Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid

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Das "Alte Rathaus" in Lüdenscheid. (Originalquelle: http://www.ge-denk-zellen-altes-rathaus.de/; Mit freundl. Genehmigung von M. Wagner, Lüdenscheid)
Mehrere Informationstafeln machen auf die kleine NS-Gedenkstätte in Lüdenscheid seit November 2012 aufmerksam.

Der Arbeitskreis Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid hat sich, unter der Koordinierung des Lüdenscheider Historikers Matthias Wagner[1], zum Ziel gesetzt, in den ehemaligen Polizeihaftzellen des "Alten Rathauses" Lüdenscheid eine Erinnerungs- und Dokumentationsstelle zur NS-Zeit in Lüdenscheid einzurichten.
Diese ist am 23.11.2012 eröffnet worden und mindestens einmal pro Woche geöffnet.

Der Arbeitskreis hat sich die Gedenk-, Dokumentations- und Begegnungsstätte "Zellentrakt im Rathaus" [2] in Herford zum Vorbild genommen.

1 Konzeptidee[Bearbeiten]

Das Konzept sah Folgendes vor:

  • Die Stadt Lüdenscheid soll dem Arbeitskreis die Kellerräume zur Nutzung für Ausstellung und Veranstaltungen kostenlos zur Verfügung stellen.
  • Ein am 24.03.2010 gegründeter Förderverein sorgt in Zusammenarbeit mit möglichst vielen Einrichtungen und Bürgern der Stadt und des Kreises für ausgewogene Ausstellungen und Vorträge zu Ursachen und Folgen des Nationalsozialismus und Rassismus in Lüdenscheid.
  • Der Förderverein finanziert die entstehenden Ausgaben.
  • Es wird eine Mitarbeit mit anderen Lüdenscheider Einrichtungen gesucht, z. B. mit Volkshochschule, Stadtarchiv und Museum, Institut für Zeitgeschichte, Katholischem Bildungswerk, Kreiskirchenamt Lüdenscheid-Plettenberg, Gewerkschaften, Stadtjugendring, Jugendverbänden, Schulen, Vereinen u. a. auch dem Heimat- und Geschichtsverein...
  • Als Zielgruppen sollen Jugendliche in Gruppen, in Schulklassen und als Einzelpersonen sowie alle interessierten Bürger und Besucher Lüdenscheids angesprochen werden.
  • Als Inhalte sind folgende Ausstellungen und Informationen angedacht: - 100 jüdische Lüdenscheider; - 8.000 ZwangsarbeiterInnen in Lüdenscheid und 5000 Häftlinge im Arbeitserziehungslager Hunswinkel; - ca. 55 Opfer der Euthanasie; - 216 Opfer (nachgewiesen) der Zwangssterilisation; - 3.000 gefallene Lüdenscheider; - 12.000 Flüchtlingsschicksale; - Entscheidungen der Ämter, Einrichtungen und Kirchen in Lüdenscheid (Polizei, Finanzamt, Standesamt, Einwohnermeldeamt, Schulen, Krankenhaus, Gericht, Kirchen…) in der NS-Zeit; Opfer der lokalen politischen Verfolgung: Gewerkschafter, Kommunisten, Zeugen Jehovas u. a.; - anschl. Wiederholung der Themen mit Korrekturen.

U. a. sollte für die Ausstellung Material aus der Ausstellung "Lüdenscheid im Dritten Reich" (8. - 26. Oktober 2007 in Lüdenscheid) verwendet werden.[3]

2 Akt. Umsetzung[Bearbeiten]

Zwei der insgesamt acht ehemaligen Haftzellen sowie der davor liegende Zellengang sind zwischen Mai 2011 und November 2012 als Dauerausstellungsfläche und Dokumentationsort ausgestattet worden. Unter Bezug auf die Lüdenscheider Opfer werden die Themenbereiche Diskriminierung, Verfolgung, Vertreibung, Deportation und Vernichtung detailliert behandelt.

Der Trägerverein hat sich 2012 dem "Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V." angeschlossen.[4]

2.1 Eröffnung[Bearbeiten]

Die Eröffnung der Lüdenscheider Polizei-Haftzellen als "Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid" war am 23. November 2012.[5]

2.2 Details der Ausstellung[6][Bearbeiten]

Ein Blick in die "Ge-Denk-Zelle" 1 der Lüdenscheider NS-Gedenkstätte


* "Zelle 1" Die Geschichte der jüdischen Bürger Lüdenscheids:

Um das Jahr 1933 lebten 114 jüdische Bürger in Lüdenscheid.
Überwiegend waren sie im Handel tätig:
- Viehhandel,
- Metzgerei,
- Kleinkredite,
- Schuhgeschäfte,
- Textil-,
- Betten-,
- Bekleidungsgeschäfte.

30 angemeldete Gewerbebetriebe von insgesamt 900 wurden von Juden geführt.
Die beiden größten waren das Filialkaufhaus Tietz (ab 1933: Kaufhof AG), sowie das Filialtextilgeschäft Alsberg.

Im "Jägerhof" (Luisenstrasse) kamen sie zum Feiern, zum Gebet und zum Unterricht zusammen. Bis 1922 gehörte die Gemeinde zur Israelitischen Gemeinde Altena.
Ab 1922 bis 1935 stand Max Schwerin der Gemeinde vor, anschließend, bis zur Auflösung der Gemeinde im Jahre 1936, Hermann Behrend. Nach 1936 gab es nur noch zwei jüdische Geschäfte in Lüdenscheid, welche in der Reichs-Pogromnacht am 10. November 1938 zerstört wurden. Viele jüdische Männer wurden in derselben Nacht oder kurz danach inhaftiert und in das Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert, wo sie schwer misshandelt wurden. Nach etwa einem Monat wurden sie gegen das Versprechen, ihr Geschäft bis zum Jahresende zu schließen, freigelassen.
Mindestens sieben Haus- oder Wohnungseinrichtungen mussten preisgünstig an nicht-jüdische Lüdenscheider oder an die Stadtverwaltung verkauft werden. Sie wurden "arisiert".
Zum Kriegsbeginn, am 1. September 1939, lebten noch sieben jüdische Bürger in Lüdenscheid. Fünf davon wurden am 28. April 1942 nach Zamość deportiert. Keiner hat überlebt.

Alle anderen jüdischen Bürger sind vorher geflüchtet. Einige nach Shanghai/China, andere nach Palästina, Großbritannien oder in die USA. Wer in die Niederlande, nach Belgien oder in die Tschecholslowakei flüchtete, wurde, spätestens nach dem Einmarsch der deutschen Truppen im II. Weltkrieg, gefangengengenommen und in die Vernichtungslager deportiert. Mindestens 46 jüdische Lüdenscheider sind in Konzentrationslagern ermordet worden, davon 15 in Auschwitz.

Auch die Familie des gebürtigen Lüdenscheiders Walter Süskind flüchtete in die Niederlande. Er wurde in Amsterdam von der dort aktiven deutschen Gestapo zum Organisator der Judendeportationen nach Ausschwitz verpflichtet. Frühzeitig erkannte er, dass die Züge nicht zu einem Arbeitseinsatz in den Osten rollten, sondern die Todeslager zum Ziel hatten. Er überredete die jungen Eltern, ihm die neugeborenen Kinder zu überlassen, und gab ihnen stattdessen kleine Strohpuppen. So konnte er, bevor er und seine Familie selbst nach Auschwitz deportiert wurden, etwa 1000 jüdischen Kindern das Leben retten.

Einige wenige jüdische Lüdenscheider überlebten die Konzentrationslager, weil sie christliche Ehepartner hatten.

Auch ein Nicht-Jude wird in der "Zelle 1" vorgestellt: Karl Klauke.
Er hatte einen Juden als Mieter. Sein Schwiegersohn lebte ebenfalls mit im Hause und forderte Klauke auf, den Juden "rauszuschmeissen". Karl Klauke tat dieses nicht und wurde daraufhin von seinem Schwiegersohn und einem weiteren Bekannten (beides Mitglieder der SA Lüdenscheid) angezeigt. Klauke wurde zu einem Jahr und 2 Monaten Zuchthaus verurteilt. Begründung: "Feindsender hören und Judenfreund".[7]

Neben einer Glasvitrine mit jüdischen Kultgegenstände ist in der "Zelle 1" ein Teil eines jüdischen Grabsteines ausgestellt. Er wurde vor einigen Jahren in einem Garten gefunden, wo er, mit der Beschriftung nach unten, als Terassenbelag diente. Vermutlich stand der vollständige Stein auf dem alten jüdischen Friedhof an der Lüdenscheider Knapperstrasse. Er wurde während der NS-Zeit beschädigt und geschändet.

Neben den Biographieen der 114 jüdischen Lüdenscheider ist die Geschichte des 1955 verlegten alten jüdischen Friedhofs zum Ramsberg in einem per Touchscreen bedienbarem Multimedia-Rechner dokumentiert. Zeitzeugenberichte, welche von Schülern des Bergstadtgymnasiums im Jahre 2006 als Videodokumentation aufgezeichnet wurden, sind ebenfalls abrufbar.

Über einen an einen umgebauten "Reichsempfänger" angeschlossenen MP3-Player lassen sich Ausschnitte historischer Radiosendungen abrufen.


Ein Blick in die "Ge-Denk-Zelle" 2 der Lüdenscheider NS-Gedenkstätte

* "Zelle 2" Die Geschichte der aus politischen Gründen verfolgten Bürger Lüdenscheids:

Von insgesamt ca. 15 Kommunisten der nationalsozialistischen Zeit ist der Leidensweg von Hermann Massalsky und Antoinette Junghans auf den Informationstafeln dokumentiert.

Aufgrund der Erstarkung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) stellte sich die KPD der Weimarer Republik radikal gegen die neuen Machthaber. Als Adolf Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde und etwas später das Reichstagsgebäude brannte, wurde die KPD am 28.3.1933 verboten. Ab diesem Zeitpunkt existierte sie im Untergrund. Von vielen Kommunisten Lüdenscheids ist bekannt, dass sie in der KPD weiter heimlich mitarbeiteten, um gegen die Nationalsozialisten Widerstand zu leisten. Informationsschriften wurden heimlich verteilt. Im März 1936 wurden daher 44 kommunistische Lüdenscheider wegen Hochverrates angeklagt. Viele von ihnen hatten langjährige Haftstrafen zu verbüßen.

Ebenso erging es den Sozialdemokraten, deren politische Betätigung am 22. Juni 1933 verboten worden war. Auch sie arbeiteten im Untergrund und verbreiteten heimlich Flugblätter. 17 Lüdenscheider Sozialdemokraten wurden verhaftet. Darunter der spätere Oberbürgermeister Erwin Welke[8].

Auch an eine kleine Gruppe der Zeugen Jehovas wird in der Zelle 2 der Ge-Denk-Zellen erinnert. Hugo Piene wurde im Oktober 1934 wegen Teilnahme an einer Bibelstunde zu einer Geldstrafe verurteilt. Im August 1938 wurde er von einem Sondergericht in Dortmund wegen illegalen Verteilens religiöser Schriften (Wachturm) und regimekritischer Flugblätter zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Er kehrte im August 1939 krank aus der Haft zurück. Er starb im August 1947[9].

Auch nach dem Kriegsende ging zunächst das alte Denken im neuen jungen Deutschland weiter. Nach Forschungsergebnissen[10] arbeiteten im Außenministerium im Jahr 1955 mehr (ehemalige) Nationalsozialisten als 1945.

Wie in Zelle 1 ist auch in der zweiten Zelle ein Touchscreen-Multimediarechner installiert. Er präsentiert neben Dokumentaraufnahmen des amerikanischen Miltärs auch eine Dokumentation in Form von Zeitzeugenberichten. Erstellt wurde diese unter dem Titel "Adolenszenz im 'Dritten Reich' - Zeitzeugenberichte aus Lüdenscheid" von Praktikanten eines Bachelor-Lehrganges des "Instituts für Geschichte und Biographie" der Fernuniversität Hagen.


Der Gang vor den Zellen der Lüdenscheider NS-Gedenkstätte

* "Zellengang" Die Geschichte der Fremd- und Zwangsarbeiter, der Zwangssterilisation und Euthanasie sowie des christlichen Widerstands:

Der Zellengang beherbergt aufgrund des Platzmangels neben einem interaktiven Lüdenscheider Stadtplan der 1930er Jahre nur zwei Informationstafeln. Viele zusätzliche Informationen mussten daher multimedial für den dritten Touchscreen-Multimediarechner aufbereitet werden.

Eine der beiden Tafeln erinnert an Marianne D., welche am 15. September 1943 ermordet wurde.

Maria Sergejewa ist der Name einer Zwangsarbeiterin aus Lüdenscheids Partnerstadt Taganrog. Ihr ist die zweite Info-Tafel im Zellengang gewidmet.
Sie wurde mehrere Tage im Polizeigefängniss inhaftiert, weil sie mit ihrer Freundin in ein Lüdenscheider Kino gehen wollte. Fremdarbeitern, die zudem wie Juden den Judenstern ein sichtbares Abzeichen ("Ost") tragen mussten, war der Besuch öffentlicher Vergnügungseinrichtungen in der NS-Zeit strengstens verboten.

Der Stadplan zeigt die städtischen und staatlichen Einrichtungen sowie die Einrichtungen der NSDAP.

Über den Touchscreen-Multimediarechner ist es möglich, weiterführende Informationen, so, z.B. die Geschichte der Euthanasie in Deutschland von ca. 1850 bis 1945, Lebensbilder ermordeter Lüdenscheider Menschen mit Behinderungen, eine Dokumentation eines Ausbildungsganges der Lüdenscheider Fachschule für Heilerziehungspflege des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs über die Euthanasie sowie zwei Beispiele christlicher Widerstandskämpfer gegen die Euthanasie (Pfarrer Josef Witthaut sowie der spätere Präses der ev. Kirche v. Westfalen, Ernst Wilm - beide inhaftiert im "Pfarrerblock" des Konzentrationslagers Dachau) und weiteres, abzurufen.


In beiden Zellen sowie in dem Zellengang sind zusätzlich Hörstationen installiert, welche neben zusätzlichen Informationen hauptsächlich Menschen mit einer Sehbehinderung Informationen vermitteln sollen.

3 Förderverein[Bearbeiten]

Mit 21 Gründungsmitgliedern wurde am 24.03.2010 der Förderverein Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e. V. -- Forschen - Lernen - Gedenken für unsere Zukunft mit Sitz in Lüdenscheid gegründet.
Unter den Gründungsmitgliedern befinden sich fünf Mitglieder des Lüdenscheider Stadtrates, welche den Parteien SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und der Lüdenscheider Liste (LL) angehören.[11]
[12][13]

3.1 Zweck des Fördervereins[Bearbeiten]

Gründungsvorstand des Fördervereins Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e. V.
Foto: PlusPedia-Benutzer "Funker" (Aufnahme vom 24.3.2010)

„Zweck des Vereins ist die ideelle und finanzielle Realisierung von Ausstellungen über die Zeit des Nationalsozialismus in Lüdenscheid. Anhand regionaler Beispiele soll über die Diktatur und die Menschenrechtsverletzungen informiert werden, um sie heute zu verhindern. Der authentische Ort für die historische und politische Bildungsarbeit sind die ehemaligen Arrestzellen der Polizei im Alten Rathaus der Stadt Lüdenscheid, Alte Rathausstraße 1.“[14]

3.2 Vereinsvorstand[Bearbeiten]

Der Gründungsvorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender: Herr M. Wagner
Stellv. Vorsitzende: Frau H. Goldbach
Schatzmeister: Herr D. Hohaus
Schriftführer: Herr Dr. R. Meindl
Kassenprüfer: Herr E. Heide
Kassenprüfer: Herr Dr. J. Wurster

3.3 Der aktuelle Vorstand [15] [16][Bearbeiten]

Vorsitzender: Rolf Breucker
Stellv. Vorsitzender: Matthias Wagner
Stellv. Vorsitzender: Dieter Hohaus
Schatzmeister: Martin Sander
Schriftführer: Christian Bley

4 Besondere Aktionen[Bearbeiten]

4.1 "Marsch für das Leben 2015"[17][Bearbeiten]

Neben anderen geplanten Aktionen standen für den 27./28. Februar sowie für den 1. März 2015 das Projekt "Marsch für das Leben" auf dem Terminkalender des Vereins.

Am 27. Februar gab es ein Besichtigungstermin in der Kölner Gedenkstätte "El-De-Haus"[18] mit anschließendem Vortrag auf dem Programm. Am 28. Februar wurde mit einer Wanderung "Marsch für das Leben" ab Bergisch-Gladbach bis Wipperfürth der erste Teil der Strecke gewandert, die die Insassen rheinischer Haftanstalten auf einem Todesmarsch ins Lager Lüdenscheid-Hunswinkel kurz vor Kriegsende laufen mussten.

Am 1. März wurde wiederum nach Wipperfürth gefahren und bis zu den Lüdenscheider Ge-Denk-Zellen gewandert.

Durch diese Veranstaltungen wurde den Hobbyhistorikern des Vereins auch wieder neue Erkenntnisse zu dem Arbeitserziehungslager Lüdenscheid-Hunswinkel übermittelt. Aufgrund der Erkenntnisse kann man durchaus davon sprechen, dass das AEL Lüdenscheid Hunswinkel zwischen Febr. und April 1945 (auch) als Vernichtungs-KZ diente [19].

5 Literatur[Bearbeiten]

6 Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ""Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.: Träger der Ehrennadel der Stadt Lüdenscheid für den Einsatz für die Lüdenscheider Stadtgeschichte, Auszeichnung im September 2005"
  2. "Zellentrakt - Gedenkstätte Herford"
  3. "Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.: Konzept Vorschläge für ein Konzept der "Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid"
  4. "Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V.: Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V."
  5. "Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.: Einladung zur Eröffnung" (PDF, 69,7 KB)
  6. Quelle, soweit nicht im Abschnitt "Details der Ausstellung" extra angemerkt: Kurzinformation des Vereins "Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.", Stand: Nov. 2012 (wurde mit der Einladung zur Eröffnung versendet)
  7. Textquelle: PlusPedia-Artikel Karl Klauke
  8. Webseite der Stadverwaltung Lüdenscheid: Ehrenbürger Erwin Welke
  9. Quelle: Informationstafel Zelle 2
  10. s. dazu auch: PlusPedia-Artikel: Das Amt und die Vergangenheit, Liste ehemaliger NSDAP-Mitglieder, die nach Mai 1945 politisch tätig waren
  11. "Stadt Lüdenscheid: Zusammensetzung des Rates der Stadt Lüdenscheid"
  12. "Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.: Pressespiegel der Lüdenscheider Lokalzeitungen" (PDF; 471 KB)
  13. "Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.: Verein ist gegründet - Ein großer Schritt ist vollzogen"
  14. "Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.: Satzung des Vereins" (PDF; 103 KB)
  15. Ge-Denk-Zellen: "Jahresmitgliederversammlung 2017"
  16. Pressebericht "Lüdenscheider Nachrichten: Mehr Aufklärung über NS-Zeit" vom 04.04.2017
  17. Tel. Information H. Wagner am 27.12.2014 sowie Online-Artikel "Come-on"(Lüdenscheider Nachrichten) vom 21.12.2014: "Erinnerung ohne Stillstand"
  18. "El-De-Haus": NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
  19. "Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.: "Geschichte des Arbeitserziehungslagers Hunswinkel", ebd. Abschn.: "Neben dem Lager Hunswinkel fand am 29.12.1944 die Kreisleitertagung des Gaus Westfalen Süd statt. Bis heute ist der Inhalt des Treffens unbekannt. Es ist eine Vermutung, dass darüber gesprochen wurde, Hühnersiepen als Exekutionsort einzurichten." ff.

7 Weblinks[Bearbeiten]