Hitlermuseum in Linz

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Das Hitlermuseum in Linz war ein von Adolf Hitler in der österreichischen Stadt Linz geplantes Museum. Grundlage war seine Privatsammlung.[1] Hitler hatte sich mit dem Führervorbehalt vom 18. Juni 1938[2] die alleinige Verfügungsgewalt über Kunstwerke innerhalb des Deutschen Reiches[3] verschafft. Ursprünglich sollte der Führerbau in München als Depot für die Kunstwerke dienen. Dahinter stand die Absicht, Hitler eine bequeme Besichtigung und Kontrolle zu ermöglichen. Nach Ankauf und Beschlagnahme von Kunstwerken wollte er zunächst die öffentlichen Museen des Deutschen Reichs und später geplante Museen in den besetzten Ostgebieten bestücken.

Erster Leiter und prägende Gestalt war der langjährige Direktor der Dresdner Gemäldegalerie, Hans Posse. Nach Posses Tod 1942 übernahm der Gemäldeexperte Hermann Voss (1884–1969) dessen Aufgaben als Galerieleiter in Dresden und als Sonderbeauftragter für das Museum in Linz. Die Gemäldesammlung in Linz sollte einen Überblick über die europäische Malereigeschichte geben, so wie Hitler diese definierte und es seinem persönlichen Interesse entsprochen hat.[4]

Das Deutsche Historische Museum (DHM) erstellte zusammen mit dem Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen eine Bild-Datenbank mit über 6600 Bildern, grafischen Arbeiten, Skulpturen, Möbeln, Porzellanarbeiten und Tapisserien. Diese Datenbank ist im Internet verfügbar.[5]

1 Weblinks

 Commons: Sonderauftrag Linz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

2 Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Hitlermuseum in Linz) vermutlich nicht.

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3 Einzelnachweise

  1. Sonderauftrag Linz, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste 2019
  2. https://www.lexikon-provenienzforschung.org/zentraldepot-f%C3%BCr-beschlagnahmte-sammlungen
  3. Hannes Hartung: Kunstraub in Krieg und Verfolgung. Die Restitution der Beute- und Raubkunst im Kollisions- und Völkerrecht. Zürich 2004
  4. https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderauftrag_Linz
  5. DHM-Pressemitteilung vom 31. Juli 2008: Die Datenbank „Sammlung des Sonderauftrages Linz“ ist online.

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