Selbstgerechtigkeit

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Selbstgerechtigkeit bezeichnet den Charakterzug, das eigene Verhalten und die eigenen Wertvorstellungen grundsätzlich für moralisch absolut richtig zu halten. Der Selbstgerechte ist von seiner moralischen Überlegenheit gegenüber anderen überzeugt und misst dabei „mit zweierlei Maß“. Kritik am eigenen Verhalten wird prinzipiell zurückgewiesen.

Bei der Selbstgerechtigkeit handelt es sich also um eine Art moralische Selbstgefälligkeit. Sie wird von anderen meist als arrogant und anmaßend empfunden.

Der Begriff wird ausschließlich abwertend gebraucht.

In Ländern mit christlicher Tradition werden selbstgerechte Menschen auch sinnbildlich als Pharisäer bezeichnet. Dies geht zurück auf die Pharisäer, eine theologische Ausrichtung im antiken Judentum, die im Neuen Testament der Bibel als selbstgerecht und heuchlerisch beschrieben wird.

1 Siehe auch[Bearbeiten]

2 Quelle[Bearbeiten]

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3 Andere Lexika[Bearbeiten]

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