Mythos Wagner (Sachbuch von Udo Bermbach)

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Mythos Wagner ist ein Sachbuch des Politikwissenschaftlers Udo Bermbach aus dem Jahr 2013.

1 Details

2 Inhalt

  • Bermbach beschreibt, beginnend mit Richard Wagners Tod in Venedig, den Kult um den bis heute verehrten aber auch wegen seines hasserfüllten Antisemitismus umstrittenen Komponisten, der schließlich bis zur Vergötterung und zum Wahnsinn und Missbrauch Wagners in der NS-Zeit führte.
  • Er thematisiert auch die Problematik um die Antisemiten und Rassisten Cosima Wagner und ihren Ehemann Houston Chamerlain, die Wagners Erbe und die Festspiele in Bayreuth den Nazis bereitwillig zum Missbrauch anboten.
  • Dieter Borchmeyer lobte das Buch in der FAZ u.a. mit folgenden Worten:
"Udo Bermbach, Autor der zweiten großangelegten Abhandlung dieses Wagner-Frühjahrs, greift dem Drachen sehr viel mutiger in den Rachen: Von vornherein stellt er die Person Wagners ins Zentrum, sein Wirken, aber auch die Wirkung seines Denkens und Schaffens auf die Mit- und Nachwelt. Bermbach entgeht dadurch weitgehend der Idolatrie, ohne das Faszinosum leugnen zu müssen, das Leben und Werk dieses Künstlers zweifelsohne ausstrahlen.So spürt er dem "Mythos Wagner" nach - dies sein nicht eben überraschendes, aber erstaunlich konsequent durchgeführtes Leitthema. Einerseits bezieht sich dies natürlich auf die Rolle, die mythologische Motive im Schaffen und Denken Wagners spielen; andererseits und mehr noch auf die Frage, wie Wagner selbst zu einem keineswegs immer nur positiv wirkenden Mythos werden konnte." [1]

3 Video

4 Links und Quellen

4.1 Siehe auch

4.2 Weblinks

4.2.1 Bilder / Fotos

4.2.2 Videos

4.3 Quellen

4.4 Literatur

4.5 Naviblock

4.6 Einzelnachweise

  1. Rezension: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.03.2013, S. L18

5 Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Mythos Wagner (Sachbuch von Udo Bermbach)) vermutlich nicht.