Sebastian Bartoschek

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Sebastian J. Bartoschek (* 20. August 1979 in Recklinghausen) ist ein mutmaßlich deutscher Psychologe, Mitglied der GWUP-Sekte. Bisweilen versucht er sich als Journalist.

1 Leben[Bearbeiten]

Im Jahre 2004 schloss Bartoschek sein Studium der Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum ab und wurde mit der Arbeit "Bekanntheit von und Zustimmung zu Verschwörungstheorien" promoviert.[1] Seitdem tourt Bartoschek mit diesem Thema durch die Republik. Keine Verschwörungstheorie ist, dass Bartoschek laut Wikipedia "hauptberuflich als Diagnostiker in der Kinder- und Jugendhilfe tätig" ist. Dies kann entweder nicht stimmen oder er tut dies illegal, da man in Deutschland auch als Psychologe nicht ohne entsprechende zusätzliche Erlaubnisse klinisch tätig werden darf. Sein "Institut Dr. Bartoschek" bietet ein buntes Sammelsurium psychologischer Dienstleistungen an, wobei auch hier unklar bleibt, wo und wie Sebastian Bartoschek die dafür nötige Fachkompetenz durch Weiterbildungen erworben hat.

2 Weltanschauung[Bearbeiten]

Im Jahr 2007 wurde er Mitglied der GWUP-Sekte und deren Treuer Anhänger. Im Jahr 2014 fiel er als Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins Wissensdurst auf, welcher sich der Förderung eines naturalistischen Weltbildes verschrieben hat. Von 2000 bis 2005 war Bartoschek laut Wikipedia außerdem Geschäftsführer der "Red Star Booking" Veranstaltungsagentur in Recklinghausen, die obskure Hardcore-Rockkonzerte im Ruhrgebiet organisierte.

3 Journalistische Tätigkeit[Bearbeiten]

Seit 2010 sucht Bartoschek aktiv das Rampenlicht und die Druckerpresse, u.a. für die GWUP-Mitgliederpostille "Der Skeptiker", die "Ruhrgestalten", die "Ruhrbarone und laut Wikipedia angeblich auch für das Freimaurermagazin "Winkelmaß", ein Umstand der angesichts Bartoscheks Dissertationsthemas ein wenig paradox ist.[2] Im Jahr 2015 produzierte er gemeinsam mit Alexander Waschkau den problematischen Dokumentarfilm "Ein Interview mit Dr. Axel Stoll – Der Film", in dem ein alter, inzwischen verstorbener Herr (Dr. Stoll) mit etwas verwirrten Ideen vor der Kamera bloßgestellt und für das Publikum der Lächerlichkeit preisgegeben wird. Bartoschek hat sich trotz Kritik an der öffentlichen Entwürdigung eines alten Mannes durch einen Psychologen bis heute (Stand 2016) von diesem Film nicht distanziert.[3][4]

4 Publikationen[Bearbeiten]

  • mit Alexander Waschkau: "Muss man wissen! Ein Interview mit Dr. Axel Stoll", jmb Verlag, Hannover 2013, ISBN 978-3-944342-29-0.
  • Eindrücke von Gestern. Texte aus dem Ruhrgebiet (1993–1997). Books on Demand, Norderstedt 2011, ISBN 978-3-8423-0522-9.
  • Der Stroop-Effekt enträtselt? : Variationen des Antwortmodus bei Farbe-Wort-Interferenz: Drei mögliche Ursachenquellen. VDM Verlag Dr. Müller, Saarbrücken 2008, ISBN 978-3-639-10563-6.
  • Vorwort in: Entwicklung und Veränderung von Bindung. Psychologische Aspekte von Adoptionen (Schriftenreihe des Instituts Dr. Bartoschek), Hannover 2016, ISBN 978-3-944342-85-6.

5 TV-Auftritte[Bearbeiten]

Seit 2011 ist Sebastian Bartoschek mehrmals als Experte im Fernsehen aufgetreten, unter anderem in der Sendung Quarks & Co zum Thema Verschwörungstheorien.[5]

6 Weblinks[Bearbeiten]

7 Belege[Bearbeiten]

  1. Schöner leben mit Verschwörungstheorien
  2. http://sebastian-bartoschek.de/cms/links.php
  3. Infos zum Film
  4. Weitere Filminfos
  5. http://www1.wdr.de/fernsehen/quarks/verschwoerungstheorien-wie-erkennen-100.html

8 Andere Lexika[Bearbeiten]

Wikipedia führt einen nichtneutralen Artikel zum gleichen Thema. Autoren dort.