Ingo Becker

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Ingo Becker (* 20. August 1942 in Weißenfels) ist ein deutscher Arbeitsrechtler und Geschäftsführer der Vereinigung Trierer Unternehmer in der Region Trier im Ruhestand.

1 Leben[Bearbeiten]

Nach der Flucht der Familie aus der damaligen DDR in die Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1953 erlangte Ingo Becker das Abitur in Preetz in Holstein und studierte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Rechtswissenschaften mit anschließendem Referendariat in Schleswig-Holstein. Seinen beruflichen Einstieg fand er bei einem Arbeitgeberverband in Stuttgart. Alsbald übernahm er die Leitung dessen südbadischer Außenstelle in Lörrach.

Vom 1. Januar 1980 bis zum 30. Juni 2010 war er Geschäftsführer des regionalen Unternehmensverbandes "Vereinigung Trierer Unternehmer in der Region Trier e.V." (VTU) sowie zunächst verschiedener weinwirtschaftlicher Verbände. In seiner Amtszeit vergrößerte sich die Zahl der Mitgliedsunternehmen von 127 auf 410. Durch Vorträge wie z.B. dem XXXIX. Internationalen Verbände-Forum 2008 in Davos[1] oder bei der Industrie- und Handelskammer Trier[2] sowie regelmäßigen Beiträgen zu arbeitsrechlichen Themen in der Zeitschrift Macher oder der Tageszeitung Trierischer Volksfreund erlangte Becker Bekanntheit in einer breiteren Öffentlichkeit. Ingo Becker ist ein jüngerer Bruder des früheren sachsen-anhaltischen Justizministers Curt Becker.

2 Öffentliche Ämter[Bearbeiten]

Im Rahmen seiner Verbandsgeschäftsführertätigkeit war Ingo Becker:

  • Alternierender Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des Arbeitsamtes Trier bzw. der Arbeitsagentur Trier
  • Mitglied des Verwaltungsrates der AOK Rheinland-Pfalz, alternierender Vorsitzender mehrerer Ausschüsse
  • Alternierender Vorsitzender des Regionalbeirates bei der Bezirksdirektion der AOK Trier-Saarburg
  • Vertreter der AOK Rheinland-Pfalz im Verwaltungsrat des Mediznischen Dienstes der Krankenversicherungen Rheinland-Pfalz

3 Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Ingo Becker ist Angehöriger der Landsmannschften Slesvico-Holsatia vereinigt mit Cheruscia in Kiel und Borussia in Stuttgart, sowie seit 1995 ehrenhalber des Kösener Corps Marchia Brünn zu Trier. Er ist Präsident des Lions Club Trier und Vorsitzender der Studentenhilfe Trier.

4 Literatur[Bearbeiten]

  • "Ingo Becker", Lebenslauf in Märkerbrief Nr. 78, 1995
  • "Der Mann mit der Fliege sagt Adieu", Artikel im Trierischen Volksfreund vom 28. Juni 2010
  • "Der Mann mit der Fliege tritt ab", Artikel im Macher, Ausgabe Juli/August 2010

5 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Broschüre des Verbändeforums 2008 in Davos
  2. Was Unternehmer vom Arbeitsrecht wissen sollten
Profil.png Profil: Becker, Ingo
Beruf deutscher Arbeitsrechtler, Verbandsgeschäftsführer
Persönliche Daten
20. August 1942
Weißenfels




6 Init-Quelle[Bearbeiten]

Entnommen aus der:

Erster Autor: Hintenburg Von Hintenburg angelegt am 11.09.2010 um 17:17,
Alle Autoren: Kriddl, Von Hintenburg, Hintenburg Von Hintenburg


7 Andere Lexika[Bearbeiten]

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