Ovid

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Profil.png Profil: Ovid
Namen Ovidius Naso, Publius; Naso, Publius Ovidius
Beruf Römischer Dichter
Persönliche Daten
20. März 43 v. Chr.
Sulmo (heute Sulmona, Italien)
um 17
Tomis


Publius Ovidius Naso, meist kurz Ovid genannt (geb. 20. März 43 v. Chr. in Sulmo; gest. vermutlich 17 n. Chr. in Tomis), war ein römischer Dichter.

1 Leben[Bearbeiten]

Er war Sohn eines wohlhabenden Ritters und gilt als letzter grosser römischer Elegiker, der in seinen Werken besonders die vornehme stadtrömische Gesellschaft darstellte und deutete.

Im Jahre 8 wurde Ovid von Kaiser Augustus (aus unbekannten Gründen) in das entlegene Tomis an der Westküste des Schwarzen Meeres verbannt. Im Gegensatz zu Cicero und Seneca d. J. durfte er trotz seiner Bitten nicht zurückkehren.

Seine Stoffe und Motive entnahm Ovid dem griechischen Mythos und der eigenen Erlebniswelt. In den Liebeselegien Amores (entstanden ab 20 v.) tritt nicht mehr (wie bei Properz oder Tibull) ein in Leidenschaft verstrickter, oft unglücklicher, sondern ein gewitzter, geniessender, triumphierender Liebhaber auf.

Psychologische Studien sind die Heroides (entstanden um 10 v.), Liebesbriefe mythischer Frauengestalten.

Die Metamorphosen (entstanden 2 n. – 8 n.) stellen in 15 Büchern etwa 250 aneinander und ineinander gefügte Mythen dar, die sich, durch das Motiv der Verwandlung zusammengehalten, von der Weltentstehung bis zur Vergöttlichung Cäsars erstrecken.

In der Verbannung schrieb Ovid über sein eigenes Schicksal, vor allem in den Klageliedern Tristia (entstanden 8 n. – 12 n.) und den Epistulae ex Ponto (Briefe vom Schwarzen Meer, entstanden 13 n. – 16 n.).

Weitere Werke: Siehe die Übersicht bei Wikipedia.

2 Weblinks[Bearbeiten]

3 Andere Lexika[Bearbeiten]