Guntram Schneider

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😃 Profil: Schneider, Guntram
Beruf deutscher Gewerkschafter, NRW-Vorsitzender des DGB
Persönliche Daten
2. Juli 1951
Gütersloh-Isselhorst


Guntram Schneider (* 2. Juli 1951 in Gütersloh-Isselhorst) ist ein deutscher Politiker (SPD) und Gewerkschafter. Er ist seit dem 15. Juli 2010 Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Von 2006 bis 2010 war er Vorsitzender des DGB-Landesbezirks Nordrhein-Westfalen.


1 Werdegang

1.1 Herkunft, Ausbildung und Karriere als Gewerkschaftler

Guntram Schneider wurde am 2. Juli 1951 in Gütersloh als jüngstes von vier Kindern von Martha und Karl Schneider geboren. Er wuchs in einfachen Verhältnissen in Isselhorst bei Gütersloh auf. Nachdem Besuch der Volksschule von 1957 bis 1965, absolvierte er von 1965 bis 1968 eine Ausbildung zum Werkzeugmacher. Am 1. April 1965 trat er der IG Metall bei. In seinem Beruf arbeitete er bis 1973 und engagierte sich in dieser Zeit bereits als betrieblicher Jugendvertreter und Betriebsratsmitglied. 1974 qualifizierte er sich für eine hauptamtliche Tätigkeit in der Gewerkschaft durch den Besuch der Heimvolkshochschule in Springe. Anschließend war er bis 1976 Jugendsekretär des DGB-Kreises Bielefeld und Leiter der DGB-Nebenstelle Halle (Westf.).

1976 wurde er Leiter der Abteilung Jugend beim DGB-Landesbezirk NRW. Von 1979 bis 1982 arbeitete er als Büroleiter des DGB-Landesvorsitzenden in NRW. Danach wechselte er in den DDB-Bundesvostand, wo er von 1982 bis 1985 Referatsleiter im Bereich Technologiepolitik und ausländische Arbeitnehmer war.

1985 wurde er als Vorsitzender des DGB-Kreises Dortmund berufen. 1990 wechselte er in die Vorstandsverwaltung der IG Metall nach Frankfurt am Main, wo er als Sekretär insbesondere dem damaligen IG-Metall-Vorsitzenden Franz Steinkühler zuarbeitete. Von 1995 bis 2006 war er 1. Bevollmächtigter der IG Metall-Verwaltungsstelle Münster, bevor er 2006 zum DGB-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen gewählt wurde.

1.2 Karriere als Politiker

Seit dem 1. Mai 1971 ist Gruntram Schneider Mitglied der SPD. Sein Eintritt in der Partei-Politik erfolgte aber erst Ende der 2000er Jahre.

Vom SPD-Unterbezirks Bielefeld wurde Schneider Ende 2008 als Wahlkreiskandidat (Erststimme)für die 2009 stattfindende Bundestagswahl aufgestellt. Bei der Bundestagswahl vom 27. September 2009 unterlag er jedoch mit 34,5 % der Erststimmen im Kampf um das Direktmandat der CDU-Kandidatin Lena Strothmann. Mangels erfolgreicher Absicherung über die nordrhein-westfälischen Landesliste der SPD zog er nicht in den Deutschen Bundestag ein.

Mit großer Mehrheit wurde Guntram Schneider am 6. Februar 2010 bei der DGB-Bezirkskonferenz NRW in Hamm, als DGB-Landesvorsitzender bestätigt. 88 Prozent der Delegierten stimmten dafür, dass er für vier weitere Jahre an der Spitze des DGB NRW stehen sollte. Schneider kündigte an, Schwerpunkt seiner Arbeit werde die Ökologisierung der industriellen Produktion sein. [1]

Am 15. Juli 2010 wurde Guntram Schneider von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zum Minister für Minister für Arbeit, Integration und Soziales im Kabinett Kraft I ernannt. In der Folge legte er den Vorsitz des DGB-Bezirksverbands nieder.

2 Positionen

2.1 Weitere Zuwanderung

Guntram Schneider ist ein Befürworter weiterer Zuwanderung nach Deutschland, durch die sich demographischem Verdrängung der autochthonen Deutschen aber auch der Europäer insgesamt beschleunigt. Diese Position begründet er, wie seine Parteigenossen, mit dem 'demografischen Wandel'.

Der Umstand, dass weitere Zuwanderung ganz dem Interesse der Arbeitgeberverbände und Wirtschaftslobby nach einem Arbeitskräfte-Überangebot ist, das Arbeitszeit-Verlängerung, Lohnsenkungen und allgemeiner Arbeitnehmerrechte-Abbau durchsetzungsfähiger werden lässt - und damit der Arbeitnehmerschaft schädigt[2] ignoriert der ehemalige Gewerkschaftsführer Schneider.

3 Privates

Schneider wohnt in Dortmund. [3] Er war mit der 1948 in Sibiu (ehemals Hermannstadt), Rumänien geborenen und im Januar 2013 in Dortmund verstorbenen Künstlerin Alma Stefanescu-Schneider verheiratet.

4 Kommentare

»„Moderne Gesellschaften, die sich gegen Zuwanderung wenden, sägen am eigenen Ast“, sagte Schneider, zumal wenn der demografische Wandel zu einer Abnahme und Alterung der Bevölkerung führe.
Dass viele Gegenden in Deutschland eben wegen Zuwanderung an einem zersägten Angst hängen, und dass diese „moderne Gesellschaft“ eine „deutschenfreie“ sein wird, muss gar nicht mehr erwähnt werden.
Was Schneider hier tut, ist der wirtschaftliche und sozialen Verfall infolge der Einwanderung zu ignorieren, und offen für einen Bevölkerungsaustausch zu werben. Was früher als Panikmache rechter Spinner angetan wurde, geben Politiker wie Schneider heute offen zu.
Unter normalen Umständen, wäre ein Schneider ein geächteter, verhasster Mann, der von Medien wegen Landesverrat und Völkermord verurteilt würde, und wegen diesen Aussage allein aus Amt und Partei gekickt würde. Aber wir leben nicht mehr in normalen Umständen. In diesem Staat ist Verrat - Verrat am eigenen Wahlbevölkerung, am eigenen Land, und am eigenen Staatsvolk-- bereits Normalität.“«
[4]

5 Auftritte


6 Siehe auch

7 Einzelnachweise

  1. Rheinische Post 8. Februar 2010: Guntram Schneider bleibt DGB-Landesvorsitzender.
  2. Lars Niggemeyer. Die Propaganda vom Fachkräftemangel, Blätter für deutsche und internationale Politik, 5/2011, Seite 19–22,
  3. SPD-NRW Biographie Guntram Schneider
  4. „Fantassio.[Verletzte bei Protest gegen Neonazi-Aufzug]– Kommentar. In: HNA. 23.Februar 2014
  5. Deutschland, wir kommen! Aber welche Flüchtlinge sollen bleiben? - WDR, 21. Oktober 2013
  6. Die Armutseinwanderer: Ist Deutschland überfordert? - ARD, 26. Februar 2013

8 Weblinks

9 Andere Lexika




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