Mesut Özil

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Mesut Özil (* 1988 in GE) ist ein deutscher Fußballspieler, der für Real Madrid und für die deutsche Nationalmannschaft spielt.

1 Familie, Kindheit[Bearbeiten]

Die Großeltern von Mesut Özil und waren einst aus der Türkei ausgewandert und immigrierten als Arbeitsmigranten (hier in Deutschland als „Gastarbeiter“ bekannt) nach Gelsenkirchen. Ebendort wurde Mehzut 1988 als zweites von vier Kindern geboren und wuchs dort auch auf.

2 Karriere[Bearbeiten]

2.1 Verein[Bearbeiten]

Özil spielte bis 2002 für diverse Vereine in Gelsenkirchen, ehe er dann in den Nachwuchs von Rot-Weiss Essen wechselte. Drei Jahre später ging er dann in den Nachwuchs von S04, wo er ein Jahr später seinen ersten Profivertrag erhielt. Gleich in seiner ersten Saison für die Profimannschaft wurde er Vize-Meister. Ein halbes Jahr später wechselte er zum SV Werder, nachdem er einen Streit mit Andreas Müller hatte. Özil erreichte mit dem SVW 2008/09 das Endspiel des UEFA-Cups, welches man mit 1:2 n.V. gegen Schachtar Donezk verlor, und gewann den DFB-Pokal. Beim schmeichelhaften 1:0-Endspielsieg gegen Bayer 04 Leverkusen erzielte er auch den Siegtreffer. 2010 wechselte er dann schließlich zu Real Madrid. Mit diesem gewann er 2011 die spanische Meisterschaft. Dafür scheiterte er mit den Möchtegern-Königlichen in der Champions League dreimal nacheinander im Halbfinal: 2011 gegen den Erzrivalen aus Barcelona, 2012 an Bayern München und 2013 an Borussia Dortmund

2.2 Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Özil entschied sich, auf Nationalmannschaftsebene, für Deutschland zu spielen. Im Februar 2009 debütierte Özil für die deutsche N11, als er bei der 0:1-Niederlage gegen Norwegen eingewechselt wurde. Einige Monate später gewann er mit der U-21-Nationalmannschaft die U-21-EM in Schweden. Im Endspiel gewann die deutsche U-21 mit 4:0 gegen England. Özil erzielte hierbei das 2:0, wobei dies weniger auf sein eigenes Können zurückzuführen war als viel mehr auf den Torwartfehler von Scott Loach.

Ein Jahr später nahm Bundestrainer Löw Özil zur WM 2010 mit. Es war das erste Turnier ohne Ballack, welcher sich verletzt hatte. Der deutschen Mannschaft wurde deswegen nicht viel zugetraut. Wider erwarten spielte man ein starkes Turnier. Nach einem 4:0-Kantersieg gegen Australien verlor man zwar mit 0:1 gegen Serbien, jedoch gewann man die letzte Gruppenpartie mit 1:0 gegen Ghana. Özil gelang hierbei das entscheidende Tor. Danach drang die deutsche Mannschaft nach starken Auftritten gegen England im Achtelfinal (4:1 wobei es eigentlich 4:2 wäre) und Argentinien im Viertelfinal (4:0) ins Halbfinal vor. Dort verlor man jedoch mit 0:1 gegen Spanien. Nach einem 3:2 gegen Uruguay belegte Deutschland den dritten Platz.

In der EM-Quali traf Mehzut unter anderem auf die Türkei. Im Oktober 2010 stand das erste Spiel gegen die Türken an. In Berlin wurde Özil von den meisten türkischen Fans, mehrheitlich Deutsch-Türken, ausgepfiffen. Viele sahen in ihn einen Verräter, weil man als türkischstämmiger für die Türkei zu spielen habe. Özil war es, der das 2:0 für Deutschland erzielte. Aus Respekt vor der Türkei jubelte er jedoch nicht. Das Spiel gewann Deutschland mit 3:0. Im zweiten Spiel gegen die Türkei im Oktober 2011 war Özil nicht dabei.