Pyramide

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Vergleichende Darstellung der Profile einiger pyramidenförmiger Gebäude

Die Pyramide ist eine geometrische Form. Pyramiden als Bauformen haben meist eine quadratische Grundfläche und sind aus unterschiedlichen alten Kulturen (Ägypten, Lateinamerika, China) bekannt. Sie dienten meist dem religiösen Totenkult und/oder religiösen Zeremonien. Viele Pyramiden haben sich aus aufgeschütteten Erdhügeln entwickelt. Sie wurden auch über den Gräbern von Herrschern und Priesterkönigen errichtet. Außerdem dienten sie den Menschenopfern der Azteken und Maya. Ein Verfahren der Opferung bei den Azteken bestand z.B. darin, die Menschen einzeln auf der Spitze der Pyramiden auf einem Opferstein an Armen und Beinen festzuhalten und ihnen mit einem Steinmesser das Herz bei lebendigem Leib herauszuschneiden.

Am bekanntesten sind die Pyramiden Ägyptens, deren Geschichte sich über rund 1200 Jahre erstreckt. Die letzte war die Ahmose-Pyramide, die im 16. Jahrhundert v. Chr. errichtet wurde. Zu den modernen Formen gehört die Karlsruher Pyramide, die in den Jahren 1823–1825 über dem Grab des Stadtgründers errichtet wurde.