooperationsorg." (SCO) auch in gewisser Weise begrenzten Einfluss nehmen kann.

Bishkek die Hauptstadt, entwickelt sich zu einem Standort einer Eingreiftruppe der Nachbarstaaten und Kyrgystans, unter wie es derzeit Aussieht, russischer Federführung.

Für die USA ist Kyrgystan ein Wichtiges Drehkreuz für den Nachschub nach Afghanistan und angrenzende Regionen. Es wäre zu wünschen, dass in Kyrgystan eine Kooperation der Großmächte, wie auch bei der Weltraumforschung entsteht. Dem Terrorismus, unter dem viele Großmächte und auch kleine Staaten leiden, könnte damit besser begegnet werden Leider hat bei dem Manöver der Nachbarstaaten und Russlands 2002 die USA nicht teil genommen, obwohl sie dort präsent ist. Das scheint an den unterschiedlichen Standpunkten zu den Uigurischen Minderheiten in China zu liegen. Vielleicht kann die USA einmal über ihren Schatten springen und mit- machen. Es ist schließlich nicht zu übersehen wer in diesr Region zur Stabilität beiträgt, was nicht zuletzt auch dem Militärdrehkreuz der USA dient.

Kyrgystan ist dünn besiedeltund hat bei einer Größe von fast 200000 Quadratkilometern und einer Bevölkerungsdichte von etwa 28 Einwohnern je km² etwa 56 Mio Einwohner.(es gibt unterschiedliche Internetangaben darüber) Davon gehören ca. 75% islamischen Glaubensrichtungen an. überwiegend Suniten. Die zweitstärkste Religion sind die Christen, die sich aber in russ. orthodoxe, evangelische und katholische Richtungen aufspalten. Dann gibt es noch den Schamatismus und den Buddhismus. Die Juden gibt es kaum noch in Kyrgystan, weil sehr viel von ihnen nach dem Ende der Sowjetunion, nach Israel ausgewandert sind. Es gibt 12 kyrgysische Universitäten, überwiegend in der Hauptstadt Bishkek. Eine in Djalalabad und eine in Osch. Einer Kyrgysischen Universität für Geisteswissenschaften, die internationale Beziehungen unter andrem zu den USA, Russland, Deutschland und Italien unterhält und die eine große, weltweite Anerkennung genießt, fühlt sich M. Dott besonders verbunden, weil hier ein Interesse an Dotts besonderem Lebensweg, in zwei gegensätzlichen Gesellschaftssystemen besteht.

Es ist abzusehen, dass Kyrgystan trotz der multikulturellen Zusammensetzung seiner Bevölkerung, eventuelle Spannungen zwischen den Volksgruppen, dämpfen kann. Alle, Muslime, Christen, Juden und Buddhisten in Kyrgystan, haben noch nicht vergessen wie es war, als sie noch ein Satellitenstaat der Sowjetunion waren.

Als Reiseland ist Kyrgystan sehr zu empfehlen, wenn man unberührte Natur liebt, weitab vom üblichen Massentourismus. Auf den Spuren der Seidenstraße, deren Wege sich hier begegnen, kann man noch Schneeleoparden in freier Wildbahn sehen. Es ist aber zu raten, Safaris oder Tierbeobachtungen mit einem einheimischen Reiseleiter zu unternehmen.

--Manfred Dott 23:25, 23. Jun. 2011 (CEST)


70 Running macht Gesund und Fit, 1. Persönliches

Erklärt, am Beispiel einerr Jogginggruppe der Laufgemeinschaft Halberstadt

Hauptsponsor vor 1990 VEB Maschinenbau Halberstadt, im Magdeburger Schwermaschinenbaukombinat.

Nach 1990 wechselnde Sponsoren, hauptsächlich. AOK

Aus der Geschichte der Laufgemeinschaft Halberstadt:

Durch Nachweise und Berichte kennen wir den Beginn des Laufsportes in Halberstadt. Kurz nach der Jahrhundertwende nach 1900 wurde in Halberstadt mit dem Laufsport begonnen. Mal sporadisch und mal organisiert, mit vielen Higlights und herausragenden Sportlern. Link, Laufgruppe-Halberstadt Im Jahr 1982 wurde die Laufgruppe BSG Motor Halberstadt gegründet, benannt nach ihrem Hauptsponsorbetrieb, der in Halberstadt, mit über 2000 Beswchäftigten, große Schiffsmotoren baute. Die Leitung übernahm Dieter Müller, der den Verein entscheidend prägte. 1995 zog der Leiter, Müller, des nach 1990 in MSV Eintracht umbenannte Vereins nach Altenbrak im Harz, wo er mit dem Bürgermeister Dott, eine kleine Laufgruppe gründete, mit weiterhin stattfindenden Gemeinschaftsläufen mit der MSV Eintracht. In Halberstadt wurde die Leitung von Irmgard Eggert übernommen und danach mit wechselnden Vorsitzenden. Bis heute wird in Halberstadt und in Altenbrak gelaufen.

1. Erfahrungsbericht:

Der Autor dieses Artikels und Benutzer von PlusPedia ist 30 Jahre Läufer. Erst allein. Dann in der Laufgruppe Halberstadt und danach in der Laufgruppe Altenbrak

1983 Stresskrank durch persönliche Erlebnisse. Herzprobleme mit ungewisser ärztlicher Voraussage. Dauermedikament Beta-Blocker. Dreimal täglich. Der behandelde Arzt, selbst Läufer, sagte dann, er möchte mit mir mal was probieren. Er bestellte mich mit Sportsachen in den Wald, bei den Halberstädter Spiegelsbergen, Im Vertauen auf seine Hilfe ging ich hin. Und jetzt laufen sie neben mir her, bis sie nicht mehr können und dann steigen sie aus und fahren heim. Wir sehen uns zur Auswertung in der Sprechstunde. Es entging mir nicht, dass er sich mir anpasste. Ungeübt, keine Beinmuskeln, wie sie sich beim regelmäßigen Laufsport bilden, war ich nach den ersten 5 km Dauerlauf meines Lebens, schlapp und kaputt. In der Nacht schlief ich besser als sonst. Am nächsten Morgen hatte ich einen fürchterlichen Muskelkater. So ging ich zur Sprechstunde des Herzarztes. ,, Und?” sagte dieser ,,wie geht’s?” Ich habe Schmerzen. ,,wo?” fragte er, ,,in den Beinen” sagte ich und ihr Herz?, das merke ich nicht bei dem Muskelkater. Herzstiche? Nein. Beklemmung? Nein. Nach der Blutdruckmessung konnte ich gehen. Bis übermorgen an der gleichen Stelle im Wald und an der frischen Luft. Kann ich nicht etwas länger warten, bei meinem Muskelkater? ,,Nein” sagte der Arzt. Wir ziehen das jetzt durch. In zwei Monaten kennen sie keinen Muskelkater mehr. ,, Ihr Wort in Gottes Ohr” sagte ich und ging. Beim nächsten Lauftreff mit dem Atzt, waren die Schmerzen vom ersten mal noch nicht weg. Und so soll ich jetzt laufen? Statt langsam zu machen sagte der Arzt , ,,heute laufen wir ein wenig schneller und wenn möglich etwas weiter” Wir liefen los und mein Muskelkater war nicht mehr ganz so schlimm. Aus Freude, dass ein Arzt sich mit mir solche Mühe macht, ging ich immer wieder hin. Oh Wunder Trotz Laufen hatte ich nach zwei Monaten keinen Muskelkater mehr. Mittlerweile hatte der Arzt die Strecke für mich auf 10 km erweitert, Es fing an Spaß zu machen. Er selbst lief Marathon. Nach drei Monaten sagte er und jetzt beginnen wir mit der eigentlichen Behandlung ihres Grundleidens am Herzen. Ihre Betablocker haben eine Bruchrille. Nicht mehr drei sondern zwei und mittags eine Halbe. Dann sehen wir weiter. Er reduzierte immer weiter bis ich nach einem knappen Jahr nur noch eine halbe Tablette abends nahm. ,,Sie dürfen jetzt aber mit dem Laufen nicht aufhören” sagte der Arzt, sonst fangen wir wieder bei 0 an. Vor lauter Angst vor den Herzstichen und dem Druck auf der Brust lief ich nun auch alleine weiter. Jeden zweiten Tag. Nach einem Jahr, setzte er auch die letzte halbe Herztablette ab. Mittlerweile war das Laufen zu einem Bedürfnis geworden. Es machte Spaß. Meine Frau lief nun auch mit und wir machten auch mal eine andere Strecke. Nun schloss ich mich einem Halberstädter Sportverein an, der auch eine Laufgruppe hatte. So machte ich dann auch überregionale Läufe mit. Harzgebirgslauf, Huywaldlauf und viele andere. Ich war wieder gesund und belastbar.

Als ich dann in Berlin in die Regierung kam, wollte ich natürlich mein Laufen nicht lassen. Ich hatte wenig Zeit. Auch selbst Autofahren musste ich nicht mehr. So lies ich mich dann zwischendurch mal in den Hoppegarten und mal zum Wannsee fahren. Auch nach Halberstadt zum Laufen lies ich mich mal fahren. Nun hatte ich den Bogen überspannt. Mein Minister Herr Gibtner suchte mich in Berlin und ich lief in Halberstadt durch meine geliebten Spiegelsberge. Mein Fahrer wartete am Waldrand auf meine Rückkehr. Als ich nachmittags wieder in Berlin ankam, musste ich zu meinem Minister kommen. So wütend habe ich ihn selten gesehen. Da half auch nicht das Erzählen meiner Krankheitsgeschichte. Ab da fuhr ich dann selbst zum Laufen und nur noch mit Privat PKW und in meiner Freizeit.

71 Running macht Gesund und Fit, 2. Ratschläge

Wie ernährt sich ein Freizeitsportler?

Körperliches Wohlbefinden ist ohne entsprechende Ernährung nur bedingt möglich. Haupsächlich die Kontrolle der Fettzufuhr ist ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Sportler, auch Freizeitsportler eine abwechslungsreiche fettkontrollierte Kost. Viel Flüssigkeit (kein Bier) und Kohlehydrate sollen die Nahrungsgrundlage der Läufer bilden. Wer mehr verbrennt durch den Sport, muss seinem Körper auch mehr Nahrung zuführen. Bei der Nahrungszufuhr sollte der Fettanteil 25 bis 35 % nicht übersteigen. Kann man bei der Beschränkung noch abwechslungsreich Essen. Man kann. Kohlehydratreiche Mischkost, wie:Kartoffeln und Getreideprodukte Wie Nudeln mit unterschiedlichen Soßen, Mit dieser Kost kann der Mehrbedarf gedeckt werden. Viel dazu zu trinken ist selbstverständlich. Keinesfalls salzarm essen. Durch das Schwitzen verliert der Körper mit dem Wasser auch erhebliche Salzmengen die auszugleichen sind.

Wie ist das mit dem Gelenkverschleiß durch Laufsport ?

Erste Anzeichen: sind schmerzen in den hauptsächlich belasteten Gelenken. Das ist oft beginnende Arthrose, die dann im fortgeschrittenen Stadium zu Gelenkversteifung und Knorpelabrieb führen kann. Bei diesen Anzeichen ist ein körperentlastender Sport, wie Schwimmen Radfahren, Nordic Walking zu empfehlen.

Mit dieser Möglichkeit der Erkrankung durch Laufsport begründen viele, die eine sportliche Betätigung bitter nötig hätten, ihren inneren Schweinehund, der ihnen sagt ,,laufe nicht“. Sie haben oft Herzprobleme und mit 55 bzw. 60 Jahren die ersten Bypässe. In Wirklichkeit ist Sport, auch Laufsport eine wirksame Methode einem Gelenkverschleiß vorzubeugen. Die regelmäßige Bewegung ( nicht sporadisch) beugt jung und im Alter Gelenkarthrose vor. Durch regelmäßige Bewegung wird die Knorpelschicht zur erhöhten Produktion von Gelenkflüssigkeiten angeregt. Diese Flüssigkeit schützt Knorpel und Knochen. Die meisten Arthrosekanken haben in ihrem Leben nie oder nur wenig Sport getrieben, womit diese These belegt ist. Beim Diabetes Typ 2 können die Medikamentengaben durch Sport erheblich reduziert werden.

Psychologie des Laufsports

Laufen in der Gruppe, Vorteile: Stärkt das Gemeinschaftsgefühl der Gleichgesinnten. Bessere Kontrolle des eigenen Tempos. durch Vergleich. Hilfe unterwegs, Austausch von Lauferlebnissen. Ist eine Unterhaltung bei längeren Läufen nicht möglich, dann muss das Tempo reduziert werden.

Psychologie des Laufsports im Einzeltraining: Meditation beim Laufen, Schritte zählen und km ausrechnen beim Laufen, Singen beim Laufen, wenn das nicht geht Tempo reduzieren. Stressaufarbeitung, auch beruflich beim Laufen, nachdenken über Partnerschaft und Freunde . Studium der Natur und Begegnung mit Wildtieren beim Laufen. Spannung u. Stress fallen teilweise ab..

Den größten Nutzen aus dieser Bewegungsform zieht der Aktive selbst. Ebenfalls werden die Gesundheitserhaltungskosten erheblich minimiert. Und bewiesen ist, dass sich die Lebenszeit bei maßvollem Sport verländert.


Welche Personen können schadlos laufen?

Alle gesunden Menschen können schadlos laufen, wenn sie bestimmte Bedingungen einhalten. Kranke Menschen, unter ärztlicher Kontrolle ebenso.

Leichte Menschen

Diese Personengruppe findet gut in den Laufsport hinein. Unter vorsichtigem Beginn, können sie ihr Training in relativ kurzer Zeit auf ein mittleres Laufpensum steigern. Alle zwei bis drei Tage 8 bis 12 km

Normalgewichtige Menschen

können ebenfalls gut in den Laufsport hinein finden, wenn sie ihren Körper beim Einstig in diese Sportart beobachten. Treten Schmerzen in den Gelenken auf, dann sollte man auf keinen Fall mit dem Laufen aufhören. Strecke verkürzen, Tempo minimieren, Zeiträume strecken. Nach geraumer Zeit und Schmerzfreiheit Trainig wieder steigern. Die Gelenke müssen Zeit haben, sich an die erhöhten Anforderungen zu gewöhnen.

Schwere Menschen

können ebenfalls laufen. Sie sollten am vorsichtigsten mit dieser Sportart beginnen. In etwa so, wie das in Rehakliniken gemacht wird. Beginn mit kurze Strecken, die von Gehen unterbrochen sein sollten. Erst wenn so ein Einstig in das Laufen nicht möglich ist, sollten diese Personen ausweichen auf kontrolliertes Schwimmen, Radfahren und Nordic Working.

Gibt es ein Altersgrenze für den Laufsport?

Nein, die gibt es nicht. Laufen in Maßen wirkt der natürlichen Altersarthritis entgegen. Belastung regt die Knochen zur Stabilität an. Es ist bewiesen, dass Ruhe Bewegungsarmut diese Krankheit nicht stoppt sondern fördert.

Und nun, Sport frei, wünscht euch ein 70 jähriger Dauerläufer.


72 Geheimschrift

Unter den Geheimschriften gibt es nur wenige, die ohne große Hilfsmittel und doch sehr unauffällig vom Normalbenutzer verwendbar sind. Die Schriften: mit Kästchencode, Lochschablone, die Zeilen-Spaltenschrift, die Spiegelschrift, die Buchgeheimschrift, sind bereits von ihrem Aussehen her auffällig. Somit regen sie das Interesse des Entschlüsslers an. Für eine unauffällige Nachrichtenübermittlung sind sie nur wenig hilfreich. Die Schrift mit unsichtbarer Tinte, auch Kindergeheimschrift genannt, ist unauffällig. Auf den ersten Blick entsteht beim Betrachter kein Verdacht, es könnte sich hier um eine geheime Nachrichtenübermittlung handeln. Diese Form der Geheimschrift, wurde auch von DDR Ausreiseantragstellern benutzt, die ihre Nachricht unauffällig über den Eisernen Vorhang bringen wollten. Die Ausreiseantragsteller Familie Dott hatte so, besonders wichtige Nachrichten, noch zusätzlich mit Deckabsendern und Deckanschriften gesichert, an eine CDU Bundestagsabgeordnete in Koblenz geschickt. Diese Art der Geheimschrift erlernt man oft bei den Deutschen St. Georgspfadfindern. Herstellung und Benutzung: Man drückt eine Zitrone aus (reicht aus) diesen Saft kann man mit Zwiebelsaft kombinieren. Mit diesem Extrakt schreibt man, (wie mit Tinte) entweder mit Feder (im Fachhandel erhältlich) oder mit dünnem Federkiel (Eigenherstellung) Der Empfänger muss aber wissen, dass er das Papier erwärmen muss, um die Schrift zu lesen (am besten mit Bügeleisen erwärmen). Und nun viel Glück und Erfolg beim Ausprobieren.

--Manfred Dott 19:17, 30. Mai 2012 (CEST)

73 --N 2674 Manfred Dott

Unter dieser Bezeichnung legt derzeit im Auftrag der Bundesregierung, das Bundesarchiv in Koblenz und Berlin, eine umfassende zeitgeschichtliche Lebensbeschreibung über Manfred Dott an. Das Bundesarchiv stützt sich dabei nicht auf andere Institutionen, sondern auf seine eigene Recherche. Ein längerer Besuch einer hochrangigen Vertreterin, hat in Altenbrak stattgefunden. Dabei wurden alle originalen Unterlagen über Jugend, Familie, politischen Werdegang und jetzige Lebensaktivität, in endgültigen Besitz an das Bundesarchiv übergeben. Die kostenlose Nutzung und das Recht zur Einsicht beim Bundesarchiv, wird / ist vertraglich auf die erweiterte Familie beschränkt. Die Öffentlichkeit hat ebenfalls in den üblichen Verfahren, beim Bundesarchiv die Möglichkeit zur Einsicht. (derzeit ist noch eine kurze Sperrzeit erforderlich)

74 Pfadfinder

Christliche Pfadfinder


Gründer der Pfadfinderbewegung ist der Engländer Robert Stephenson Smyth, Baden Powell, (Lord of Gillwell) geboren am 22. Februar 1857 in London. Gestorben am 08. Januar 1941 in Nyeri bei Nairobi in Kenia. Baden Powell hat die Pfadfinderbewegung weltweit, in sehr vielen Ländern begründet. Als erstes 1908 in England (Boy Scouts (nur für Jungen). Lady Baden Powell gründete dann 1910 die entspr. Pfadfinderinnenorganisation.

Lediglich in Nordkorea, China und noch weiteren drei Staaten war keine Gründung der Pfadfinder möglich. Baden Powell schrieb über 30 Bücher und veröffentlichte die ersten Pfadfinder-Gesetze, die danach mehrfach verändert wurden. In allen Pfadfindergesetzen ist aber zu finden. Gehorsam, Frohsinn, gute Taten gegenüber den Mitmenschen und die Liebe zu Tieren und Pflanzen. Baden Powell richtete die ersten Weltpfadfindertreffen, Jamborees aus, die immer der Pfadfinderbewegung neuen Antrieb gaben. Unter dem Schutzpatron des Drachentöters St. Georg, werden Kinder und Jugendliche auf das Leben vorbereitet und auch etwas abgehärtet. Geländespiele im Wald, Spuren und Zeichen erkennen und zuordnen sind Erlebnisse, die Pfadfinder ein Leben lang begleiten. Der DDR Wendezeitzeuge Manfred Dott, der in seiner Kinder und Jugendzeit 10 Jahre Pfadfinder in der DPSG war, konnte in der Zeit seiner DDR Ausreiseanträge auf die Nachrichtenübermittlung der Pfadfinder zurückgreifen, um Nachrichten unkontrolliert über den eisernen Vorhang zu bringen. Eines der über 30 Bücher von Baden Powell: "Nachrichtendienst und Kundschafterwesen" war dabei sehr hilfreich.

Bgriffserklärung

Die DPSG ist die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg eine christliche Deutsche Pfadfinderbewegung, neben den Freien und anderen Pfadfindern. Der Pfadfindergruß ist Gut Pfad. Pfadfinder begrüßen sich grundsätzlich mit der linken Hand und dem abgespreizten kleinen Finger, der in den abgespreizten kleinen Finger der linken Hand des Begrüßten einrastet. Mit der rechten Hand hält der Daumen dabei den kleinen Finger und die verbleibenden Finger stehen hoch. Dabei wird der Gruß: "Gut Pfad" gesprochen. Eine Pfadfinderbegrüßung bedarf einiger Übung und kann von Nichtpfadfindern auf Anhieb nicht so einfach nachgemacht werden.

Wahlspruch: "Allzeit Bereit" Pfadfinder Aus PlusPedia Wechseln zu: Navigation, Suche

Einzelstruktur der Pfadfinder

In wenigen Ländern gibt es Biber, das sind Kinder im Vorschulalter etwa 5 bis 7 Jahre. Kinder im unteren Schulalter etwa 6 bis 11 Jahre sind Wölflinge, danach folgen die Jungpfadfinder 11 bis etwa 14 Jahre dann folgen die Pfadfinder 14 bis etwa 16 Jahre und bis hin zum Erwachsenenalter 16 bis etwa 19 Jahre Rover (früher Ritter) diese Pfadfinder sind durch Sippen in Stämmen zusammengefasst, die von einem Stammesleiter geführt werden. Scout Jamboree ist das Weltpfadfindertreffen, das alle 4 bis 5 Jahre durchgeführt werden soll.

--Manfred Dott 21:37, 1. Jun. 2012 (CEST)

Quellen: eigenes Wissen, das Pfadfinderhandbuch, 100 Jahre Pfadfinderbewegung ( Im Handel erh.) und Nachrichtendienst und Kundschafterwesen v. Baden Powell (im Antiquariat) --Manfred Dott 11:00, 6. Jun. 2012 (CEST)


75 Russland - weites Land

75.1 Teil I

Ueber Fluesse und Seen per Schiff, im September 2015, ueber 2000 km durch Russland, bis nach Moskau. Beginn der Reise: Berlin / Tegel von dort nach Muenchen und dort in einen Flieger nach St. Petersburg. Vorher sehr komplizierte Visabeantragung. In St Petersburg, vorher Petrograd, Umzug auf das Schiff, mit dem wir, meine Frau und ich, die ca 2000 km unterwegs sein werden.

1. St. Petersburg City

Eine Stadt der Superlative ueber 5 Mio Einwohner. Ehemalige Hauptstadt Russlands. Wie ueberall in grossen Staedten, in denen jeder Buerger ein Auto hat, bricht im Berufsverkehr der Verkehrsfluss zusammen. Nur unter der Erde St. Petersburgs kommt man fluessig voran. Die Metro, tiefste der Welt. mit mind. 130 m Tiefe. Bei dieser Tiefe verteilt sich die Statik, also die Standfestigkeit der darueber liegenden Gebaeude so, dass Kathedralen Superhochhaeuser ueber der U-Bahn stehen koennen, ohne die aufstehenden Gebaeude zu beschaedigen. Aber man muss erst mal sehr tief herunter, um zu fahren. Es gibt 4 Metrolinien in St. Petersburg. Heute wird St. Petersburg wieder von Kathedralen und Kirchen dominiert. Zu Sowjetzeiten waren es 20 Kirchen . Jetzt sind es ueber 200 . Die neuen Regierungen, nach Zusammenbruch der SU, haben der Russisch Orthodoxen Kirche alle ihre Gotteshaeser zurueck gegeben. Obwohl es in Russland keine Kirchensteuer gibt, wurden alle Gotteshaeser aufwendig restauriert. Quasi als Entschuldigung fuer das erlittene Unrecht zu Sowjetzeiten. Dazu kommt die persoenliche Unterstuetzung von Medwedjev und Putin, die beide bekennende Christen sind. Man kann kaum alle Kathedralen aufzaehlen. Hier nur zwei die uns besonders beeindruckten: Die Peter und Pauls Kathedrale und die Isaak Kathedrale. Auch die Wirkungsstaette Rasputins und das Haus, in dem er ermordet wurde, haben wir gesehen. Entgegen unserem Bild von diesem Wunderheiler, ist die Erinnerung der Russen an diesen Mann eher positiv. In St. Petersburg ist man auch, anders (als in Moskau), mit der eigenen Geschichte umgegangen. Hier hat man die Denkmaeler der roten Zeit nicht geschleift, sonder als geschichtliche Zeugen erhalten. So kann man in der Naehe von einem Denkmal von Peter Chaikowski das Denkmal von Felix Dserschinski vor der ehemaligen KGB Zentrale finden. In Moskau geschleift und jetzt wieder aufgebaut. Es gehoert nun mal zur Geschichte dazu. Noch einmal Shoppen auf dem Newskij Prospekt und Abschied von dieser schoenen Stadt.

Wir waren auch an der Stelle wo Zar Alexander ermordet wurde und an den Graebern der Romanows, der letzten Zarenfamilie, die unschoen das Feld fuer die Oktoberrevolution frei machen mussten. ( Bin mitten in Russland und hab nur meinen spanischen Laptop mit ae ue ss usw.) Werde weiter berichten. Heute legen wir noch an und fahren ins Land hinein. Mal sehen wie die Landbevoelkerung heute lebt.

Jetzt , schon 400 km im Ladesinneren, fahren wir durch endlose Waelder, die auch in wenigen Wochen von eisigem Frost bis zum spaeten Fruehjahr ueberzogen werden. Da kann man ermessen, was der verrueckte, selbstverliebte, Hitler den Deutschen Soldaten im 2. Weltkrieg zugemutet hat.


Wir sind ins Land gefahren, nach Mandrogi, und haben tolle Sachen gesehen u. erlebt. Wir haben uns mal wieder abgeseilt, meine Frau und ich. Wir kamen an einen Seitenarm eines Flusses. Es gab eine Faehre mit der wir rueber gefahren sind. Ohne Motor von Hand getrieben. Man musste wie ein Esel mit einem langen Balken immer rund gehen und druecken. Wir baben gefragt und durften hin, meine Frau und zurueck ich, die Faehre bedienen. 150 Rubel hin und zurueck. Im Wald haben wir einen grossen Elch gesehen und Wolfsspuren gefunden. (Eine Mahnung haben wir erhalten wegen der Baeren, wenn wir solo durch den Wald streifen)

Wir halten aber bis Moskau noch mehrfach auf dem Land an und sehen das Land, wie es wirklich ist. Nicht nur hoeren, sondern selbst sehen wollen wir, wie das heute in Russland ist. Wir koennen beide etwas russisch und die kyrillische Schrift, das hilft uns hier weiter. Jetzt fahren wir 257 km und gehen in Kishi wieder ins Land hinein. Unweigerlich denke ich auch daran, dass Edward Snowden hier ist. Unter den vielen superschlanken, schoenen und gebildeten Russinen fuehlt er sich sicher nicht unwohl. Kishi eine Insel am Rande des Onegasees, mit einem kleinen russischen Dorf. Wir waren in einem Bauernhaus, dass ganz auf die strenge Kaelte hier und auf die Zweckmaessigkeit ausgerichtet ist. Von aussen normale Holzhaeser. Innen tiefe Geschossdecken, damit die Ofenwaerme schneller an die Menschen kommt. Bei ca Minus 40° Leben: Essen, Schlafen die Bauern in einem Raum. Ein grosser Steinofen, auf dem man auch schlafen kann. Fuer die Huehner ist in dem gleichen Wohnraum ein Kaefig eingerichtet. Die Menschen hier kennen das schon seit Jahrhunderten nicht anders. Sie sind dabei gluecklich und zufrieden. Gleich neben dem von uns besichtigten Haus ist ein Kirche mit ueber 20 Zwiebeltuermen. Wir waren drin und orthodoxe Prieser sangen gerade einen wunderschoenen Choral. (hab alles auf Video fuer youtube) Obwohl man ein starkes Gefaelle zwischen Land -und Stadtbevoelkerung erkennen kann, gibt es eine gute Verbindung zwischen beiden. Aus der Landbevoelkerung studieren viele junge Menschen an Hochschulen und Universitaeten, kommen als Ingenieure zurueck, oder bleiben in den Staedten.

Derzeit fahren wir ueber den Onegasee. 9800, Quadratkilometer gross, mit heute Sturm u. hohem Wellengang. (Vergleich: Bodensee 473 km²) Mit flauem Gefuehl im Magen bin ich froh, wenn wir hier durch sind in Richtung Wolga.

An diesr Stelle moechte ich die Reiserute auflisten: Ab St. Petersburg auf der Newa, dann in die Swir, danach in die Wyondra, dann in die Schesckna, danach auf der Wolga und zuletzt in den Moskaukanal bis in die Stadt Moskau. Ges. ueber 2000 km Auf diesem Weg muessen wir durch den Ladogasee, 9890 km², den Onegasee 17000 km² (34 mal so gross wie der Bodensee) und den Rybissker See.

Heute haben wir knapp die Haelfte der Strecke hinter uns gebracht und wir freuen uns auf Goritzy. Dort gehen oder fahren wir wieder ins Land hinein.

In Goritzi angekommen, sehen wir wieder wunderschoene Kirchen und Kloester. Erst einmal zum kleinen Dorf Goritzi. Sehr schoene Holzhaeuser. Prachtvoll mit Farben verziert. Jedes Haus hat einen Gemuesegarten und bei jedem zweiten Haus sehen wir direkt beim Haus, Schafe, Gaense, Enten und Huehner. Wir koennen mit eigenen Augen sehen, dass die Landbevoelkerung kaum betroffen ist, von dem gegenwaertigen Einfuhrverbot fuer europaeische Lebensmittel, als Antwort auf die bestehenden Sanktionen. Wenn es nach den Klagen europaeischer Bauern ueber den Preisverfall ihrer Produkte geht, muss man sagen, Die Sanktionspolitik ist zum Rohrkrepierer geworden. ---Von Goritzi sind wir eben, durch ein grosses Waldgebiet gefahren zur Kleinstadt Kirilliow (7000 Einw.) In diesem Waldgebiet geht auch schon mal der ehemalige spanische Koenig, Juan Carlos, zur Jagd. Zuletzt, sagen die Buerger hier, hat er einen prachtvollen Baeren erlegt. In Goritzi und auch in Kyrilliow hat Iwan der Grosse (Iwan der Schreckliche) seine Spuren hinterlassen. Hier hat er im Frauenkloster, damals in ungnade gefallene Frauen "untergebracht" unter anderem auch seine eigenen Frauen, wenn er deren ueberdruessig war. Heute sind dort orthodoxe Nonnen drin. Wir haben schon viel vom russischen Land gesehen und es wird noch mehr, denn nach Moskau sind es immer noch 870 km . Morgen gehen wir in Jaroslawl, einer etwas goesseren Stadt erneut ins Land hinein. Jaroslawl ist eine Bahnstation an der Strecke der Transsibirischen Eisenbahn zwischen Moskau und Wladiwostok. Wir freuen uns darauf.

. In Jaroslawl erwarten uns Busse, die uns in die Innenstadt fahren. Jaroslawel ist die aeltestern Stadt an der Wolga und hat fast 1 Mio Einwohner. Hier ist eine Station der Transsib . von Moskau nach Wlatdiwostok. Mit diesem Zug kann man weiter nach Peking fahren. Hier ist ein Drehkreuz zwischen weissem Meer und Westeuropa mit der Ostsee. Auch hier von einer Kirche in die naechste und zwischendurch viele Kloester. Alle Gotteshaeser in sehr gutem Zustand. So langsam wird auch mir das zuviel. Ich wuerde gerne wissen, ob es noch ein Leben neben den Kirchen gibt. Es gibt es. Mitten in der Stadt steht ein Denkmal auf dem ein uebergrosser bronzener Lenin steht. In allen Staedten und Dorfern etwa ueber 1000 Einwohner, findet manm solche Leninstatuen. Bereits in Petersburg merkte man, dass Russland mit seiner Geschichte offen umgeht. So auch hier. In den Strassen Jaroslawels ist ein geschaeftiges Treiben. Um die Leninstatue ist ein schoener Park angelgt. Die Eisenbahn in Breitspur, laesst Zuege von bis zu hundert Waggons zu. Vom Ufer aus ist die Schoenheit des alten russischen Flusses Wolga, besonders in diesem Abschnitt, nicht zu uebersehen. Heute erreicht uns die Nachrich vom erneuten Lufthansastreik. Nun sind wir etwas beunruhigt, das auf der Mittelstrecke vielleicht Maschinen ausfallen koenten. Eben erfahren wir, die ersten Moskaufluege sind ausgefalle. Trotzdem geniessen wir das Land weiter.

Uglitsch

letzte Station vor Moskau.

In Uglitsch gibt es einen kleinen Kremel. Innen ein Konzertsaal an der Wand Ikonen. Wir haben ein Konzert angehoert und danach die Uhrenstadt Uglitsch angesehen (groesste Uhrenproduktion Russlands). Dieses mal war ich mit zum Kulturprogramm und Edith, meine Frau, hat sich zum Dauerlaufen abgeseilt. Edith lief mehrere km aus der Stadt heraus in einen Wald. Ich hatte keine Lust und war mal Herdentier. Kein Wolf und kein Baer hat sie am zurueckkommen gehindert. Also eine sehr schoene Stadt ist Uglitsch an der Wolga. Die Wolga verlassen wir bald. Sie fliesst nicht durch Moskau. Durch den Moskaukanal fahren wir dann bis mitten in die Stadt Moskau hinein. Wir wollen dort mal unter anderem eine Nacht das moskauer Nachtleben studieren, ein Kloster besuchen, den Kremel und den Heldenfriedhof aufsuchen, bevor wir uns bemuehen trotz Streik einen Flieger nach Deutschland zu bekommen.

(Eingefuegt) Seit 5 Tagen singe ich in einem Russischen Chor mit. Alles in russischer Sprache. Heute Auftritt vor ca. knapp 2000 Zuhoerern. Meine Frau filmt das, sonst glaubt uns das keiner. Zuhause habe ich viel Filmmaterial zu verarbeiten. YouTube wird sich freuen.

Im Moment fahren wir immer noch auf der Wolga, die hier etwa 5 bis 6 km breit ist. In etwa drei Wochen beginnt hier der Winter und es schneit erst und dann friert die Wolga zu. Wo wir jetzt fahren wird dann wegen Eisgang die Schifffahrt eingestellt. Morgen, gegen Mittag sind wir in Moskau.

Geschafft! Chorauftritt erledigt. Der Saal war voll beswetzt. Der Pianist, ein Musiker des Moskauer Staatstheaters, hat nach Sichtung u. Anhoerung einiger Sangerinnen u. Sanger meinen Soloauftritt entschieden. Hab ein Stueck von J. S. Bach gesungen. Edith meint es war ganz gut gelungen.

Noch sind wir etwa drei Std auf der Wolga. Dann geht es schnurstracks in die Stadt Moskau hinein.

76 Russland - weites Land

76.1 Teil 2

Moskau

das politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes ist Moskau mit Hochschulen und Fachschulen, zahlreichen Kirchen und Kloestern sowie politischen Einrichtungen. Heute, werden wir uns erst einmal einen Ueberblick verschaffen ueber das, was wir im Rahmen der von uns dafuer eingeplanten Zeit sehen wollen. Also fahren wir erst einmal durch die Stadt, bevor wir uns einzelne Objekte vornehmen. Man muss sehen, dass wir nicht mit dem Flugzeug nach Moskau kommen, sondern aus dem Landesinneren Russlands mit dem Vorwissen, was von Moskau aus in Russland alles Verwaltet und im Lot gehalten wird. Wir sind auch durch die lange Reise durch Russland, sprachlich und schriftlich gut fuer den Aufenthalt in der Ladeshauptstadt Moskau trainiert.

Die Stadt Wir sind teils mit uebererdlichen, oeffentlichen Verkehrsmitteln und teils mit der Metro durch Moskau gefahren. Die Metro, die bis heute und nach Volksbefragungen und darauf folgender staatlicher Entscheidung, weiter den Namen Metro "Lenin" traegt, hat uns sehr beeindruckt. Viele Metro-Bahnhoefe sind eher untererdische Palaeste. Wenn mal keine Metro kommt, fuehlt man sich wie in einem Thronsaal. Die Waende aus Marmor, an der Decke Kronleuchter Stuckverzierungen und an der Decke mit Blattgold belegte Bilder von Revolutionsbegebenheiten und von Lenin. Wir waren kurz auf dem roten Platz, am Kremel von aussen, an der Moskwa, sowie an einigen Ministerien und dem Bolschoi Theater. Wir haben uns entschieden morgen, wenn wir eine Genehmigung bekommen, den Kremel von innen anzusehen, das Jungfrauenkloster und den Prominentenfriedhof. Im stillen hoffen wir, unter anderem, die Graeber von Lenin und Stalin ansehen zu koennen. Hab so meine Zweifel, ob das klappen wird. Wir sind mit dem Schiff hier in Moskau, mit Buergern aus der Schweiz, aus Ost - und Westdeutschland zusammen angekommen. In den gefuehrten Gruppen sind wir zusammnen und es wird ein Schwergewicht auf Kirchen, Kloester und russische Kultur gelegt. Mein Wunsch nach der wirklichen, neueren Geschichte wurde immer nur schnell gestreift, um dann in Kirchen stunden lang Ikonen zu erklaeren. Hab so das Gefuehl, dass man uns unbedingt erklaeren moechte, dass die juengere Geschichte, den Fremdenfuehrern und wem auch immer, manchmal etwas unangenehm ist. Aber die Geschichte kann man auf Dauer nicht umschreiben. Stalin ist ebenso wichtig in der russischern Geschichte, wie Lenin und Gorbatschow. Also finde ich mich mit dem Programm ab, so wie es ist. Also morgen in den Kremel, ins Jungfrauenkloster und auf dem Prominentenfriedhof. Vorher aber noch das Moskauer Nachtleben. Dann essen wir noch auf dem Hotelschiff und wieder raus in die Stadt. Im Stadtzentrum, unweit des Kaufhauses Gum essen wir moskauer Eis und gehen dann in das Kaufhaus hinein. In drei Etagen und drei Linien, wird alles angeboten was heute denkbar ist. Meine Frau hat ein Diamantcollier fuer etwa 2 Mio. Rubel gefunden. Hab ich ihr schnell ausgeredet, obwohl das umgerechnet etwa 2000 Euro sind. Danach sind wir dann nach draussen in die Naehe des roten Platzes gegangen. Mittlerweile dunkel und Moskau in einem imposanten Lichtermeer Diese Schoenheit kann ich wirlich nur im YouTube Video zeigen. Die Buerger in Moskau gehen morgens etwas spaeter zur Arbeit und machen abends etwas spaeter Schluss und dann sehen wir sie, zwischen Strassenverkauufern flanieren die Moskauer Schoenheiten, wie sie in Paris kaum zu uebertreffen sind. Derzeit ist der rote Platz etwas umgebaut, weil das Festival der Militaermusik statt findet. Da sehen wir Musiker in prachtvollen Uniformen , die hier ihre musikalische Kunst zum Besten geben. Wir haben glueck, dass wir gerade jetzt hier sind. Wir verbringen den Abend und die anbrechende Nacht mit Schauen flanieren und Bar -u. Gaststaettenbesuchen. Etwa um Mitternacht haben wir ein grosses Feuerwerk angesehen, was neben dem Spasskiturm am Roten Platz in den Himmel gefeuert wurde. Hund kaputt machen wir uns nach Hause und ins Bett.

Der Kremel

Wir haben die Genehmigung fuer den Innenbereich des Moskauer Kremel erhalten und stehen zu der vorgeschriebenen Zeit am Eingang, den vielen Sicherheitsleuten gegenueber. Wir duerfen in den Eingangsbereich und unterziehen uns der Kontrolle wie auf einem Flugplatz. Durchleuchten, alles aufs Band, Edith mal wieder mit Rucksack unterwegs, muss hier in Moskau bereits zum zweiten Mal den Inhalt offenbaren. Egal, machen wir gern. Wann duerfen wir schon mal durch den inneren Kremelbereich in Moskau laufen. Wir haben eine aeltere Moskauerin mit Deutschkenntnissen, die alles erklaert. Wir sind durch den Eingang hindurch im Innenbereich ist eine Strasse, ueberdie wir gehen. Da kommt eine schwarze Limousine mit Blaulicht gefahren. Ist das ein hoher Regierungsbeamter, oder ist er das vielleicht hoechst persoenlich? Ich frage unsere Erklaererin, wo der Staatspraesident Putin arbeitet und wie er zum Dienst kommt. Erst fuert sie uns zu einem dunkelgelben Gebaeude, dem Sitz und Arbeisbereich des Praesidenten. Auf nochmaliges Fragen, wie er zum Dienst kommt, erfahren wir, dass er oft mit dem Auto kommt. Putin wohnt nicht direkt in der Stadt Moskau, sondern im westlichen Gebiet vor Moskau. Von dort kommt er zum Dienst. In besonderen Faellen kommt er auch mit dem Hubschrauber. Unweit seiner Diensresidenz im Kremel ist ein Hubschrauberflugplatz, den wir auch filmen konnten. Von dort sind es etwa hundert Meter zu seinem Dienstgebaede, auf dem nicht die russische -sondern die Flagge des Praesidenten weht. Ich vermute, wenn er da ist weht sie oben, bei Trauer kommt sie auf Halbmast. Dann sind wir durch mindestens 4 Kathedralen im Kremel gegangen. Wenn Putin einen orthodoxen Gottesdienst besuchen will, braucht er nur aus seinem Diensgebaeude heraus und in eine Kremel- Kathedrale hinein zu gehen. Einige Chinesen, die auch im Kremel waren, bauten sich vor der Praesidentenresidenz auf, um fotografiert zu werdern. Das scheint fuer Chinesen etwas ganz besonderes zu sein. Wir haben vieles im Kremel gesehen was, ich im Einzelnen nicht beschreiben möchte, so unter anderem das 6000 Plätze große Parteitagsgebäude der ehemaligen KPDSU. Voller Eindrücke von diesem Regierungs -und Kirchenareal, dem inneren Kremel, gehen wir wieder raus ins Moskauer Stadtgetümmel.

Das Jungfrauenkloster

Vom Kremel aus mit oeffentlichem Verkehrsmittel knapp 2km vom Kremel entfernt ist das Jungfrauen Kloster. Dort angekommen, fotoerlaubnis gekauft und am Eingang Kerze erworben gehen wir hinein. Hier lernen wir den Baustil russisches Barok. Dieser Baustie unterscheidet sich nur wenig von dem uns bekannten Barok. Vielleicht etwas schlichter. Mehrere Kirchen auf dem riesengrossen Komplex. Die Geschichte des Hauses angehoert und festgestellt, dass auch hier Iwan der Schreckliche seine Spuren hinterlassen hat. Hunderte wunderschoene Ikonen betende aeltere russische Buerger und hier und da eine vorbeihuschende orthodoxe Nonne.

Der Prominentenfriedhof

Gleich hinter dem Jungfrauenkloster ist der Prominentenfriedhof. Hier alle Namen derer aufzuzaehlen, die dort begraben sind, wuerde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Aber einige Namen sollten es doch sein. Gagarin, der erste Kosmonaut, Jelzin, Raisa Gorbatschowa, Sacharow, Gromyko, Kruchtschow und sehr viele beruehmte Politiker, Gelehrte, Musiker und Dichter der Weltliteratur, --Manfred Dott (Diskussion) 20:28, 23. Sep. 2015 (CEST)(CEST)


77 Stalin, Sepp Herberger, Chruschtschow, Fritz Walter u. Adenauer.

Gemeinsamkeiten und geschichtliche Sensation 1955.

Diplomaten im Fußballtrikot

1955 vereinbarte der DFB ein Freundschaftsspiel der Nationalmannschaften der Sowjetunion und Westdeutschlands. ohne den Bundeskanzler Adenauer vorher zu fragen. Adenauer verärgert, hatte aber eine Reise nach Moskau geplant und konnte sich nicht mehr quer stellen. Deutschland, frisch gebackener Fußball-Weltmeister von Bern, war eine harte Nuss für die Sowjetische Nationalmannschaft. Diese Zeit, kurz nach Stalins Tod, rangen Malenkow und Chruschtschow um die Macht. Chruschtschow behielt die Oberhand und schrieb der sowjetischen Nationalmannschaft vor, ihr ringt den Westdeutschen Weltmeister nieder. Wir brauchen den Erfolg.

Deutschland verlor das Spiel mit 2:3 und die sowjetische Staatsführung empfing drei Wochen später Adenauer in einem Hochgefühl der Stärke. In dieser Zeit hatte die SU immer noch etwa 10000 deutsche Krigsgefangene in ihren Straf -und Arbeitslagern. Die wollte Adenauer bei seinem Besuch dort heraus holen. Das verlorene Freundschaftsspiel, mit Spielergrößen wie dem weltbekannten Fritz Walter, Jupp Posipal und im Tor Herkenrath, sorgte für eine freundschaftliche Atmosphäre in der Adenauer die Heimkehr der letzten Kriegsgefangenen aushandeln konnte. Zu bemerken ist, es gab 1955 keine Diplomatischen Beziehungen zwischen Westdeutschland und der Sowjetunion. Der kalte Krieg war auf einem Höhepunkt. Trotz diesem eiskalten politischen Klima, war die Heimkehr der letzten deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges ein großer Erfolg. Ohne die Weltfußballer in Moskau, hätte Adenauer sicher diesen Verhandslungserfolg nicht oder nicht so umfassend gehabt.

Auf der Ehrentribüne bei dem Spiel saßen unter anderen: Wilhelm Pieck und W. Ulbrich, die den sowjetischen Erfolg frenetisch bejubelten. Dafür mussten sie sich aber die deutsche Nationalhymne mitten in Moskau anhören. Was ihnen sicher nicht gefiel war, dass die Zuschauer, davon mehr aus Ostdeutschland als aus westdeutschland, Die Nationalhymne so laut mitsangen, wie wir uns das heute wünschen würden.

Quellen: Gedächtnisprotokoll und Dokumentationen zu der gemeinsamen Filmpräsentation der Bundesstiftung für politische Bildung und der Stiftung Aufarbeitung der SED Diktatur, am 03. 02. 2016 in Berlin, im Stadion 1. FC Union, in Berlin Köpenick. Danke für die Einladung und die wertvollen Geschichtsdokumentationen.

--Manfred Dott (Diskussion) 00:06, 5. Feb. 2016 (CET)

78 Politischer Kommentar

WAS WÄRE WENN? Stellen wir uns einmal vor, es gäbe einen anderen Staat, zum Beispiel: England, Griechenland, Frankreich oder einen anderen europäischen Staat, innerhalb der Grenzen der Türkei.

Gäbe es dann den IS so, wie er jetzt existiert? Oder, gäbe es ihn überhaupt? Es geht vielleicht etwas zu weit, die Türkei als den Hauptgrund der Existenz des IS anzusehen. Dazu haben auch andere Weltmächte erheblich beigetragen. Aber eines ist deutlich zu sehen: Es gibt eine Zangenbewegung gegen die Kurden, Auf der einen Seite die Türkei und auf der anderen Seite der IS. Diese Interessenlage kann nicht bestritten werden. Es gibt in dieser Region nur wenige Stabilitätsfaktoren. Weshalb hat der freie Westen die dort kämpfenden unterschiedlichsten Terrorgruppen, die nicht stabilisierend sind, unterstützt? Diese Terrorgruppen sind in unserem Medien-Sprachgebrauch: "Die gemäßigte Opposition" Auch diese haben über Blut und Tod ihre Geländegewinne erzielt, auf einem Staatsgebiet, auf dem sie nichts zu suchen haben. Sie verfügen über modernste Waffen und Raketentechnik Wo kommt das alles her? Hingegen z. B. in Syrien, einem Staat, mit autonomen Grenzen, verteufeln wir die primitiven Fassbomben, die in ihrer Wirkung nicht an die modernen Waffen der Terrorgruppen heran reichen. Es ist Irrsinn zu glauben, dass so, am Ende ein stabiler Staat aus diesem Kämpfer -und Gruppenwirrwar hervorgeht. So, wird das ein Staat, der wie die anderen Staaten des Demokratischen Frühlings im nahöstlichen Chaos versinkt. Wenn wir uns dort nicht zusammen tun, haben wir den Terror im eigenen Haus. Die jetzige einstimmige UN Resolution, ist die letzte Gelegenheit, in diese Region wieder Stabilität und eine annähernde staatliche Ordnung, vielleicht auch Demokratie zu bringen. --Manfred Dott (Diskussion) 00:18, 20. Dez. 2015 (CET)


79 BREXIT mit Folgen

Die EU unterstütze ich, obwohl sie eine bankengelenkte Organisation von eingekauften Politikern und Medien ist. Die EU hat aber auch Vorteile für die kleinen Leute und den Mittelstand. So die Freizügigkeit von Personen und Betrieben, sowie den Zwang untereinander bestimmte Grenzen der Toleranz nicht zu überschreiten. Auch Frieden und Freundschaften der europäischen Völker untereinander sind wichtige Ergebnisse unserer Gemeinschaft. -

Trotz aller gezogenen Register, Warnungen und gelenkten Beeinflussungen, haben die Briten anders, also für den EU-Austieg, entschieden. Nun beginnen die Diskussionen hinter verschlossenen Türen, wie man den Volkswillen der Briten beiseite schieben kann und doch unter anderem Namen oder wie auch immer, die anvisierten Ziele der Finanzwirtschaft weiter zu verfolgen. Traurig. Aber trotz alledem wär ein Verbleiben der Briten in der EU besser gewesen. Ohne uns europäischen Menschen geht es nicht. Hoffentlich merken die brüsseler Vasallen das jetzt und geben den Menschen in Zukunft zumindest das Gefühl, ihre Interessen zu vertreten, damit es mögliche Nachahmer sehr schwer haben werden.

80 Guten Rutsch ins Jahr 2017

Im neuen Jahr und jetzt zu den Feiertagen wünsche ich euch, allen 996 Freunden im Netz, eine schöne Zeit, Erfolg und Glück. Meine Verwandten und die Berliner Politiker sind hier nicht aufgeführt. Einige möchte ich aber besonders erwähnen und ihnen danken. ---------------

Als erstes meinem Entdecker im und für das Netz innerhalb der PlusPedia, Gerhard Kemme aus Hamburg, dem Generaladmin Anthoney und Ariane.Desweiteren meinen Freunden: Funker H.W.H. und Michael Kühntopf. Weiterhin herzl. Weihnachtswünsche und guten Rutsch, zwei Leipziger Filmgesellschaften, dem ZDF dem Regional TV RFH Tom Harzer, Andrea Bogner und Ernst Romoser, Andreas Kirchner, Luise Globig und Kristin Spengler. Ebenfalls danke ich für viele Infos, die in unserem TV nur wenig zu sehen sind: Israelischen Medien und Gruppen wie Deutsch Israelischer Bund, Freunde Israels und einer Schutz-Organisation Israels. Auch für die Unterstützung bei meinen überwiegenden Fernkontakten mit meiner Universität für Geisteswissenschaften in Bishkek, möchte ich der Botschaft Kyrgyzstans in Deutschland danken. Ebenso der Regierung Kyrgyzstans. Auch für die schönen Tage in Russland möchte ich den Betreuern herzlich Danke sagen. Ich hoffe und freue mich weiterhin auf eine Gute Zusammenarbeit mit PlusPedia. Es steht zum Beispiel fest. Ohne die beiden Seiten, bei PlusPedia, die ich bearbeiten darf, hätte es die beliebte ZDF Doku: "Willkommen im Sozialismus" und andere öffentliche Filmeinblendungen nicht gegeben. Dafür Dank und alles Gute an die Enzyklopädie PlusPedia. --[[Benutzer:Manfred Dott|Manfred --Manfred Dott (Diskussion) 21:16, 21. Dez. 2016 (CET)

81 Teneriffa, Koenigin der Kanaren.

https://youtu.be/0v32U4LGLsY ------- Dieses Video bebildert den nachfolgenden Artikel Nr. 76 --Manfred Dott (Diskussion) 22:03, 17. Feb. 2016 (CET)


82 Fake

Begriffsbestimmung

Fake : Aus dem Englischen übersetzt heißt Fälschung oder Schwindel.

Vereinfachte Erklärung

Wenn jemand behauptet eine Wand sei schwarz obwohl sie weiß ist. Oder eine Person die heterosexuell ist sei schwul bzw lesbisch. Etwas feiner bzw.hinterlistiger: eine angesehene Familie habe einen Kinderschänder in der Familie oder Beziehungen ins Drogenmilieu. Hier wirkt sich ein Fake mit besonderem Schaden für die Betroffenen aus. Derzeit bekommt das Modewort eine besondere politische Bedeutung.

Erweiterter Fakebegriff

Eine erweiterte Bedeutung des Fake Begriffs ist sehr drastisch nachweisbar beim Verhältnis Trump mit seinen US Medien. Ohne die übliche Bewährungsfrist steht der gewählte amerikanische Präsident in Pressekonferenzen vor den Medienvertretern und stellt seine Tätigkeit der ersten Regierungstage vor. Die Meute der Medienvertreter stellen Fragen und Suggestivfragen, die sich überwiegend nicht auf die Darstellung des Präsidenten, sondern auf die vorgefassten Meinungen der Fragenden beziehen. Anschließend im TV und der Presse stellt man den Präsidenten in ein negatives Licht ohne gleichgewichtig auch seine Erfolge darzustellen. So entsteht ein falsches Bild, ein Schwindel der wirklichen Situation. Das ist ebenfalls ein Fake. In Deutschland gibt es hundertfache ebensolche Beispiele. Hier eines, das wir alle kennen:

Die Flüchtlindpolitik der Kanzlerin Merkel. Ihre zurückliegende Willkommenspolitik mit ihren Reizworten "wir schaffen das" wurde von TV und Presse hochgejubelt und hunderfach in die Köpfe gehämmert. Das Dementi in ihrer Schwesterpartei, eine Zuzugsobergrenze einzuführen, wurde von Beginn an durch TV und Medien negiert. Eine realistische, ausgewogene Bewertung fand in diesem Fall zur gleichen Sache nicht statt. Das gibt ein falsches Bild und muss ebenfalls als Fake betrachtet werden. Mittlerweile fühlen sich die Medien unwohl dabei von Bürgern auf der Straße oft als Lügner bezeichnet zu werden. Also Fakes sind auch Falsche Bilder, die mit Tatsachen bzw. mit Über -oder Unterbewertungen von wirklichen Fakten erzeugt werden.

Wikipedia geht in seiner Begriffsbestimmung nicht auf diese Erweiterungen ein.

--Manfred Dott (Diskussion) 20:38, 17. Feb. 2017 (CET)

83 Wendehals wider Willen

Ein Freund aus der Schweiz,

er soll es auch bleiben, wird gezwungenermaßen zum Wendehals. Er sollte, seiner Glauwürdigkeit halber, seine Tätigkeit für Jewiki beenden.--- In der Vorbereitung der US Vorwahlen und Wahlen zum neuen Präsidenten, war er eindeutig und offen für die Wahl Clintons und ich für Trump. Mein Grund: mir ist ein ehrlicher Charakter viel lieber, auch wenn er sich mal im Ton vergreift (Ist mir selbst schon oft passiert) als verlogene Diplomaten, die durch ihre Ränke einen Krieg nach dem anderen anzetteln und Stellvertreter ins Verderben schicken. Dieser Freund aus der Schweiz, (nicht du, lieber H. Peter Pleich) lachte sich auf Faßebook schlapp, als Trump gewählt war. Seine abgeschriebenen, oder zitierten Zeitungs und Presseberichte aus -und zu Israel kann ich auch so nachvollziehen. Wenigstens sollte er jetzt wissen, wem er sich über Jahre auch verdingt hatte. Aber in wenigen Tagen wird, so hoffe ich, Einiges wieder in Ordnung kommen und mein Freund wird sich biegen müssen, wie ein Schilfrohr im Wind. Typisch Wendehals. Das Putin dieser Trump erheblich angenehmer ist, als die politischen Partner, die in ihrer Unberechenbarkeit berechenbar waren, liegt auf der Hand. --Manfred Dott (Diskussion) 13:33, 25. Dez. 2016 (CET)

84 Teneriffa, Koenigin der Kanaren.

(Spanische PC Tastatur)

Wie schon so oft, wieder mal im Februar den Sommer etwas vorziehen. Immer zum gleichen Termin, dem 09. 02. zieht so etwas Besonderes dort hin, wo die Sonne am hoechsten steht. Erstmals mit meiner Ehefrau. Jaehrlich am ersten Wochenende nach dem Aschermittwoch feiert man hier den Carnival (Karneval) in Santa Cruz. Der Karneval ist nach dem Karneval in Rio der zweit groesste der Welt. Um das zu dokumentieren, habe ich ein Video gedreht, welches ich erst in Deutschland bei YouTube einstellen kann. Entsprechend der Temperatur von zur Zeit 24 ° C im Schatten und in der Sonne 30° C und darueber haben die Sambataenzerinnen nicht mehr am Koerper als die in Rio. In einem ueberfuellten Bus, sind wir von las Americas nach Santa Cruz gefahren, um das Spektakel zu erleben. Nicht nur die ganze Stadt Santa Cruz, sondern die ganze Karneval-verrueckte Insel und auch von den Nachbarinseln, La Gomera usw. sind die Leute da. Alles draengt sich in den Strassen von Santa Cruz. Die Sambakapellen und die Taenzerinnen kommen kaum durch. (Was in Koeln gewesen ist geht hier im Getuemmel unter. Da gibt es keine Anzeigen) Dafuer hat man aber auch nicht eine Willkommenskultur wie in Deutschland. Alles Spanier und Touristen. Nachdem wir uns unmaskiert in das Karnevalsgetuemmel gestuerzt hatten, haben wir uns dann doch noch schnell hinter Masken verborgen um nicht aufzufallen. Eigentlich ist dieser Karneval in der Fastenzeit auch fuer die Ur-katholischen Spanier eine Suende. aber es ist hier so seit ewiger Zeit. Das wissen aber auch viele Touristen und kommen gerade deswegen hierher. Nach dem kuehlen, vermummten, Karneval in Europa mit Helau, Alaf und Humnatäterä Zieht es viele zur Verlaengerung dieser verrueckten Zeit hierher. Mich auch und immer wieder. Ueber alles andere, das Baden im Atlantik bei 22 °C, die langen, warmen Naechte die Prachtstrassen usw. berichte ich noch in einem weiteren Artikel. --Manfred Dott (Diskussion) 12:18, 14. Feb. 2016 (CET)

15. 03. 2017 Wir waren wieder zum Carneval in Sante Cruz. Als treue Besuche dieses weltweit zweitgrößten Carnevals nach Rio kamen wir, meine Frau und ich, auf die Titelseite des Teneriffamagazins. Den Link stelle ich hier ein.--Manfred Dott (Diskussion) 10:10, 15. Mär. 2017 (CET)https://youtu.be/bWtvzIV7Te8 --Manfred Dott (Diskussion) 10:26, 15. Mär. 2017 (CET)

85 Bildergalerie

Und: Russland, weites Land, Videos zum Text: 66 und 67 --Manfred Dott (Diskussion) 16:03, 23. Sep. 2015 (CEST)

https://youtu.be/Q5eU2qYLGTc--Manfred Dott (Diskussion) 16:01, 23. Sep. 2015 (CEST)

AUF NACHFRAGE, DASS EIN VIDEOBETRACHTER, in einem der 4 Video-Teile: "Russland, weites Land", Edward Snowden gesehen haben will. Er gleicht ihm etwas, aber er ist es nicht.


--Manfred Dott 17:56, 22. Mai 2012 (CEST)

Ehefrau von Manfred Dott


Manfred Dott Februar 1941

86 Eigene Musiklinks

Sind auch unter dem Titel (in Anführungszeichen) ohne Zusatz zu finden

"Der Sinn des Lebens. Manfred Dott" http://youtu.be/waqyOYVzIdA ----Weitere eigene Songs: --Manfred Dott (Diskussion) 20:04, 21. Nov. 2014 (CET) Dein ist mein ganzes Herz: https://www.facebook.com/video.php?v=804562912939969&l=2318199189275898698 --Manfred Dott (Diskussion) 20:13, 21. Nov. 2014 (CET) Schenkt man sich Rosen in Tirol: https://www.facebook.com/video.php?v=803159813080279&l=5211225417295531546 --Manfred Dott (Diskussion) 20:28, 21. Nov. 2014 (CET) Wenn das Brot, das wir teilen.. -http://youtu.be/sGoANLJ-wWc --Manfred Dott (Diskussion) 20:32, 21. Nov. 2014 (CET)


Ehefrau von Manfred Dott, hatte als 18 jähriges Mädel ihren ersten Ausreiseantrag aus der DDR beim Minister des Innern gestellt.

--Manfred Dott 18:15, 22. Mai 2012 (CEST)

87 Hobbyecke

Mein neues Hobby Singen zu, von JouTube z. Verfügung gestellten Karaoke-Musik. Alle Lieder auch auf Twitter u. YouTube.

http://youtu.be/W6GfMS6aFVI----Manfred Dott (Diskussion) 23:52, 1. Nov. 2015 (CET)

Datei:Pluspedia Lied.jpg --Manfred Dott (Diskussion) 21:04, 21. Dez. 2016 (CET)