Stoffkreislauf

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Der Stoffkreislauf ist ein Bestandteil des ökologischen Gleichgewichts in der Natur. Er kennt drei Akteure: Pflanzen als die Produzenten, Tiere (einschließlich der Menschen) als die Konsumenten sowie Bakterien und Pilze als die Reduzenten (Abbauer).

Produktion: Zentraler Bestandteil des Aufbaus beim Stoffkreislauf ist die Photosynthese der grünen Pflanzen (auch Pflanzen mit z.B. roten Blättern wie die Blutbuche enthalten sie): Mit Hilfe des Sonnenlichts werden in den grünen Pflanzen-Bestandteilen (Blätter, Gräser, etc.) mit Hilfe von aus der Erde entnommenen Mineralien, Wasser und Luft-Kohlendioxid organische Kohlenstoff-Verbindungen hergestellt. Sie dienen zum einen dem Wachstum der betreffenden Pflanze, zum anderen als Nahrungsquelle für Tiere; und darüber hinaus setzt der chemische Fotosynthese-Prozess auch Sauerstoff frei, welcher der tierischen Atmung dient.

Konsum: Die Tiere sind also die Konsumenten resp. Verbraucher der pflanzlichen Aufbau-Produkte, mit denen sie wiederum ihre Grundstoffe wie etwa die Eiweiße, aufbauen können. Wobei anderseits auch gilt, dass die Pflanzen ohne die von den Tieren zur Verfügung gestellten Stoffe (anorganische chemische Stoffe wie etwa das Atmungs-Kohlendioxid) ebenfalls nicht existieren könnten.

Abbau: Die von den Tieren verbrauchten Produkte müssen nun aber, um von den Pflanzen wieder verwertet werden zu können, zuerst chemisch abgebaut werden. Das beginnt in Form des Stoffwechsels bereits im tierischen Darm mit seiner Bakterien-Ausstattung, wo die erste Abbau-Phase der Nahrung stattfindet. Nach der Ausscheidung geht der Abbau-Prozess außerhalb des tierischen Organismus in der Natur weiter: Auch hier sind wieder Bakterien (etwa die gezielt kultivierten in unseren technischen Kläranlagen) und Pilze aktiv. Unter den Pilzen darf man sich übrigens nicht nur die makroskopisch sichtbaren, die auch auf den Speisetellern landen, vorstellen. Es gibt auch unzählige mikroskopisch kleine Pilzarten. Als Endprodukte dieses Abbauprozesses liegen wieder mineralische Stoffe vor, die dann von den Pflanzen über die Wurzeln wieder aufgenommen und für die Fotosynthese verwertet werden können. Der Kreislauf schließt sich hier. Gleichartiges passiert mit den toten tierischen und pflanzlichen Körpern.

1 Siehe auch

  • Chlorophyll
  • Mykorrhiza
  • Klimawandel: Gleichgewichts-Störung, verursacht durch nicht zum natürlichen Stoffkreislauf gehörendes, technisch erzeugtes Kohlendioxid sowie Methan aus der intensiven Landwirtschaft.

2 Literatur

Karl von Frisch: Biologie

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