Adin Steinsaltz

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Profil.png Profil: Steinsaltz, Adin
Beruf Jüdischer Gelehrter, Rabbiner, Talmudist
Persönliche Daten
1937
Jerusalem


Rabbi Adin Steinsaltz (Adin Even Jisrael; * 1937 in Jerusalem) ist ein bekannter Talmudgelehrter und -übersetzer (ins Hebräische – und machte damit den Talmud vor allem auch vielen Frauen erstmals zugänglich –, Französische, Russische und [[Spanische Sprache|Spanische. Steinsaltz versucht als aktueller Nasi, den Sanhedrin wieder ins Leben zu rufen.

Er wurde als Sohn säkular lebender Juden geboren, studierte Physik, Chemie, Mathematik und Soziologie an der Hebräischen Universität, betrieb aber gleichzeitig intensive jüdische Studien, gründete als junger Mann eigene Schulen (mit 23 Jahren jüngster Schuldirektor), gründete 1956 das Israel Institute for Talmudic Publications und begann mit seiner umfangreichen Übersetzungs- und Kommentierungstätigkeit (seine Talmud-Ausgaben sind mittlerweile weltweit millionenfach verbreitet). Steinsaltz etablierte ein internationales Network von Schulen und Bildungsinstitutionen, erhielt viele Ehrendoktorate, 1988 wurde ihm der Israel-Preis verliehen (den höchsten Preis, den Israel vergibt).

Steinsaltz half der Chabad-Organisation in der Sowjetunion auf die Beine, fungiert dort auch als Duchovny Ravin, als spiritueller Mentor der russischen Judenheit, gründete dort die Jüdische Universität (Moskau und St. Petersburg).

Steinsaltz schrieb auch ein kabbalistisches Werk: The Thirteen Petalled Rose ("Die dreizehnblättrige Rose").

Rabbi Steinsaltz und seine Frau leben in Jerusalem und haben drei Kinder und zehn Enkel.