Holger Strohm

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Holger Strohm (* 7. August 1942 in Lübeck) ist ein deutscher Autor, der durch seine Sachbücher zu Gefahren der Atomenergie und zur Sicherheit von Kernkraftwerken bekannt wurde. Der Historiker Joachim Radkau schrieb, dass Strohms Buch Friedlich in die Katastrophe von 1973 einen „erheblichen Niveausprung in der bundesdeutschen Kernkraft-Kritik“ darstellte. Ab etwa 2012 geriet Strohm in die Kritik, unter anderem weil er außer linksradikalen Blättern wie der MLPD-Zeitung Rote Fahne auch konservativen Publikationen wie Umwelt & Aktiv für Interviews zur Verfügung stand. Diese Kritik wurde von Wikipedia sofort aufgegriffen. Der von Strom 2012 produzierte Dokumentarfilm Friedlich in die Katastrophe wurde daraufhin immer wieder boykottiert. Die Diskussion auf Wikipedia zeigt, dass Strohm auch seine Beschäftigung mit Verschwörungstheorien angekreidet wird.[1] Inwieweit Strohms Veröffentlichungen aus dem Jahr 2012 zu Währungsfragen und zum Euro bei der Motivation zur Kritik eine Rolle spielten, lässt sich nur vermuten.

1 Werke (Auswahl)

  • Friedlich in die Katastrophe. Eine Dokumentation über Atomkraftwerke. Verlag Association, Hamburg 1973
  • Erziehung zum Umweltschutz. Arbeitsmaterialien für Lehrer und Studenten. Verlag Association, Hamburg 1977
  • Was Sie nach der Reaktorkatastrophe wissen müssen. Zweitausendeins, Frankfurt 1986
  • Bankenmafia. Schild Verlag, Elbingen 2012

2 Einzelnachweise

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Holger_Strohm

3 Andere Lexika