Interflug

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Die Interflug war die staatliche Fluggesellschaft der sowjetischen Besatzungszone ("DDR"). Zunächst nahm sie 1958 den Flugbetrieb unter dem Namen Lufthansa auf, unterlag allerdings in einem Rechtsstreit um den Firmennamen Lufthansa der Bundesrepublik Deutschland und musste umbenannt werden, wodurch der Name in Interflug geändert wurde. Nach dem Beitritt der fünf mitteldeutschen Länder zur Bundesrepublik im Jahre 1990 und der damit einhergehenden Auflösung des Staatsgebildes "DDR" war die Interflug mit ihrer veralteten Flotte mehrheitlich sowjetischer Bauart nicht mehr marktfähig und ging 1991 in die Pleite.

1 Flotte und Flugziele[Bearbeiten]

Der zivile Arm der Interflug bediente mit zuletzt 39 Flugzeugen, davon die meisten Tupolew 134, Tupolew 154 und Iljushin-62, die so genannten sozialistischen oder kommunistischen "Bruderländer" sowie wenige westeuropäische Hauptstädte. Der Flugbetrieb diente damit primär staatlichen Interessen, für Staatskader, Diplomaten, Abgesandte, Belobigte, usw. Flugreisen für jedermann waren nicht üblich und staatlich nicht gewollt. Die einzige nennenswerte Transatlantikstrecke ging in das ebenfalls sozialistische Kuba.

2 Sicherheit[Bearbeiten]

Mit sieben schwerwiegenden Vorfällen bei einer kleinen Fluggesellschaft wurde die Interflug als nicht sehr sicher eingestuft.

3 Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Breiler: Vom Fliegen und Landen. Zur Geschichte der ostdeutschen Luftfahrt. Leipzig 2012.
  • Rudolf Braunburg: Interflug. Die deutsche Fluggesellschaft jenseits der Mauer. Augsburg 1992.
  • Klaus Breiler: Das große Buch der Interflug. Berlin 2007.
  • Helmut Erfurth: Das große Buch der DDR-Luftfahrt. München 2004.