Vergleichende Zahlenangaben über Muslime und Christen in Afrika

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Afrika ist der Kontinent, auf dem sowohl der Islam als auch das evangelikale Christentum seine stärksten Zuwächse verzeichnet. Laut CIA World Factbook folgen mit über 433 Millionen (vorwiegend sunnitischen) Anhängern von über 996 Millionen Einwohnern dem Islam die meisten Gläubigen (über 43,4%), dicht gefolgt von über 411 Millionen (fast 41,3%) zu diversen Kirchen gehörenden Christen (Katholiken, Anglikaner, Evangelikale, Orthodoxe, afrikanische Kirchen).[1] Anderen Angaben zufolge soll es von über 900 Millionen Afrikanern mindestens 400 Mio Muslime (43-44%) und meistens etwas weniger als 400 Mio Christen (38-43%) geben (siehe Tabellen unten).

Insgesamt sind mit 27 der 52[2] unabhängigen Staaten Afrikas mehr als die Hälfte Mitglieder der Organisation Islamischer Staaten (OIC: Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien, Marokko, Mauretanien, Somalia, Dschibuti, Senegal, Mali, Niger, Guinea, Gambia, Komoren, Sudan, Nigeria, Sierra Leone, Tschad, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Uganda, Benin, Togo, Gabun, Kamerun, Mosambik), ein weiterer Staat ist OIC-Beobachter (Zentralafrikanische Republik). Von diesen haben 21 afrikanische Staaten eine (absolute oder relative) muslimische Bevölkerungsmehrheit (Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien, Marokko, Mauretanien, Somalia, Dschibuti, Senegal, Mali, Niger, Guinea, Gambia, Komoren, Sudan, Nigeria, Sierra Leone, Tschad, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau), bei drei weiteren Nicht-OIC-Staaten Ostafrikas ist eine muslimische oder christliche Mehrheit umstritten (Äthiopien, Eritrea, Tansania).

1 Quellenkritik[Bearbeiten]

Vergleichende Zahlenangaben über Muslime und Christen bzw. Größenvergleiche zwischen Christentum und Islam in Afrika sind allerdings selten wertfrei, die Debatte um Anhängerzahlen wird äußerst leidenschaftlich geführt. Zahlenveröffentlichungen sind zumeist ideologisch motiviert und oft auch von politischen Legitimationsversuchen bzw. Machtansprüchen beeinflußt, das gilt für christliche Minderheiten in mehrheitlich muslimischen Staaten ebenso wie für Muslime in traditionell von christlichen Eliten beherrschten Staaten. Auch die von vielen anderen Quellen übernommenen Zahlen des World Factbook können nicht als frei von politischen Ambitionen gewertet werden. Die zumeist US-amerikanischen Quellen basieren teilweise selbst auf christlichen Angaben (adherents.com, World Christian Database, World Christian Encyclopedia, World Christian Trends usw.) und sind teilweise von evangelikalen Kreisen beeinflußt (z.B. der International Religious Freedom Report des US State Department, doch selbst dieser Report kommt für alle afrikanischen Staaten zusammen auf 44,3% Muslime gegenüber 43,8% Christen).

Was zumindest die drei bevölkerungsreichsten Staaten angeht, so gilt Ägypten trotzdem allgemein als Staat mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit, Nigeria jedoch manchmal nicht und Äthiopien oft nicht (wobei Ägypten ebenso repräsentativ für ganz Nordafrika ist wie es Nigeria für Westafrika und Äthiopien für Ostafrika sind).

2 Mehr Muslime oder mehr Christen?[Bearbeiten]

Einige pauschale Gesamtzahlen bestimmter Quellen widersprechen der tatsächlichen Summe der Einzelangaben, die diese Quellen über die 52 unabhängigen Staaten Afrikas machen, z.B.

  • MSN Encarta - Der Encarta-Artikel über Afrika[3] bezeichnet ungenau das Christum als größte und den Islam als zweitgrößte Religion Afrikas, erklärt aber in den jeweiligen einzelnen Länderangaben, Religionsstatistiken vom CIA World Factbook übernommen zu haben. Der Artikel über Afrikanische Religionen[4] gibt zunächst 41,4% Christen und 35,6% Muslime an. Die Summe der Encarta-Einzelangaben ergibt jedoch das deutliche Gegenteil, 38,4% Christen und 43,4% Muslime (siehe Tabelle 2)
  • Meyers Lexikon - Dem Meyers Atlas Globalisierung[5] und dem (am 23.03.2009 eingestellten) Meyers Lexikon online zufolge seien von 924 Mio Afrikanern 45,3% bzw. 46% Christen und 39,5% bzw. 41% Muslime.[6] Die Summe der Meyers-online-Einzelangaben[7] ergibt jedoch 41,9% Christen und 42,7% Muslime bei fast 943 Mio Einwohnern (siehe Tabelle 2). Ein ähnlicher Gegensatz zwischen pauschaler (46:41) und tatsächlicher Gesamtsumme findet sich in der dreibändigen Brockhaus Enzyklopädie, die aus dem gleichen Verlagshaus kommt wie Meyers, allerdings ist der Vorsprung der Muslime mit 43,2% gegenüber 43,1% Christen sehr knapp.
  • New York Times - Der World Almanac 2009 übernimmt auf Seite 682 die vom Encylopaedia Britannica Book of the Year 2008 veröffentlichten absoluten Zahlenangaben an Gläubigen, umgerechnet auf fast 973 Mio Afrikaner ergeben sich 40% Christen und 38,8% Muslime. Die Summe der Einzelangaben ergibt aber tatsächlich über 421 Mio Muslime (43,4%) und über 376 Mio Christen (38,7%). Die Online-Version der (amerikanisch-konservativen) Encyclopaedia Britannica macht selbst übrigens keine vergleichenden Größenangaben über die Religionen in Afrika [8]

Demgegenüber haben fast alle Zählungen und Schätzungen (z.B. Time[9] oder scheinbar auch Brockhaus[10]), die dem Christentum in Afrika mehr Anhänger als dem Islam bescheinigen, mindestens zwei charakteristische Merkmale gemeinsam:

  • Zahlenangaben über Christen in den einzelnen afrikanischen Staaten sind oft erheblich höher als der Durchschnitt gängiger Vergleichswerte.
    • Beispiel: Für Nigeria, das mit Abstand bevölkerungsreichste Land Afrikas, geben die meisten Quellen einen christlichen Bevölkerungsanteil von maximal 40% an (Encarta, CIA, Religious Freedom Report, Fischer, Spiegel, Harenberg, New York Times), für Ägypten maximal 10% (siehe Tabelle). Setzt man für Nigeria aber 5-8% (7-12 Mio) mehr Christen an (und entsprechend weniger Muslime), ergibt sich eine christliche Mehrheit nicht nur für Nigeria, sondern für ganz Afrika (Time, Meyers/Brockhaus, Munzinger). Fischer erreicht eine christliche Mehrheit mit 5% mehr Christen in Ägypten (ebenso Time).
  • Anhänger afrikanischer Kirchen, afrikanisierter Sekten und Mischreligionen werden als Christen vereinnahmt[11], dies betrifft allerdings auch den afrikanischen Volksislam.

Diesen hohen Angaben über die Zahl der Christen gegenüber stehen nicht etwa islamische Angaben, sondern zahlreiche deutsche Nachschlagewerke und Informationsquellen (Harenberg aktuell Jahrbuch, Fischer Weltalmanach, Der Spiegel, Auswärtiges Amt, Munzinger-Archiv, GEO Themenlexikon, Marix Wissen u.v.a.m.).

2.1 Die drei bevölkerungsreichsten Länder[Bearbeiten]

Abweichende Zahlenangaben am Beispiel der drei bevölkerungsreichsten Staaten Afrikas

Staat Position A Position B Position C
Nigeria
134-147 Millionen Einwohner
34-40% Christen,
48-50% Muslime

(MSN Encarta[12], Schweizer A-Min.[13], CIA[14], Freedom Report[15], Fischer[16], Spiegel[17], Harenberg, NYT[18])

45-48% Christen,
50% Muslime

(Munzinger[19], GEO[20], Meyers[21])

46% Christen,
44% Muslime

(Time[22], Meyers/Brockhaus[23])

Ägypten
72-82 Millionen Einwohner
6-10% Christen,
90-94% Muslime

(Außenamt[24], Schweizer A-Min[25], Franz. A-Min.[26], Brit. A-Min.[27], State Department[28], CIA[29], Encarta[30], Looklex[31], Munzinger[32], Marix[33], Wordsworth[34], NYT[35], Harenberg[36], Spiegel[37], dtv-Atlas[38], Freedom Report[39], Meyers/Brockhaus[40], Heiligenlexikon[41], Weltbild[42], GEO[43])

bis 15% Christen,
80-90% Muslime

(Fischer[44])

über 15% Christen,
84% Muslime

(Time[45])

Äthiopien
75-82 Millionen Einwohner
35-45% Christen,
45-50% Muslime

(State Department[46], Harenberg[47], Spiegel[48], Marix[49], Meyers/Brockhaus[50], GEO[51])

45-60% Christen,
30-45% Muslime

(Außenamt[52], Schweizer A-Min.[53], Franz. A-Min.[54], Brit. A-Min.[55], Fischer[56], Brockhaus[57], Encarta[58], Freedom Report[59], Munzinger[60])

61% Christen,
33% Muslime
(Time[61],

NYT[62], CIA[63])

2.2 Die fünf Großregionen[Bearbeiten]

Die regionale Verteilung der Muslime und Christen in Afrika ist extrem ungleichmäßig. Während Muslime im überwiegend arabischen Afrika nördlich der Sahara (Nordafrika) rund 90% der Bevölkerung ausmachen, sind es zwar auch im bevölkerungsreichen Westafrika noch etwa 50%, in Ostafrika ebenso wie im gesamten "schwarzen" Afrika südlich der Sahara (Schwarzafrika) aber gerade mal gut 30%. In Zentralafrika gibt es nur rund 10% Muslime, im südlichen Afrika sogar noch weniger. Demgegenüber machen Christen in Westafrika über 30% aus, in Ostafrika und Südafrika ebenso wie im gesamten Schwarzafrika über 50%. Während der Anteil der Christen in Zentralafrika sogar rund 70% ausmacht, liegt er in Nordafrika unter 10%.

2.2.1 Regionale Verteilung am Beispiel dreier deutscher Quellen[Bearbeiten]

Vgl. en:Islam_by_country#By_region Islam by country (englische Wikipedia)

Region Auswärtiges Amt[64] Harenberg aktuell[65] Spiegel Wissen[66]
Nordafrika[67] 195 Mio Einwohner, davon
89% Muslime (über 173 Mio),
4,8% Christen (über 9 Mio)
196 Mio Einwohner, davon
91,7% Muslime (über 190 Mio),
3,7% Christen (über 7 Mio)
198 Mio Einwohner, davon
89,9% Muslime (über 178 Mio),
4,8% Christen (fast 10 Mio)
Westafrika[68] 269 Mio Einwohner, davon
53,5% Muslime (fast 144 Mio)
29,7% Christen (fast 80 Mio)
267 Mio Einwohner, davon
52% Muslime (fast 139 Mio)
30,1% Christen (über 80 Mio)
283 Mio Einwohner, davon
49,6% Muslime (über 140 Mio)
33,3% Christen (über 94 Mio)
Ostafrika[69] 199 Mio Einwohner, davon
34,5% Muslime (fast 69 Mio)
53,3% Christen (über 106 Mio)
199 Mio Einwohner, davon
35,6% Muslime (fast 71 Mio)
48% Christen (über 95 Mio)
204 Mio Einwohner, davon
37,5% Muslime (über 76 Mio)
47,3% Christen (über 96 Mio)
Zentralafrika[70] 136 Mio Einwohner, davon
12,6% Muslime (über 17 Mio)
68,2% Christen (fast 93 Mio)
129 Mio Einwohner, davon
8,4% Muslime (fast 11 Mio)
72,1% Christen (über 93 Mio)
137 Mio Einwohner, davon
13,4% Muslime (über 18 Mio)
66,4% Christen (fast 91 Mio)
Südafrika[71] 131 Mio Einwohner, davon
6,2% Muslime (über 8 Mio)
60,8% Christen (fast 80 Mio)
133 Mio Einwohner, davon
7,4% Muslime (fast 10 Mio)
56,7% Christen (über 74 Mio)
136 Mio Einwohner, davon
6,9% Muslime (über 9 Mio)
62,5% Christen (fast 85 Mio)
Schwarzafrika (gesamt) 736 Mio Einwohner, davon
32,3% Muslime (fast 238 Mio)
48,8% Christen (fast 360 Mio)
727 Mio Einwohner, davon
31,6% Muslime (über 230 Mio)
47,3% Christen (über 344 Mio)
759 Mio Einwohner, davon
32,2% Muslime (über 244 Mio)
48,2% Christen (über 366 Mio)
Afrika (gesamt) 931 Mio Einwohner, davon
44,2% Muslime (über 411 Mio)
39,6% Christen (über 368 Mio)
924 Mio Einwohner, davon
44,4% Muslime (über 410 Mio)
38% Christen (über 351 Mio)
958 Mio Einwohner, davon
44,1% Muslime (fast 423 Mio)
39,2% Christen (fast 376 Mio)

2.2.2 Regionale Verteilung am Beispiel dreier sich widersprechender Quellen[Bearbeiten]

Die Summe der Länderangaben widerspricht der pauschal angegebenen Gesamtverteilung (siehe oben).

Region Meyers Lexikon online[72] MSN Encarta[73] NYT World Almanac 2009
Nordafrika 197 Mio Einwohner, davon
90,1% Muslime (fast 178 Mio),
7,3% Christen (über 14 Mio)
210 Mio Einwohner, davon
91,4% Muslime (über 192 Mio),
3,8% Christen (fast 8 Mio)
210 Mio Einwohner, davon
89,9% Muslime (fast 189 Mio),
4,7% Christen (fast 10 Mio)
Westafrika[74] 276 Mio Einwohner, davon
47% Muslime (fast 130 Mio)
35,6% Christen (über 98 Mio)
271 Mio Einwohner, davon
49,9% Muslime (über 135 Mio)
30% Christen (über 81 Mio)
281 Mio Einwohner, davon
51,2% Muslime (über 144 Mio)
33,6% Christen (fast 95 Mio)
Ostafrika[75] 200 Mio Einwohner, davon
38,1% Muslime (über 76 Mio)
46,4% Christen (fast 93 Mio)
204 Mio Einwohner, davon
30,2% Muslime (fast 62 Mio)
50,8% Christen (fast 104 Mio)
209 Mio Einwohner, davon
29,6% Muslime (fast 62 Mio)
58,1% Christen (fast 122 Mio)
Zentralafrika[76] 136 Mio Einwohner, davon
7,6% Muslime (über 10 Mio)
78,1% Christen (über 106 Mio)
138 Mio Einwohner, davon
12,5% Muslime (über 17 Mio)
70,1% Christen (über 97 Mio)
137 Mio Einwohner, davon
13% Muslime (fast 18 Mio)
66,2% Christen (fast 91 Mio)
Südafrika[77] 133 Mio Einwohner, davon
6,1% Muslime (über 8 Mio)
62,5% Christen (fast 83 Mio)
131 Mio Einwohner, davon
6% Muslime (fast 8 Mio)
58,5% Christen (fast 77 Mio)
136 Mio Einwohner, davon
6,3% Muslime (über 8 Mio)
44,4% Christen (fast 60 Mio)
Schwarzafrika (gesamt) 745 Mio Einwohner, davon
30,1% Muslime (fast 225 Mio)
51,1% Christen (über 380 Mio)
744 Mio Einwohner, davon
29,8% Muslime (über 222 Mio)
48,2% Christen (fast 359 Mio)
762 Mio Einwohner, davon
30,5% Muslime (über 232 Mio)
48,1% Christen (fast 367 Mio)
Afrika (gesamt) 943 Mio Einwohner, davon
42,7% Muslime (über 402 Mio)
41,9% Christen (fast 395 Mio)
955 Mio Einwohner, davon
43,4% Muslime (über 414 Mio)
38,4% Christen (fast 367 Mio)
972 Mio Einwohner, davon
43,3% Muslime (fast 421 Mio)
38,7% Christen (über 376 Mio)

2.2.3 Regionale Verteilung am Beispiel dreier US-Quellen[Bearbeiten]

Obwohl der International Religious Freedom Report vom US-Außenministerium herausgegeben wird, unterscheiden sich dessen Angaben teilweise von denen des State Department.[78] Beide wiederum weichen oft von den Angaben des CIA World Factbook ab.

Region CIA World Factbook Religious Freedom Report[79] US Department of State[80]
Nordafrika 214 Mio Einwohner, davon
89,8% Muslime (fast 192 Mio),
5,3% Christen (über 11 Mio)
208 Mio Einwohner, davon
89,9% Muslime (fast 187 Mio),
5,1% Christen (fast 11 Mio)
208 Mio Einwohner, davon
90% Muslime (über 187 Mio),
5,1% Christen (über 10 Mio)
Westafrika 290 Mio Einwohner, davon
51,6% Muslime (fast 150 Mio)
33,1% Christen (fast 96 Mio)
276 Mio Einwohner, davon
52,4% Muslime (über 144 Mio)
34,5% Christen (fast 95 Mio)
278 Mio Einwohner, davon
53,9% Muslime (fast 150 Mio)
33,5% Christen (über 93 Mio)
Ostafrika 215 Mio Einwohner, davon
29,5% Muslime (über 63 Mio)
58,2% Christen (fast 125 Mio)
198 Mio Einwohner, davon
33,9% Muslime (fast 67 Mio)
56,5% Christen (fast 112 Mio)
206 Mio Einwohner, davon
35% Muslime (über 72 Mio)
58,9% Christen (über 121 Mio)
Zentralafrika 141 Mio Einwohner, davon
13% Muslime (über 18 Mio)
67,1% Christen (fast 95 Mio)
138 Mio Einwohner, davon
10,2% Muslime (über 17 Mio)
77,4% Christen (über 97 Mio)
141 Mio Einwohner, davon
12,6% Muslime (fast 18 Mio)
70,9% Christen (fast 100 Mio)
Südafrika 137 Mio Einwohner, davon
6,9% Muslime (über 9 Mio)
61,4% Christen (über 84 Mio)
131 Mio Einwohner, davon
6,9% Muslime (über 9 Mio)
70,3% Christen (über 92 Mio)
129 Mio Einwohner, davon
7,3% Muslime (über 9 Mio)
67,6,4% Christen (über 87 Mio)
Schwarzafrika (gesamt) 783 Mio Einwohner, davon
30,8% Muslime (fast 241 Mio)
51,1% Christen (fast 400 Mio)
742 Mio Einwohner, davon
31,6% Muslime (fast 235 Mio)
54,7% Christen (fast 406 Mio)
753 Mio Einwohner, davon
33,1% Muslime (über 249 Mio)
53,2% Christen (fast 401 Mio)
Afrika (gesamt) 996 Mio Einwohner, davon
43,4% Muslime (fast 433 Mio)
41,3% Christen (über 411 Mio)
950 Mio Einwohner, davon
44,3% Muslime (über 421 Mio)
43,8% Christen (über 416 Mio)
961 Mio Einwohner, davon
45,4% Muslime (über 436 Mio)
42,8% Christen (über 411 Mio)

2.2.4 Gesamtergebnisse[Bearbeiten]

Errechnet aus der Summe der jeweiligen Religionsangaben zu den einzelnen 52 Staaten Afrikas kommen selbst die MSN Encarta und der NYT World Almanac auf eine muslimische Mehrheit von über 43%, Meyers liegt etwas unter 43%. Der Spiegel sieht knapp unter 44% Muslime, Harenberg und der Religious Freedom Report sogar über 44%. Sie alle gehen dafür von 402 bis 433 Millionen Muslimen aus.

Die Zahl der Christen summiert sich bei Meyers und Fischer zu 395-398 Millionen, beim CIA World Factbook zu 411 Millionen (jeweils etwa 42%) und beim Freedom Report auf 416 Millionen. Spiegel und NYT kommen hingegen auf etwa 376 Millionen Christen (39%), Encarta auf nur etwas mehr als 366 Millionen (über 38%), Harenberg sogar nur auf 351 Millionen (38%).

Zwar macht das Auswärtige Amt ausgerechnet zu Nigeria keine Angaben über die Religionsverteilung, doch das Eidgenössische Department für Auswärtiges (EDA) gibt 50:40 an, und fast alle übrigen EDA-Angaben sind mit denen des Außenamts fast identisch. Die Summen der Einzelangaben aus den Länder-Informationen sowohl des Außenamtes als auch des Departments ergeben (trotz der o.g. Schwankungsbreite für Nigeria: 34-48% Christen, 44-50% Muslime, siehe Tabelle 1) somit ebenfalls eine Mehrheit von etwa 44% Muslimen (401-412 Mio) gegenüber 39-41% Christen (359-379 Mio).

3 Auswirkungen der Abweichungen[Bearbeiten]

Auch laut den vom Encylopaedia Britannica Book of the Year 2008 (amerikanisch-konservativ) veröffentlichten absoluten Zahlenangaben soll es in Afrika über 390 Millionen Christen, aber nur 378 Millionen Muslime geben, der Time Almanac kommt in Summe sogar auf weniger als 364 Millionen Muslime gegenüber mehr als 397 Millionen Christen. Doch allein für Nigeria, den mit Abstand bevölkerungsreichsten Staat Afrikas machen die 5-6prozentigen statistischen Ausreißer zugunsten der Christen und zuungunsten der Muslime schon 7-8 Millionen Menschen aus, die Mehrheitsverhältnisse für Afrika würden sich bereits umkehren - im Book of the Year ebenso wie etwa bei Brockhaus. Bei Munzinger macht der sogar um 8 Prozent höhere Anteil 12 Millionen mehr Christen aus und führt so ebenfalls zu einer christlichen Mehrheit. Mindestens weitere 4 Millionen macht der 5prozentige Ausreißer für Ägypten aus.

  • Der Fischer Weltalmanach, dessen 2007-Ausgabe eine knappe Mehrheit von 42,9% Muslimen gegenüber 42,6% Christen ergeben hatte, kam in seiner 2009-Ausgabe auf eine Mehrheit von 43,1% Christen zu 42,3% Muslimen - nicht etwa durch evangelikale Missionserfolge in Westafrika, sondern allein durch veränderte Zahlenangaben für Äthiopien (seit 2008 statt 45% nur noch 30-45% Muslime und statt 50% Christen nun 50-60%) und Ägypten (seit 2007 statt 12% zunächst 12-15% Christen, seit 2009 gar 15%). Bei fast gleichbleibender Bevölkerungszahl kamen somit sechs Millionen weniger Muslime und für das gesamte Afrika eine christliche Mehrheit zusammen, ohne das Fischer eine Massenkonversion erwähnt oder sonst irgendeine Erklärung für das Verschwinden bzw. Auftauchen der sechs Millionen gegeben hätte. Auch die Mathematik ist bei Fischer zumindest merkwürdig. Da Fischer keine "sonstigen" Bekenntnisse angibt (und auch keine andere Quelle gibt mehr als 1% Sonstige an), müßten den 15% Christen die verbleibenden 85% statt 80% an Muslimen gegenüberstehen (so auch noch in der 2003-Ausgabe angegeben), Fischer aber unterschlägt die restlichen 5%. Fischers vermeintliche Mehrheit steht und fällt aber mit jenen 5%, denn schon bei 85% Muslimen in Ägypten ergeben auch die übrigen Fischer-Zahlen keine christliche Mehrheit für ganz Afrika mehr.
  • Die unterschiedlichen Ausgaben der Brockhaus-Enzyklopädie unterscheiden sich in ihren Angaben über Äthiopien, die einbändige und die 30bändige Ausgabe geben 50-60% Christen und 30-50% Muslime an, die drei- und zehnbändige sowie die 24bändige Ausgabe (ebenso wie der Geschichtsatlas) über 50% Muslime und 40% Christen. Allein dieser Unterschied von etwa 8 Millionen führt für das gesamte Afrika bei der 30bändigen Ausgabe zu einer knappen christlichen Mehrheit von knapp 43% gegenüber 42,2% Muslimen.

Im Fall nur jener drei bevölkerungsreichsten Staaten Afrikas (Nigeria, Ägypten, Äthiopien), die zusammen fast ein Drittel der Gesamtbevölkerung des Kontinents stellen, machen diese Abweichungen zusammen bis zu 53 Millionen aus (siehe Tabelle 1). Auch für das nach Bevölkerung viertgrößte Land Afrikas, die Demokratische Republik Kongo (ehemals Zaire), schwanken die Angaben erheblich: Zwar führen alle Quellen eine eindeutige christliche Mehrheit an, doch machen die Abweichungen (80% oder 95-96% Christen gegenüber 1-2% oder 10% Muslimen) allein für Kongo zwischen 6 und 10 Millionen aus.

4 Islamische und sonstige Schätzungen[Bearbeiten]

Weitere Verschiebungen um mindestens 20 Millionen Muslime mehr bzw. 20 Millionen Christen weniger ergäben sich aus vom Durchschnitt abweichenden Angaben für Sudan, Kenia, Ghana, Mocambique, Elfenbeinküste, Malawi und Togo - der muslimische Anteil an der Bevölkerung des gesamten Afrika beträgt demnach sogar 47% gegenüber nur 37% Christen. Diese abweichenden Schätzungen stammen nicht ausschließlich von muslimischer Seite (wie etwa von der African Muslim Agency, AMA), sondern ergeben sich teilweise auch aus einigen der o.g. nichtmuslimischen Quellen:

  • Für die ehemalige deutsche Kolonie Togo gibt auch das bundesdeutsche Auswärtige Amt 30% statt 20% Muslime an.
  • Für Sudan gibt auch das Französische Außenministerium 80% statt 70% Muslime an.[81]
  • Für Malawi gibt auch die Wordsworth Pocket Encyclopaedia 30% statt 20% Muslime an. Immerhin hatten bereits Fischer, das Französische Außenministerium, das US State Department, Encarta und Harenberg schon mit 18-20% Muslimen über den üblichen 11-15% gelegen.
  • Ghana habe auch laut Auswärtigem Amt, Schweizer Außendepartment und Spiegel Jahrbuch 2004 bzw. 2005 einen Moslemanteil von 30%, und auch der Religious Freedom Report des US-Außenministeriums erwähnt abweichende muslimischen Schätzungen von über 30% unkommentiert.
  • Für Kenia schätzen das Außenamt und das Schweizer Department 20% statt 6-10% Muslime, und der nicht-islamische kenianische Sender NTV sprach 2008 sogar von 30% Muslimen (10 Mio), die möglicherweise wahlentscheidend gewesen sein sollen.
  • Für die Elfenbeinküste geben Harenberg und das US State Department 55-60% statt üblicherweise 30-40% Muslimen an.
  • Für Mocambique schätzen einige nichtstaatliche und nichtislamische sowohl mocambiquanische als auch nicht-mocambiquanische afrikanische Historiker und Journalisten von über 30% statt maximal 20%, muslimische Führer sogar 45-50% Muslime.

5 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Summe der Gläubigen aus den einzelnen Country Profiles der Online-Version (abgerufen April 2009)
  2. Die von Marokko besetzte und von kaum 350.000 Beduinen bewohnte Westsahara-Republik ist von der Afrikanischen Union formal anerkannt, existiert aber faktisch nicht. Das zehnmal bevölkerungsreichere Somaliland ist seit 1991 faktisch von Somalia unabhängig, formal aber nicht anerkannt. Beide Länder sind zu fast 100% muslimisch, und sind sowohl über Marokko als auch Somalia Teil der Organisation Islamischer Staaten. Folgend wird daher von nur 52 Staaten ausgegangen.
  3. Encarta-Website für Afrika
  4. Encarta-Website über afrikanische Religionen
  5. Meyers Atlas Globalisierung, Seite 208f. Mannheim 2008
  6. Von ZEIT ONLINE übernommene Angaben des Meyers Lexikon online über Afrika
  7. Meyers Lexikon online: vor Portalschließung kopierte Zahlen (Stand März 2009) auf der Diskussionsseite
  8. Britannica online
  9. Obwohl der Time Almanac 2008 (powered by Encyclopaedia Britannica) mit den (auf Seite 600f) vom Britannica Book of the Year übernommen Zahlen und der bei nur 853 Mio extrem niedrig angesetzten Einwohnerzahl Afrikas (Seite 191) auf 46,7% Christen gegenüber 44,4% Muslimen kommt, macht Britannica online selbst keine vergleichenden Größenangaben über die Religionen in Afrika. Die tatsächliche Gesamtsumme der einzelnen Time-Länderangaben widerspricht den Gesamt-Mehrheitsverhältnissen zwar nicht, ergibt aber bei zumindest fast 895 Mio Afrikanern nur noch 44,4% Christen und 40,6% Muslime.
  10. Der einbändige Brockhaus reklamierte sogar 48% Christen gegenüber 41% Muslimen (Brockhaus in einem Band, Seite 16. Leipzig/Mannheim 2009)
  11. so z.B. allein in Kongo schon 5-10 Mio Kimbanguisten, allein in Nigeria 15-20 Mio Anhänger westafrikanischer Religionen
  12. Während die Encarta-Tabelle 40% Christen und 50% Muslime angibt, führt der Encarta-Artikel nur 34% Christen und 48% Muslime an, ebenso die CD-Version von 2004
  13. Länderinformation des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten
  14. World Factbook Nigeria
  15. [International Religious Freedom Report 2008]
  16. Fischer Weltalmanach 2009, Seite 353 (ebenso 2008, Seite 355)
  17. Spiegel Wissen Länderlexikon
  18. New York Times World Almanac 2009, Seite 794
  19. Das Munzinger Archiv online gibt über 50% Muslime und über 48% Christen an
  20. GEO Themenlexikon Unsere Erde - Länder, Völker, Kulturen - Band 2, Seite 980. Mannheim 2006
  21. Gegenüber Brockhaus und Meyers online schätzt Meyers Großes Länderlexikon (Mannheim 2009) auf Seite 495 etwa 50% Muslime und 45% Christen
  22. Zwar führt der Time Almanac 2008 (powered by Encyclopaedia Britannica) auf Seite 438 fast 46% Christen und fast 44% Muslime an, Britannica Online aber nennt über 40% Muslime und "etwas weniger" Christen
  23. Meyers Lexikon online (von ZEIT ONLINE übernommen) und faktische alle Brockhaus-Ausgaben schätzen für Nigeria jeweils 45% Christen und Muslime.
  24. Länderinformation des Auwärtigen Amtes
  25. Länderinformation des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten
  26. Länderinformation des Französischen Außenministeriums über Ägypten (französisch)
  27. Country Profile Egypt
  28. Background Notes des US Department of States
  29. World Factbook Egypt
  30. Die Encarta-Tabelle nennt 6% Christen und 94% Muslime, der Encarta-Artikel 10% Christen und 90% Muslime, die CD-Version von 2004 ebenso.
  31. Looklex Encyclopaedia of the Orient
  32. Munzinger Archiv online
  33. Isabella Ackerl: Die Staaten der Erde, Seite ... Wiesbaden 2007
  34. The Wordsworth Pocket Encyclopedia (Hertfordshire 1993) nennt auf Seite 520 nur 5% Christen und 95% Muslime
  35. New York Times World Almanac 2009, Seite 754
  36. Harenberg Aktuell 2008, Seite 532
  37. Spiegel Wissen Länderlexikon ebenso wie Spiegel-dtv-Jahrbuch 2004, Seite 54
  38. dtv-Atlas Weltgeschichte, Band 2, Seite 618. München 2009
  39. International Religious Freedom Report 2008
  40. von ZEIT ONLINE übernommene Angaben aus Meyers Lexikon online über Ägypten
  41. Ökumenisches Heiligenlexikon
  42. Weltbild Taschenlexikon, Band 1/10, Seite 48. Mannheim 2006
  43. GEO Themenlexikon Unsere Erde - Länder, Völker, Kulturen - Band 1, Seite 70. Mannheim 2006
  44. Der Fischer Weltalmanach 2009, Seite 47, zählt zwar 80% Muslime gegenüber 15% Kopten, führte aber 2006 noch 85% Muslime gegenüber 12% Kopten auf und 2003 noch 90% Muslime gegenüber 9-10% Kopten (6 Mio von 64 Mio), ohne eine Erklärung für diese erhebliche Verschiebung innerhalb nur fünf Jahren zu liefern. Ebenso unerklärlich habe sich bereits zuvor innerhalb von nur zwei Jahren (vgl. Fischer WA 1996, S. 59, und Fischer WA 1998, Seite 58) die Zahl der Kopten in Ägypten verdreifacht (von 2 Mio auf 6 Mio) und ihr Anteil damit von 4,1% auf 10,4% erhöht... innerhalb von nur zehn Jahren (vgl. Fischer WA 1996, S. 59, und Fischer WA 2006, S. 50) sogar vervierfacht (von 2 Mio auf 8,1 Mio). Bis 1995 gab also auch Fischer 6% Christen gegenüber 94% Muslimen an, und zumindest noch 1989 hatte Fischer die 12-15% Christen mit dem Zusatzvermerk "nach anderen (d.h. koptischen) Angaben" versehen.
  45. Zwar führt der Time Almanac 2008 (powered by Encyclopaedia Britannica) auf Seite 304 über 15% Christen und 84% Muslime an, Britannica Online hingegen macht keinerlei Zahlenangaben
  46. Background Notes des US Department of States
  47. Harenberg-Jahrbuch "Aktuell 2008", Seite 540
  48. Spiegel Wissen Länderlexikon ebenso wie dtv-Spiegel-Jahrbuch 2004, Seite 72
  49. Isabella Ackerl: Die Staaten der Erde, Seite ... Wiesbaden 2007
  50. Meyers Großes Länderlexikon, Seite 47. Mannheim 2009, ebenso Brockhaus in drei Bänden, Band 1, Seite 162. Leipzig 2006, aber auch die Ausgabe in 10 oder 24 Bänden sowie Brockhaus´ Atlas zur Geschichte, Seite 317. Leipzig/Mannheim 2007
  51. GEO Themenlexikon Unsere Erde - Länder, Völker, Kulturen - Band 1, Seite 28. Mannheim 2006
  52. Länderinformationen des Auswärtigen Amtes
  53. Länderinformation des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten
  54. Länderinformation des Französischen Außenministeriums über Äthiopien (französisch)
  55. Country Profile Ethiopia
  56. Fischer Weltalmanach 2009 gibt auf Seite 63 (ebenso Ausgabe 2008 auf Seite 64) 50-60% Christen gegenüber 30-45% Muslimen an, in der Ausgabe 2007 war auf Seite 64 noch von 50% Christen und 45% Muslimen die Rede
  57. Brockhaus in einem Band (Mannheim 2009) ebenso wie Brockhaus in 30 Bänden (Mannheim/Leipzig 2006)
  58. Die CD-Version von 2004 listete 40% Christen und 45% Muslime auf, die heutige Encarta-Tabelle hingegen 45-50% Christen und 35-40% Muslime, der Encarta-Artikel wiederum 52% Christen und 31% Muslime
  59. International Religious Freedom Report 2008
  60. Munzinger Archiv online
  61. Zwar führt der Time Almanac 2008 (powered by Encyclopaedia Britannica) auf Seite 311 fast 61% Christen und kaum 33% Muslime an, Britannica online hingegen macht weder Zahlenangaben noch Größenvergleiche
  62. New York Times World Almanac 2009, Seite 756
  63. World Factbook Ethiopia
  64. Länderinformationen des Auswärtigen Amtes, im Falle der fehlenden Religionsverteilung für Nigeria ergänzt durch Angaben des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten
  65. Ausgaben 2007 und 2008
  66. Länderlexikon Spiegel Wissen
  67. Ägypten, Algerien, Libyen, Marokko (einschließlich Westsahara), Mauretanien, Sudan, Tunesien
  68. Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kapverden, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Sao Tome & Principe, Senegal, Sierra Leone, Togo
  69. Äthiopien, Dschibuti, Eritrea, Kenia, Mauritius, Seychellen, Somalia (einschließlich Somaliland), Tansania, Uganda
  70. Angola, Äquatorialguinea, Burundi, Gabun, Kamerun, Kongo-Kinshasa, Kongo-Brazaville, Ruanda, Tschad und Zentralafrikanische Republik
  71. Botsuana, Komoren, Lesotho, Madagaskar, Malawi, Mocambique, Namibia, Sambia, Simbabwe, Republik Südafrika, Swasiland / Spiegel macht keinerlei Angaben über Existenz oder Zahl der Muslime in Botswana, Lesotho, Namibia, Simbabwe
  72. Angaben des (Ende März 2009 geschlossenen, aber von ZEIT online übernommen) Meyers Lexikon online, fehlende Angaben im Fall Äthiopiens ergänzt durch Meyers Großes Länderlexikon, weitgehend identisch mit den mehrbändigen Brockhaus-Ausgaben
  73. hauptsächlich Daten-und-Fakten-Tabellen der aktuellen Online-Version, fehlende Zahlen ggf. ergänzt durch die CD-Version von 2004, im Falle Südafrikas wurden Angaben des CIA World Factbook übernommen
  74. Encarta und Meyers machen keinerlei Angaben über Existenz und Zahl von Muslimen auf den Kapverden und auf Sao Tome & Principe
  75. Meyers und Encarta machen keinerlei Angaben über Zahl oder Existenz von Muslimen auf den Seychellen
  76. Meyers und Encarta machen keinerlei Angaben über Existenz und Zahl von Muslimen in Angola oder Äquatorialguinea
  77. Encarta macht keinerlei Angaben über Existenz oder Zahl der Muslime in Botswana, Namibia, Sambia und Swasiland / Meyers macht keinerlei Angaben über Existenz oder Zahl der Muslime in Botswana, Lesotho, Namibia, Simbabwe und Swasiland
  78. Z.T. starke Abweichungen vor allem in Ost- und Zentralafrika, z.B. bezüglich Äthiopien (siehe Tabelle oben), Eritrea, Tansania, ZAR, DR Kongo-Kinshasa, aber auch Elfenbeinküste und Swasiland
  79. 2008 Report on International Religious Freedom
  80. Background Notes des US Department of State], ggf. ergänzt (wo Angaben fehlen, z.B. Nigeria, Sudan und Südafrika) durch den Religious Freedom Report
  81. Länderinformationen des Französischen Außenministerium über Sudan (französisch)

6 Init-Quelle[Bearbeiten]

Entnommen aus der:

Erster Autor: Roxanna , Alle Autoren: Andibrunt, Roxanna