Japhet

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Japhet (auch Jafet oder Japheth, arabisch Yafet Ibn Nuh = Jafet, Sohn des Noah) ist neben Sem und Ham einer der drei Söhne Noahs im der hebräischen Bibel (Genesis 10,1 EU) und soll einer der acht Überlebenden der Sintflut sein.

1 Zeitliche Einordnung[Bearbeiten]

Die abrahamitischen Religionen datierten die Sintflut auf das Jahr 2369 v. Chr auf Grundlage des Jüdischen Kalenders.[1] Diese Angaben werden von vielen Wissenschaftlern bezweifelt. Gleichwohl wurde versucht, im Rahmen der Sintfluttheorie eine zeitliche Einordnung vorzunehmen. Zudem gibt es ähnliche Berichte in der babylonischen Mythologie. Eine Theorie datiert die Sinflut auf die Zeit um 6300 v. Chr. mit einer Ungenauigkeit von 50 Jahren.[2]

2 Verortung von Japhet[Bearbeiten]

Die Verortung der Söhne Noahs im Nahen Osten

Nach der hebräischen Bibel besiedelten die Nachfahren von Noah verschiedene Regionen im Nahen Osten.

Die alttestamentliche Bibel formuliert in der Völkertafel der Genesis (Gen 10,1–32 EU) eine Ursprungstheorie für alle Völker, die von den Überlebenden der Sintflut abstammen. Japhet hatte sieben Söhne, von denen sich die Namen der Völker ableiten:

  1. Gomer, beschrieben als ein Volk aus Mitternacht, also aus dem Norden, „von den Enden der Erde“.
  2. Magog
  3. Madai
  4. Jawan
  5. Tubal
  6. Mesech
  7. Tiras

Japhet wird demnach die Rolle des Stammvaters der Völker nördlich von Israel zugewiesen.

3 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Sintflut in der Diskussion: Die Zeitrechnung abgerufen am 20. Juni 2017
  2. Die große Flut kam 6300 vor Christus, Rolf H. Latusseck in Die Welt, veröffentlicht am 21.11.2007