Torsten Ritschke

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Profil.png Profil: Ritschke, Torsten
Beruf deutscher Generalmajor und Kommandeur der 1. Panzerdivision
Persönliche Daten
um 1956
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Datei:Drei marschieren ueber die bruecke.jpg
Generalmajor Torsten Ritschke (mit roter Kopfbedeckung) beim Übergang über die Weser anlässlich des Jubiläums der Schlacht bei Minden zusammen mit Ehrengästen, u.a. Generalmajor Mungo Melvin, Kommandeur des United Kingdom Support Command Deutschland

Torsten Ritschke (* um 1956) ist ein Generalmajor des Heeres der Bundeswehr und seit Dezember 2008 Kommandeur der 1. Panzerdivision.

1 Militärische Laufbahn

Ritschke trat 1975 als Offizieranwärter in der Dienst der Bundeswehr und wurde bis 1977 zum Artillerie-Offizier ausgebildet. Von 1977 bis 1979 war er als Zugführer, Feuerleitoffizier und Beobachtungsoffizier im Panzerartilleriebataillon 105 in Weiden in der Oberpfalz und im Panzerartilleriebataillon 145 in Niederlahnstein eingesetzt. Nach dieser Truppenverwendung absolvierte er an der Universität der Bundeswehr Hamburg ein Studium der Wirtschafts- und Organisationswissenschaften, dass er 1983 als Diplom-Kaufmann abschloss.

1983 erfolgte die Versetzung nach Neustadt am Rübenberge, wo Ritschke als Zugführer und später als Batteriechef im Panzerartilleriebataillon 35 eingesetzt war. Von 1988 bis 1990 absolvierte er an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg den Generalstabslehrgang und war im Anschluss daran bis 1992 als Referent im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn eingesetzt. Von 1992 bis 1993 absolvierte Ritschke in Camberley die britische Generalstabsausbildung.

Zurück in Deutschland diente er von 1993 bis 1995 als Chef des Stabes bei der Panzerbrigade 14 in Neustadt (Hessen). Im Anschluss daran übernahm er von 1995 bis 1997 mit dem Panzerartilleriebataillon 285 in Münsingen ein Truppenkommando. 1997 erfolgte eine erneute Verwendung im Verteidigungsministerium, diesmal bis 1999 als Planungsstabsoffizier und Pressereferent beim Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Helmut Willmann. Selbiger machte Ritschke dann auch 1999 zu seinem Adjutanten bzw. Büroleiter. Diesen Posten hatte Ritschke bis zu Willmanns Pensionierung 2001 inne. Oberst Ritschke verblieb im Ministerium und war von 2001 bis 2004 als Referatsleiter für Grundsatzangelegenheiten Truppenführung und Übungen Heer/Multinationale Zusammenarbeit Heer im Führungsstab des Heeres (FüH III 1) unter dem Kommando des Chefs des Stabes Generalmajor Hans-Otto Budde eingesetzt.

Von 2004 bis 2006 übernahm Brigadegeneral Ritschke abermals ein Truppenkommando, diesmal die Jägerbrigade 37 im sächsischen Frankenberg. Während dieser Verwendung war er vom April bis zum Oktober 2006 mit Teilen der Brigade im Rahmen von ISAF im Auslandseinsatz in Afghanistan. Dort war er als Kommandeur des Regionalkommando Nord (RC N) der ISAF in Masar-e Scharif eingesetzt.

Wieder in Deutschland wurde Ritschke erneut im Verteidigungsministerium eingesetzt. Hier führte er als Stabsabteilungsleiter von 2006 bis 2008 die Stabsabteilung III (Führung, Konzeption, Einsatzgrundsätze) im Führungsstab des Heeres unter den Chefs des Stabes Volker Wieker und Werner Freers. Zum 19. Dezember 2008 übernahm Ritschke schließlich von Wolf-Dieter Langheld das Kommando über die 1. Panzerdivision in Hannover, womit auch die Ernennung zum Generalmajor verbunden war.

Ritschke ist verheiratet und hat 2 Kinder.


2 Anmerkung

  • Laut Wikipedia ein Fake.

3 Init-Quelle

Entnommen aus der:

Erster Autor: 188.23.108.240 angelegt am 10.02.2010 um 22:51