Juliane Nagel

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Juliane Nagel (* 19. September 1978 in Leipzig) ist ein deutsche Politikerin (Die Linke).

1 Karriere[Bearbeiten]

1999 trat sie der PDS bei. Sie war zunächst im linXXnet-Abgeordneten- und Projekte-Büro in Leipzig tätig. Von 1999 bis 2001 war sie Leipziger Stadträtin; 2009 wurde sie erneut in den Stadtrat gewählt. Nagel war kinder- und jugendpolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Sie war auch wissenschaftliche Mitarbeiterin der Europaabgeordneten Cornelia Ernst (Die Linke). Nagel holte bei der Landtagswahl in Sachsen am 31. August 2014 im Wahlkreis 28 (Leipzig 2 / Süd) mit 28,3 % (gegen Robert Clemen, CDU) das einzige Direktmandat für ihre Partei und zog damit in den Sächsischen Landtag ein. Nagel studiert Politikwissenschaft an der Universität Leipzig und Buchhandel und Verlagswesen an der HTWK Leipzig. Außerdem ist sie publizistisch tätig.

2 Ansichten[Bearbeiten]

Nagels Politik wird von kulturell linken Sichtweisen dominiert. Im Zentrum von Juliane Nagels Politik und Weltanschauung stehen dabei die Interessen von nicht-europäischen Migranten. Das Groß von Nagels politischer Aktivitäten machen typische kulturell-linke Positionen bzw. deren Durchsetzung aus – etwa das Engangement für nicht-europäische Migranten im allgemeinen und für Asylbewerber im Besonderen („Antirassismus“), vor allem aber die Bekämpfung aller kulturell rechten, d. h. konservativen und nationalistischen, Gruppen unter Deutschen oder anderen Europäern („Antifaschismus“, und „Kampf gegen Rechtsextremismus“).

Ökonomisch linke Positionen wie die soziale Frage, Kapitalismuskritik spielen eine untergeordente Rolle. Den Interessen und Belangen der Arbeiterschichten und Unterschichten– insbesondere wenn sich hierbei um Deutsche oder europäische Migranten handelt– steht Nagel überwiegend gleichgültig gegenüber.

3 Antiweißer Rassismus[Bearbeiten]

Julia Nagel solidarisiert sich mit diversen Organisationen, die nicht nur linksextrem und offen verfassungsfeindlich sind, sondern darüber hinaus dezidiert antiweiß-rassistische Standpunkte vertreten.

So solidariesiert sich Nagel mit der antiweiß-rassistischen Initiative Rassismus Tötet Leipzig. Die Iniative, die sich nach ihrer Eigendarstellung gegen Rassismus engagiert, leugnet tatsächlich aber Rassismus gegen autochthon Deutsche wie auch gegen europäische Zuwanderer, und sieht bereits die deutschen Asylpolitik als rassistisch an, –nicht gegenüber den verdrängten europäischen und autochthon-deutschen Bevölkerung – sondern gegenüber den aus der 3. Welt stammenden Asyl-Einwanderern.

4 Gewalt[Bearbeiten]

Auf ihrer Angenordenetenwatch-Seite relativierte Nagel wiederholt linke Gewalt.[1]

5 „Einheitsfeier zum Desaster machen“[Bearbeiten]

Im Schaufenster ihres Büros war annlässlich des Tages der deutschen Einheit 2016 ein Plakat angebracht, das zu Gewalttaten am Tag der Deutschen Einheit aufrief. Auf dem Plakat sei laut dem Nachrichtenportal Mopo24 ein brennendes Gebäude zu sehen, Demonstranten, die Flaschen auf Polizisten werfen sowie der Aufruf „Am dritten Oktober Antifa Action“ und „Einheitsfeier zum Desaster machen“.[2]

6 Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Sie ist u.a. Mitglied von verdi, im Radioverein Leipzig und der Roten Hilfe. Nagel ist Sprecherin des Aktionsnetzwerkes „Leipzig nimmt Platz“. 2013 erhielt sie für ihr vielfältiges Engagement gegen Neonazismus und Diskriminierung den Leipziger Friedenspreis und den Lysistrata-Frauen-Friedens-Preis.


7 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.abgeordnetenwatch.de/juliane_nagel-642-44827--f411874.html#questions
  2. https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/antifa-plakat-in-buero-von-linken-politikerin-sorgt-fuer-wirbel/

8 Weblinks[Bearbeiten]

Profil.png Profil: Nagel, Juliane
Beruf deutsche Politikerin (Die Linke)
Persönliche Daten
19. September 1978
Leipzig