Azteken

Aus PlusPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Aztekische Zeichnung eines Kriegers

Die Azteken waren eine mittelamerikanische Hochkultur, die ihre Blütezeit zwischen dem 14. und dem frühen 16. Jahrhundert hatte. Ihre Geschichte ist eng mit der Geschichte des Staates Mexiko verbunden. Das Reich der Azteken beruhte auf einem Bündnis der drei Städte Tenochtitlán, Texcoco und Tlacopán. Gemeinsam hatten sie die Nahuatl-Sprache, die auch heute noch von etwa 2 Millionen Menschen in Mexiko gesprochen wird.

1 Die Azteken und das Christentum[Bearbeiten]

Viele Berichte über die Azteken stammen von christlichen Missionaren. So wird berichtet, dass die Azteken z.T. auch vor Kannibalismus nicht zurückschreckten. Zu Menschenopfern wurden gefangene Krieger, Sklaven, aber auch Kinder verwendet. Ein Verfahren der Opferung bestand darin, die Menschen einzeln auf der Spitze der Pyramiden auf einem Opferstein an Armen und Beinen festzuhalten und ihnen mit einem Steinmesser das Herz bei lebendigem Leib herauszuschneiden. Der Priester bespritzte sich selber und die Götterstatuen mit dem Menschenblut. Die Leiche wurde anschließend die Steinstufen hinabgeworfen. Manchmal wurde die Leiche des Opfers auch gebraten und gegessen. Kinder wurden in Käfige geperrt und man ließ sie zu Ehren des Regengottes Tlaloc elendiglich verhungern. Der spanische Conquistador Hernán Cortés setzte diesen Praktiken ein Ende, zerschlug im Jahr 1521 das Reich der Atzteken und führte das Christentum ein.

2 Gesellschaftsstruktur[Bearbeiten]

Die Azteken hatten eine ständische Gesellschaftsstruktur. Es gab vier Stände: Adel, Bauern und Handwerker, Händler und Sklaven. Die Zugehörigkeit zu einer Klasse war von Geburt vorgegeben.