Porphyrbrauner Wulstling

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Porphyrbrauner Wulstling
Info blue-32.png

Amanita porphyria ALB. & SCHWEIN.
Porphyrbrauner2011 01.jpg
Klassische Systematik
Reich  Pilze Fungi
Stamm  Basidienpilze Basidiomycota
Klasse  Hutpilze Agaricomycetes
Ordnung  Blätterpilze Agaricales
Familie  Wulstlingsartige Amanitaceae
Gattung  Wulstlinge Amanita
Art  Porphyrbrauner Wulstling Amanita porphyria
Autor(en)  ALB. & SCHWEIN.
Jahr  1805
Phylogenetische Systematik
Ordnung  ... ...
Familie  ... ...
Der recht stämmige Porphyrbraune Wulstling (Amanita porphyria) ist eine Pilzart aus der Familie der Wulstlingsartigen (Amanitaceae).
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1 Beschreibung

Der porphyrbraune Hut ist 6-10 cm breit und oft mit größeren flächigen violett-grauen Velum-Resten bedeckt. Die Huthaut ist glatt, der Hutrand ungerieft.

Der Pilzstiel ist weißlich, mit der Hutfarbe sanft überhaucht, leicht genattert und mit einem eindrucksvollen, gerieften hängenden Stielring versehen. Der Stiel ist an der Basis knollig verdickt, verfügt aber über keine Volva. Die sehr breite Stielknolle an der Basis ist scharfrandig vom Stiel abgesetzt.

Die freien Lamellen sind weiß bleibend.

Das Pilzfleisch riecht nach Kartoffelkeimen.

Das Sporenpulver ist weiß und inamyloid. Die rundlichen Sporen haben Abmessungen von 7-10 µm.[1][2]

2 Vorkommen

Von Juli bis Oktober besonders im Nadelwald unter Fichten und Kiefern auf sauren Waldböden. Örtlich häufig.

3 Ähnliche Arten

4 Andere Namen

  • Agaricus porphyrius
  • Agaricus recutitus
  • Amanita recutita
  • Amanitina porphyria[3]

5 Speisewert

Der Porphyrbraune Wulstling ist aufgrund seines Gehaltes an Bufotenin roh leicht giftig. Durch längeres Erhitzen läßt sich das Pilzgift jedoch zum größten Teil zerstören, so daß der Pilz verzehrt werden kann.

Dennoch ist aufgrund der hohen Verwechslungsgefahr mit Knollenblätterpilzen für Pilzlaien vom Genuß dieses Pilzes abzuraten.

6 Einzelnachweise

  1. E. Gerhardt, Der große BLV Pilzführer (2011), 16f., ISBN 9783835406445
  2. E. Bielli, Der grosse Naturführer Pilze (2006), 56
  3. GBIF-Dataportal, zuletzt abgerufen 18.10.2012

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