Saul Bellow

Aus PlusPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Profil.png Profil: Bellow, Saul
Beruf US-amerikanischer Schriftsteller
Persönliche Daten
10. Juni 1915
Lachine
5. April 2005
Brookline


Saul Bellow (geb. 10. Juni 1915 als Solomon Bellows in Lachine bei Montreal, Kanada; gest. 5. April 2005 in Brookline, Massachusetts, USA) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreises für Literatur.

1 Leben und Werk[Bearbeiten]

Saul Bellow ist das Kind einer Einwandererfamilie aus St. Petersburg und wuchs in Chicago auf. In der Familie zuhause wurde Hebräisch gesprochen, und dies ist die Sprache, die er zunächst erlernte.

Er studierte Anthropologie und Soziologie an der Northwestern University und arbeitete im Anschluss an der University of Wisconsin, später als Journalist und Prof. für Literatur.

Saul Bellow schildert Menschen, d. h. vornehmlich Juden in der amerikanischen Grossstadt, die an ihrem Intellekt leiden, auf der Suche nach einem festen Standort in einer ihnen fremden Welt und vom Glauben an die Würde des Lebens getragen sind.

Seine Hauptwerke sind "Herzog" (1964), "Mr. Sammlers Planet" (1969) und "Humboldts Vermächtnis" (1975, dafür erhielt er den Pulitzerpreis).

Im Jahr 1976 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Saul Bellow war fünfmal verheiratet.

2 Weitere Werke[Bearbeiten]

  • Die Abenteuer des Augie March, 1953
  • Der Regenkönig, 1959
  • Mosbys Memoiren und andere Erzählungen, 1968
  • Nach Jerusalem und zurück, 1976

3 Andere Lexika[Bearbeiten]