Armin Alic

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Armin Alic 10/2009

Armin Alic (* 2. September 1980 in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina) ist ein in Wuppertal lebender E-Bassist.

1 Werdegang[Bearbeiten]

Schon in seiner frühen Kindheit in Sarajevo, Bosnien und Herzegovina spielte Armin Alic Gitarre. Nach dem durch den Bosnienkrieg bedingten Umzug nach Wuppertal, Deutschland im Jahr 1992 begann er autodidaktisch Bass zu spielen.

Während der Schulzeit am Wuppertaler Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium spielte er bundesweit mit eigenen Bands, vorwiegend im Rock- und Metalbereich, u. a. Niobes Ivory Dream und Full Moon. Bei der melodic progressive Metalband "Thought Sphere" aus Düsseldorf spielte er im Zeitraum 1999-2001 mehrere Konzerte als Gastmusiker und fungierte auf der über B.Mind Records veröffentlichten CD "Eos" als Studiobassist.

Nach dem Abitur im Jahr 2001 begann er sich mit Jazz-, Funk- und Blues-Musik zu befassen. Seit 2000 war er Gründungsmitglied der progressive Metal Band "Forces at Work" gewesen, in der er bis Ende 2004 aktiv war. Mit dieser Band hatte er auf der im Jahre 2004 erschienenen Solo-CD "Majesty and Passion" von Victor Smolski einen Studio-Gastauftritt. Das Album enthielt Musik von Johann Sebastian Bach und wurde weltweit veröffentlicht. Weitere Mitwirkende waren unter anderem Uli Jon Roth, Michael Sagmeister, Mike Terrana, Frank Itt[1] und das Inspektor-Symphonieorchester.

Im Jahr 2005 beschloss er, seinen Lebensunterhalt ausschließlich durch seine Tätigkeit als Bassist zu bestreiten und spielte unter anderem für die Punk-Karaoke-Show[2] von Noah Sow.

Im Jahr 2007 gründete er mit dem aus New York, USA, stammenden Sänger Dean Bowman[3] (ehemals Sänger der Screaming Headless Torsos) und Mickey Neher die Band Little Rock Nine[4] und begann eine Kooperation mit dem deutschen Bassbauer und Bassisten Adrian Maruszczyk[5].

Seine Karriere immer weiter ausbauend, konnte er im Jahr 2008 international mit zahlreichen namhaften Musikern spielen, z. B. dem deutschen Blues-Gitarristen und Sänger Henrik Freischlader (Frankreich-Tour, Herbst 2008 mit der Henrik Freischlader Band[6]) und der aus New York, USA, stammenden Ausnahmesängerin und Performance-Künstlerin M. Nahadr aka Madwoman[7]. Als Studiomusiker spielte er unter anderem auf dem Album Out now von Noah Sows Band Noiseaux[8] (veröffentlicht 2009) und auf dem neuen Album des deutschen Gitarristen Martin C. Herberg[9] (Veröffentlichung 2010).

Im Jahr 2009 gewann Armin Alic das Nachwuchsmusiker-Casting Söhne gesucht[10] der deutschen Soul-Band Söhne Mannheims um Sänger Xavier Naidoo. Daraufhin spielte er eine der 14 Hauptrollen im Videoclip zur Söhne Mannheims-Single VOSI IZ ON[11] und spielte mit den anderen Gewinnern beim Konzert der Band auf der Waldbühne in Berlin im Juli 2009, vor 20.000 Zuschauern.

Im Mai 2009 gründete er mit acht weiteren Musikern die Band Royal Street Orchestra[12], die die traditionelle Musik vieler Teile der Welt mit klassischer Musik, Improvisation und einem modernen Groove- Verständnis verbindet, wurde Mitglied der Metal-Band Die Grauen Herren[13] und setzte darüber hinaus seine Arbeit als freiberuflicher Bassist fort.

Im Januar 2010 veröffentlichte das deutsche Bass-Magazin Bassprofessor[14] ein Interview mit Armin Alic.

2 Weblinks[Bearbeiten]

3 Quellenangaben[Bearbeiten]

  1. Frank Itt
  2. Punk-Karaoke
  3. Dean Bowman
  4. Little Rock Nine
  5. Adrian Maruszczyk
  6. Henrik Freischlader Band
  7. M. Nahadr
  8. Noiseaux
  9. Martin C. Herberg
  10. Söhne gesucht
  11. VOSI IZ ON
  12. Royal Street Orchestra
  13. Die Grauen Herren
  14. Lars Lehmann: Armin Alic, Bassprofessor 1/2010
Profil.png Profil: Alic, Armin
Beruf bosnischer Musiker, Bassist
Persönliche Daten
2. September 1980
Sarajevo, Bosnien und Herzegowina




4 Init-Quelle[Bearbeiten]

Entnommen aus der:

Erster Autor: AA80 angelegt am 08.01.2010 um 17:29,
Alle Autoren: CosmoKramer09, Lady Whistler, Textkorrektur, Zerolevel, HAL Neuntausend, Trustable, Hischwab, Armin P., MerlLinkBot, Astrobeamer, AA80, Howwi, Hhdw1, Nepomucki, WOBE3333, Harro von Wuff, Inkowik, Atamari, Sisal13, Graphikus, BA123, G. Vornbäumer


5 Andere Lexika[Bearbeiten]

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