Erich Zeisl

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Profil.png Profil: Zeisl, Erich
Persönliche Daten
18. Mai 1905
Wien
18. Februar 1959
Los Angeles


Erich Zeisl [1] (* 18. Mai 1905 in Wien; gest. 18. Februar 1959 in Los Angeles) war ein jüdischer Komponist.

1 Vita

  • Er wurde als dritter von vier Söhnen des Wiener Kaffeehausbesitzers Sigmund Zeisl [2] und dessen Frau Kamilla [3] geboren. Das Café Tegetthoff der Eltern in der Heinestraße 42 im 2. Wiener Bezirk lief gut, so dass sich die Familie sogar ein Sommerhaus in Vöslau leisten konnte. Erich Zeisls Vater betätigte sich in seiner Freizeit im Wiener Kaufmännischen Gesangsverein. Dessen Bruder sang an der Nürnberger Oper. Auch Erichs Brüder Egon und Wilhelm zeigten musikalisches Talent und wurden später Sänger. [4]
  • Gegen den anfänglichen Widerstand der Eltern erhielt er ab dem 14. Lebensjahr privaten Musikunterricht bei Joseph Marx. Von 1920 bis 1923 studierte er bei Richard Stöhr und Hugo Kauder an der Wiener Musikakademie. In seine Studienzeit fallen auch Zeisls erste Kompositionen. Das früheste genau datierbare Werk ist eine Suite für Violine und Klavier (op. 2) von 1919. Anfänglich konzentrierte sich Zeisl auf die Liedkomposition. 1922 publizierte die Edition Strache Zeisls Drei Lieder. [5] Zwischen 1922 und 1929 entstanden 26 Lieder, drei Klaviertrios, die genannte Suite für Violine und Klavier, eine Klaviersuite, ein Lied für Bariton und Orchester, die Orchestersuite zum Ballett Pierrot in der Flasche sowie die einaktige Oper Die Sünde. Allerdings kam kaum keines der Werke damals öffentlich zur Aufführung. Zeisls Lieder stehen in der Tradition von Beethoven, Franz Schubert [6] und Hugo Wolf. [7] In seinen Werken aus dieser Zeit spürt man neben der mitteleuropäischen Klassik auch die im multiethnisch geprägten Wien überall präsenten ost- und südosteuropäischen sowie jüdischen Einflüsse.

2 Werk

3 Literatur

  • Karin Wagner: Fremd bin ich ausgezogen / Eric Zeisl - Biografie, Czernin, 2005
  • Malcolm S. Cole und Barbara M. Barclay: Armseelchen - The Life and Music of Eric Zeisl, Greenwood Press, 1984
  • Eric Zeisl und Karin Wagner (Hrsg.): - es grüsst Dich Erichisrael - Briefe von und an Eric Zeisl, Hilde Spiel, Richard Stöhr, Ernst Toch, Hans Kafka u.a, Czernin, 2008

4 Weblinks

4.1 Videos

5 Einzelnachweise

  1. Anm.: In den USA ließ er das h in seinem Vornamen weg und nannte sich Eric Zeisl.
  2. Anm.: Sigmund Zeisl wurde 1871 in Wien geboren und starb 1942 im Konzentrationslager Treblinka.
  3. Anm.: Kamilla Zeisl wurde am 4. Februar 1878 als Kamilla Feitler in Budweis geboren und verstarb am 6. April 1940 in Wien.
  4. Malcolm S. Cole und Barbara M. Barclay: Armseelchen - The Life and Music of Eric Zeisl, Greenwood Press, 1984, S. 4 und 5
  5. Malcolm S. Cole und Barbara M. Barclay: Armseelchen - The Life and Music of Eric Zeisl, Greenwood Press, 1984, S. 4-5
  6. Karin Wagner: `Meine Notz ist zu Ende und all meine Qual` - Erich Zeisl`s Setting of Alfons Petzold`s `` Der tote Arbeiter`; in Judith Beniston, Geoffrey Chew und Robert Vilain (Hrsg.): Words and Music, The Modern Humanities Research Association, 2010, S. 133
  7. Karin Wagner: Fremd bin ich ausgezogen - Eric Zeisl / Biografie, Czernin, 2005, S. 47

6 Hinweis zur Verwendung

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7 Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Erich Zeisl) vermutlich nicht.