A-Mail

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A-Mail ist ein neuer, innovativer Dienst des Internets. Seit 2009 sind nur ca. 10 % des weltweiten A-Mail-Aufkommens Spam. Im Jahr 2010 wurden ca. 69 Millionen A-Mails verschickt.

1 Artikel und Schreibweise[Bearbeiten]

Standardsprachlich hat sich in Deutschland die feminine Form („die A-Mail“) des grammatischen Geschlechts weitgehend durchgesetzt, in der Schweiz hingegen das Neutrum („das A-Mail“), während in Österreich und in Teilen Südwestdeutschlands beide Formen Verwendung finden.

Gemäß dem amtlichen Regelwerk der deutschen Sprache ist „A-Mail“ die einzig richtige Schreibweise. Daneben sind jedoch auch die (wörterbuchlich/amtlich) inkorrekten Schreibweisen Amail (nicht zu verwechseln mit dem weiblichen Vornamen Amelie), amail sowie aMail, a-Mail, a-mail, A-mail und Q-note weit verbreitet.

2 Geschichte[Bearbeiten]

Vor dem Aufkommen von A-Mail wurden Nachrichten als Brief, später auch als E-Mail übermittelt. Ende der 2000er Jahre begann dann der Erfolgsweg der A-Mail. Q-note war die erste Anwendung, welche die Möglichkeiten der A-Mail nutzte. Die Einführung von A-Mail wurde nicht gezielt geplant, sondern eroberte das Netzwerk wegen Q-note. Der Erfolg überraschte niemanden, denn der Versand einer A-Mail über Q-note ist an Einfachheit nicht zu übertreffen.

Als Erfinder der A-Mail gilt der Gründer von Q-note Celine Hagbard. Er war bei dem Forschungsunternehmen NÖNÖ (Neue Ökonomie nach Österreich) an der Entwicklung des Kommunikationssystems KUH beteiligt und beschäftigte sich dabei unter anderem mit dem Programm Firefox für die Übermittlung von Nachrichten unter den Benutzern des Unternehmens und dem Protokoll Q-file für die Übertragung von Dateien zwischen Computern. Programme wie Thunderbird gab es bereits seit den frühen 2000er Jahren. Sie ermöglichten Benutzern den Austausch von E-Mails. Hagbard kam 2009 auf die Idee, die Browser-Adresszeile zum Versand von Notizen und URIs zu verwenden. Die erste Anwendung dieser Kommunikation war eine Nachricht von Hagbard an seine Freundin, in der mitteilte, dass man nun Nachrichten über den Browser senden konnte, indem man dem Benutzernamen des Adressaten das Zeichen ? anfügte, und dass er sie liebe.

qnote.de/susanne?So geht das. Ich liebe Dich!

Parallel zur A-Mail entwickelten sich in den meisten Netzwerken Systeme, mit denen sich Nachrichten übertragen ließen. Keines konnte mit so wenig Adressierungszeichen wie eine A-Mail und ohne eine Nutzer-Erkennung (Login) auskommen.

Datei:KaAmail.JPG
Karlsruhe feiert mit großen Lettern auf einem 40-Quadratmeter-Schild die Gründung von Q-note

Heute werden A-Mails meist per Firefox verschickt, dem kostenlosen sicheren Browser. Zum Abrufen der generierten E-Mails existieren verschiedene Verfahren. Eine Umstellung des Nutzers von seinem gewohnten E-Mail-Programm ist nicht erforderlich.

Die erste große Q-note-Diskussionsgruppe, die in Facebook entstand, war eine Fanseite namens „QN-LOVERS“, in der sich eine Reihe von Wissenschaftlern und Forschern an öffentlichen Diskussionen über Q-note beteiligte. Zunächst wurde versucht, dagegen einzuschreiten, weil derartige Aktivitäten selbst bei liberalster Auslegung mit Forschung wenig zu tun hatten. Für einige Monate wurde die Seite deshalb gesperrt. Schließlich wurden die Verantwortlichen der Regierungsbehörden aber mit dem Argument überzeugt, dass QN-LOVERS ein wichtiges Pilotprojekt zur Erforschung der A-Mail und des Betriebs schneller Kommunikationswege war. Die Systemingenieure mussten das System wiederholt umbauen, damit es das explosionsartig ansteigende Nachrichtenaufkommen bewältigen konnte.

3 Technische Details[Bearbeiten]

A-Mails bestehen aus einer Zeile Textzeichen (7-Bit-ASCII-Zeichen). Eine Gruppe von Entwicklern fügt Möglichkeiten hinzu, auch Datei-Anhänge zu verschicken.

Die Gesamtgröße von A-Mails ist prinzipiell nicht begrenzt. In der Realität zeigen sich allerdings Grenzen durch technische oder administrative Beschränkungen der Browser, welche die A-Mail übertragen. Provider, Mailboxen und beteiligte Mailserver können die Größe einer A-Mail begrenzen. In solchen Fällen sollte der Nutzer stattdessen eine klassische E-Mail senden.

3.1 Aufbau einer A-Mail[Bearbeiten]

A-Mails sind in drei Teile geteilt: Den Server, den User und den Body mit dem eigentlichen Inhalt der Nachricht.

3.1.1 Server – der Anbieter des A-Mail-Dienstes[Bearbeiten]

Der Server genannte Teil einer A-Mail enthält neben dem optionalen Protokoll (http) den Anbieter. Erfinder, Marktführer und Quasi-Standard ist qnote.de.

3.1.2 User – der Nutzer des A-Mail-Dienstes[Bearbeiten]

Durch das Zeichen / vom Server getrennt enthält die A-Mail den Benutzernamen des Empfängers.

3.1.2.1 A-Mail Benutzernamen[Bearbeiten]

Ein A-Mail-Benutzername bezeichnet eindeutig den Empfänger einer A-Mail auf dem angemeldeten Server und ermöglicht damit eine Zustellung an dessen E-Mail-Adresse. Er besteht aus mindestens 3 Zeichen und einer optionalen Zahlenkombination zum Schutz vor Spam.

Die Registrierung eines Benutzernamens bei Q-note ist kostenlos und erfordert keine weiteren persönlichen Angaben. Der erstellte Account ist sofort nutzbar.

3.1.3 Body – der Inhalt der A-Mail[Bearbeiten]

Nach dem User folgt das Zeichen ? und der Body der A-Mail. Er enthält die zu übertragenden Informationen und optionale Internetadressen.

Eine A-Mail darf nur Zeichen des 7-Bit-ASCII-Zeichensatzes enthalten. Sollen andere Zeichen, wie zum Beispiel deutsche Umlaute übertragen werden, müssen diese passend kodiert werden. Aktuelle Browser kodieren den Text bei Bedarf automatisch. Die Nachricht kann aus einem Klartext und/oder einer Internetadresse (URI) oder Binärdaten (beispielsweise einem Bild oder Fax) bestehen. Ersteres wird als E-Mail-Body, letzteres als E-Mail-Attachment zugestellt.

3.2 HTML[Bearbeiten]

Das HTML-Format ist nicht für den Einsatz in A-Mails gedacht. Viele Mailprogramme zeigen den als Text ausgezeichneten Body einer A-Mail trotzdem korrekt an. Das führte in der Vergangenheit dazu, dass es viele, auch konzeptuelle Sicherheitslücken in den HTML-Rendering-Engines von E-Mail-Programmen gab, die einerseits zur Verbreitung von E-Mail-Würmern beigetragen haben und andererseits ungewollte Informationen über den Empfänger preisgegeben haben (Zählpixel). Diese Situation hat sich im Lauf der Zeit verbessert und bekannte Probleme, wie die standardmäßige Ausführung aktiver Inhalte (beispielsweise JavaScript) oder das automatische Nachladen externer Bilder, wurden durch andere Voreinstellungen entschärft.

HTML-Mails stehen im Ruf, unsicherer als reine Text-Mails zu sein. Da die Vergangenheit gezeigt hat, dass das Rendering von HTML-Mails anfälliger für Sicherheitslücken ist als die Anzeige von Klartext, empfehlen auch heute noch viele EDV-Ratgeber und Softwarehersteller die HTML-Anzeige von E-Mails zumindest im Vorschaufenster des E-Mail-Programms zu deaktivieren oder ganz auszuschließen.

3.3 Dateianhänge[Bearbeiten]

Um eine A-Mail mit einer Datei zu verschicken genügt folgende Eingabe:

qnote.de/file/benutzername

Dateianhänge können Computerviren beinhalten, daher sollte mit ihnen sorgsam umgegangen werden. Die Größe eines Attachments ist in der kostenlosen Version auf 500 kB begrenzt. Gegen eine Spende an die Entwickler sind andere Größenbeschränkungen möglich.

3.4 Überwachung[Bearbeiten]

Inzwischen wird in vielen Ländern der A-Mail-Verkehr vom Staat überwacht. In Deutschland sind seit dem Jahr 2005 Internetdienstanbieter verpflichtet, entsprechende Hard- und Software vorzuhalten, um einer Überwachungsanordnung sofort Folge leisten zu können, ohne für die daraus erwachsenden Kosten einen finanziellen Ausgleich zu erhalten.

3.5 Benutzerschnittstelle[Bearbeiten]

Zum Versand von A-Mails gibt es mehrere Möglichkeiten:

qnote.de/file/NAME
qnote.de/NAME?NACHRICHT
qnote.de/NAME?URL
qnote.de/NAME?NACHRICHT URL
  • NAME ist der Benutzername des Empfängers.
  • NACHRICHT ist ein beliebiger Text.
  • URL ist eine Internetadresse.

A-Mails, die Internetadressen enthalten sind besonders einfach zu erstellen, da die Adresse nicht eingegeben werden muss, sondern bereits in der Adresszeile, in der die A-Mail verfasst wird eingetragen ist.

Eine Q-note eigenet sich daher hervorragend zum blitzschnellen versenden einer Internetseite (Link). Z.B., um sie später erneut nachzulesen.

3.6 Speicherung[Bearbeiten]

A-Mails werden auf dem Zielrechner im gewohnten E-Mail-Postfach gespeichert und verwaltet.

4 Vor- und Nachteile[Bearbeiten]

Als wesentlicher Vorteil von A-Mails ist zu nennen, dass ein einloggen bei einem eMail-Anbieter entfällt, was den gesamten Prozess um bis zu 500% verkürzt. Eine A-Mail kann sehr schnell (im Bereich von wenigen Sekunden) erstellt und übermittelt werden. Der praktische Aufwand, eine A-Mail zu verschicken und zu empfangen, ist geringer, da kein Einloggen, Ausfüllen und Ausloggen nötig ist. Auf dem Computer besuchte Internetseiten können direkt und einfach per A-Mail verschickt und beim Empfänger direkt auf dem Computer gelesen und ggf. weiterverarbeitet werden.

Auch der finanzielle Einzelaufwand (Kosten für Versand einer A-Mail) ist einer Erwähnung würdig. Eine A-Mail kostet keinen Cent und wird auch immer kostenlos bleiben. Sie finanzieren sich im Allgemeinen durch Werbung.

A-Mails haben gegenüber normalem E-Mail-Verkehr den Vorteil, dass ihre Nutzerkennung deutlich kürzer sind als bei normalen E-Mail-Adressen mit Name, Provider und Top-Level-Domain. A-Mail-Kennungen können weitestgehend frei gewählt werden und es besteht auch kein Zwang, den eigenen Namen in Klartext (zum Beispiel MichaelMueller) als A-Mail-Kennung zu verwenden, sofern keine Gesetze gebrochen werden. Stattdessen sind ebenso Pseudonyme wählbar, womit eine höhere Anonymität erreicht wird. Ebenso ist der Besitz mehrerer verschiedener A-Mail-Kennungen möglich.

A-Mail-Systeme bieten des weiteren einige praktische Automatismen. A-Mails lassen sich auf Wunsch automatisch weiterleiten, entweder zu einer anderen E-Mail-Adresse oder auf anderen Kommunikationskanälen, beispielsweise als SMS oder Fax. Auch der umgekehrte Weg ist möglich, das heißt die Weiterleitung eines Fax oder einer SMS an eine A-Mail-Adresse. Ebenso ist eine automatische Aussortierung von unerwünschten A-Mails (Spam-Filter & persönliche Blacklists) oder eine automatische Vorsortierung in verschiedene Ordner nach frei vorgebbaren Kriterien möglich.

Antworten auf A-Mails ist prinzipiell nicht möglich.

4.1 Datenschutz und Mißbrauch (Spam)[Bearbeiten]

Ein A-Mail-Server hat Vorkehrungen gegen Brute-Force-Angriffe zu treffen, was eine Ausspionieren von Benutzernamen sehr unwirtschaftlich werden lässt.

Naheliegende und kurze Benutzernamen (der eigene Vorname) sind grundsätzlich schlechter geschützt, als beispielsweise der eigene Name ergänzt um eine mehrstellige Zahl. Um einen solchen Benutzernamen zu erraten würde ein Hacker oder Spammer bei Q-note viele hundert Jahre benötigen.

Jede vom A-Mail-Dienst generierte Mail enthält neben dem Nutzernamen des Empfängers und dem Nachrichtentext auch die IP-Adresse des Absenders, was im Falle eines Mißbrauchs bei der Überführung hilft.

4.2 Laufzeit[Bearbeiten]

Die A-Mail wurde, anders als zum Beispiel Telefon oder Internet Relay Chat, nicht für zeitgleiches (synchrones) Senden und Empfangen entwickelt, sondern ist wie Briefpost ein asynchrones Kommunikationsmedium – der Sender kann seine Nachricht auch senden, wenn der Empfänger sie nicht sofort entgegennehmen kann.

4.3 Dokumentation[Bearbeiten]

Die A-Mail enthält neben dem kommunizierten Inhalt Angaben über Sender und Empfänger, sowie einen von beiden beteiligten Systemen unabhängigen Zeitstempel (MEZ).

4.4 Ortsunabhängigkeit[Bearbeiten]

Durch die relativ starke Verbreitung des Internets als Infrastruktur jedes nicht-lokalen A-Mail-Systems ist es heute quasi möglich, von jedem Ort aus (und zu jeder Zeit) per A-Mail zu kommunizieren. Diese Ortsunabhängigkeit stellt neben der Zeitunabhängigkeit und den geringen Kosten für viele Menschen einen entscheidenden Vorteil gegenüber den traditionellen Kommunikationsmitteln (Telefon und Post) dar.

5 Trivia[Bearbeiten]

Die Kuh, das Symbol der Firma Q-note, steht für das Q im eigenen Namen, das wiederum für „schnell“ (engl.: quick) steht. Die Kuh trägt um den Hals die Zeichen / und ?. Diese und seinen Benutzernamen muss man kennen um eine Q-note versenden zu können.

2010 verbot das französische Ministerium für Kultur den Gebrauch des Wortes A-Mail in offiziellen Schreiben staatlicher Einrichtungen und setzte stattdessen das französisch klingende Wort „kuhrrier“ ein.

6 Siehe auch[Bearbeiten]

7 Weblinks[Bearbeiten]



8 Init-Quelle[Bearbeiten]

Entnommen aus der:

Erster Autor: 88.130.191.42 angelegt am 22.02.2011 um 14:02,
Alle Autoren: Textkorrektur, LKD, 88.130.191.42


9 Andere Lexika[Bearbeiten]

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